Star Trek (2009)
Für die einen wird ein Traum damit wahr, dass der Star-Trek-Welt neuerlich Leben eingehaucht wird, während sich die anderen verwundert die Augen reiben und sich fragen, warum ausgerechnet dieser Schrott neu verfilmt werden musste. Und dann gibt es die dritte Gruppe, die sich entspannt zurücklehnen kann, da sie sich völlig unvoreingenommen von einem gut gemachten Science-Fiction-Spektakel unterhalten werden will. Für letztere Scheint J.J. Abrahams seinen Film auch gemacht zu haben. In den teilweise sehr verworrenen Star-Trek-Welten muss man sich definitiv nicht auskennen, um einen Zugang zum Geschehen zu bekommen. Das liegt an dem äußerst mickrigen Geschichtchen, das der Regisseur mit einer Non-Stopp-Actionwalze zudem auch noch fast gänzlich plattmacht. Auf jeden Fall möchte sich der Romulaner Nero an der Förderation rächen, da sie seines Erachtens zu spät reagiert hat, als sein Planet vor der Zerstörung stand. Zum Pech des Bösewichtes verfügt die Förderation aber über zwei Ausnahme Leute namens Spock und Kirk. Die mögen sich anfangs zwar nicht, aber um der Bedrohung Herr zu werden, muss eben wohl oderübel zusammengearbeitet werden.
Das war die Handlung eigentlich schon. Der ganz große Rest ist gut gemachte Action, die sich kaum eine Pause gönnt und vielleicht genau dadurch anstrengt. Ob dieser Stoff den alteingesessenen Fans der Serie reicht, sei dahingestellt. Für alle anderen gilt: Hirn aus, Spott an.
Zusätzliche Informationen zum Film
Originaltitel: Star Trek Land: USA, Deutschland Jahr: 2009 Regie: J.J.Abrams Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Simon Pegg, Eric Bana, Winona Ryder, Karl Urban Weitere Infos: IMDB, Amazon
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