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	<title>Movie Shack &#187; Pier Paolo Pasolini</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Das 1. Evangelium – Matthäus</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Pier Paolo Pasolini]]></category>

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		<description><![CDATA[Filme über das Leben und Wirken von Jesus stellen wohl immer eine enorme Gratwanderung dar. Für die einen verkommt das Gezeigte dann oft zu einer von der Schrift abweichenden, das heißt frei interpretierbaren und damit blasphemischen Sache &#8211; während die andere Seite oft die Fundamentalismuskeule schwingt, wenn Jesus nicht gerade als Ober-Homo oder plumper frommer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/05/das_erste_evangelium_matthaeus_scene.jpg" alt="das_erste_evangelium_matthaeus_scene" title="das_erste_evangelium_matthaeus_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8098" />Filme über das Leben und Wirken von Jesus stellen wohl immer eine enorme Gratwanderung dar. Für die einen verkommt das Gezeigte dann oft zu einer von der Schrift abweichenden, das heißt frei interpretierbaren und damit blasphemischen Sache &#8211; während die andere Seite oft die Fundamentalismuskeule schwingt, wenn Jesus nicht gerade als Ober-Homo oder plumper frommer Hetzer dargestellt wird. Umso mehr erstaunt Pier Paolo Pasolini mit seiner Version. <span id="more-8097"></span>Linear erzählt er von der Geburt, dem Erwachsenwerden bis hin zum Tod am Kreuz die Lebensgeschichte des Nazareners enorm textgetreu nach. Die Dialoge bestehen praktisch ausschließlich aus Bibelzitaten, ohne dass noch etwas hinzugefügt worden wäre. Ein feiner Schachzug, der einer Kritik seitens der Kirche schnell den Wind aus den Segeln genommen haben dürfte. Aber selbst jemand, der rein gar nicht von der Person Jesu hält und der Lehre kritisch gegenüber steht, wird an dem Film seine Freude haben. Die starken Schwarzweiß-Bilder passen ebenso perfekt wie die musikalische Untermalung, die von Klassikpassagen bis hin zu modernen Gospel-Einlagen reicht. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/05/das_erste_evangelium_matthaeus_cover.jpg" alt="das_erste_evangelium_matthaeus_cover" title="das_erste_evangelium_matthaeus_cover" width="129" height="206" class="alignright size-full wp-image-8099" />Das große Verdienst Pasolinis, selbst ja überzeugter Atheist, ist, das er es tatsächlich geschafft hat, es allen recht zu machen, sofern man bereit ist, ein klein wenig aus seinem Schubladendenken herauszukommen. Ein starker Beitrag zu dieser Thematik.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Il vangelo secondo Matteo <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1964 <strong>Regie:</strong> Pier Paolo Pasolini <strong>Darsteller:</strong> Enrique Irazoqui, Margherita Caruso, Susanna Pasolini <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0058715/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000641MWA/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Mamma Roma</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 21:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Magnani]]></category>
		<category><![CDATA[Pier Paolo Pasolini]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es darauf ankommt, kämpft jede gute Muter wie eine Löwin um ihr Kind. Die ehemalige Prostituierte &#8216;Mamma Roma&#8217; (Anna Magnani) ist da kein Stück anders und will ihrem Sohn Ettore eine aussichtsreichere Zukunft verschaffen als die ihrige. Der hat &#8211; für einen Jungen seines Alters denkbar normal &#8211; allerdings ganz andere Dinge im Kopf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/03/mamma_roma_scene.jpg" alt="mamma_roma_scene" title="mamma_roma_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-6299" />Wenn es darauf ankommt, kämpft jede gute Muter wie eine Löwin um ihr Kind. Die ehemalige Prostituierte &#8216;Mamma Roma&#8217; (Anna Magnani) ist da kein Stück anders und will ihrem Sohn Ettore eine aussichtsreichere Zukunft verschaffen als die ihrige. Der hat &#8211; für einen Jungen seines Alters denkbar normal &#8211; allerdings ganz andere Dinge im Kopf und so wird lieber die Schule geschwänzt und mit einer mit leichtem Hang zur Kriminalität ausgestatteten Clique umhergezogen. <span id="more-6298"></span>Mamma Roma sieht das Unglück kommen und begibt sich zurück in die verhasste Prostitution, um das dringend benötigte Geld für den Lebensunterhalt zu beschaffen &#8211; so eine Wohnung in Rom will ja auch erstmal bezahlt sein. Aber weder die Nachbarschaft, die sich schwer tut, sie anzunehmen wie sie ist, und schon gar nicht Ettore geben ihr die so unter Beweis gestellte Liebe zurück. Pier Paolo Pasolini begibt sich nach &#8220;Acattone&#8221; auch in seinem zweiten Film wieder in die Niederungen des einfachen Bürgertums. Um das Geschehen realistischer wirken zu lassen, hat er sich abermals vieler Laiendarsteller bedient. Diese Rechnung geht auf und so fällt es leicht, in das Rom der frühen sechziger Jahre einzutauchen. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/03/mamma_roma_cover.jpg" alt="mamma_roma_cover" title="mamma_roma_cover" width="130" height="188" class="alignright size-full wp-image-6300" />Besonders beeindruckend umgesetzt ist die Fatalismus der über allem zu schweben scheint: wer arm auf die Welt kommt, wird arm sterben. Ein Ausweg aus diesem Dilemma scheint weder denk- noch durchführbar. Erneut also ein sehenswertes neorealistisches Drama, das Pasolini hier zeigt.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Mamma Roma <strong>Land:</strong> Italien <strong>Jahr:</strong> 1962 <strong>Regie:</strong> Pier Paolo Pasolini <strong>Darsteller:</strong> Anna Magnani, Ettore Garofolo, Franco Citti <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0056215/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000FSLM18/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Grosse Vögel, kleine Vögel</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 04:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Pier Paolo Pasolini]]></category>
