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	<title>Movie Shack &#187; Takeshi Kitano</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Sonatine</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 01:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Takeshi Kitano]]></category>
		<category><![CDATA[Tetsu Watanabe]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sonatine&#8221; gilt als Takeshi Kitanos internationaler Durchbruch und man stellt sich unweigerlich die Frage, warum genau er es ausgerechnet mit diesem Film geschafft hat. Die Story-Idee ist schon einmal nicht schlecht. Murakawa (Takeshi Kitano) hat absolut keine Lust mehr auf seinen Job als Yakuza. Leute töten, erpressen und dabei doch nie großartig etwas zu reißen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/01/sonatine_scene.jpg" alt="sonatine_scene" title="sonatine_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-7532" />&#8220;Sonatine&#8221; gilt als Takeshi Kitanos internationaler Durchbruch und man stellt sich unweigerlich die Frage, warum genau er es ausgerechnet mit diesem Film geschafft hat. Die Story-Idee ist schon einmal nicht schlecht. Murakawa (Takeshi Kitano) hat absolut keine Lust mehr auf seinen Job als Yakuza. Leute töten, erpressen und dabei doch nie großartig etwas zu reißen, scheint auf die Dauer große Verschleißerscheinungen hinsichtlich der Motivation hervorzurufen. <span id="more-7531"></span>Angesichts dessen verwundert es nicht, dass er äußerst lustlos und gelangweilt mit seiner Gang nach Okinawa aufbricht, um dort einen Streit zu schlichten. Der Auftrag mißlingt gründlich und Murakawa muss samt Begleitern in einem idyllisch gelegenen Strandhaus untertauchen. Was dann folgt kann wahlweise entweder als Kunstgriff ansehen oder einfach nur als elendige Langeweile, jedenfalls fokussiert sich der Mittelteil des Films fast völlig auf die untergetauchten Gangster. Und was tut man, wenn man nichts zu tun hat und die Zeit nicht vergehen will? Richtig, man spielt Frisbee, kämpf im Sumo-Stil um die wette und verulkt sich gegenseitig. Die Darsteller mögen sich bei diesen Aktivitäten köstlich amüsiert haben, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/01/sonatine_cover.jpg" alt="sonatine_cover" title="sonatine_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-7533" />der Zuschauer tut es weniger. Der Versuch, die kontrastierenden, teils brutalen Gewaltszenen mit der sehr ruhigen, nachdenklichen Grundstimmung in Einklang zu bringen, geht in diesem Fall nicht auf. Trotz Kitanos sehr gutem Schauspiel wirkt &#8220;Sonatine&#8221; insgesamt zu gekünstelt und gewollt.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Sonatine <strong>Land:</strong> Japan <strong>Jahr:</strong> 1993 <strong>Regie:</strong> Takeshi Kitano <strong>Darsteller:</strong> Takeshi Kitano, Aya Kokumai, Tetsu Watanabe <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0108188/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B004OAT346/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Outrage</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 09:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Kippei Shiina]]></category>
		<category><![CDATA[Takeshi Kitano]]></category>

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		<description><![CDATA[Knapp 11 Jahre nach seinem letzten thematisch ähnlich gelagerten Film, kehrt Japans Vorzeigeregisseur Takeshi Kitano wieder zum Yakuzafilm zurück. Doch anders als noch bei &#8220;Brother&#8221; oder &#8220;Sonatine&#8221;, wird hier nicht mal eine nennenswerte Geschichte erzählt und die Figuren sind auch allesamt kaum tiefgründig gezeichnet, geschweige denn Sympathieträger. Nein, &#8220;Outrage&#8221; ist ein Yakuzafilm um des Yakuzafilm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/09/outrage_scene.jpg" alt="outrage_scene" title="outrage_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-7102" />Knapp 11 Jahre nach seinem letzten thematisch ähnlich gelagerten Film, kehrt Japans Vorzeigeregisseur Takeshi Kitano wieder zum Yakuzafilm zurück. Doch anders als noch bei &#8220;Brother&#8221; oder &#8220;Sonatine&#8221;, wird hier nicht mal eine nennenswerte Geschichte erzählt und die Figuren sind auch allesamt kaum tiefgründig gezeichnet, geschweige denn Sympathieträger. Nein, &#8220;Outrage&#8221; ist ein Yakuzafilm um des Yakuzafilm willens.