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	<title>Movie Shack &#187; bdm</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>The Last Don</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2015 08:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Aiello]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen Romanklassiker wie den kongenial verfilmten &#8220;Paten&#8221; schreibt auch ein Mario Puzo nicht alle Tage. Wusste er wohl auch selbst &#8211; und versuchte im Spätherbst seines Schriftstellerlebens dann halt einfach nochmal das Gold von Gestern ein bißchen aufzupolieren. Das Ergebnis: eine buchgewordene Halbherzigkeit namens &#8220;The Last Don&#8221; &#8211; zu der 1997 direkt eine CBS-Mini-Serie an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/07/the_last_don_scene.jpg" alt="the_last_don_scene" title="the_last_don_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11306" />Einen Romanklassiker wie den kongenial verfilmten &#8220;Paten&#8221; schreibt auch ein Mario Puzo nicht alle Tage. Wusste er wohl auch selbst &#8211; und versuchte im Spätherbst seines Schriftstellerlebens dann halt einfach nochmal das Gold von Gestern ein bißchen aufzupolieren. Das Ergebnis: eine buchgewordene Halbherzigkeit namens &#8220;The Last Don&#8221; &#8211; zu der 1997 direkt eine CBS-Mini-Serie an den Start ging. <span id="more-11305"></span>Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Clan-Patriarchen Domenico Clericuzio, den der wieder mal tadellose Danny Aiello mit dem Gestus eines altersweisen Königs zum Leben erweckt. Seine Lebensaufgabe ist es, das Familiengeschäft in die Hände der nächsten Generation zu legen und im besten Fall gleich in die Legalität zu führen. Gar nicht so einfach, wenn die Sünden der Vergangenheit ihre Schatten werfen und einem der Wind der Gegenwart kalt ins Gesicht bläst &#8211; aber der alte Don hält den kriminellen Kahn fintenreich auf Kurs. All diese Höhen und Tiefen zeigt die Serie im Stile eines klassischen Familienepos über einen Zeitraum von insgesamt 20 Jahren. Voll mit Klischees über Liebe, Rache und Verrat, ein bißchen im abgekapselten Raum erzählt und nicht ohne den üblichen Puzo-Kitsch, dafür aber solide ausgestattet und zur Abwechslung größtenteils an der Westküste zwischen den Casinos von Las Vegas und Hollywoods Filmindustrie angesiedelt. Schade bloß, dass hier vieles, zu vieles wie schon mal gesehen wirkt. Die Hochzeitsszene zu Beginn, die Flucht nach Sizilien und so weiter &#8211; da steckt mehr &#8220;Godfather&#8221; drin, als einem lieb sein kann. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/07/the_last_don_cover.jpg" alt="the_last_don_cover" title="the_last_don_cover" width="130" height="187" class="alignright size-full wp-image-11307" />Fernsehgeschichtlich markiert &#8220;The Last Don&#8221; indirekt irgendwie wohl auch den Abschied von einer bestimmten Art des Erzählens über die Mafia. Als dann nur wenige Monate später die &#8220;Sopranos&#8221; erstmals auf der Bildfläche auftauchten, krähte nach den Clericuzios jedenfalls schnell kein Hahn mehr. Zurecht.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Last Don <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1997 <strong>Darsteller:</strong>  Danny Aiello, Joe Mantegna, Daryl Hannah <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0118381/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B001NZD7O2/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Die zwei Gesichter des Januars</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2015 12:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kirsten Dunst]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar Isaac]]></category>
		<category><![CDATA[Viggo Mortensen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine weitere Romanverfilmung nach einer Vorlage von Patricia Highsmith und irgendwie ist das hier gefühlt auch ein bißchen &#8220;Ripley&#8221; reloaded. Die malerische mediterrane Kulisse der 60er Jahre. Zwei Amerikaner mit Geld. Ein Amerikaner ohne Geld. Die Verwicklungen romantischer wie krimineller Natur, die sich aus ihrem Aufeinandertreffen ergeben. Schön bebildert ist &#8220;Die zwei Gesichter des Januars&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/06/die_zwei_gesichter_des_januars_scene.jpg" alt="die_zwei_gesichter_des_januars_scene" title="die_zwei_gesichter_des_januars_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11263" />Eine weitere Romanverfilmung nach einer Vorlage von