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	<title>Movie Shack &#187; Drama</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Mid90s</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 12:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Jonah Hill]]></category>
		<category><![CDATA[Katherine Waterston]]></category>
		<category><![CDATA[Lucas Hedges]]></category>
		<category><![CDATA[Sunny Suljic]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Rezensent oder Kritiker eines Films sollte man es doch gemeinhin besser wissen und das zu besprechende Werk möglichst mit einem von Fachwissen geprägten Abstand betrachten, um ihm gerecht zu werden. Emotionen, die man beim Schauen gespürt hat, wollen anschließend in Worte gefasst und genauestens reflektiert werden und extrem banal ausgedrückt wollen Empfinden und Urteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/01/mid90s_scene.jpg" alt="mid90s_scene" title="mid90s_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12131" />Als Rezensent oder Kritiker eines Films sollte man es doch gemeinhin besser wissen und das zu besprechende Werk möglichst mit einem von Fachwissen geprägten Abstand betrachten, um ihm gerecht zu werden. Emotionen, die man beim Schauen gespürt hat, wollen anschließend in Worte gefasst und genauestens reflektiert werden und extrem banal ausgedrückt wollen Empfinden und Urteil ausführlich formuliert werden. <span id="more-12130"></span>Doch am Ende des Tages haut auch nur ein Mensch in die Tasten und manchmal wird man dann von Gefühlen regelrecht überwältigt, dass die kritische Distanz den Hut nehmen muss. Bei &#8220;Mid90s&#8221;, dem Spielfilm-Regiedebüt von Schauspielstar Jonah Hill, wird es extrem nostalgisch, womit er durchaus in Zeiten von allgemeiner Retro-Begeisterung, die 80er zitierende Serien wie &#8220;Stranger Things&#8221; oder 90er-Jahre-Partys den (Hipster-)Nerv voll treffen wird.</p>
<p>Die 90er: Der 13-jährige Stevie (Sunny Suljic) wächst mit seiner alleinerziehenden Mutter (Katherine Waterston) und seinem Bruder (Lucas Hedges) auf. Es ist die goldene Ära im HipHop, die Hosen werden Baggy und damit tief und weit getragen und die Jugend rollt auf Skateboards durch die Gegend, auf alle Regeln pfeifend, während sie ihre ganz eigenen aufstellt. Stevie möchte dazugehören und auch mit den coolen Kids herumhängen. Langsam freundet er sich mit einer Gruppe Jungs an. Erst bekommt er einen Spitznamen verpasst, dann folgt das erste richtig gute Rollbrett &#8211; und ab dafür. Für Stevie eröffnet sich eine neue Welt der Anerkennung und der ersten sexuellen Erfahrungen. Aber als Heranwachsender sind die Grenzen noch nicht klar definiert und Stevie wird sie früher ausloten müssen, als ihm lieb ist&#8230;</p>
<p>Von der allerersten Sekunde an wird klar, dass &#8220;Mid90s&#8221; sich nicht einfach nur damit begnügt, die 90er anhand zahlreicher Referenzen wieder aufleben zu lassen. Das Bildformat ist 4:3, gedreht wurde ausschließlich auf 16mm und selbst der Ton klingt mehr nach guten altem Stereo als nach modernstem Dolby Atmos. Alleine technisch wirkt der Film deshalb mehr wie eine wieder entdeckte Privataufnahme, die Jahre im Keller oder auf dem Dachboden vor sich hinschlummerte, als wie eine professionelle Filmproduktion. Natürlich fehlen aber auch alle notwendigen Memorabilia nicht, um die dargestellte Zeit definitiv als die 90er zu etablieren: Gleich zu Beginn betritt Stevie das Zimmer von Bruder Ian, an den Wänden hängen zahlreiche Poster von Rap-Acts aus der Zeit wie dem Wu-Tang Clan oder Mobb Deep, in den Regalen sind die klassischen Alben in CDs aufgereiht. In anderen Szenen wird wahlweise auf dem Super Nintendo oder der uralten Sony Playstation gezockt, der Kleidungsstil und die Marken passen zur Dekade.</p>
<p>Man muss aber dazu erwähnen: Das sind die &#8220;coolen&#8221; 90er, die, die man damals erlebte, wenn man die entsprechenden Interessen hatte und den dazugehörigen Geschmack in punkto Musik, Mode, Lifestyle. Von den Backstreet Boys und den Spice Girls fehlt jede Spur, auch Techno erklingt nirgendwo und erst recht nicht &#8220;Barbie Girl&#8221; &#8211; stattdessen ganz programmatisch &#8220;93 &#8217;til Infinity&#8221; von den Souls of Mischief oder &#8220;Liquid Swords&#8221; von GZA/Genius zu Ollies, Kickflips oder Crooked Grinds. Wer also schon damals nicht dazu gehörte, wird &#8220;Mid90s&#8221; möglicherweise &#8220;nur&#8221; als akkurates Abbild von damals gepaart mit einer Coming-of-Age-Geschichte wahrnehmen. Und das wäre ja an sich auch schon vollkommen ausreichend.</p>
<p>Aber wer diese Zeit aktiv durchlebt hat und sich auch mit der dargestellten, zugegebenermaßen recht spezifischen Szene identifizieren kann, muss sich beim Kauf eines Kinotickets auf etwas gefasst machen: Der Look und die Sounds packen einen gleich zu Beginn fest an den Schultern und zerren den Zuschauer in diese Zeitkapsel, aus der es für die folgenden 85 Minuten kein Entrinnen gibt &#8211; Nostalgie ist eben ein wirklich mächtiges Gefühl.</p>
<p>Die oberflächlichen Flashbacks sind aber nur die halbe Miete, denn trotz alledem muss eine Geschichte erzählt werden. Diese mag eigentlich nicht besonders herausragend anmuten, aber Hill tat gut daran, diese mit Blick auf seinen jungen Protagonisten einfühlsam und nuanciert voranzutreiben. Und hier setzt die nächste, weitaus stärkere Nostalgiestufe ein &#8211; zumindest für den Autor dieser Zeilen: Seine wahre Wirkung entfaltet &#8220;Mid90s&#8221; nämlich nicht im bloßen Wiedersehen und Wiedererkennen, sondern vor allem im Wiedererleben.</p>
