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	<title>Movie Shack &#187; Film-Noir</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Die Wendeltreppe</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2016 12:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothy McGuire]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Siodmak]]></category>

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		<description><![CDATA[Dauerregen, Windgeheul und klapprige Fensterläden in einem alten, großen Haus und das Ganze in knackigen Schwarzweißbildern. Das sind die Grundzutaten, mit denen Robert Siodmak (&#8220;The Killers&#8221;) die Geschichte um einen Serientäter spinnt. Abgesehen hat es dieser auf Frauen mit Handicap. Aus &#8220;der Täter könnte jeder sein&#8221; wird alsbald ein recht unterhaltsames Kammerspiel in den Weiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/06/die_wendeltreppe_scene.jpg" alt="die_wendeltreppe_scene" title="die_wendeltreppe_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11747" />Dauerregen, Windgeheul und klapprige Fensterläden in einem alten, großen Haus und das Ganze in knackigen Schwarzweißbildern. Das sind die Grundzutaten, mit denen Robert Siodmak (<a href="http://movie-shack.de/the-killers-raecher-der-unterwelt.html">&#8220;The Killers&#8221;</a>) die Geschichte um einen Serientäter spinnt. Abgesehen hat es dieser auf Frauen mit Handicap. Aus &#8220;der Täter könnte jeder sein&#8221; wird alsbald ein recht unterhaltsames Kammerspiel in den Weiten des Hauses. <span id="more-11745"></span>Denn eine der Hausangestellten, Helen (Dorothy McGuire), ist stumm und passt somit perfekt in das Beuteschema des Täters. Allzuviel darf man von diesem Film aus dem Jahre 1945 aber nicht erwarten. Denn neben den gut gemachten Bildern nebst der ein oder anderen innovativen Idee (wie dem optisch gelungenen Blick des Täters auf das Geschehen) bleiben die Darsteller eher blass. Was an Spannung noch da sein mag, fehlt dann wiederum an brauchbaren Dialogen. Mit gerade einmal 80 Minuten Spielzeit hat man es aber ohnehin nicht mit einem Film epischen Ausmaßes zu tun. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/06/die_wendeltreppe_cover.jpg" alt="die_wendeltreppe_cover" title="die_wendeltreppe_cover" width="130" height="191" class="alignright size-full wp-image-11748" />Siodmak legt den Fokus ganz klar auf den Thrill, der logischerweise mit andauernder Spielzeit zunimmt. Dabei bleibt dann aber eine klarere Charakterstudie des Täters &#8211; die Auflösung ist dann doch ein wenig dünn &#8211; klar auf der Strecke. Sicher kein schlechter Film, aber keiner, für den man alles stehen und liegen lassen muss.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Spiral Staircase <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1945 <strong>Regie:</strong> Robert Siodmak <strong>Darsteller:</strong> Dorothy McGuire, George Brent, Ethel Barrymore <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0038975">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00GC2AP2S/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Der Mann mit der Narbe</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 12:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Joan Bennett]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Henreid]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Film noir aus der ersten Riege ist &#8220;Der Mann mit der Narbe&#8221; zwar nicht, macht als Genrevertreter der &#8220;Goldenen Ära&#8221; aber trotzdem einen sehr kompletten Eindruck. Der ungarische Regisseur István Székely dimmt die Moral sogar so weit runter, dass die Menschen das Verbrechen in ihrer Mitte schon gar nicht mehr bemerken &#8211; oder ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/der_mann_mit_der_narbe_scene.jpg" alt="der_mann_mit_der_narbe_scene" title="der_mann_mit_der_narbe_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10974" />Ein Film noir aus der ersten Riege ist &#8220;Der Mann mit der Narbe&#8221; zwar nicht, macht als Genrevertreter der &#8220;Goldenen Ära&#8221; aber trotzdem einen sehr kompletten Eindruck. Der ungarische Regisseur István Székely dimmt die Moral sogar so weit runter, dass die Menschen das Verbrechen in ihrer Mitte schon gar nicht mehr bemerken &#8211; oder ihnen seine Existenz schlicht egal ist. <em>[enthält Spoiler] </em><span