Very Bad Things
Es gehört wohl zur guten Tradition, es vor dem Heiraten noch einmal richtig krachen zu lassen. Die Örtlichkeiten mögen von Land zu Land unterschiedlich sein, das erklärte Ziel ist dasselbe: Spaß, Spaß und nochmals Spaß. Diesem komischen Brauch wollen auch Kyle (Jon Favreau) und seine vier Kumpels frönen, bevor Kyle seine zickige Freundin Laura (Cameron Diaz) unter die Haube bringt. So brechen sie ins Mekka der Unmoral auf: nach Las Vegas. Dort läuft erst mal auch alles nach Plan, bis nach einem Unfall mit einer Hure alles ein bisschen aus dem Ruder läuft und es für jeden der fünf darum geht, seinen Mann zu stehen. Angeführt von dem durchgeknallten Robert (Christian Slater) machen sie sich auf zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Regisseur Peter Berg ist mit “Very Bad Things” eine wirklich pechschwarze Komödie gelungen, die mit bösartigem Witz nur so gespickt ist. Dabei lebt der Film sicherlich auch von seinem Aufgebot an bekannten Schauspielern, die dem Ganzen seine unverwechselbare Note aufdrücken. Ebenfalls gelungen ist die ständig richtungswechselnde Handlung,
die einen ein ums andere Mal zu überraschen weiß. Trotzdem ist “Very Bad Things” kein Gag-Feuerwerk. Und das hat durchaus seine Richtigkeit so, zumal einige Szenen doch recht derb ausgefallen sind und einem das Lachen irgendwann womöglich noch im Halse stecken bleiben würde.
Zusätzliche Informationen zum Film
Originaltitel: Very Bad Things Land: USA Jahr: 1998 Regie: Peter Berg Darsteller: Christian Slater, Cameron Diaz, Jon Favreau Weitere Infos: IMDB, Amazon
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