<p>Die Schüchternheit, mit der Stevie an die coolen Jugendlichen herantritt und die leise Hoffnung, von ihnen bemerkt, akzeptiert und aufgenommen zu werden, das spürbare High, wenn man sich seine Sporen so langsam verdient, auch die Prügeleien mit dem älteren Bruder, der Leichtsinn, der zutage tritt, wenn man sich und anderen etwas beweisen will &#8211; Hill erzählt von einem Leben, das auch andere genauso in jungen Jahren gelebt haben dürften. Es geht nicht einzig nur darum, Vergangenes authentisch zu zeigen, das alleine reicht nicht. Aber die Kombination der Retro-Darstellung mit einem innig spürbaren Gefühl für die eigenen prägenden Jahre sorgt für emotionale Vertrautheit, als wäre man nach all den Jahren des Erwachsenseins wieder zurück zu seinen Wurzeln heimgekehrt. Das macht &#8220;Mid90s&#8221; besser als vergleichbare Werke in Film und Fernsehen: Hills Film zitiert sich nicht einfach durch eine Dekade, er fühlt sich wirklich wie ein Artefakt dieser Zeit an.</p>
<p>Da kann man dann auch verschmerzen, dass inbesondere Katherine Waterston und Lucas Hedges als Nebenfiguren ultimativ verschenkt und unterentwickelt bleiben. In ihren Szenen überzeugen sie, aber es sind nicht sehr viele und ihre Konflikte mit dem von Sunny Suljic gespielten Stevie werden gar nicht weiter aufgelöst. Hier war durchaus Potenzial, aber andererseits macht Hill nie einen Hehl daraus, dass die Geschichte fast ausschließlich aus den Augen von dem kleinen Hauptprotagonisten erzählt wird &#8211; <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/01/mid90s_cover.jpg" alt="mid90s_cover" title="mid90s_cover" width="130" height="203" class="alignright size-full wp-image-12132" />und dem sind nun einmal seine Freunde und Skatboarding gerade sehr viel wichtiger als seine eigene Familie.</p>
<p>Fazit: &#8220;Mid90s&#8221; ist eine nicht nur kosmetisch, sondern auch emotional authentische Reise zurück in eine ganz besondere Zeit. </p>
<p>(Kinostart: 07.03.2019)</p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Mid90s <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2018 <strong>Regie:</strong> Jonah Hill <strong>Darsteller:</strong> Sunny Suljic, Katherine Waterston, Lucas Hedges <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="https://www.imdb.com/title/tt5613484">IMDB</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Climax</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 15:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Gaspar Noé]]></category>
		<category><![CDATA[Sofia Boutella]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Filmographie von Gaspar Noé ist recht überschaubar dafür, dass der gebürtige Argentinier schon seit den 80ern aktiv ist. Abgesehen von mehreren Kurzfilmen hat er bis heute lediglich fünf Kinofilme abgedreht. Doch sein Output, so sporadisch er in Spielfilmlänge auch sein mag, ist wuchtig. Nicht von ungefähr fällt sein Name immer dann, wenn man an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2018/12/climax_scene.jpg" alt="climax_scene" title="climax_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12096" />Die Filmographie von Gaspar Noé ist recht überschaubar dafür, dass der gebürtige Argentinier schon seit den 80ern aktiv ist. Abgesehen von mehreren Kurzfilmen hat er bis heute lediglich fünf Kinofilme abgedreht. Doch sein Output, so sporadisch er in Spielfilmlänge auch sein mag, ist wuchtig. Nicht von ungefähr fällt sein Name immer dann, wenn man an Skandalfilme oder an Filmemacher mit einer ganz eigensinnigen und mitunter radikalen Vision denkt. <span id="more-12094"></span>Provozieren tut er ja gerne mal &#8211; und wie wird sich nun sein neuester Wurf &#8220;Climax&#8221; einreihen?</p>
<p>Eine Gruppe Tänzer übt kurz vor einer ausgedehnten Tournee ihre Choreographie. Nach einer erfolgreichen Probe wollen die jungen Leute nur noch ein wenig zu guter Musik und leckerem Sangria den Abend ausklingen lassen, aber etwas stimmt nicht: Nach und nach geht es den Leuten immer schlechter und seltsamer &#8211; wurden ihnen etwa heimlich Drogen ins Getränk gemischt? Einen Weg aus dem Trip wider Willen gibt es nicht und so stürzen sie unaufhaltsam immer tiefer in den Abgrund aus Sex, Drogen, Gewalt und verdammt guter Musik.</p>
<p>Man kann ja inhaltlich von Noés Filmen halten, was man will, aber eines steht nicht zur Diskussion: Der Mann ist ästhetisch gesehen ein famoser Künstler. Nicht unbedingt im Sinne des Schönen an sich, aber audiovisuell scheuen er und seine Mitstreiter sich nicht davor, die Grenzen des Kinos ein ums andere Mal neu auszuloten. So ist erneut sein Stammkameramann Benoît Debie mit dabei, der bis auf &#8220;Menschenfeind&#8221; jeden anderen Noé-Langfilm in aufregende, verstörende und gewagte Bildern festgehalten hat. Unvergessen sind die irren, schwindelerregenden Kamerafahrten in &#8220;Irreversibel&#8221; und &#8220;Enter the Void&#8221; und auch bei &#8220;Climax&#8221; stehen die Aufnahmen am Ende buchstäblich Kopf. Der Weg dahin ist aber nicht minder aufregend.</p>