Patricia Highsmith und irgendwie ist das hier gefühlt auch ein bißchen &#8220;Ripley&#8221; reloaded. Die malerische mediterrane Kulisse der 60er Jahre. Zwei Amerikaner mit Geld. Ein Amerikaner ohne Geld. Die Verwicklungen romantischer wie krimineller Natur, die sich aus ihrem Aufeinandertreffen ergeben. <span id="more-11262"></span>Schön bebildert ist &#8220;Die zwei Gesichter des Januars&#8221; auf jeden Fall, von kretischen Ruinen bis zu düsteren Istanbuler Gassen ist hier alles dabei. Bloß: vom Locationscouting einmal abgesehen bleibt hier viel zu vieles in Ansätzen stecken. An Viggo Mortensen und Oscar Isaac, die sich ein schauspielerisches Kräftemessen auf gehobenem Niveau liefern, liegt das nicht. Die Dunst hat als bessere Lückenfüllerin sowieso wenig Raum zur Entfaltung. Nein, es ist schon das Drehbuch, das trotz der eigentlich interessanten Konfliktkonstellation weit hinter den Ewartungen zurückbleibt. Dass Regiedebütant Hossein Amini bislang als Autor tätig war (unter anderem für &#8220;Drive&#8221;) macht da auch keinen Unterschied. Seine Dreiecksgeschichte nimmt man dem Film von Anfang an nicht so recht ab. Und das gegenseitige Beharken mündet letztlich dann halt doch <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/06/die_zwei_gesichter_des_januars_cover.jpg" alt="die_zwei_gesichter_des_januars_cover" title="die_zwei_gesichter_des_januars_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-11264" />wieder nur in eine dieser drögen Verfolgungsjagden, bei denen der eine dem anderen am Ende gerade noch die entscheidenen letzten Worte ins Ohr hauchen kann. Fünf von zehn Sommerhüten für den Retro-Chic und den Mut zum Altmodischen &#8211; eine Enttäuschung bleibt &#8220;Die zwei Gesichter des Januars&#8221; nichtsdestotrotz.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Two Faces of January <strong>Land:</strong> UK, Frankreich, USA <strong>Jahr:</strong> 2014 <strong>Regie:</strong> Hossein Amini <strong>Darsteller:</strong> <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1976000/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00LQ11SAS/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Wild Card</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 12:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Statham]]></category>
		<category><![CDATA[Stanley Tucci]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist noch gar nicht so lange her, da wünschte man sich für die Klopperfilmchen von Jason Statham regelmäßig ein bißchen mehr Handlung. Mittlerweile hat er&#8217;s tatsächlich das ein oder andere Mal probiert (in &#8220;Redemption&#8221; zum Beispiel) &#8211; und irgendwie verfestigt sich der Eindruck, dass er vielleicht doch besser alles beim Alten lassen sollte. Der neueste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/04/wild_card_scene.jpg" alt="wild_card_scene" title="wild_card_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11193" />Ist noch gar nicht so lange her, da wünschte man sich für die Klopperfilmchen von Jason Statham regelmäßig ein bißchen mehr Handlung. Mittlerweile hat er&#8217;s tatsächlich das ein oder andere Mal probiert (in <a href="http://movie-shack.de/redemption.html">&#8220;Redemption&#8221;</a> zum Beispiel) &#8211; und irgendwie verfestigt sich der Eindruck, dass er vielleicht doch besser alles beim Alten lassen sollte. Der neueste Versuch, etwas mit &#8220;Anspruch&#8221; zu fabrizieren trägt den Titel &#8220;Wild Card&#8221; und ist unter der Regie von Simon West entstanden. <span id="more-11192"></span>Der hat seit &#8220;Con Air&#8221; im Wesentlichen nur noch Scheiße abgeliefert, darunter auch die Statham-Collabo &#8220;The Mechanic&#8221; aus dem Jahr 2011. Wie man liest, hat Statham das neue gemeinsame Projekt &#8220;Wild Card&#8221; über nicht weniger als fünf Jahre selbst entwickelt und, naja &#8230; er hätte vielleicht nochmal fünf Jahre dranhängen sollen. Jedenfalls wird auch in diesem Fall wieder kräftig die große Klischeekiste geschüttelt und über einer episodenhaften Nichthandlung rund um den spielsüchtigen Personenschützer Nick Wild wieder ausgekippt. Da wird dann im Muscle Car im lichterblinkenden Las Vegas hin- und hergefahren, in einer sich endlos ziehenden Episode beim Black Jack ganz groß abgeräumt und alles wieder verloren und so weiter. Ach ja, die Story&#8230; die Ex wird von irgendwelchen Ostküstenmobstern im Hotel vergewaltigt und verlangt nach Rache. Unser Mann ist erst mal skeptisch, hilft dann aber doch und hat ab