id="more-10973"></span>Ganz in diesem Sinne spielt die Polizei überhaupt keine Rolle, &#8220;ermittelt&#8221; wird hier nämlich rein unterwelt-intern. Im Fadenkreuz: der Kleinganove John Muller (Paul Henreid), der ein illegales Casino des organisierten Verbrechens überfallen hat und nun in Los Angeles untergetaucht ist. Durch einen Zufall wird er auf einen dort lebenden Doppelgänger, den angesehenen Psychoanalytiker Dr. Bartok, aufmerksam, bringt den Mann kurzerhand um die Ecke, verpasst sich noch die markante Gesichtsnarbe des Mordopfers und versucht seinen Häschern demnach zu entwischen, indem er einfach in ein fremdes Leben schlüpft. Der Plan funktioniert besser als geglaubt, sein abgebrochenes Psychologiestudium spielt dem Flüchtigen in die Karten. So reden die Patienten sich einfach weiter ihre Problemchen von der Seele, eine Affäre zwischen Doktor und Vorzimmerdame wird nahtlos fortgesetzt &#8211; sogar die überraschend auftauchende Ehefrau, hier wird&#8217;s dann doch etwas cheesy, riecht den Braten nicht. Mehrmals steht Muller kurz vor der Enttarnung, doch weil der Mensch nun mal ein verworfenes Geschöpf ist, kommt er immer wieder durch. Mal wird er bewundert, mal geliebt, moralische Komplikationen spielen hier wie gesagt eine untergeordnete Rolle. Zuletzt ist es aber immer noch <em>&#8220;a bitter little world full of sad surprises&#8221;</em> und der Identitätsbetrüger bekommt in einem Finale am Hafen seine eigene Medizin zu schmecken. Liebe, Bewunderung, die eigene Gewieftheit &#8211; <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/der_mann_mit_der_narbe_cover.jpg" alt="der_mann_mit_der_narbe_cover" title="der_mann_mit_der_narbe_cover" width="130" height="195" class="alignright size-full wp-image-10975" />mit einem Schuß ist das alles weg, am Ende stolpern Passanten gleichgültig über die hingestreckte Leiche auf dem Kai. Auch wenn die Glaubwürdigkeit bisweilen etwas überstrapaziert wird: ein sehenswerter Low-Budget-Thriller alles in allem, so noir wie nur irgendwas und vom großen John Alton in gewohnt gute Bilder gebannt.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Hollow Triumph <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1948 <strong>Regie:</strong> István Székely <strong>Darsteller:</strong> Paul Henreid, Joan Bennett, Eduard Franz <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0040444/?ref_=fn_al_tt_2">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B005IQ1RAI/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>The Last Lullaby</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2014 15:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Sasha Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Sizemore]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein ehemaliger Auftragskiller, Marke &#8220;Einsamer Wolf&#8221;, wortkarg und schlaflos. Ein hochdotierter Auftrag, der letzte, natürlich. Dann eine Liaison mit der Zielperson, durch die die Karten nochmal ganz neu gemischt werden. Zugegeben &#8211; dieser Film ist sich für kaum ein Klischee zu schade. Trotzdem gibt es zwei gute Gründe, sich &#8220;The Last Lullaby&#8221;, das im winterlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/09/the_last_lullaby_scene.jpg" alt="the_last_lullaby_scene" title="the_last_lullaby_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10651" />Ein ehemaliger Auftragskiller, Marke &#8220;Einsamer Wolf&#8221;, wortkarg und schlaflos. Ein hochdotierter Auftrag, der letzte, natürlich. Dann eine Liaison mit der Zielperson, durch die die Karten nochmal ganz neu gemischt werden. Zugegeben &#8211; dieser Film ist sich für kaum ein Klischee zu schade. Trotzdem gibt es zwei gute Gründe, sich &#8220;The Last Lullaby&#8221;, das im winterlichen Louisiana spielende Debütwerk von Jeffrey Goodman, anzusehen.