<p>Denn bis auf einige vergleichsweise kürzere Abschnitte laufen die Geschehnisse im neuen Film in Echtzeit ab &#8211; ohne Schnitt, sondern in extrem langen Einstellungen. Diese Inszenierungsweise findet sich schon seit einiger Zeit immer wieder mal im Kino, &#8220;Victoria&#8221; fällt einem da ein von Sebastian Schipper oder erst kürzlich auch &#8220;Utoya 22. Juli&#8221; von Erik Poppe. Die extremen Plansequenzen entfalten stets eine unwiderstehliche Sorgwirkung und so auch bei &#8220;Climax&#8221;, wo zusätzlich die treibenden Technobässe den Zuschauer in ihren Bann ziehen. Der langsame, drogenbedingte Abstieg in die menschliche Hölle kann dadurch effektiv und durch zunächst allmähliche und subtile Anzeichen langsam vorangetrieben werden, bis sich das Chaos wirklich Bahn bricht. Veränderungen im Licht, eine immer losgelöstere Kameraführung und stetig verrücktere Darbietungen kulminieren dann in einer Party-Orgie vom Feinsten &#8211; oder sollte man eher sagen: vom Gaspar Noésten. </p>
<p>Dann ist der audiovisuelle Angriff auf die Sinne des Kinogängers formvollendet und in seiner ganz eigenen verstörenden Art wunderschön und der Abstieg in die pure Triebhaftigkeit abgeschlossen. Die Botschaft von &#8220;Climax&#8221;, so wie sie zumindest auch interpretiert werden kann, erinnert dabei ein wenig an &#8220;We Are The Flesh&#8221; des Mexikaners Emiliano Rocha Minter. Dessen Kinofilmdebüt von 2016 ist in der Extreme seiner Bilder nicht minder aufwühlend als dass Oeuvre von Noé, aber hier wie dort macht sich ein pessimistisches Weltbild breit, das Menschlichkeit eben unbedingt im Spannungsfeld zwischen Zivilisation und nur schwer unterdrücktem, animalischem Urinstinkt verortet und nicht etwa als die Krone gesellschaftlicher Errungenschaften. Geboren werden sei ja eine Chance, will eine Texttafel zu Beginn von &#8220;Climax&#8221; weismachen. Eine Chance, die wir aber gemeinsam permanent zu vergeben scheinen. So schließt der Film seine Klammer mit der Aussage, &#8220;Leben ist eine kollektive Unmöglichkeit&#8221;. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2018/12/climax_cover.jpg" alt="climax_cover" title="climax_cover" width="130" height="186" class="alignright size-full wp-image-12097" />Menschen versagen immer nur gemeinsam, so scheint es. Aber wir haben verdammt viel Spaß dabei!</p>
<p>Fazit: &#8220;Climax&#8221; ist ein hypnotischer Techno-Trip und ein Expressticket in den Wahnsinn. </p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Climax <strong>Land:</strong> Frankreich, Belgien, USA <strong>Jahr:</strong> 2018 <strong>Regie:</strong> Gaspar Noé<strong>Darsteller:</strong> Sofia Boutella, Romain Guillermic, Souheila Yacoub <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="https://www.imdb.com/title/tt8359848">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B07KLS28RR/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Serpico</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2017 12:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Al Pacino]]></category>
		<category><![CDATA[Sidney Lumet]]></category>

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		<description><![CDATA[Man stelle sich einen riesigen miefenden Sumpf vor. Unlauteres Getier treibt sein Unwesen, Mücken und Moskitos saugen unschuldige Opfer aus und der Geruch von Fäulnis und Vergänglichem liegt in der Luft. Nun stelle man sich weiter vor, dass dieser Sumpf nicht irgendwo in der menschenleeren Natur liegt, sondern in einer riesigen Metropole wie New York [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/02/serpico_scene.jpg" alt="serpico_scene" title="serpico_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12083" />Man stelle sich einen riesigen miefenden Sumpf vor. Unlauteres Getier treibt sein Unwesen, Mücken und Moskitos saugen unschuldige Opfer aus und der Geruch von Fäulnis und Vergänglichem liegt in der Luft. Nun stelle man sich weiter vor, dass dieser Sumpf nicht irgendwo in der menschenleeren Natur liegt, sondern in einer riesigen Metropole wie New York City. <span id="more-12082"></span>Der Stadt also, die niemals schläft und die gerne auch als enthemmter Moloch herhalten muss, wenn  es im Film um die Darstellung von Verkommenheit geht. Durch diesen morastigen Sumpf kämpft sich als strahlender Gegenpol ein einsamer Held. Ein Held? Oder doch einfach ein Mensch, der sich nicht mit den Gegebenheiten abfinden möchte? Und was ist Frank Serpico (Al Pacino) doch für ein Überzeugungstäter, als er mit dem Polizeidienst beginnt. Da kann man Menschen helfen, den Schwachen vor den Starken schützen &#8211; oder man macht es eben so wie die allermeisten seiner Kollegen und hält die Hand auf. Der New Yorker Polizeibetreib ist so gut geschmiert, das man es kaum glauben kann. Fast kann man sich als Beamter nicht mehr auf den Beinen halten, so gleitet man auf den Geldscheinen durch die Straßen. Erklärter Feind ist in so einem &#8220;Konglomerat der Ungerechtigkeit&#8221; derjenige, der sich eben nicht schmieren lässt. In diesem Fall: Serpico. Sein Problem: herauszufinden, wer Freund und wer Feind ist und wer vor allem auch in den schwersten Stürmen zu einem hält. Das sind im Zweifelsfall nicht mehr als eine Handvoll, was auch daran liegt, dass sich die Misere bis in die allerhöchsten Kreise zieht. Mit &#8220;Serpico&#8221; gelingt Sidney Lumet (&#8221;The Verdict&#8221;, &#8220;Hundstage&#8221;) eine sehenswerte Milieustudie. Das New York der 70er ist kulissentechnisch ein Gewinn. Dreckiger als heute, die Leute den bestimmten Ticken abgefuckter, nicht umsonst hatte die Stadt einmal einen miesen Ruf weg. Also der Film hat Stimmung, mit Al Pacino den perfekt besetzten Hauptdarsteller und ein spannendes Thema. Warum das Ganze einen dennoch nicht völlig umhaut, ist da gar nicht so leicht zu beantworten. Versuchsweise könnte man es an zwei Punkten festmachen. Erstens fehlt ein wirklicher Spannungsbogen, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/02/serpico_cover.jpg" alt="serpico_cover" title="serpico_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-12084" />zweitens