sofort natürlich tausend Probleme am Hals. Hier und da kommt es dann wieder zu diesen typischen Statham-Kampfszenen, in denen ohne erkennbare Anstrengung mit stoischer Mimik ein oder gerne auch zwei Dutzend Gangster vermöbelt werden, die alle ihre Waffen daheim vergessen haben und nach einer kräftigen Rechten brav auf dem Casinoteppich liegenbleiben. Wie solche Fights sich mit dem sonst eher schleppenden Erzähltempo im <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/04/wild_card_cover.jpg" alt="wild_card_cover" title="wild_card_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-11194" />Möchtegern-Noir-Stil vertragen? Auch egal. Am Ende ist jedenfalls alles gut, der abgebrannte Held kommt zur ganz dicken Kohle wie die Jungfrau zum Kind und kann sich seinen großen Traum erfüllen: Segeln auf Korsika. Sollte der Herr Statham im echten Leben vielleicht auch öfter mal machen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Wild Card <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2015 <strong>Regie:</strong> Simon West <strong>Darsteller:</strong> Jason Statham, Michael Angarano, Stanley Tucci <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2231253/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00SWEU42U/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>I Walked with a Zombie</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 15:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Frances Dee]]></category>
		<category><![CDATA[James Ellison]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;I Walked with a Zombie&#8221; ist der zweite Horrorfilm von Jacques Tourneur, der die Prämisse des Vorgängers diesmal einfach auf den Kopf stellt. Wo in &#8220;Katzenmenschen&#8221; archaische Gestalten plötzlich in der Großstadt auftauchten, werden diesmal einige Vertreter westlicher Rationalität direkt in einer Welt von Geisterglauben und Voodookult platziert. Das ist in diesem Fall die karibische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/03/i_walked-with_a_zombie_scene.jpg" alt="i_walked with_a_zombie_scene" title="i_walked with_a_zombie_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11109" />&#8220;I Walked with a Zombie&#8221; ist der zweite Horrorfilm von Jacques Tourneur, der die Prämisse des Vorgängers diesmal einfach auf den Kopf stellt. Wo in <a href="http://movie-shack.de/katzenmenschen-1942.html">&#8220;Katzenmenschen&#8221;</a> archaische Gestalten plötzlich in der Großstadt auftauchten, werden diesmal einige Vertreter westlicher Rationalität direkt in einer Welt von Geisterglauben und Voodookult platziert. <span id="more-11108"></span>Das ist in diesem Fall die karibische Insel  San Sebastian, wo die Krankenschwester Betsy Connell (Frances Dee) mit der Aufgabe betraut ist, die mysteriös erkrankte Frau eines Plantagenbesitzers zu pflegen. Auf einem trutzburgartig wirkenden Anwesen schotten sich die vermögenden Weißen hier von den Zuckerrohrarbeitern und ihrem Aberglauben ab. Zumindest sieht es auf den ersten Blick so aus. Erst bei genauerem Hinsehen enthüllt sich Connell &#8211; und damit dem Zuschauer &#8211; eine auf mehr oder weniger bizarre Art miteinander verwachsene Inselgesellschaft, denn natürlich hat auch der leichenblasse Pflegefall etwas mit einem nahegelegenen Hounfour zu tun. Der erste Gang der Frauen zu diesem mitten in den Feldern gelegenen Voodootempel ist vielleicht der heimliche Höhepunkt des Films, sehr atmosphärisch eingefangen, Licht-und-Schatten-Kino vom Feinsten. Insgesamt leidet der Streifen ansonsten (zu) stark an seiner sehr kurzen Spielzeit von noch nicht mal 70 Minuten. Vom Familiendrama über Glaubensdinge bis zum postkolonialen Sittenbild werden etliche Themen angerissen, aber nie wirklich ausgeschöpft und zu Ende erzählt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/03/i_walked-with_a_zombie_cover.jpg" alt="i_walked with_a_zombie_cover" title="i_walked with_a_zombie_cover" width="130" height="198" class="alignright size-full wp-image-11110" />Vor allem in den letzten Minuten beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, was der bis dahin eher bedächtig aufgebauten morbiden Grundstimmung ziemlich zuwiderläuft. Alles in allem wird &#8220;I Walked with a Zombie&#8221; seinem vielschichtigen Stoff damit nur halbwegs gerecht, ist als früher Vertreter des Zombie-Kinos der Prä-Romero-Ära aber immer noch eine Sichtung wert.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> I Walked with a Zombie <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1943 <strong>Regie:</strong> Jacques Tourneur <strong>Darsteller:</strong>  Frances Dee, Tom Conway, James Ellison <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0036027/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B008BBN5GG/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Salvo</title>