<span id="more-10650"></span> Der erste ist das gut funktionierende Hauptdarstellerduo Sasha Alexander (&#8221;Rizzoli &#038; Isles&#8221;) und Tom Sizemore (&#8221;Heat&#8221;), wobei gerade letzterer mit mimischem Minimalismus die größtmögliche Wirkung erzielt und dem Killer eine Aura der unterschwelligen Bedrohung verleiht, die selbst bei seinen ungelenken Annäherungsversuchen noch durchscheint. Der zweite ist die Tatsache, dass sich &#8220;The Last Lullaby&#8221; mit einem Budget von nur fünf Millionen Dollar sehr viel ehrlicher als viele breit beklatschte Reanimationsversuche der jüngeren Zeit zur Traditionslinie des klassischen Film noirs bekennt. Jenes Genres also, das in weiten Teilen nun mal ein B-Movie-Phänomen war und als solches von Film zu Film oft nur minimal variierte <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/09/the_last_lullaby_cover.jpg" alt="the_last_lullaby_cover" title="the_last_lullaby_cover" width="130" height="187" class="alignright size-full wp-image-10652" />gesellschaftliche Randfiguren in die Abgründe einer kalten, harten Welt verstrickte. Genau diesen Geist atmet &#8220;The Last Lullaby&#8221; &#8211; und wenn nur die Handlung nicht ganz so spärlich ausgefallen wäre, könnte, ach was, müsste man hier fast von einem kleinen Geheimtipp sprechen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Last Lullaby <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2008 <strong>Regie:</strong> Jeffrey Goodman <strong>Darsteller:</strong> Tom Sizemore, Sasha Alexander, Sprague Grayden <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0938706/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00555ZTHO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Ausgestoßen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2014 14:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Carol Reed]]></category>
		<category><![CDATA[James Mason]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer dieser todsicheren Bankraube wird wieder einmal zum totalen Desaster für alle Beteiligten. Johnny McQueen (James Mason) hatte die Sache eigentlich gründlich geplant, die Crew war okay, das Fluchtauto flott. Doch er wird angeschossen, von seinen Freunden im Stich gelassen und muss fortan durch das düstere, verregnete Belfast flüchten. Wie ein gehetztes Tier sucht er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/08/ausgestossen_scene.jpg" alt="ausgestossen_scene" title="ausgestossen_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10529" />Einer dieser todsicheren Bankraube wird wieder einmal zum totalen Desaster für alle Beteiligten. Johnny McQueen (James Mason) hatte die Sache eigentlich gründlich geplant, die Crew war okay, das Fluchtauto flott. Doch er wird angeschossen, von seinen Freunden im Stich gelassen und muss fortan durch das düstere, verregnete Belfast flüchten. <span id="more-10528"></span>Wie ein gehetztes Tier sucht er in dunklen Nischen und bei zwielichtigen Gestalten Unterschlupf, immer die Polizei auf den Fersen und nie wissend, wer ihn ans Messer liefert. Freund, Feind &#8211; alles sehr relative Begriffe, wenn man stark blutend durch die Stadt wankt. Aber wer hilft ihm noch? Ihm, einem zum Mörder Gewordenen? Einzig seine Freundin Kathleen (Kathleen Ryan) scheint bedingungslos zu ihm zu stehen. Auch als sie von einem Polizeikommissar folgende Schlüsselworte gesagt bekommt: <em>&#8220;Er ist nicht mehr jemand wie Sie und ich. Er hat keine Zukunft mehr. Die hat er verloren, als er den Mann erschossen hat. Es hat keinen Sinn mehr wenn sie ihm helfen wollen. Sie machen sich nur unglücklich.&#8221;</em> Trotz allem macht sich Kathleen durch die hermetisch abgeriegelte Stadt und ohne Aussicht auf Erfolg auf die Suche nach Johnny. Düster ist die Stadt, übertroffen nur von der Düsternis in den menschlichen Herzen. Regisseur Carol Reed hält sich nicht lange mit Nebenschauplätzen auf, von denen es laut herüberschallt: &#8220;Es gibt auch Gutes im Menschen&#8221;. Gut möglich, aber in diesem Film von 1947 eher weniger. Hier steht er da, der völlig entblößte Mensch und darf zeigen, wo Moral und richtiges ethisches Handeln zu finden sind, wenn es ums nackte Überleben geht. Darum, den noch tiefer in Schuld Gefallenen ans Messer zu liefern, um die eigene Schlechtigkeit weiter vertuschen oder zumindest ungestört am randvoll mit billigem <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/08/ausgestossen_cover.jpg" alt="ausgestossen_cover" title="ausgestossen_cover" width="130" height="197" class="alignright size-full wp-image-10530" />Fusel gefüllten Glas nippen zu können. Kein Film für Optimisten. Dafür gibt es eine Vielzahl interessanter Charaktere, ein überzeugendes Setting und wunderbar inszenierte Schwarzweißbild-Kompostionen in rauen Mengen. Ein nahezu formvollendeter Film.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Odd Man Out <strong>Land:</strong> UK <strong>Jahr:</strong> 1947 <strong>Regie:</strong> Carol Reed <strong>Darsteller:</strong> James Mason, Robert Newton, Cyril Cusack <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0039677/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B009IZ4JKA/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Brute Force: Zelle R 17</title>