hätten die Charaktere komplexer bzw. tiefgehender ausgearbeitet werden können, in dieser Form dringt man nicht gänzlich zu Ihnen vor. Aber insgesamt ist das in diesem Fall Jammern auf hohem Niveau. Also: Hinsetzen. Anschauen und Filmkunst aus vergangenen Tagen genießen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Serpico <strong>Land:</strong> Italien, USA <strong>Jahr:</strong> 1973 <strong>Regie:</strong> Sidney Lumet <strong>Darsteller:</strong>  Al Pacino, John Randolph, Jack Kehoe <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0070666">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000F2C6QY/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Personal Shopper</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 17:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kristen Stewart]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Eidinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen Regisseur Olivier Assayas und Schauspielstar Kristen Stewart ist eine transatlantische Arbeitsbeziehung entstanden, die sich wirklich sehen lassen kann. Schon für &#8220;Die Wolken von Sils Maria&#8221; kollaborierte man erfolgreich, wobei Stewart sogar als erste US-Amerikanerin den französischen César als besten Nebendarstellerin gewann. Für &#8220;Personal Shopper&#8221; haben die zwei erneut unter einer Decke gesteckt.
Für seinen neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/personal_shopper_scene.jpg" alt="personal_shopper_scene" title="personal_shopper_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12063" />Zwischen Regisseur Olivier Assayas und Schauspielstar Kristen Stewart ist eine transatlantische Arbeitsbeziehung entstanden, die sich wirklich sehen lassen kann. Schon für &#8220;Die Wolken von Sils Maria&#8221; kollaborierte man erfolgreich, wobei Stewart sogar als erste US-Amerikanerin den französischen César als besten Nebendarstellerin gewann. Für &#8220;Personal Shopper&#8221; haben die zwei erneut unter einer Decke gesteckt.<span id="more-12062"></span></p>
<p>Für seinen neuen Film steckte Assayas seine Nase gleich in mehrere Genres, zwischen denen er spielerisch hin und her wechselt, ohne dass es zu allzu großen tonalen Brüchen kommt. Die von Stewart verkörperte Maureen versteht sich selbst als Medium, das mit der Geisterwelt in Kontakt treten kann und auch tritt. In diesen Szenen wird ganz klar dem Horror gefrönt, ohne jedoch auf billige Schocks zu setzen. Bisweilen weiß Assayas die Spannung zwar ordentlich anzuschrauben, nur um die Erwartungshaltung des Zuschauers zu unterlaufen, was allerdings nicht etwa für Erleichterung sorgen würde. Eher bleibt eine unangenehme Ungewissheit, die nachhallt. Später werden Thrillerelemente eingewoben, wenn Maureen Textnachrichten von einer unbekannten Person erhält und sie in einen Mordfall verwickelt wird und all diese spannenden und rätselhaft-unheimlichen Elemente werden mit einem einfühlsamen Charakterporträt vermengt. Denn im Kern steht eine junge Frau, die von großer Trauer über den Verlust ihres Bruder erfüllt ist und versucht, damit umzugehen und sich gleichzeitig wünscht, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. </p>
<p>Das Thema der Geisterwelt wird nebenher sachlich und fast schon intellektuell um Informationen aus der (Kunst-)Geschichte angereichert. Derlei Wissen würde in einem Horrorfilm dazu benutzt werden, um die Bedrohung noch greifbarer oder gar noch unheimlicher darzustellen, aber bei Assayas wird daraus eher eine Reflexion über die Mechanismen klassischer Horrorelemente an sich. </p>
<p>Stilistisch sieht das alles wunderbar aus, wobei die oftmals langen Tracking-Shots auffallen, bei denen die Kamera Stewart bei ihren Handlungen auf Schritt und Tritt folgt. Apropos Stewart: Erneut liefert sie für Assayas eine formidable Darbietung ab, die sich sogar bis auf ihre einzelnen Finger niederschlägt. Wenn die seltsamen Textnachrichten eines unbekannten Absenders ihren Lauf nehmen, dann treibt es das Drehbuch vielleicht etwas zu weit damit. Trotzdem wird nicht nur über die vielen eingeblendeten Sätze auf dem Handydisplay etwas über Maureen vermittelt, sondern auch in der Art und Weise, wie sie diese tippt. Stewarts Daumen zittern unentwegt, die Finger sind oft zögerlich und unentschlossen, welche Taste als nächstes gedrückt werden soll. </p>
<p>Was &#8220;Personal Shopper&#8221; dem Zuschauer nur noch schuldig bleibt, sind Antworten auf die vielen Fragen, die während der gesamten Laufzeit aufkommen und erst recht nach dem überraschenden Ende zunehmen werden. Zu einem endgültigen und befriedigenden Ergebnis soll hier jedenfalls niemand kommen, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/personal_shopper_cover.jpg" alt="personal_shopper_cover" title="personal_shopper_cover" width="130" height="190" class="alignright size-full wp-image-12064" />die Tür für Interpretationen ist weit geöffnet. Vielleicht mag das dem ein oder anderen nicht reichen, so allein gelassen zu werden. Doch ganz gleich, ob man für sich selbst eine stimmige Theorie zusammenzimmert oder nicht &#8211; wie gut, dass der Film auch so schon gut ist.</p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Personal Shopper <strong>Land:</strong> Frankreich, Deutschland <strong>Jahr:</strong> 2016 <strong>Regie:</strong>  Olivier Assayas <strong>Darsteller:</strong> Kristen Stewart, Lars Eidinger, Sigrid Bouaziz <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt4714782">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B01NCMB732/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Der junge Messias</title>