		<link>http://movie-shack.de/salvo.html</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 16:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Romanze]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Luigi Lo Cascio]]></category>
		<category><![CDATA[Saleh Bakri]]></category>
		<category><![CDATA[Sara Serraiocco]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielversprechende  Actionszenen am Anfang, schnell und dreckig. Aber &#8211; alles nur Finte. Denn dann wird plötzlich das Genre gewechselt und das auch noch nach der Holzhammermethode. In einer überausführlichen, sage und schreibe 25 Minuten langen Sequenz sieht man den sizilianischen Auftragskiller &#8220;Salvo&#8221; auf der Suche nach seinem nächsten Ziel durch ein abgedunkeltes Haus pirschen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/02/salvo_scene.jpg" alt="salvo_scene" title="salvo_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11050" />Vielversprechende  Actionszenen am Anfang, schnell und dreckig. Aber &#8211; alles nur Finte. Denn dann wird plötzlich das Genre gewechselt und das auch noch nach der Holzhammermethode. In einer überausführlichen, sage und schreibe 25 Minuten langen Sequenz sieht man den sizilianischen Auftragskiller &#8220;Salvo&#8221; auf der Suche nach seinem nächsten Ziel durch ein abgedunkeltes Haus pirschen. <span id="more-11049"></span>Darin hält sich (zunächst) allerdings erstmal nur die blinde Schwester des Gesuchten auf. Wie Wolf und Häschen belauern sich die beiden in diesem abgeschotteten, fast klaustrophobisch wirkenden Setting, bevor es &#8211; der Bruder ist zu diesem Zeitpunkt dann schon hin &#8211; zu einem mystisch aufgeladenen Aufeinandertreffen kommt. Seine Hand auf ihrem Gesicht, die Pistole an der Stirn, das ist sein Tötungsritual. Eigentlich. Aber diesmal drückt er nicht ab. Und die Kleine sieht verschwommene Konturen wie Engel tanzen, zum ersten Mal in ihrem Leben. Ein &#8220;Wunder&#8221; und als solches auch gezielt inszeniert. Weniger wunderlich ist das, was dann kommt, denn natürlich wird nun einer zum Seelenretter des anderen. Salvo versteckt das Mädchen in einer Fabrikruine, was irgendwann seinen Auftraggeber auf den Plan ruft, der solchen Sentimentalitäten wenig abgewinnen kann. Was hätten wir also? Einen palästinensischen Israeli (Saleh Bakri) und eine Schauspieldebütantin (Sara Serraiocco) in den Hauptrollen, was besser funktioniert, als es sich liest. Inhaltlich: Mafiabusiness, viel schmuckloses Drama, die Andeutung einer Romanze und besagter Schuss Mystery. Lange Einstellungen voller Stille. Keine Musik. Schöne, schlichte Schlussminuten, die <em>so</em> nur jemand mit gewissen Grundfertigkeiten filmen kann. Aber: &#8220;Salvo&#8221; ist auf Basis eines Kurzfilms entstanden &#8211; und das merkt man. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/02/salvo_cover.jpg" alt="salvo_cover" title="salvo_cover" width="130" height="186" class="alignright size-full wp-image-11051" />Viele Szenen wirken künstlich in die Länge gezogen, die Hauptfigur ist ein wandelndes Fragezeichen, der Genremix bis zuletzt eine recht seltsame Kopfgeburt. Macht am Ende ein eher gescheitertes Experiment, aber immerhin ein ambitioniert gescheitertes.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Salvo <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 2013 <strong>Regie:</strong> Fabio Grassadonia, Antonio Piazza <strong>Darsteller:</strong>  Saleh Bakri, Luigi Lo Cascio, Sara Serraiocco <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1971514/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00IE9EY7O/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Nacht über Manhattan</title>
		<link>http://movie-shack.de/nacht-ueber-manhattan.html</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2015 11:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Garcia]]></category>
		<category><![CDATA[Ian Holm]]></category>
		<category><![CDATA[James Gandolfini]]></category>
		<category><![CDATA[Lena Olin]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Dreyfuss]]></category>