		<link>http://movie-shack.de/brute-force-zelle-r-17.html</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2014 23:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Burt Lancaster]]></category>
		<category><![CDATA[Hume Cronyn]]></category>
		<category><![CDATA[Jules Dassin]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;No one escapes, no one ever escapes&#8221; &#8211; wenn es für Jules Dassins 1947 entstandene Kreuzung aus Film noir und Gefängnisfilm irgendein Leitmotiv gibt, dann wohl dieses. Düster und nihilistisch bis auf die Knochen lässt der kurz darauf aus dem amerikanischen Filmbetrieb geschasste Regisseur &#8220;Brute Force&#8221; auf ein niederschmetterndes Finale zulaufen. Schikane in beengten Zuständen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/brute_force_scene.jpg" alt="brute_force_scene" title="brute_force_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10432" /><em>&#8220;No one escapes, no one ever escapes&#8221;</em> &#8211; wenn es für Jules Dassins 1947 entstandene Kreuzung aus Film noir und Gefängnisfilm irgendein Leitmotiv gibt, dann wohl dieses. Düster und nihilistisch bis auf die Knochen lässt der kurz darauf aus dem amerikanischen Filmbetrieb geschasste Regisseur &#8220;Brute Force&#8221; auf ein niederschmetterndes Finale zulaufen. <span id="more-10431"></span>Schikane in beengten Zuständen ist seit jeher die Essenz des Knastgenres, wobei die Figuren in diesem Fall überdurchschnittlich gut gezeichnet sind. Das gilt besonders für den zwischen dem Wunsch nach Anerkennung und blankem Sadismus hin- und her schwankenden Oberaufseher Capt. Munsey (Hume Cronyn), der die Durchsetzungschwäche des überforderten Gefängnisdirektors bestens in seinem Sinne zu nutzen versteht. Die Stimme der Mäßigung und Vernunft wird von der Figur des Gefängnisarztes repräsentiert: ein Alkoholiker ironischerweise, willensschwach und machtlos auch er &#8211; es wäre kein Film noir, wenn es anders wäre. Im Zellentrakt auf der anderen Seite brodelt es indes gewaltig. Das Gefängnis ist überfüllt, Gewalt an der Tagesordnung, es gibt Tote und keine Lösung am Horizont. Zelle R17 wird unter dem Kommando von Joe Collins (Burt Lancaster) zum Epizentrum des Geschehens, hier schmieden sie Allianzen und Pläne für einen großen Ausbruch. Mittels Rückblenden stellt &#8220;Brute Force&#8221; die Rädelsführer vor und erweitert die Situation der Fremdbestimmtheit dabei geschickt auf die Welt jenseits der Mauern. Sackgassen und Zwangslagen haben diese Männer hinter Gitter gebracht und die Freiheit, die sie erlangen würden, wäre im Grunde doch nur ein Weg zurück in diese Sackgassen, also Gefangenschaft unter anderen Vorzeichen. So entzaubert Dassin erst die Hoffnung <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/brute_force_cover.jpg" alt="brute_force_cover" title="brute_force_cover" width="130" height="196" class="alignright size-full wp-image-10433" />und lässt dann auch alles andere vor die Hunde gehen. Die Revolte endet in einem Blutbad, bei dem das Wachpersonal wahllos in die Menge feuert und bei weitem nicht nur die Hauptcharaktere verrecken &#8211; ein brutales Finale, das im Hollywood von heute in dieser Rigorosität nichts weniger als undenkbar wäre.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Brute Force <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1947 <strong>Regie:</strong> Jules Dassin <strong>Darsteller:</strong>  Burt Lancaster, Hume Cronyn, Charles Bickford <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0039224/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00BDF7X60/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Reign of Terror</title>
		<link>http://movie-shack.de/reign-of-terror.html</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2014 10:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Basehart]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Cummings]]></category>

