<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Movie Shack &#187; Peter Baláz</title>
	<atom:link href="http://movie-shack.de/tag/peter-balaz/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://movie-shack.de</link>
	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 May 2019 15:05:54 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Koza</title>
		<link>http://movie-shack.de/koza.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/koza.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 11:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Ivan Ostrochovský]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Baláz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=11077</guid>
		<description><![CDATA[Ivan Ostrochovský war schon 2014 bei der Berlinale als Teil eines dreiköpfigen Regieteams vorstellig gewesen und gewann mit &#8220;Velvet Terrorists&#8221; sogar einen Preis. Der Film zeichnete sich besonders dadurch aus, dass er die Auflösung der Grenzen von Dokumentation und Fiktion auf die Spitze trieb. Mit seinem neuen Film &#8220;Koza&#8221; geht er sogar weiter, so dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/02/koza_scene.jpg" alt="koza_scene" title="koza_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11078" />Ivan Ostrochovský war schon 2014 bei der Berlinale als Teil eines dreiköpfigen Regieteams vorstellig gewesen und gewann mit &#8220;Velvet Terrorists&#8221; sogar einen Preis. Der Film zeichnete sich besonders dadurch aus, dass er die Auflösung der Grenzen von Dokumentation und Fiktion auf die Spitze trieb. Mit seinem neuen Film &#8220;Koza&#8221; geht er sogar weiter, so dass eine eindeutige Kategorisierung scheinbar nicht mehr möglich ist.<span id="more-11077"></span></p>
<p>Darin spielt sich der ehemalige olympische Boxer Peter Baláž selbst. Längst nur noch ein Schatten seiner selbst, will er zurück in den Ring, um Geld für die Abtreibung seiner schwangeren Freundin aufzutreiben, denn eine Tochter ist schon genug. So begibt er sich mit einem Freund, einem Schrotthändler, auf eine Reise quer durch Osteuropa, die sie bis nach Österreich bringen wird, auf der Suche nach Amateurkämpfen. Viel passiert nicht, in diesem sehr zurückhaltenden Roadmovie. Die wenigen Boxkämpfe, die gezeigt werden, sind wohl die unspektakulärsten, die man je zu Gesicht bekommen hat &#8211; meist aus nur einer starren und distanzierten Kameraeinstellung gefilmt. Die fehlende Dramaturgie verstärkt das Dokumentarische, alte Fernsehaufnahmen von den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta legen Zeugnis von der Authentizität der Hauptfigur ab. Doch Plot und Dialoge scheinen fiktiv und immer wieder streut Ostrochovský wunderschöne Bilder ein, die eine klar inszenierte Herkunft haben. Ähnlich wie schon bei &#8220;Velvet Terrorists&#8221; wird Wahrheit nur so weit zur Fiktion, dass sie als solche prinzipiell durchgehen könnte, ohne jedoch jemals dahinter zu verschwinden. Eine Nebenfigur, die sich zu skurril gibt, um nicht gespielt zu sein, offenbart später eine Vergangenheit, die im Kontext der hybriden Art des Films verunsichert, ob sie denn nicht doch genau so authentisch ist wie Baláž (das sollte im Anschluss des Films bei einer Diskussion tatsächlich bestätigt werden). </p>
<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/02/koza_cover.jpg" alt="koza_cover" title="koza_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-11079" />Dem inhaltlichen Beinahe-Nichts steht damit eine an und für sich spannende, weil nicht in der Gänze greifbare Form gegenüber, die Überlegungen zum Verhältnis von Film und Realität anregt, denn hier ist gar nicht mehr so sicher, ob das Leben dem Film die Geschichte vorgibt&#8230;oder ob denn nicht der fiktionale Film dem realen Leben direkt auf der Leinwand auf die Sprünge hilft.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Koza <strong>Land:</strong> Slowakei, Tschechien <strong>Jahr:</strong> 2015 <strong>Regie:</strong> Ivan Ostrochovský <strong>Darsteller:</strong> Peter Baláz <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt3858912/?ref_=fn_al_tt_2">IMDB</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/koza.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