		<link>http://movie-shack.de/der-junge-messias.html</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 17:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Sara Lazzaro]]></category>
		<category><![CDATA[Sean Bean]]></category>
		<category><![CDATA[Vincent Walsh]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder, aber nicht sonderlich oft, schaffen es Filme mit einer klaren christlichen Botschaft bzw. Geschichte in die deutschen Kinos. Dort verharren sie häufig nicht allzu lange oder landen gleich direkt auf DVD &#8211; die Ausnahme mag wohl Mel Gibsons &#8220;Passion Christi&#8221; gewesen sein. Die Gründe dafür mögen mannigfaltig sein. Regisseur Cyrus Nowrasteh fokussiert sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/der_junge_messias_scene.jpg" alt="der_junge_messias_scene" title="der_junge_messias_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12055" />Immer wieder, aber nicht sonderlich oft, schaffen es Filme mit einer klaren christlichen Botschaft bzw. Geschichte in die deutschen Kinos. Dort verharren sie häufig nicht allzu lange oder landen gleich direkt auf DVD &#8211; die Ausnahme mag wohl Mel Gibsons &#8220;Passion Christi&#8221; gewesen sein. Die Gründe dafür mögen mannigfaltig sein. Regisseur Cyrus Nowrasteh fokussiert sich in &#8220;Der junge Messias&#8221; seinerseits jedenfalls voll und ganz auf die Kindheitstage von Jesus. <span id="more-12054"></span>Das große Problem dabei liegt auf der Hand: Die vier Evangelien gehen mit Informationen aus dieser Zeit äußerst sparsam um. Soll heißen, lediglich Lukas gewährt einen etwas &#8220;längeren&#8221; Einblick. Gut für Nowrasteh, dass die Buchautorin Anne Rice sich neben ihren Vampirgeschichten und Erotikromanen auf ihre katholischen Wurzeln besonnen hat und einen fiktiven Roman über den jungen Jesus geschrieben hat. Auf diesem Buch basiert der Film dann auch. Einen theologischen Streit über Darstellung und Geschichtsklittereien lohnt somit nicht. Die Story beginnt mitten in Ägypten, wohin Maria und Josef nebst Jesus aus den bekannten Gründen flüchten mussten. Nach dem Tod Herodes&#8217; gibt es wahrlich keinen Grund mehr dort zu bleiben und der Heimkehr steht nichts mehr im Wege. Auf dieser Wanderung liegt der Schwerpunkt des Films. Wirklich viel passiert dabei aber nicht. Klar, es gibt die Spannung, dass Maria und Josef nicht verraten wollen dass er, Jesus, Gottes Sohn ist (sic!) oder dass eine Handvoll Römer sich auf die Suche nach ihm gemacht haben, um ihn zu töten. Also das zu beenden versuchen, was sie gewissermaßen Jahre zuvor nicht geschafft haben. Praktischerweise stehen diese Truppen unter dem Befehl von Antipas, dem Sohn Herodes des Großen (sic!).  Was man dem Film deutlich anmerkt, ist die Knappheit des Geldes, das hier zu Verfügung stand. Das ist aber nun mal besonders bei historischen Stoffen essentiell, um realistische Kostüme und Settings zu schaffen, die nicht gerade nach dem letzten Italienurlaub aussehen. Denn, oh Wunder, genau dort wurde das Ganze tatsächlich abgedreht &#8211; <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/der_junge_messias_cover.jpg" alt="der_junge_messias_cover" title="der_junge_messias_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-12056" />was man auch gut erkennen kann, sofern man sich schon einmal in den Süden vorgewagt hat. Kurz gesagt ist &#8220;Der junge Messias&#8221; eine vertane Chance und kommt über eine grundsätzlich interessante Idee und den ein oder anderen gelungenen Ansatz leider nicht hinaus.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Young Messiah <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2016 <strong>Regie:</strong>  Cyrus Nowrasteh <strong>Darsteller:</strong> Adam Greaves-Neal, Vincent Walsh, Sara Lazzaro, Sean Bean <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1002563">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B01FAA3BZK/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Hell or High Water</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2017 14:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Foster]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Pine]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Bridges]]></category>

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		<description><![CDATA[Amiland ist abgebrannt. Immobilien stehen zum Verkauf. Fabriken wurden verlassen. Häuser und Farmen aufgegeben. Aufgegeben von Leuten, die irgendwo anders nach einem besseren Leben suchen oder von Staat und Familie verlassen die letzten Tage ihres Lebens fristen. Wo scheinbar nichts mehr aus der verdorrten Erde oder den ausgelaugten Menschen auf ihr herauszuholen ist, kreisen dennoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/hell_or_high_water_scene.jpg" alt="hell_or_high_water_scene" title="hell_or_high_water_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12047" />Amiland ist abgebrannt. Immobilien stehen zum Verkauf. Fabriken wurden verlassen. Häuser und Farmen aufgegeben. Aufgegeben von Leuten, die irgendwo anders nach einem besseren Leben suchen oder von Staat und Familie verlassen die letzten Tage ihres Lebens fristen. <span id="more-12046"></span>Wo scheinbar nichts mehr aus der verdorrten Erde oder den ausgelaugten Menschen auf ihr herauszuholen ist, kreisen dennoch die Dämonen der Bankenhölle, um das Allerletzte aus dem blutleeren Land herauszupressen. Aus diesem Land der Vergangenheit, das einmal bessere