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		<description><![CDATA[Film noir, das bedeutet im klassischen Sinn: verwickelte Gangstergeschichten im urbanen Amerika kurz vor und nach dem 2. Weltkrieg. Nicht in diesem Fall allerdings, denn Anthony Manns äußerst ungewöhnlicher Streifen &#8220;Reign of Terror&#8221; nutzt die Mittel der sogenannten &#8220;schwarzen Serie&#8221; für einen im 18. Jahrhundert angesiedelten Historienthriller. Die Zutaten sind bekannt: expressionistische Ausleuchtung, eine geheimnisvolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/reign_of_terror_scene.jpg" alt="reign_of_terror_scene" title="reign_of_terror_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10305" />Film noir, das bedeutet im klassischen Sinn: verwickelte Gangstergeschichten im urbanen Amerika kurz vor und nach dem 2. Weltkrieg. Nicht in diesem Fall allerdings, denn Anthony Manns äußerst ungewöhnlicher Streifen &#8220;Reign of Terror&#8221; nutzt die Mittel der sogenannten &#8220;schwarzen Serie&#8221; für einen im 18. Jahrhundert angesiedelten Historienthriller. <span id="more-10304"></span>Die Zutaten sind bekannt: expressionistische Ausleuchtung, eine geheimnisvolle Schöne, Dunkelheit auf den Straßen und in den Herzen sowieso. Die fiktive Handlung spielt im postrevolutionären Frankreich des Jahres 1794, in dem &#8220;Anarchie, Elend, Mord, Arsen und Angst&#8221; regieren. In zwei Tagen will Robespierre (Richard Basehart) sich vom Nationalkonvent zum Diktator ausrufen lassen und bis dahin weitere politische Säuberungen durchführen. Als eine Todesliste mit den Namen seiner Feinde (und auch einiger Freunde) verschwindet, beordert er den berüchtigten Straßburger Scharfrichter Duval in die Haupstadt. Nicht wissend natürlich, dass dieser mittlerweile von einem durchtriebenen Doppelagenten (Robert Cummings) aus dem Spiel gezogen wurde, der nun seinerseits unter falscher Identität im Kampf um die Macht mitmischt. Anthony Mann zeigt das blutige Hauen und Stechen der Revolutionäre in einer für die Entstehungszeit (1949) relativ expliziten Härte &#8211; Gesichtsschüsse inklusive. Seine eigentliche Dynamik bezieht der Streifen jedoch aus den permanent und schnell wechselnden Bündnissen seiner Hauptfiguren, unter denen jeder jeden jederzeit auf das Schafott bringen kann. Darüber hinaus versucht sich &#8220;Reign Of Terror&#8221; als Lehrstück in Sachen Masse und Macht. Politik ist in dieser Welt das Werk von Konspirateuren, die ihre Hinterzimmerbeschlüsse einem genauso lenk- wie unberechenbaren Pöbel präsentieren &#8211; hier als Deklarationen vor einem hoch aufragenden Menschengebirge aus geifernden Gesichtern in großartige Bilder gefasst. Nur notdürftig verschleiert das vordergründige <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/reign_of_terror_cover.jpg" alt="reign_of_terror_cover" title="reign_of_terror_cover" width="130" height="199" class="alignright size-full wp-image-10306" />Happy End denn auch einen tiefen Pessimismus: Robespierres Kopf rollt, die Liebenden bekommen einander &#8211; und im Schatten am Rand steht ein Beobachter, der weder Franzose noch Politiker ist. Bloß ein einfacher Soldat, mit dem das ganze Spiel von Neuem beginnen wird: Napoleon Bonaparte.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Reign of Terror <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1949 <strong>Regie:</strong> Anthony Mann<strong>Darsteller:</strong> Robert Cummings, Richard Basehart, Richard Hart <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0041796/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00FWJPRVG/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Straße ohne Namen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2014 08:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Lloyd Nolan]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Widmark]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Organized gangsterism is once returning! A new type of gangsterism, combining the ruthlessness of the prohibition era mobster with the scientific tactics and strategy used by the underground in World War II&#8221;. Drastische Zeiten erfordern entschiedene Maßnahmen: nicht von ungefähr wendet sich im Vorspann kein Geringerer als FBI-Gründer J. Edgar Hoover mit einem Weckruf an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/04/strasse_ohne_namen_scene.jpg" alt="strasse_ohne_namen_scene" title="strasse_ohne_namen_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10228" /><em>&#8220;Organized gangsterism is once returning! A new type of gangsterism, combining the ruthlessness of the prohibition era mobster with the scientific tactics and strategy used by the underground in World War II&#8221;.