<span id="more-7101"></span> Es geht ausschließlich um die japanische Mafia und es werden auch nur deren Mitglieder und deren Opfer gezeigt, mehr nicht. Doch eine halbwegs romantische Verklärung des Ganzen ist Kitanos Sache schon lange nicht mehr. Wo noch in &#8220;Brother&#8221; bedingungslose Loyalität und das Einhalten des Ehrenkodex bis in den Tod porträtiert wurden, so lässt der Altmeister in seinem neuen Film kein gutes Haar an den Gangstern in feinen Anzügen. Nur noch wenige erscheinen hier wie Traditionalisten, andere, auch jüngere, geben sich entweder respektlos denen gegenüber oder wissen das Wort &#8220;Loyalität&#8221; nicht einmal ansatzweise zu buchstabieren und wechseln dann einfach die Seiten, wenn es brenzlig wird. Und selbst jene, die aufgrund ihrer erhöhten Stellung in der strengen Hierarchie ehrfürchtig respektiert werden, nutzen ihre Position einfach nur schamlos aus. Denn in &#8220;Outrage&#8221; geht es einzig und allein um Intrigen, Lügen, Machtergreifung und um Machterhaltung durch Gewalt und noch mehr Gewalt und damit auch um den Missbrauch jener Ehrencodes, denen man sich eigentlich verschrieben hat. Da wird schonmal der &#8220;Bruder&#8221; aus dem Weg geräumt, und auch Kitano, wie so häufig selbst in prominenter Rolle zu sehen, übt seine eigene kleine Demontage, Eastwood gleich, und darf nicht etwa den Ehrenfreitod sterben, sondern flüchtet sich eher feige ins Gefängnis, wohlwissend, dass das eigentlich nicht das ist, was man von seiner Figur erwartet. Inhaltlich ist das insgesamt eigentlich furchtbar einseitig, und natürlich in typischer Kitanomanier zwar stilvoll, aber dennoch immer noch ruhig und gemäßigt erzählt und damit ein klein wenig sperrig und scheinbar distanziert. Und auch einen gewissen Rassismus kann man dem Werk nur schwer absprechen. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/09/outrage_cover.jpg" alt="outrage_cover" title="outrage_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-7103" />Die Direktheit und Konsequenz, mit der diese Todesspirale vonstatten geht, nötigt dennoch Respekt ab und auch das versammelte Schauspielensemble macht seine Sache exzellent. &#8220;Outrage&#8221; ist damit ein fast schon selbstzweckhafter Genrebeitrag auf höchstem Niveau, mit dem Kitano den Yakuzafilm auseinandernimmt.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Autoreiji <strong>Land:</strong> Japan <strong>Jahr:</strong> 2010 <strong>Regie:</strong> Takeshi Kitano <strong>Darsteller:</strong> Takeshi Kitano, Kippei Shiina and Ryo Kase <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1462667/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B005775NY4/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Dolls</title>
		<link>http://movie-shack.de/dolls.html</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 04:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Romanze]]></category>
		<category><![CDATA[Hidetoshi Nishijima]]></category>
		<category><![CDATA[Takeshi Kitano]]></category>