		<category><![CDATA[Sidney Lumet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein idealistischer Staatsanwalt, bis über beide Ohren korrupte NYPD Cops und die Reibung des einen am anderen &#8211; man kann nicht gerade behaupten, dass diese Filmzutaten in irgendeiner Weise neu wären. Andererseits: bei wem wäre dieser Stoff in besseren Händen als bei Sidney Lumet, der im Lauf seiner langen Karriere immer und immer wieder Themen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/nacht_ueber_manhattan_scene.jpg" alt="nacht_ueber_manhattan_scene" title="nacht_ueber_manhattan_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11003" />Ein idealistischer Staatsanwalt, bis über beide Ohren korrupte NYPD Cops und die Reibung des einen am anderen &#8211; man kann nicht gerade behaupten, dass diese Filmzutaten in irgendeiner Weise neu wären. Andererseits: bei wem wäre dieser Stoff in besseren Händen als bei Sidney Lumet, der im Lauf seiner langen Karriere immer und immer wieder Themen rund um Recht, Macht und natürlich deren steten Missbrauch behandelt hat? <span id="more-11002"></span>&#8220;Nacht über Manhatten&#8221; folgt dem jungen Staatsanwalt Sean Casey (Andy Garcia), der nach mühsamen Anfängen durch einen spektakulären Fall einen kometenhaften Aufstieg zum Generalstaatsanwalt von New York hinlegt. Gut für ihn. Nicht so gut für den Familienfrieden, denn sein Vater Liam ist selbst Polizist und mit seinem Partner offenbar tief in unlautere Machenschaften verwickelt. Das Gesetz mit der versprochenen Härte durchsetzen &#8211; oder sich aus Loyalität doch in ein unüberschaubares Netz aus Gefälligkeiten und Gegengefälligkeiten verstricken lassen? Dieses Dilemma der Hauptfigur zieht sich durch &#8220;Nacht über Manhatten&#8221;, der seinen Titel ja nicht von ungefähr trägt und den Zuschauer letztlich (erwartungsgemäß) in die Grauzonen der Moral führt. Dass das Ganze trotz der abgegriffenen Thematik funktioniert, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/nacht_ueber_manhattan_cover.jpg" alt="nacht_ueber_manhattan_cover" title="nacht_ueber_manhattan_cover" width="130" height="193" class="alignright size-full wp-image-11004" />ist auch der starken Besetzung zu verdanken. Ian Holm, James Gandolfini, Lena Olin und Richard Dreyfuss sind jedenfalls ein starkes Argument für diesen relativ illusionsfreien Streifen über all die großen und kleinen Schmuddeligkeiten im New Yorker Justizbetrieb der mittleren Neunziger.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Night Falls on Manhattan <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1996 <strong>Regie:</strong> Sidney Lumet <strong>Darsteller:</strong> Andy Garcia, Richard Dreyfuss, Lena Olin, James Gandolfini, Ian Holm <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0119783/?ref_=nv_sr_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000MQ3UB8/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Der Mann mit der Narbe</title>
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		<comments>http://movie-shack.de/der-mann-mit-der-narbe.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 12:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Joan Bennett]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Henreid]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Film noir aus der ersten Riege ist &#8220;Der Mann mit der Narbe&#8221; zwar nicht, macht als Genrevertreter der &#8220;Goldenen Ära&#8221; aber trotzdem einen sehr kompletten Eindruck. Der ungarische Regisseur István Székely dimmt die Moral sogar so weit runter, dass die Menschen das Verbrechen in ihrer Mitte schon gar nicht mehr bemerken &#8211; oder ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/der_mann_mit_der_narbe_scene.jpg" alt="der_mann_mit_der_narbe_scene" title="der_mann_mit_der_narbe_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10974" />Ein Film noir aus der ersten Riege ist &#8220;Der Mann mit der Narbe&#8221; zwar nicht, macht als Genrevertreter der &#8220;Goldenen Ära&#8221; aber trotzdem einen sehr kompletten Eindruck. Der ungarische Regisseur István Székely dimmt die Moral sogar so weit runter, dass die Menschen das Verbrechen in ihrer Mitte schon gar nicht mehr bemerken &#8211; oder ihnen seine Existenz schlicht egal ist. <em>[enthält Spoiler] </em><span id="more-10973"></span>Ganz in diesem Sinne spielt die Polizei überhaupt keine Rolle, &#8220;ermittelt&#8221; wird hier nämlich rein unterwelt-intern. Im Fadenkreuz: der Kleinganove John Muller (Paul Henreid), der ein illegales Casino des organisierten Verbrechens überfallen hat und nun in