</em> Drastische Zeiten erfordern entschiedene Maßnahmen: nicht von ungefähr wendet sich im Vorspann kein Geringerer als FBI-Gründer J. Edgar Hoover mit einem Weckruf an die Öffentlichkeit. <span id="more-10227"></span>Diese behördentreue Linie zieht William Keighley in seinem auf Film noir gestylten, semi-dokumentarischen Propagandawerk konsequent durch. Eine schnarrende Kommentatorenstimme schürt Ängste vor dem Verbrechen, das in der &#8220;Straße ohne Namen&#8221; grassiert, was natürlich nichts anderes heißt als: in jeder Straße Amerikas. Den Wucherungen des Bösen wird &#8211; untermalt mit beschwingter Marschmusik &#8211; die straffe Organisation der Gesetzeshüter gegenübergestellt. Fast schon pedantisch werden Ämter, Dienstgrade, technische Gerätschaften und Zuständigkeitsbereiche aufgezählt. Die Botschaft: fürchtet euch nicht, wir haben alles unter Kontrolle! Das Wort &#8220;Mafia&#8221; fällt in diesem Streifen &#8211; der ja gerade das organisierte Verbrechen ins Visier nimmt &#8211; übrigens kein einziges Mal. Kein Wunder, leugnete Hoover doch noch in den 60er Jahren (!) die bloße Existenz eines landesweit operierenden Gangstersyndikats. Rücklickend macht das aus &#8220;Straße ohne Namen&#8221; einen sehr naiven Film, der in selbstgefälliger Pose beispielhaft demonstriert, wie das FBI in der Phantasiestadt &#8220;Center City&#8221; streng nach Schulbuch eine Räuberbande aushebt. Dazu wird der Jahrgangsbeste der FBI-Akademie &#8211; vor Treue, Mut und Rechtschaffenheit selbstredend nur so strotzend &#8211; als Undercover-Agent in die Kreise des smarten Gangsters Alec Stiles (Richard Widmark) eingeschleust. Unter Zuhilfenahme neuester Technik und in ständigem Kontakt mit den Kollegen, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/04/strasse_ohne_namen_cover.jpg" alt="strasse_ohne_namen_cover" title="strasse_ohne_namen_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-10229" />dauert es natürlich nicht lange, bis die Operation von Erfolg gekrönt wird. Am Ende bricht der bürokratisch anmutende Streifen plötzlich doch mit seinen eigenen Prinzipien: man fackelt nicht lange und schießt das Verbrecherpack einfach<br />
gnadenlos über den Haufen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Street with No Name <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1948 <strong>Regie:</strong> William Keighley <strong>Darsteller:</strong>  Mark Stevens, Richard Widmark, Lloyd Nolan <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0040843/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000CCTX22/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Chinatown</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 12:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Faye Dunaway]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Nicholson]]></category>
		<category><![CDATA[John Huston]]></category>
		<category><![CDATA[Roman Polanski]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Chinatown&#8221; stellt Roman Polanski wieder einmal seinen Ruf als äußerst vielseitiger Regisseur unter Beweis und liefert gleichzeitig einen der großen Krimis der 70er Jahre ab. Das Werk ist Hommage und zugleich Weiterführung des klassischen Film Noirs der 40er und 50er Jahre, dessen ausgeklügelte Verschleierungstaktiken Polanksi und sein Drehbuchautor Robert Towne nahezu perfekt beherrschen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/02/chinatown_scene.jpg" alt="chinatown_scene" title="chinatown_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-9987" />Mit &#8220;Chinatown&#8221; stellt Roman Polanski wieder einmal seinen Ruf als äußerst vielseitiger Regisseur unter Beweis und liefert gleichzeitig einen der großen Krimis der 70er Jahre ab. Das Werk ist Hommage und zugleich Weiterführung des klassischen Film Noirs der 40er und 50er Jahre, dessen ausgeklügelte Verschleierungstaktiken Polanksi und sein Drehbuchautor Robert Towne nahezu perfekt beherrschen. <span id="more-9986"></span>Die titelgebende &#8220;Chinatown&#8221; dient dabei vor allem als Chiffre für eine im Dunkeln liegende Vergangenheit, die zwar nur noch in gelegentlichen Andeutungen widerhallt, aber dennoch lange Schatten auf die Hauptfigur wirft. Die unbekannte Zukunft ist hier wiederum etwas, was erst noch gekauft werden muss: <em>&#8220;What could you buy that you can&#8217;t already afford?