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		<description><![CDATA[Takeshi Kitano ist zweifelsohne einer der bekanntesten und auch wichtigsten Filmemacher Japans der letzten 20 Jahre, der auch zurecht zu internationalem Ruhm gekommen ist. Sein 2002 entstandenes Werk &#8220;Dolls&#8221; behandelt in drei verschiedenen Handlungssträngen von tragischen Lieben und um die Opfer die gebracht werden müssen. Dabei geht es Kitano nicht so sehr um eine einfache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/11/dolls_scene.jpg" alt="dolls_scene" title="dolls_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5678" />Takeshi Kitano ist zweifelsohne einer der bekanntesten und auch wichtigsten Filmemacher Japans der letzten 20 Jahre, der auch zurecht zu internationalem Ruhm gekommen ist. Sein 2002 entstandenes Werk &#8220;Dolls&#8221; behandelt in drei verschiedenen Handlungssträngen von tragischen Lieben und um die Opfer die gebracht werden müssen. <span id="more-5677"></span>Dabei geht es Kitano nicht so sehr um eine einfache dramaturgische Struktur mit einem zentralen Konflikt, der dann auf einen Höhepunkt hinauslaufen würde. Es geht um die leisen Töne, welche die Figuren in sich tragen und so mit ihrer Sehnsucht, Opferbereitschaft und eben Liebe umgehen und um deren Darstellung in und fast ausschließlich durch großartige Bilder. Eine systematisch chronologische Erzählung ist dabei Kitanos Ding nicht: Oft stellt er ihr Flashbacks oder aber auch Vorwegnahmen einzelner Bilder und Episoden entgegen. Das Spiel mit den Gegensätzen vollzieht sich dabei während des gesamten Films auf fast all seinen Ebenen, sei es farblich, bewegungstechnisch, seien es hell-dunkel Gegensätze oder jene zwischen laut und leise, permanent kontrastiert Kitano immer wieder und entwickelt so eine interessante Bildsprache, die gedeutet werden kann, wenn nicht sogar muss. Gerade die Farben nehmen dabei eine absolut zentrale Rolle ein, durch die die Gemütszustände, die verstreichende Zeit (die vier Jahreszeiten) und auch Charaktereigenschaften zur Geltung kommen, ohne dass auch je darüber ein Wort verloren werden müsste. So langsam, fast schon behäbig und auch leise der Erzählton des Films insgesamt sein mag, so sehr scheinen einen die Farben geradezu anzuschreien und zu packen. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/11/dolls_cover.jpg" alt="dolls_cover" title="dolls_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-5679" />Zusammen mit der wie immer schönen, verträumten Musik von Joe Hisaishi gelingen Kitano wahre Kunstwerke, die er mit der Kamera einfängt. Wie heißt es doch so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und auf diese Weise ist dieser Film so berührend.<br />
&#8220;Dolls&#8221; ist verbildlichte Poesie, ein filmisches Gedicht.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Dolls <strong>Land:</strong> Japan <strong>Jahr:</strong> 2002 <strong>Regie:</strong> Takeshi Kitano <strong>Darsteller:</strong> Miho Kanno, Hidetoshi Nishijima, Tatsuya Mihashi <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0330229/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0001WGKWY/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Hana-Bi</title>
		<link>http://movie-shack.de/hana-bi.html</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 23:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kamikatze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Kayoko Kishimoto]]></category>
		<category><![CDATA[Takeshi Kitano]]></category>

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		<description><![CDATA[Kitanos Meisterwerk ist meiner Meinung nach &#8220;Hana-Bi&#8221; (1997), ein Drama, dessen Hauptperson Nishi (Takeshi Kitano), ein knallharter japanischer Polizist, durch zahlreiche schwere Schicksalschläge in einer sinnlos und auswegslos wirkenden Lebenssituation zurückbleibt. Als er gemeinsam mit zwei Kollegen einen Verdächtigen verhaften will, wird einer der Polizisten getötet und ein anderer verletzt, bevor Nishi den Täter zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/09/hanabi_scene.jpg" alt="hanabi_scene" title="hanabi_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5215" />Kitanos