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Inside Hollywood

Freitag, 17. Juli 2009 · Autor: bdm

inside_hollywood_sceneDie Traumfabrik läuft mal wieder auf Hochtouren: “Inside Hollywood” gibt sich als hippe Satire aus, ist aber doch eher ein Schaulaufen satter Säcke, die zur Abwechslung mal so tun dürfen, als wären sie selbstironisch. Der Regisseur, unter dessen Kommando hier ein zahnloser Gag nach dem anderen gerissen wird, heißt Barry Levinson und hat mit “Wag The Dog” vor ein paar Jahren bewiesen, dass er es eigentlich besser kann. Der in jeder Hinsicht angegraute Robert De Niro spielt Ben, einen geschäftigen Filmproduzenten, der Dinge tut, die geschäftige Filmproduzenten in Streifen wie diesem nun mal tun. Sich mit egozentrischen Regisseuren und Mimen herumschlagen, Hinterzimmergespräche führen, ab und an beim Paartherapeuten abhängen und, nicht zu vergessen, in einem fort ins Telefon bellen. Wir wollen fair bleiben: es ist nicht De Niro, der das Ding in die Binsen setzt. inside_hollywood_coverEher schon das armselige Drehbuch, das sich über das Pre-Screening eines fiktiven Actionreißers mit Sean Penn lustig macht und dabei indirekt die Frage aufwirft, worin genau denn nun seine eigene Existenzberechtigung liegt. Bei diesen scherenschnittartigen Figuren. Und der platten, absolut vorhersehbaren Schlusspointe, bei der man sich nur noch an den Kopf greifen kann. Schade um diese Besetzung, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Zusätzliche Informationen zum Film

Originaltitel: What Just Happened Land: USA Jahr: 2008 Regie: Barry Levinson Darsteller: Robert De Niro, Sean Penn, Bruce Willis, John Torturro, Catherine Keener, Stanley Tucci, Michael Wincott Weitere Infos: IMDB, Amazon

Redaktion:
★★★☆☆☆☆☆☆☆ 

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