Minority Report
“Minority Report” zeigt zu Beginn eine Zukunftsvision, die sich jeder anständige Bürger vordergründig wohl wünschen würde. Eine Gesellschaft, die mit totaler Sicherheit gesegnet ist: ein ausgeklügeltes Computersystem names Precrime deckt sämtliche Verbrechen auf, bevor sie begangen werden und trifft zuverlässig alle Maßnahmen, die verhindern, dass die böse Tat jemals geschieht. Super Sache. Schlecht nur, wenn das Ding unvermittelt den eigenen Namen ausspuckt und einen somit zum künftigen Verbrecher abstempelt. So erwischt es auch John Anderton (Tom Cruise), und damit ausgerechnet den Kopf der Eingreiftruppe, die im Washington des Jahres 2054 für Ruhe und Ordnung sorgt. Was bleibt ist Flucht – und der Versuch, zu beweisen, dass das unfehlbare System doch Fehler machen kann. Steven Spielbergs Zukunftsthriller kann vor allem durch seine optische Brillianz und seinen Ideenreichtum überzeugen.
Zukunftsweisende Technologien wie Iris-Scans und personalisierte Werbung allerorten kommen hier ganz selbstverständlich zum Einsatz und überzeugen gerade dadurch, dass sie nicht so abgefahren und unrealistisch sind wie vieles, was in diesem Genre sonst so gezeigt wird. So gibt Spielberg seinem Film ein paar interessante Denkanstösse mit, die das Flimmer- und Effektspektakel, das hier natürlich nicht zu kurz kommt, standesgemäß abrunden.
Zusätzliche Informationen zum Film
Originaltitel: Minority Report Land: USA Jahr: 2002 Regie: Steven Spielberg Darsteller: Tom Cruise, Colin Farrell, Max von Sydow, Patrick Kilpatrick, Samantha Morton Weitere Infos: IMDB, Amazon
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