Constantine
Himmel und Hölle geraten wieder einmal in Aufruhr, nachdem die Speerspitze gefunden wurde, mit der Jesus getötet worden sein soll. Die Tore der Hölle scheinen sperrangelweit offen zu stehen und einiges an Dämonen und anderen Gestalten aus der Unterwelt findet den Weg in unsere Dimension. Mit normalen Waffen ist diesen Scheusalen natürlich nicht beizukommen aber genau darum gibt es Leute wie Constantine (Keanu Reeves) der sich einerseits exorzistischer Rituale bedient – und das als Ungläubiger! – oder andererseits auch schlicht auf seine Bauernschläue und speziell präpariertes Mordwerkzeug verlässt. Regisseur Francis Lawrence hat in diesen unsagbar schlechten Film alles hineingepackt, was das Thema herzugeben scheint. Luzifer, der Erzengel Gabriel, den planlosen Nerd, der für die dummen Sprüche verantwortlich ist – hier wurde wahrlich kein Fettnäpfchen ausgelassen. Umso mehr passt zu so einem Stoff, dass die Hauptrolle von Mimik-Wunder Keanu Reeves gespielt wird, der partout nicht aus seiner “Neo”-Rolle aus Matrix herauskommt. Selbst ein Arnold Schwarzenegger bietet mehr Gesichtregungen. Die Handlung kann unumwunden als hirnloser Mist bezeichnet werden. Ein schlechter Mix aus “Van Helsing”, “End of Days”
und wie die ganzen Mysterien-Filme, die in diese Kerbe schlagen noch heißen mögen. Einzig die Trickeffekte, irgendwo müssen die 100 Millionen Dollar Produktionskosten auch vergraben worden sein, brauchen keinen Vergleich zu scheuen. Anschauen sollte man sich “Constantine” aus diesem Grund aber nicht. Schöne Hülle, null Inhalt.
Zusätzliche Informationen zum Film
Originaltitel: Constantine Land: USA, Deutschland Jahr: 2005 Regie: Francis Lawrence Darsteller: Keanu Reeves, Rachel Weisz, Djimon Hounsou Weitere Infos: IMDB, Amazon
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