Meisterwerk ist meiner Meinung nach &#8220;Hana-Bi&#8221; (1997), ein Drama, dessen Hauptperson Nishi (Takeshi Kitano), ein knallharter japanischer Polizist, durch zahlreiche schwere Schicksalschläge in einer sinnlos und auswegslos wirkenden Lebenssituation zurückbleibt. Als er gemeinsam mit zwei Kollegen einen Verdächtigen verhaften will, wird einer der Polizisten getötet und ein anderer verletzt, bevor Nishi den Täter zur Strecke bringt. <span id="more-5214"></span>Sein langjähriger Freund und Mitarbeiter Horibe (Ren Osugi) wird währenddessen bei einer Observation schwer verletzt und ist anschließend auf Grund einer Querschnittlähmung an den Rollstuhl gefesselt. Als wäre dies nicht genug, wird er auch noch von Frau und Kind im Stich gelassen. Aber Nishis Probleme nehmen auch hier kein Ende, zusätzlich erfährt er, dass seine Frau tödlich erkrankt ist und wohl nicht mehr lange zu leben hat. Um ihre Medikamente zu bezahlen und der Witwe seines verstorbenen Kollegen finanziell unter die Arme zu greifen hat er sich zudem bei einigen Yakuza verschuldet. Dennoch plant Nishi für seine Frau eine letzte Reise durch die wunderschönen Landschaften Japans, die er, genau wie die Rückzahlung der Schulden, durch einen Banküberfall finanziert. Verfolgt von der Polizei und den immer noch nicht zufrieden gestellten Yakuza will er mit seiner Frau ihre letzten Stunden verbringen. Horibe widmet sich derweil nach einem Selbstmordversuch der Marlerei &#8230;Was mich persönlich an Hana-Bi am meisten beeindruckt hat sind die zwei Seiten des Films : Auf der einen Seite ist der Film ein tieftrauriges Drama, dass sich mit Themen wie Verlust, Tod, Trauer beschäftigt und einige harte Gewaltszenen bietet. Auf der anderen Seite aber gibt es immer wieder Momente in denen dieser Film einfach herzerwärmend und wunderschön ist (und<br />
das sicherlich nicht auf kitschige, sondern eher auf realistische Art und Weise). Immer wieder zeigt sich Kitanos Humor und der harte, extrem wortkarge Polizist (eine Rolle für die Kitano wie geschaffen scheint, ohne große Reden oder Gesten, genau passend für einen<br />
desillusionierten Mann wie Nishi, schafft er es große Emotionen rüberzubringen und diese auch beim Zuschauer zu wecken) lässt immer wieder durchblicken was er für seine Frau empfindet. In der nächsten Szene zeigt sich dann wieder ein gewalttätiger und verzweifelter Nishi, wenn er zum Beispiel einem Yakuza ohne zu zögern ein Stäbchen ins Auge rammt. Doch gerade diese zwei Seiten, die sowohl Nishi als auch der Film aufweisen, machen die Besonderheit dieses Werkes aus. Wenn ein gewalttätiger, des Lebens überdrüssiger (so zeigt es sich in einer Szene) Mann sein Leben um seiner Frau eine letzte Freude zu machen noch einmal, trotz aller Widrigkeiten, in den Griff kriegt und große Risiken auf sich nimmt um ihres würdevoll und so schön wie möglich ausklingen zu lassen ist das einfach eine besondere Geschichte. Dazu noch die Geschichte von Horibe, dem es ähnlich geht. Auch er braucht einen Sinn in seinem Leben, statt einer Frau wählt er die Malerei und probiert seine Gedanken und Gefühle künstlerisch zu verarbeiten. Als wäre dieses Gesamtpaket nicht schon gut genug, gibt es auch noch die melancholische Filmmusik von Joe Hisaishi (einer der besten Filmmusiker überhaupt) dazu. Die Bilder (vor allem die Landschaftsaufnahmen) eines ohnehin schon nachdenklich stimmenden Filmes wirken dadurch noch um ein vielfaches stärker und poetischer. Mit &#8220;Hana-Bi&#8221; hat Kitano ein Meisterwerk und einen der meiner Meinung nach besten Filme aller Zeiten geschaffen. Wer allerdings auf schnelle Action steht sollte die Finger davon lassen:<img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/09/hanabi_cover1.jpg" alt="hanabi_cover" title="hanabi_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-5219" /> Alles läuft eher behäbig ab, die Gewalt ist realistisch, hart, aber nie übertrieben. Aber wer &#8220;Sonatine&#8221;, &#8220;Boiling Point&#8221; oder &#8220;Violent Cop&#8221; kennt weiß ja was bei Kitano zu erwarten ist. Der beste Kitano, dieser Film beschäftigt einen noch lange nach dem Ansehen. Unbedingt empfehlenswert !