Los Angeles untergetaucht ist. Durch einen Zufall wird er auf einen dort lebenden Doppelgänger, den angesehenen Psychoanalytiker Dr. Bartok, aufmerksam, bringt den Mann kurzerhand um die Ecke, verpasst sich noch die markante Gesichtsnarbe des Mordopfers und versucht seinen Häschern demnach zu entwischen, indem er einfach in ein fremdes Leben schlüpft. Der Plan funktioniert besser als geglaubt, sein abgebrochenes Psychologiestudium spielt dem Flüchtigen in die Karten. So reden die Patienten sich einfach weiter ihre Problemchen von der Seele, eine Affäre zwischen Doktor und Vorzimmerdame wird nahtlos fortgesetzt &#8211; sogar die überraschend auftauchende Ehefrau, hier wird&#8217;s dann doch etwas cheesy, riecht den Braten nicht. Mehrmals steht Muller kurz vor der Enttarnung, doch weil der Mensch nun mal ein verworfenes Geschöpf ist, kommt er immer wieder durch. Mal wird er bewundert, mal geliebt, moralische Komplikationen spielen hier wie gesagt eine untergeordnete Rolle. Zuletzt ist es aber immer noch <em>&#8220;a bitter little world full of sad surprises&#8221;</em> und der Identitätsbetrüger bekommt in einem Finale am Hafen seine eigene Medizin zu schmecken. Liebe, Bewunderung, die eigene Gewieftheit &#8211; <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/der_mann_mit_der_narbe_cover.jpg" alt="der_mann_mit_der_narbe_cover" title="der_mann_mit_der_narbe_cover" width="130" height="195" class="alignright size-full wp-image-10975" />mit einem Schuß ist das alles weg, am Ende stolpern Passanten gleichgültig über die hingestreckte Leiche auf dem Kai. Auch wenn die Glaubwürdigkeit bisweilen etwas überstrapaziert wird: ein sehenswerter Low-Budget-Thriller alles in allem, so noir wie nur irgendwas und vom großen John Alton in gewohnt gute Bilder gebannt.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Hollow Triumph <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1948 <strong>Regie:</strong> István Székely <strong>Darsteller:</strong> Paul Henreid, Joan Bennett, Eduard Franz <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0040444/?ref_=fn_al_tt_2">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B005IQ1RAI/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Das finstere Tal</title>
		<link>http://movie-shack.de/das-finstere-tal.html</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 17:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Riley]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Moretti]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutschsprachige Genrefilm hat traditionell keinen leichten Stand. Um auf wirklich sehenswerte Beispiele zu treffen, muss man auf der Zeitleiste mittlerweile schon ziemlich weit zurückgehen. Wie es auch und anders gehen kann, zeigt &#8220;Das finstere Tal&#8221;, in dem eine klassische Westernhandlung gekonnt mit einem regelrecht schockgefrosteten Heimatfilm verquickt wird. Und dabei legt der (österreichische) Regisseur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/12/das_finstere_tal_scene.jpg" alt="das_finstere_tal_scene" title="das_finstere_tal_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10905" />Der deutschsprachige Genrefilm hat traditionell keinen leichten Stand. Um auf wirklich sehenswerte Beispiele zu treffen, muss man auf der Zeitleiste mittlerweile schon ziemlich weit zurückgehen. Wie es auch und anders gehen kann, zeigt &#8220;Das finstere Tal&#8221;, in dem eine klassische Westernhandlung gekonnt mit einem regelrecht schockgefrosteten Heimatfilm verquickt wird. <span id="more-10904"></span>Und dabei legt der (österreichische) Regisseur Andreas Prochaska noch nicht mal besonders großen Wert auf so etwas wie einen Spannungsbogen. Relativ schnell ist klar, was es mit dem vorgeblichen Fotografen Greider (Sam Riley) auf sich hat, der hier von jenseits des Ozeans in einen abgeschotteten alpinen Mikrokosmos einreitet und die Männer der dorfdominierenden Brenner-Sippe der Reihe nach unter die Erde schickt. Die düstere Vorgeschichte, der einsame Held auf blutiger Rachemission &#8211; diese Storybausteine sind ja alle sattsam bekannt. Einerseits. Andererseits ist das hier aber eben auch ein sehr schön fotografierter Film, der sich mit seinem guten Gespür für die Atmosphäre der nach ganz eigenen Gesetzen tickenden Bergwelt des 19. Jahrhunderts von den Flachlandfilmen mit vergleichbarer Handlung abhebt. Das allwinterliche Eingeschneitsein, die verhärmten Gesichter der Bergbauern, der harte Alltag, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/12/das_finstere_tal_cover.jpg" alt="das_finstere_tal_cover" title="das_finstere_tal_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-10906" />in dem selbst das Holzmachen unter Lebensgefahr vonstatten geht &#8230; Bilder und Szenen wie diese geben dem Schneewestern seine besondere Note. Da drückt man doch selbst bei kleinen Sünden wie dem etwas gewollt wirkenden Zeitlupen-Shootout am Ende ganz gerne mal ein Auge zu.