&#8221; &#8211; &#8220;The future, Mr. Gittes, the future.&#8221;</em> Dazwischen, im Schlaglicht, die Gegenwart, in der ebenjener Jake Gittes, ein ungehobelter Privatdetektiv, unter der gleißenden Sonne Kaliforniens im Dunkeln herumtappt. Die Handlung setzt mit einem vermeintlichen Routineauftrag ein. Der Chef der Stadtwerke von Los Angeles pflegt eine außereheliche Liebelei, Gittes soll im Auftrag der werten Gattin ermitteln. Kurz darauf wird der biedere Beamte tot aus einem Stausee gezogen und der Schnüffler findet sich in einem Labyrinth aus Lügen und Täuschungen wieder, dessen Dimensionen sich ihm erst nach und nach erschließen. Ganz in diesem Sinne lässt sich Polanski alle Zeit der Welt, um die zwischenmenschlichen Verwerfungen in eine möglichst glaubwürdige Rahmengeschichte rund um erbitterte Ressourcenkämpfe einzubetten. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/02/chinatown_cover.jpg" alt="chinatown_cover" title="chinatown_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-9988" />Und er hat mit Jack Nicholson, Faye Dunaway und John Huston gleich drei großartige Schauspieler unter seiner Regie, die den Anforderungen des Genres auch auf diesem Niveau mühelos gerecht werden. Wie es hier eben einmal so treffend heißt: <em>&#8220;This business requires a certain amount of finesse&#8230;&#8221;</em><br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Chinatown <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1974 <strong>Regie:</strong> Roman Polanski <strong>Darsteller:</strong> Jack Nicholson, Faye Dunaway, John Huston <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0071315/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00005QIXX/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>L.A. Confidential</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 11:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Guy Pearce]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Spacey]]></category>
		<category><![CDATA[Russell Crowe]]></category>

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		<description><![CDATA[Regisseur Curtis Hanson entfacht in diesem Neo-Film-Noir in der Stadt Los Angeles ein wahres Höllenfeuer, das schlicht alles verzehrt, was man an Anstand und Tugendhaftigkeit dem Menschen hätte andichten können. Eine Polizei, die korrupter ist, als der schlimmste Mafia Clan und die wie so oft ihre eigenen Regeln hat. Im Grunde gibt es nur eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/01/la_confidential_scene.jpg" alt="la_confidential_scene" title="la_confidential_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-9949" />Regisseur Curtis Hanson entfacht in diesem Neo-Film-Noir in der Stadt Los Angeles ein wahres Höllenfeuer, das schlicht alles verzehrt, was man an Anstand und Tugendhaftigkeit dem Menschen hätte andichten können. Eine Polizei, die korrupter ist, als der schlimmste Mafia Clan und die wie so oft ihre eigenen Regeln hat. Im Grunde gibt es nur eine einzige: der Stärkere hat Recht. <span id="more-9948"></span>Das Recht, Wahrheit und Unwahrheit nach seinem Gutdünken auszulegen. Das Recht, unliebsame Gegenspieler unter fadenscheinigen Gründen auszuschalten &#8211; die Liste wäre endlos fortzusetzen. Die &#8220;Guten&#8221; gibt es in diesem Film nicht. Vielmehr gibt es schlecht und noch schlechter. Und genau das will der Regisseur in diesem Film zeigen. Ein totales Wirrwarr, das sich erst sehr spät auflöst &#8211; wenn überhaupt. Mittlerweile gibt es ja einige dieser Cop-Streifen, in denen die dunklen Seiten der Gesetzeshüter gezeigt werden. &#8220;L.A. Confidential&#8221; schafft es dennoch, sich hervorzuheben, nicht zuletzt aufgrund der starken Schauspielerriege, die jedem halbwegs <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/01/la_confidential_cover.jpg" alt="la_confidential_cover" title="la_confidential_cover" width="130" height="190" class="alignright size-full wp-image-9950" />informierten Cineasten ein Zungenschnalzen entlocken dürfte. Vielleicht wirkt der Plot zu gewollt und konstruiert. Vielleicht hätte der ein oder andere Wandel weniger der Handlung nicht geschadet. Vielleicht aber wäre der Film dann auch nicht so sehenswert, wie er nun einmal ist.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> L.A. Confidential <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1997 <strong>Regie:</strong> Curtis Hanson <strong>Darsteller:</strong>  Kevin Spacey, Russell Crowe, Guy Pearce, Kim Basinger <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0119488/?ref_=nv_sr_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00004RYG9/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>He Walked By Night</title>