		<category><![CDATA[Totò]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Vater (Totò) und sein Sohn (Ninetto Davoli), zwei nicht sonderlich reich mit Geist gesegnete Gesellen, tingeln durch menschenfeindliche Landschaften irgendwo in Italien. Dabei scheinen sie kein genaues Ziel zu haben. Vielmehr wandelt sich ihre Reise in einen wenig munteren Disput mit einem sprechenden Raben, der sich ihnen angeschlossen hat und mit klugen Sprüchen nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/08/grosse_voegel_kleine_voegel_scene.jpg" alt="grosse_voegel_kleine_voegel_scene" title="grosse_voegel_kleine_voegel_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-1526" />Ein Vater (Totò) und sein Sohn (Ninetto Davoli), zwei nicht sonderlich reich mit Geist gesegnete Gesellen, tingeln durch menschenfeindliche Landschaften irgendwo in Italien. Dabei scheinen sie kein genaues Ziel zu haben. Vielmehr wandelt sich ihre Reise in einen wenig munteren Disput mit einem sprechenden Raben, der sich ihnen angeschlossen hat und mit klugen Sprüchen nur so um sich wirft. <span id="more-1525"></span>Es scheint alles Hand und Fuß zu haben, was Pier Paolo Pasolini hier hinklamüsert hat. Zumindest aus seiner Sicht. Dem Zuschauer hingegen dürfte es nicht gerade leicht fallen, den Irrungen und Wirrungen zu folgen, die dem Kopf des Regisseurs entsprungen sind. Dabei darf man natürlich nicht außer Acht lassen, dass eben auch Pasolini &#8220;nur&#8221; ein Kind seiner Zeit war, die im Italien der 60er Jahre eben durchaus sehr &#8220;rot&#8221; sein konnte. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/08/grosse_voegel_kleine_voegel_cover.jpg" alt="grosse_voegel_kleine_voegel_cover" title="grosse_voegel_kleine_voegel_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-1527" />Besser gelungen sind dagegen die zahlreichen Anspielungen auf alte Chaplin-Filme oder das Einflechten von Zitaten großer Männer wie z.B. einer Rede Paul IV., die in einer traumartigen Sequenz dem Heiligen Franziskus in den Mund gelegt wird. &#8220;Grosse Vögel, Kleine Vögel&#8221; gilt als Pasolinis persönlichster Film, doch kann er nur phasenweise überzeugen.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Uccellacci e uccellini <strong>Land:</strong> Italien <strong>Jahr:</strong> 1966 <strong>Regie:</strong> Pier Paolo Pasolini <strong>Darsteller:</strong> Totò, Ninetto Davoli <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0061132/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000PUAZSM/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Accattone</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 10:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Franco Citti]]></category>
		<category><![CDATA[Pier Paolo Pasolini]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem Erstlingswerk macht sich Pasolini in die archaisch wirkenden Armenviertel der Weltstadt Rom auf. Als Fallbeispiel dient ihm hierbei der Taugenichts Accattone, der sich sein Leben mit Müßiggang und ein bisschen Zuhälterei vertreibt. Ein Leichtes ist es zur damaligen Zeit sicherlich nicht, gute Arbeit zu bekommen, von der man sich und seine Familie versorgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/08/accattone_scene.jpg" alt="accattone_scene" title="accattone_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-1506" />In seinem Erstlingswerk macht sich Pasolini in die archaisch wirkenden Armenviertel der Weltstadt Rom auf. Als Fallbeispiel dient ihm hierbei der Taugenichts Accattone, der sich sein Leben mit Müßiggang und ein bisschen Zuhälterei vertreibt. Ein Leichtes ist es zur damaligen Zeit sicherlich nicht, gute Arbeit zu bekommen, von der man sich und seine Familie versorgen kann: die Alternativen zu einem kriminellen Leben sind rar gesät, der soziale Absturz vorprogrammiert. <span id="more-1505"></span>Gegen diesen Absturz im Absturz ist auch Accattone nicht gefeit, so dass er das ein oder andere Mal mit der nicht sonderlich durchschlagskräftigen Polizei in Kontakt kommt. Der titelgebende Jungspund bietet wenig Fläche für die Sympathien des Publikums. Was vom Regisseur durchaus gewollt ist: auf die Heldenallüren irgendwelcher kleiner Leute, die dem Leben trotz einer Existenz in Schmutz und Elend noch möglichst viel Positives abgewinnen, wartet man in diesem trotz kleinerer Schwächen gelungenen Werk vergeblich. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/08/accattone_cover.jpg" alt="accattone_cover" title="accattone_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-1507" />Ganz im Gegenteil wird der unaufhaltsame Sog gezeigt, der unseren Antihelden bis zum unabwendbaren Ende stetig nach unten zieht. Mit dieser drastischen, wenig erbaulichen Darstellung verärgerte Pasolini in Rom so manchen Politiker, was dem Film seinerzeit sogar ein Verbot einbrachte.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Accattone <strong>Land:</strong> Italien <strong>Jahr:</strong> 1961 <strong>Regie:</strong> Pier Paolo Pasolini <strong>Darsteller:</strong> Franco Citti <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0054599/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000LZ69FE/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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