<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Hana-Bi <strong>Land:</strong> Japan <strong>Jahr:</strong> 1997 <strong>Regie:</strong> Takeshi Kitano <strong>Darsteller:</strong> Takeshi Kitano, Kayoko Kishimoto, Ren Osugi <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0119250/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0002LDMKM/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Zatoichi &#8211; Der blinde Samurai</title>
		<link>http://movie-shack.de/zatoichi-der-blinde-samurai.html</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 00:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Tadanobu Asano]]></category>
		<category><![CDATA[Takeshi Kitano]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein guter Kämpfer kann man offensichtlich auch ohne Augenlicht sein. So zieht Zatoichi völlig blind durch das Japan des 19. Jahrhunderts und räumt alles aus dem Weg was seinem geschickt als Wanderstock getarnten Schwert in die Quere kommt und darauf aus ist, ihn zu töten. Seinen Gegner lässt er bei diesen Aufeinandertreffen wenig Chance zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/03/zatoichi_der_blinde_samurai_scene.jpg" alt="zatoichi_der_blinde_samurai_scene" title="zatoichi_der_blinde_samurai_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-3871" />Ein guter Kämpfer kann man offensichtlich auch ohne Augenlicht sein. So zieht Zatoichi völlig blind durch das Japan des 19. Jahrhunderts und räumt alles aus dem Weg was seinem geschickt als Wanderstock getarnten Schwert in die Quere kommt und darauf aus ist, ihn zu töten.<span id="more-3870"></span> Seinen Gegner lässt er bei diesen Aufeinandertreffen wenig Chance zur brauchbaren Gegenwehr, so dass es ist meist nur eine Frage von wenigen Sekunden bis der Boden sich mit &#8211; des öfteren übertrieben viel &#8211; Blut färbt. Dabei ist Zatoichi eigentlich ein ruhiger, in sich gekehrter Mensch, der seinen Unterhalt mit Glückspiel (stets zum Leidwesen des Spielleiters) und Massagen verdient. Wie immer ist aber etwas faul in der Stadt in der er sich gerade aufhält: die Ginzo-Gang drückt unbarmherzig Kohle raus, wo immer es nur geht. Da kommt so ein zufällig anwesender blinder Angstverbreiter natürlich gerade recht, zumal der auch noch beschließt, gegen die Verbrecher vorzugehen. Wer auf Samurai-Filme steht wird in diesem Werk von Takeshi Kitano (&#8221;Hana-Bi&#8221;, &#8220;Brother&#8221;) einen ausgezeichneten Vertreter seines Genres finden. Eine glasklare Optik harmoniert mit gelungenen Kampfszenen <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/03/zatoichi_der_blinde_samurai_cover.jpg" alt="zatoichi_der_blinde_samurai_cover" title="zatoichi_der_blinde_samurai_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-3872" />und einem selbstironischen Witz, der für die nötige Abwechslung sorgt. Auf die gesamte Lauflänge gesehen, geht &#8220;Zatoichi&#8221; mit dem Abticken der Minuten leider immer mehr die Puste aus. Diese Atemnot kulminiert in einem Finale, dass diesem Film nicht würdig ist und durch das der positive Gesamteindruck deutlich geschmälert wird.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Zatôichi <strong>Land:</strong> Japan <strong>Jahr:</strong> 2003 <strong>Regie:</strong> Takeshi Kitano <strong>Darsteller:</strong> Takeshi Kitano, Tadanobu Asano, Michiyo Ookusu <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0363226/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0006SN4W2/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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