I’m Not There
Auf recht unkonventionelle Art nähert sich Regisseur Todd Hayns der Musikerlegende Bob Dylan: in “I’m Not There” wird sein Leben in sechs verschiedene Abschnitte auseinanderklamüsert, wobei er in jeder Phase von einem anderen Schauspieler verkörpert wird. Namhafte Darsteller wie unter anderem Christian Bale, Cate Blanchett und Heath Ledger haben es sich nicht nehmen lassen, der Hommage ihren Stempel aufzudrücken. Besonders hervortun kann sich dabei wieder einmal Cate Blanchett (Golden Globe), die so in ihrer Rolle aufgeht, dass man schon zweimal hinschauen muss, um hinter der Maske noch eine Frau zu erkennen. An der schauspielerischen Leistung gibt es somit nichts zu mäkeln. Leider verpasst der Regisseur es aber, ein stimmiges Gesamtkonzept zu entwerfen. Fragmentartig reihen sich dröge Episoden aneinander die meist wenig Zunder bieten und der Person Dylans somit kaum gerecht werden.
Denn dessen Leben hätte so einiges an Stoff zu bieten gehabt, der sich problemlos auch für Nicht-Fans spannend aufbereiten ließe. Wenn schon ein Musiker-Biopic, dann doch lieber im Stile des zwei Jahre zuvor veröffentlichten “Walk The Line” mit Joaquin Phoenix als Johnny Cash.
Zusätzliche Informationen zum Film
Originaltitel: I’m Not There Land: USA, Deutschland Jahr: 2007 Regie: Todd Haynes Darsteller: Christian Bale, Cate Blanchett, Heath Ledger Weitere Infos: IMDB, Amazon
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