Zeiten gesehen hat. Als noch Hoffnung bestand, gelebt, gebaut und so mancher Kreditvertrag abgeschlossen wurde &#8211; oder eben besser nie abgeschlossen worden wäre. Momentaufnahme eines Landes oder doch eher die eigenen Erfahrungen eines Regisseurs? David Mackenzie (&#8221;Young Adam&#8221;, &#8220;Toy Boy&#8221;) verkneift sich jedenfalls einen verklärten, verschönernden Blick und zeigt lieber eine Realität, die man sich nicht unbedingt herbeiwünscht bzw. in der man nicht leben möchte. Das Brüderduo Howard &#8211; bestehend aus Tanner (Ben Foster) und Toby (Chris Pine) &#8211; überfällt Banken. Weniger um über die Runden zu kommen, als vielmehr um die Farm ihrer verstorbenen Mutter wieder von der Bank zurückkaufen zu können. Bei den Überfällen wird nie die ganz große Kohle mitgenommen, um so wenig Spuren wie möglich zu hinterlassen. Man ist ja auch kein Profi und eine Schublade mit dem Tagesgeld ist leichter geleert als ein gut gepanzerter Tresor. Selbstredend tritt auch hier im tiefen texanischen Süden der USA irgendwann einmal die Polizei (in Gestalt von Jeff Bridges) auf den Plan, um dem Treiben Einhalt zu gebieten. Und hier liegt auch die große Schwäche des Films. Wo Landschaft, Thematik und Stimmung noch passen, hinkt der äußerst dünne Plot hinterher, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/hell_or_high_water_cover.jpg" alt="hell_or_high_water_cover" title="hell_or_high_water_cover" width="130" height="191" class="alignright size-full wp-image-12048" />und das nicht zu knapp. Viel passiert hier nicht, was an sich kein Problem wäre, wenn man mit Dialogen oder tiefer ausgearbeiteten Charakteren gegenarbeiten würde. Das Thema hätte es definitiv zugelassen. Den Mut der Howard Brüder hätte man auch den Regisseur gewünscht, das Potential wäre da gewesen. Trotz allem ein leicht überdurchschnittlicher Film.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Hell or High Water <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2016 <strong>Regie:</strong> <David Mackenzie strong>Darsteller:</strong> Dale Dickey, Ben Foster, Chris Pine, Jeff Bridges <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2582782">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B01LCYVUSI/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Backdraft</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2017 11:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Sutherland]]></category>
		<category><![CDATA[Jennifer Jason Leigh]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Russell]]></category>
		<category><![CDATA[Robert De Niro]]></category>
		<category><![CDATA[William Baldwin]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Gruppe &#8220;Helden des Alltags&#8221; sind mit Sicherheit Feuerwehrleute zu zählen. Was sich im grauen täglichen Einerlei in der Realität des öfteren wohl auch am Schreibtisch abspielen dürfte, findet im Film seinen heroischen Heldengesang. Hephaistos, nehme dich in Acht! Deine Jünger, die alles verzehrenden Flammen, haben nichts zu lachen, wenn die die Jungs der Chicagoer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/backdraft_scene.jpg" alt="backdraft_scene" title="backdraft_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12039" />Zur Gruppe &#8220;Helden des Alltags&#8221; sind mit Sicherheit Feuerwehrleute zu zählen. Was sich im grauen täglichen Einerlei in der Realität des öfteren wohl auch am Schreibtisch abspielen dürfte, findet im Film seinen heroischen Heldengesang. Hephaistos, nehme dich in Acht! Deine Jünger, die alles verzehrenden Flammen, haben nichts zu lachen, wenn die die Jungs der Chicagoer Feuerwachen gegen dich ausrücken. <span id="more-12038"></span>Mit Axt und Löschschlauch bewaffnet, der Gefahr hämisch in Gesicht grinsend, wird jeder noch so großen Gefahr getrotzt. Superman? Am Arsch. Diese Jungs sind aus härterem Material geschmiedet und würden den Helden nebst seinem Hilfsangebot mit einem Hagel Kryptonit auf seinen verlausten Heimatplaneten jagen. Und selbst hier gibt es noch den einen Leithammel, der sich vor allen anderen durch seine Kühn- um nicht zu sagen Verrücktheit, auszeichnet. In &#8220;Backdraft&#8221; von Ron Howard (&#8221;A Beautiful Mind&#8221;, &#8220;Apollo 13&#8243;) ist das ohne &#8220;Wenn&#8221; und &#8220;Aber&#8221; Stephen McCaffrey (Kurt Russel). Der Leitwolf führt seine Truppe als Captain nicht selten mit viel Risiko, aber immer dazu bereit, notfalls selbst den Kopf hinzuhalten. Da aber Einsatzszenen und Neckereien in der Stube allein nicht sonderlich spielfilmfüllend sind, hat Howard dem Ganzen noch einen Drama-Anteil gegönnt (so ein Bruderzwist will auch ausgearbeitet sein). Daneben gibt es noch die Suche nach einem Verrückten, der Feuerfallen legt, denen regelmäßig Leute zum Opfer fallen. Es ist also einiges geboten in diesem absolut nicht realistischen Heldenepos, das zu allem Übel auch noch mit einem kaum zu toppenden, kitschigen <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/backdraft_cover.jpg" alt="backdraft_cover" title="backdraft_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-12040" />Score von Hans Zimmer übergossen bzw. bestraft wurde.  Insgesamt, und leider auch trotz des guten Casts, kein sehenswertes Werk. Ein Film, der zu viel will, davon aber nichts richtig angeht und somit zu einem Mix verkommt, der schwer zu greifen ist.