Max Payne
Seit vor einiger Zeit seine Frau ermordet wurde, bestimmen Trübsinn und Getriebenheit das Leben von Max Payne (Mark Wahlberg). Der entscheidende dritte Mörder, den er am liebsten in eigener Regie töten würde, befindet sich noch auf freiem Fuß. Nach längerer Suche wird Payne durch Natascha (wieder einmal bezaubernd: Olga Kurylenko) auf eine vielversprechende Fährte gebracht, der er im winterlich verschneiten New York sogleich nachgehen will. Doch je weiter er nach Wahrheit und Gerechtigkeit sucht, desto grausiger werden die Dinge, die sich ihm offenbaren. Ein profitgieriges militärisches Forschungsunternehmen, ein aus dem Ruder gelaufenes Experiment, ein Protagonist mit Auserwählten-Status – das sind die abgegriffenen Bausteine dieses Films. Die Hauptfigur sieht auf ihren miesen Trips seltsame Gestalten, eine Art Mischung aus verkohlten Engeln und Actionfiguren. Und wir einen Film, der über weite Strecken selbst ein mieser Trip ist.
Sieht man von den netten, spieltypischen Slow-Motion-Sequenzen einmal ab, hat sich Filmverbrecher John Moore mit dieser missratenen Annäherung an den Game-Stoff ganz sicher keinen Gefallen getan. Allmählich sollte es auch in Hollywood angekommen sein, dass die meisten Spiele schlicht Spiele bleiben sollten, denen der Weg auf die Leinwand tunlichst versperrt gehört.
Zusätzliche Informationen zum Film
Originaltitel: Max Payne Land: Kanada, USA Jahr: 2008 Regie: John Moore Darsteller: Mark Wahlberg, Mila Kunis, Olga Kurylenko Weitere Infos: IMDB, Amazon
Redaktion:










Guter Film mit viel Action.
War das auch nicht das Comeback von Mark Wahlberg?
Um den war es ja jahre still gewesen.