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Das finstere Tal <strong>Land:</strong> Österreich, Deutschland <strong>Jahr:</strong> 2014 <strong>Regie:</strong> Andreas Prochaska <strong>Darsteller:</strong> Sam Riley, Tobias Moretti, Helmuth Häusler <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2650978/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00IEBJLN4/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Katzenmenschen (1942)</title>
		<link>http://movie-shack.de/katzenmenschen-1942.html</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2014 16:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Jacques Tourneur]]></category>
		<category><![CDATA[Kent Smith]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Simon]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, von seiner ursprünglichen Gruselwirkung hat &#8220;Katzenmenschen&#8221; seit dem Kinostart vor über 70 Jahren das Meiste wohl eingebüßt. Und doch hat die seinerzeit überraschend erfolgreiche Low-Budget-Produktion weit über den Tierhorror-Sektor hinaus ihre Kratzspuren bis in die heutige Kinolandschaft gezogen. Regisseur Jacques Tourneur erbringt jedenfalls eindrucksvoll den Beweis, dass man aus der (finanziellen) Not im Zweifelsfall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/11/katzenmenschen_scene.jpg" alt="katzenmenschen_scene" title="katzenmenschen_scene" width="199" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10855" />Zugegeben, von seiner ursprünglichen Gruselwirkung hat &#8220;Katzenmenschen&#8221; seit dem Kinostart vor über 70 Jahren das Meiste wohl eingebüßt. Und doch hat die seinerzeit überraschend erfolgreiche Low-Budget-Produktion weit über den Tierhorror-Sektor hinaus ihre Kratzspuren bis in die heutige Kinolandschaft gezogen.<span id="more-10854"></span> Regisseur Jacques Tourneur erbringt jedenfalls eindrucksvoll den Beweis, dass man aus der (finanziellen) Not im Zweifelsfall auch eine Tugend machen kann. Sein Film ist ein (Verwirr-)Spiel aus Licht und Schatten, unübersehbar vom Expressionismus inspiriert, dabei erzählerisch genauso knapp wie präzise gehalten, ein Angst-Stück über das Unterdrückte, Unterschwellige, der sinnlichen Wahrnehmung Entzogene. &#8220;Der Traum der Vernunft gebiert Gespenster&#8221;, heißt es, und tatsächlich geistert Hauptdarstellerin Simone Simon wie eine Schlafwandlerin durch das New York der 40er Jahre. Sie spielt eine Modezeichnerin mit serbischen Wurzeln, die unter dem Bann düsterer Legenden aus der alten Heimat steht, wonach sie aus einem Dorf von Teufelsanbetern und Gestaltwandlern stammt, deren Linie sich bis in die heutige Zeit fortsetzt. Was diesen Punkt betrifft, den Einbruch einer irrationalen, mythenhaften Vormoderne in die Sphäre der städtisch und vernunftgeprägten Gegenwart, ist der Film nah bei &#8220;Nosferatu&#8221; (1922) oder &#8220;Dracula&#8221; (1931), <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/11/katzenmenschen_cover.jpg" alt="katzenmenschen_cover" title="katzenmenschen_cover" width="130" height="192" class="alignright size-full wp-image-10856" />die beide ja von ganz ähnlichen Bewegungen erzählen. Und geht doch eigene Wege, indem er eine Frau in den Mittelpunkt stellt und zur Bedrohung macht &#8211; für die anderen genauso wie für sich selbst. Ein Paradebeispiel also für für den subtilen frühen Horrorfilm, der den Zuschauer in seinen Schattenbildern immer nur soviel sehen lässt, wie dieser darin sehen will.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Cat People <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1942 <strong>Regie:</strong> Jacques Tourneur <strong>Darsteller:</strong> Simone Simon, Tom Conway, Kent Smith <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0034587/?ref_=fn_al_tt_2">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B003M22BCS/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Gomorrha &#8211; Die Serie</title>
		<link>http://movie-shack.de/gomorrha-die-serie.html</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 16:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Marco D'Amore]]></category>