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Backdraft <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1991 <strong>Regie:</strong> Ron Howard <strong>Darsteller:</strong>  Kurt Russell, William Baldwin, Robert De Niro, Donald Sutherland, Jennifer Jason Leigh <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0101393">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00008WJ6J/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>La La Land</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 16:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Emma Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Gosling]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus alt mach neu, das ist schon längst ein bewährtes Rezept in Hollywood. Neben Remakes und Reboots, die scheinbar alljährlich über die Leinwände flackern, gibt es jene Filme, die keinen konkreten Stoff oder Titel neu auflegen, sondern eher einen ganzen Stil wiederbeleben. &#8220;The Artist&#8221; zeigte vor einigen Jahren erfolgreich, dass ein schwarz-weißer Stummfilm auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/la_la_land_scene.jpg" alt="la_la_land_scene" title="la_la_land_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12030" />Aus alt mach neu, das ist schon längst ein bewährtes Rezept in Hollywood. Neben Remakes und Reboots, die scheinbar alljährlich über die Leinwände flackern, gibt es jene Filme, die keinen konkreten Stoff oder Titel neu auflegen, sondern eher einen ganzen Stil wiederbeleben. &#8220;The Artist&#8221; zeigte vor einigen Jahren erfolgreich, dass ein schwarz-weißer Stummfilm auch in Zeiten von 3D-Effektegewittern über jede Menge Charme verfügen kann, um die Zuschauer zu begeistern. <span id="more-12029"></span></p>
<p>Nun hat Regisseur Damien Chazelle mit &#8220;La La Land&#8221; eine Hommage an klassische Hollywood-Musicals verfilmt. Der &#8220;Whiplash&#8221;-Macher macht handwerklich keine Gefangenen und lässt all seine inszenatorischen Muskeln schon von der ersten Szene an spielen: Während eines Staus auf einer Autobahn legt das Ensemble eine erste feurige Nummer hin, die, zumindest dem Anschein nach, in einem einzigen Take gedreht wurde. Von dort an geht es weiter mit heiteren, beschwingten, feierlichen Gesangs- und Tanznummern, deren Choreographien dank der entfesselten Kameraführung fröhlich kinetisch wirken und die untermauert werden durch eine regelrechte Farbexplosion aus buntesten Kleidern und Lichtern. &#8220;La La Land&#8221; ist in seinen besten Momenten cineastisches Glück, naiv und ungehalten romantisch. In den Hauptrollen liefern Ryan Gosling und Emma Stone überzeugende Darbietungen ab, wenngleich ihr Gesang nicht immer perfekt anmuten mag. Doch die Chemie stimmt zwischen den beiden zweifelsohne.</p>
<p>So ganz kann die unbändige Energie aber nicht aufrecht erhalten werden und besonders in der zweiten Filmhälfte geraten die musikalischen Einschübe deutlich in den Hintergrund zugunsten der Geschichte, die sich phasenweise einige Längen erlaubt. Doch ehe dem Film die Puste zur Gänze ausgeht, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/la_la_land_cover.jpg" alt="la_la_land_cover" title="la_la_land_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-12031" />werden noch einmal alle Register gezogen und der Zuschauer wird für den etwas schwächelnden Abschnitt zuvor wieder entschädigt. Am Ende bleibt zu sagen, dass &#8220;La La Land&#8221; leidenschaftliches Kino ist, bei dem gehörige Endorphinausschüttungen ganz sicher sind.</p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> La La Land <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2016 <strong>Regie:</strong> Damien Chazelle <strong>Darsteller:</strong> Ryan Gosling, Emma Stone, Rosemarie DeWitt <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt3783958">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B01NAL3RMO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Rambo &#8211; First Blood</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2017 08:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Crenna]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvester Stallone]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Teil der Rambo-Reihe ist der wahrhaftige Beweis dafür, dass sich stumpfe Action durchaus mit ersthaften Drameninhalten vermengen lässt. Dadurch erhält die gezeigte Gewalt gewissermaßen ihre Legitimation und verkommt, zumindest nicht völlig, zum reinen Selbstzweck. Denn was ist John Rambo (Sylvester Stallone) anderes als eine geschundene Seele, ein gehetztes Tier, das keiner will &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/rambo_first_blood_scene.jpg" alt="rambo_first_blood_scene" title="rambo_first_blood_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12014" />Der erste Teil der Rambo-Reihe ist der wahrhaftige Beweis dafür, dass sich stumpfe Action durchaus mit ersthaften Drameninhalten vermengen lässt. Dadurch erhält die gezeigte Gewalt gewissermaßen ihre Legitimation und verkommt, zumindest nicht völlig, zum reinen Selbstzweck. Denn was ist John Rambo (Sylvester Stallone) anderes als eine geschundene Seele, ein gehetztes Tier, das keiner will &#8211; zumindest nicht in seiner Nähe? <span id="more-12013"></span> Der Grundkonflikt ist der, dass Rambo als Vietnamveteran &#8211; die Kameraden sind alle tot &#8211; völlig auf sich alleine gestellt den Anschluss an die Gesellschaft verpasst hat. Offensichtlich. Zumindest heißt ihn das kleine Kaff mit dem latent ironischen Namen &#8220;Hope&#8221; nicht gerade willkommen. Aus einer simplen Polizeikontrolle, in deren Folge alles aus dem Ruder läuft, wird so ein tödliches Katz-und Mausspiel im Wald. Denn was kann Rambo am besten? Genau: töten