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Loft

Freitag, 22. Januar 2010 · Autor: bdm

loft_sceneDie Ausgangsidee ist gut: fünf arrivierte Freunde mieten sich in in der Brüsseler Innenstadt gemeinsam ein Loft als Rückzugsort für Call-Girl-Besuche und Seitensprünge. Doch eines Morgens liegt eine tote Frau in der Wohnung, nackt und ans Bett gefesselt. Schnell wird klar, dass der Mörder in den eigenen Reihen zu suchen ist. “Loft” ist ein Film der schmutzigen Geheimnisse und überraschenden Enthüllungen. Optisch sehr ansehnlich, aus verschiedenen Zeitebenen montiert und bis zum Ende durchaus spannend. Doch dann wollte man zuviel: mit einer Wendung ist es nicht mehr getan, nein, es muss ständig noch ein und noch ein Karnickel aus dem Hut gezaubert werden. Das Verwirrspiel funktioniert, aber es geht zu Lasten der Glaubwürdigkeit und der Charakterzeichnung. loft_coverLetztere ist dann auch so etwas wie die Achillesferse des Films. Nicht allein, dass man den Darstellern ihre angeblich langjährige Freundschaft zu keinem Zeitpunkt abnimmt. Sie verhalten sich auch nicht wie Menschen aus Fleisch und Blut, es sind pure Reißbrettfiguren in einem letztlich durch und durch künstlich wirkenden Film.

Zusätzliche Informationen zum Film

Originaltitel: Loft Land: Belgien Jahr: 2008 Regie: Erik Van Looy Darsteller: Koen de Bouw, Filip Peeters, Matthias Schoenaerts Weitere Infos: IMDB, Amazon

Redaktion:
★★★★★☆☆☆☆☆ 

VN:F [1.9.2_1090]
Leser: 7.0/10 (1 Bewertung eingegangen)
Loft, 7.0 out of 10 based on 1 rating

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