		<category><![CDATA[Stefano Sollima]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst sollte vielleicht festgehalten werden, dass diese Serie ziemlich irreführend beworben wird. &#8220;Gomorrha&#8221; hat nicht sonderlich viel mit den &#8220;Sopranos&#8221; zu tun und noch viel weniger mit &#8220;Breaking Bad&#8221; &#8211; auch wenn die Promomaschine von einer &#8220;europäischen Antwort&#8221; auf die beiden US-Produktionen spricht und damit vermutlich viele falsche Erwartungen weckt. Tony Soprano war ein Boss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/11/gomorrha_serie_scene.jpg" alt="gomorrha_serie_scene" title="gomorrha_serie_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10797" />Zunächst sollte vielleicht festgehalten werden, dass diese Serie ziemlich irreführend beworben wird. &#8220;Gomorrha&#8221; hat nicht sonderlich viel mit den &#8220;Sopranos&#8221; zu tun und noch viel weniger mit &#8220;Breaking Bad&#8221; &#8211; auch wenn die Promomaschine von einer &#8220;europäischen Antwort&#8221; auf die beiden US-Produktionen spricht und damit vermutlich viele falsche Erwartungen weckt. <span id="more-10796"></span>Tony Soprano war ein Boss zum Schmunzeln, seine Crew eine Ansammlung schrulliger Figuren. &#8220;Gomorrha&#8221; ist anders. Zynischer, dreckiger. Man tritt mit dem Anspruch an, reale Zustände in jahrhundertealten kriminellen Strukturen zu zeigen. Die Charaktere sind fiktiv, die erzählten Geschichten nicht. Dafür steht der Name Roberto Saviano, Verfasser der Bestseller-Vorlage, der auch in diesem Fall wieder am Drehbuch mitgewirkt hat. Im Mittelpunkt der Serie steht die von ihrem Paten mit harter Hand geführte Savastano-Sippe, die, das wäre auch grob die Rahmenhandlung der ersten Staffel, in Fehde mit einem konkurrierenden Clan liegt. Als der Pate ins Gefängnis geht, brechen auch im Inneren des Clans Machtkämpfe aus. Während die Befehlsgewalt zunächst traditionsgemäß bei der Frau des Inhaftierten (großartig, schlangenhaft: Maria Pia Calzone) liegt, melden bald auch Sohnemann Genny (Salvatore Esposito) und ein ambitionierter Soldat mit dem vielsagenden Straßennamen &#8216;Immortale&#8217; (Marco D&#8217;Amore) Machtansprüche an. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis in diesem Szenario jeder gegen jeden kämpft. Verglichen mit dem eher fragmentarischen Film (2008) geht &#8220;Gomorrha &#8211; Die Serie&#8221; weit über die Hoheitsgebiete der Clans in und um Neapel hinaus und versucht zu zeigen, dass die kriminelle Krake namens Camorra längst zu einem <em>global player</em> geworden ist.  Große Drogentransporte werden jenseits des Atlantiks direkt mit mittelamerikanischen Kartellen verhandelt. Eine Folge dreht sich darum, wie in der Börsenmetropole Mailand kriminell erwirtschaftetes Bargeld in den legalen Geldkreislauf gepumpt wird. Eine andere spielt in Spanien, wo es zu Reibereien mit russischen &#8220;Geschäftsmännern&#8221; kommt. Die Originalschauplätze, das Neapolitanisch, der relativ unbekannte Cast, die verbürgten Verbrechen &#8211; all das fließt unter der Hand von Regisseur Stefano Sollima (&#8221;Romanzo criminale&#8221;) zum fiebrigen, düsteren Panorama einer hektisch pulsierenden kriminellen Parallelwelt zusammen. Mord und Totschlag gibt es in &#8220;Gomorrha&#8221; am laufenden Band, viel mehr als bei den &#8220;Sopranos&#8221;, um den Vergleich nochmal zu bemühen. Aber die Gewalt ist realistisch in Szene gesetzt, schnell und <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/11/gomorrha_serie_cover.jpg" alt="gomorrha_serie_cover" title="gomorrha_serie_cover" width="130" height="191" class="alignright size-full wp-image-10798" />banal, nicht glorifiziert, nie comichaft. Es ist auch und gerade dieser kalt registrierende, gänzlich unromantische Blick, der die Serie ausmacht. Bleibt abzuwarten, ob man auf diesem Niveau anküpfen kann, wenn es 2015 im Auftrag von Canal+ in die nächste Runde geht.</p>
<p><a href="http://youtu.be/aq_0qJoUzvU"><strong>UK Trailer</strong></a></p>
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Gomorra <strong>Land:</strong> Italien, Deutschland <strong>Jahr:</strong> 2014 <strong>Regie:</strong> <strong>Darsteller:</strong> Salvatore Esposito, Fortunato Cerlino, Marco D&#8217;Amore, Maria Pia Calzone <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2049116/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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