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28 Weeks Later

Mittwoch, 23. Januar 2013 · Autor: Mr. J.

28_weeks_later_sceneEs war abzusehen, dass der Virus aus “28 Days Later” nicht so leicht aus der Welt zu schaffen ist und der Spuk somit gewissermaßen von vorne anfängt. Immerhin gibt es in der Londoner City eine Sicherheitszone in der die Nicht-Infizierten, bestens bewacht von der US-Army, mit dem Wiederaufbau beginnen. Wie man sich unschwer vorstellen kann, lässt sich die Epidemie davon herzlich wenig beeindrucken und bricht bald in der geschützten Zone aus. Wie auch schon im Vorgänger wird der neuerliche Kampf aus dramaturgischen Gründen anhand einer kleinen Gruppe Menschen erzählt, von denen einer nach dem anderen dahingerafft wird. Das ist rein technisch zwar nett anzusehen, nur wirklich interessant eben nicht, im Grunde gleichen sich sich Teil 1 und 2 wie ein Ei dem anderem. Mit dem Unterschied, dass alles etwas “größer” gehalten ist: mehr Blut, mehr Mutanten, mehr Menschen, die hilfos hingeschlachtet werden. Als absoluter Flop stellt sich der Versuch heraus, Kinder, in diesem Fall ein austauschbares Geschwisterpaar, in den Fokus zu stellen. 28_weeks_later_coverDieser Erzählgriff sollte wahrscheinlich die Spannung zusätzlich steigern, entpuppt sich allerdings als gewaltiger Rohrkrepierer. Wer nach “28 Days Later” noch nicht genug von der Story hatte, ist hier richtig. Der Rest sollte sich die Sache besser zweimal überlegen.

Zusätzliche Informationen zum Film

Originaltitel: 28 Weeks Later Land: Uk, Spanien Jahr: 2007 Regie: Juan Carlos Fresnadillo Darsteller: Jeremy Renner, Rose Byrne, Robert Carlyle Weitere Infos: IMDB, Amazon

Redaktion:
★★★★★☆☆☆☆☆ 

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Leser: 10.0/10 (1 Bewertung eingegangen)
28 Weeks Later, 10.0 out of 10 based on 1 rating

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