mit allem was greifbar ist. Spätestens dann, wenn das Gesicht blut- und schmutzverschmiert ist, er sich des lästigen Obergewands entledigt hat und ein rauer Striemen sein löwenmähnenähnliches Haupthaar bändigt &#8230; tja, dann weiß der Gegner, dass die Stunde der dampfenden Kacke geschlagen hat. So eine Tötungsmaschine schaltet man natürlich nicht <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/rambo_first_blood_cover.jpg" alt="rambo_first_blood_cover" title="rambo_first_blood_cover" width="130" height="191" class="alignright size-full wp-image-12015" />einfach ab was, drei <a href="http://movie-shack.de/john-rambo.html">weitere Teile</a> zur Folge hatte. Ob es die nun dringlich gebraucht hätte? Jedenfalls gewinnt die Figur in den anderen Teilen nicht weiter an Tiefe. Lediglich der Actionregler wurde noch einmal nach oben korrigiert und der Dramenregler nach unten. That&#8217;s it.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> First Blood <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1982 <strong>Regie:</strong> Ted Kotcheff <strong>Darsteller:</strong> Sylvester Stallone, Brian Dennehy, Richard Crenna <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0083944">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00004ZEFO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Arrival</title>
		<link>http://movie-shack.de/arrival.html</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2016 17:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Amy Adams]]></category>
		<category><![CDATA[Forest Whitaker]]></category>
		<category><![CDATA[Jeremy Renner]]></category>

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		<description><![CDATA[Denis Villeneuve ist spätestens seit seinem stargespickten Hochspannungsthriller &#8220;Prisoners&#8221; ein Meister intelligenter Kinounterhaltung, bei der man den Grips eingeschaltet lassen darf, während sich die Finger in den Sitz krallen. Mit &#8220;Arrival&#8221;, seiner Alien-Invasion für die große Leinwand, fügt er seiner beeindruckenden Strähne an Volltreffern, zu denen auch &#8220;Enemy&#8221; und &#8220;Sicario&#8221; zählen, einen weiteren Eintrag hinzu.
Erfrischenderweise, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/12/arrival_scene.jpg" alt="arrival_scene" title="arrival_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12003" />Denis Villeneuve ist spätestens seit seinem stargespickten Hochspannungsthriller &#8220;Prisoners&#8221; ein Meister intelligenter Kinounterhaltung, bei der man den Grips eingeschaltet lassen darf, während sich die Finger in den Sitz krallen. Mit &#8220;Arrival&#8221;, seiner Alien-Invasion für die große Leinwand, fügt er seiner beeindruckenden Strähne an Volltreffern, zu denen auch &#8220;Enemy&#8221; und &#8220;Sicario&#8221; zählen, einen weiteren Eintrag hinzu.<span id="more-12002"></span></p>
<p>Erfrischenderweise, und bei dem Regisseur durchaus zu erwarten, hat Villeneuve keinerlei Interesse daran, die Begegnung der Menschheit mit Außerirdischen in große, militärisch geprägte Materialschlachten aufzulösen. Stattdessen schickt er eine Linguistin (Amy Adams) ins Feld, die nichts weiter tun soll, als den Versuch der Kommunikation zu den extraterrestrischen Besuchern zu starten. Die auf dem Papier eher wenig aufregende Prämisse setzt Villeneuve jedoch mit größtmöglicher Spannung um: Einmal mehr erweist sich das ruhige Erzähltempo als echter Gewinn. Die faszinierenden Aufnahmen von Kameramann Bradford Young bekommen alle Zeit der Welt, ihre stimmungsvolle Wirkung zu entfalten. Und schon zum dritten Mal untermalt der Isländer Jóhann Jóhannsson einen Film des kanadischen Filmemachers, der zusammen mit dem Ton-Design eine dichte Atmosphäre schafft. Das Mysterium, was diese Aliens sind und was sie wollen, wird durch diese Elemente und durch die Geduld im Tempo maximalst ausgereizt, was für enormen und kontinuierlich unterschwelligen Nervenkitzel sorgt. Die Kontaktaufnahme mit den Aliens und der mühsame Versuch, ein gemeinsames Verständnis füreinander zu etablieren, ist nicht nur ein ungewöhnlicher Ansatz für einen Film über Invasoren aus dem All, sondern lädt zur Reflexion über zwischenmenschliche Kommunikation, ihrer politischen Wirkungsmacht und natürlich auch der Furcht vor dem Fremden ein. Getragen werden diese Themen von einer wunderbar zurückhaltend und doch tieftraurig agierenden Amy Adams, durch deren Augen der Zuschauer den Film erlebt. </p>
<p>Am Ende kommt es zu einem interessanten Twist, wenn sich das Geheimnis um die Aliens aufklärt, doch damit gehen einige Momente einher, die die Auflösung eines zentralen Konfliktes eher erzwungen und, nach all der <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/12/arrival_cover.jpg" alt="arrival_cover" title="arrival_cover" width="130" height="203" class="alignright size-full wp-image-12004" />erzählerischen Disziplin bis dahin, auch überhastet wirken lassen. Doch kleine Abstriche auf der Zielgeraden tun dem Film nur einen minimalen Abbruch: &#8220;Arrival&#8221; ist beeindruckendes, konsequentes und intelligentes Kino für ein mitdenkendes und mitfühlendes Publikum.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Arrival <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2016 <strong>Regie:</strong> Denis Villeneuve <strong>Darsteller:</strong>  Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2543164">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B01MTRV1ED/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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