		<link>http://movie-shack.de/he-walked-by-night.html</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 14:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Basehart]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgehend von wahren Begebenheiten, erzählen Alfred L. Werker und Anthony Mann in &#8220;He Walked By Night&#8221; die Geschichte einer Phantomjagd im Los Angeles des Jahres 1945. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein ebenso raffiniertes wie rätselhaftes kriminelles Meisterhirn (Richard Basehart), das nach dem Mord an einem Polizisten in den Fokus breit angelegter Ermittlungsarbeiten gerät. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2013/10/he_walked_by_night_scene.jpg" alt="he_walked_by_night_scene" title="he_walked_by_night_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-9846" />Ausgehend von wahren Begebenheiten, erzählen Alfred L. Werker und Anthony Mann in &#8220;He Walked By Night&#8221; die Geschichte einer Phantomjagd im Los Angeles des Jahres 1945. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein ebenso raffiniertes wie rätselhaftes kriminelles Meisterhirn (Richard Basehart), das nach dem Mord an einem Polizisten in den Fokus breit angelegter Ermittlungsarbeiten gerät. <span id="more-9845"></span>Als Film noir im engeren Sinn kann man &#8220;He Walked By Night&#8221; vielleicht gar nicht bezeichnen, es gibt keine nennenswerte Frauenrolle, auch für moralische Ambivalenzen ist hier kein Platz. Sehr viel mehr interessiert sich der semi-dokumentarische Film für den eigentlichen Ermittlungsprozess, das wechselseitige Zusammenspiel der Einheiten innerhalb des gigantischen, mit modernsten Mitteln operierenden Polizeiapparats &#8211; ganz ohne die krimitypischen Spontaneingebungen, Privatproblemchen und einsamen Ermittlerhelden. Die Effizienz der Exekutive wird unter anderem dadurch veranschaulicht, dass sie ihr Fahndungsnetz auch dann noch enger ziehen kann, als der Gejagte immer wieder seinen Modus Operandi wechselt. Am Ende geht es dann alles ganz schnell: einkreisen, Tränengas, Schusswechsel, Exitus der Zielperson. Mit seiner regelrechten Zelebrierung der starken Staatsmaschine nimmt &#8220;He Walked By Night&#8221; in der moralisch sonst so diffusen Noir-Welt einer ungewöhnlich klare Rechtsaußenposition ein. Auf einer zweiten, tieferen Ebene erzählt der Film darüber hinaus von den Nachwirkungen des Krieges in die Gesellschaft hinein. Der Gejagte ist Veteran, geht mit entsprechend hoher Präzision vor und kann seinerseits nur durch militärisch anmutende, konzertierte Aktionen in die Enge getrieben und schließlich zu Strecke gebracht werden. Leider interessiert sich der Film zu wenig für seine Hauptperson, um diesen Ansatz noch weiter zu vertiefen. Das Finale in der Unterwelt der Abwasserkanäle <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2013/10/he_walked_by_night_cover.jpg" alt="he_walked_by_night_cover" title="he_walked_by_night_cover" width="130" height="198" class="alignright size-full wp-image-9847" />von Los Angeles nimmt indes einen der bekanntesten Genrevertreter überhaupt vorweg: Orson Welles&#8217; &#8220;Der Dritte Mann&#8221;. Nicht zuletzt den meisterliche Bildern von Kameramann John Alton ist es zu verdanken, dass dieser Vergleich zumindest in Sachen Bildästhetik nicht gescheut werden muss.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> He Walked By Night <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1948 <strong>Regie:</strong> Alfred L. Werker, Anthony Mann <strong>Darsteller:</strong> Richard Basehart, Scott Brady, Roy Roberts <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0040427/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00CY6HK3S/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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