Shining
Dunkle, karge Gänge. Endlose Flure, die sich unerbittlich durch die Weiten des Overlook-Hotels fressen und alle Vernunft zu verschlingen scheinen. Jack Torrance (Jack Nicholson) und seine kleine Familie ahnen davon noch nichts, als der angenehme Posten des Hausmeisters angetreten wird. Das Hotel schließt über Winter: der vorprogrammierten Ruhe ist Torrance als ambitionierter Schriftsteller nicht abgeneigt. Was dann folgt dürfte einer der besten Filme sein, die im Horror-Sektor je abgedreht wurden: ein gnadenloses Abdriften in Wahn und Raserei. Viele Male wurde versucht, “Shining” zu kopieren, meist auf billige Art und nicht eimmal im Ansatz gelungen. Dazu spielt Jack Nicholson in seiner wahrscheinlich besten Rolle einfach zu gut. Hinzu kommt die herausragende Regiearbeit von Stanley Kubrick, der dem Ganzen seinen unverkennbaren Stempel aufdrückt und ganz normale Tätigkeiten, wie das simple Entlanglaufen der Gänge, mit einem eisigen Todeshauch überzieht, der einem ein ums andere mal einen Schauer über den Rücken jagen dürfte. Dabei verlässt er sich völlig auf die Wirkung der Einsamkeit des Gemäuers und die damit verbundenen Assoziationen des Zuschauers.
Auf billige Schrecksequenzen, die letzten Endes nur dem Wachhalten dienen, wurde gänzlich verzichtet. Vielmehr setzt Kubrick auf (damals) neue Technologien wie das SteadyCam-Verfahren, das es ermöglicht, auch aus schwierigen, ungewohnten Positionen zu filmen.
Zusätzliche Informationen zum Film
Originaltitel: The Shining Land: England, USA Jahr: 1980 Regie: Stanley Kubrick Darsteller: Jack Nicholson, Shelley Duvall Weitere Infos: IMDB, Amazon
Redaktion:










Ein absoluter Klassiker und einer meiner Lieblingsfilme.
Jack Nicholson in seiner besten Rolle.
Grandiose Atmosphäre!
Atmosphärisch auf alle Fälle ein Meisterwerk. Das einzige was mich an diesem Film immer gestört hat, war Shelley Duvall als seine Frau, was aber auch an der Rolle liegen könnte. Jack Nicolson dagegen richtig gut, da konnte er mal nach Herzenslust grimassieren…