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	<title>Movie Shack &#187; Michelangelo Antonioni</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Die rote Wüste</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2012 13:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Michelangelo Antonioni]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Vitti]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Harris]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen der wohl hässlichsten Orte Italiens hat Regisseur Michelangelo Antonioni für sein Drama ausgewählt. Irgendwo im Norden spielt die Handlung, wo die Industrie boomt, Fabrikschlote ihren giftigen Qualm gen Himmel prusten, Abwässer einfach in den nahen Fluss geleitet werden. Die Welt in &#8220;Die Rote Wüste&#8221; ist laut, schlicht ekelhaft, kein Ort an dem man länger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/09/die_rote_wueste_scene.jpg" alt="die_rote_wueste_scene" title="die_rote_wueste_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8813" />Einen der wohl hässlichsten Orte Italiens hat Regisseur Michelangelo Antonioni für sein Drama ausgewählt. Irgendwo im Norden spielt die Handlung, wo die Industrie boomt, Fabrikschlote ihren giftigen Qualm gen Himmel prusten, Abwässer einfach in den nahen Fluss geleitet werden. Die Welt in &#8220;Die Rote Wüste&#8221; ist laut, schlicht ekelhaft, kein Ort an dem man länger verweilen möchte. <span id="more-8812"></span>Diese lebensfeindliche Umgebung scheint auf die dort lebenden Menschen abgefärbt zu haben: maschinengleich spielen sie die Rolle &#8220;Mensch&#8221;, ohne jedoch zu nennenswerten Gefühlsregungen in der Lage zu sein. Eines dieser &#8220;Wracks&#8221; ist Giuliana (Monica Vitti), die nach einem Unfall bleibende Schäden psychischer Art davongetragen hat. Weder findet sie Zugang zu ihrem eigenen Inneren noch zu dem des Gegenübers. Hilfe kann sie keine erwarten. Zu sehr scheint ihr Umfeld in der eigenen Sinn- und Trostlosigkeit gefangen &#8211; so dient Antonioni die tote Landschaft voller Industriebauten natürlich als Sinnbild für das aus dem Ruder gelaufene Sein der Protagonisten. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/09/die_rote_wueste_cover.jpg" alt="die_rote_wueste_cover" title="die_rote_wueste_cover" width="130" height="186" class="alignright size-full wp-image-8814" />Vielleicht wirkt der Film von 1964 hier und da zu anstrengend, die Darsteller zu wenig greifbar und kalt. Aber vielleicht soll &#8220;Die Rote Wüste&#8221; gerade das darstellen: eine aus dem Gleichgewicht geratene Welt, zu der jeder seinen Teil beiträgt und aus der es nur unter größter Anstrengung, wenn überhaupt, ein Entkommen geben kann.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Il desserto rosso <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1964 <strong>Regie:</strong> Michelangelo Antonioni <strong>Darsteller:</strong> Monica Vitti, Richard Harris, Carlo Chionetti <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0058003/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000FIGCT0/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>L&#8217;eclisse</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 18:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Romanze]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Delon]]></category>
		<category><![CDATA[Michelangelo Antonioni]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Vitti]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutsche Titel &#8220;Liebe 1962&#8243; ist ein wenig irreführend, denn natürlich geht es Antonioni um mehr als romantische Gefühlswallungen oder verspielte Geschlechterkonflikte. Als der brilliante Zeitgeistdiagnostiker, der er war, bedient er sich einer im Grunde trivialen Beziehungsgeschichte, um ein Menschsein zu reflektieren, das seine alten Bezugspunkte verloren und noch keine neuen gefunden hat. Sein Resümee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/07/leclisse_scene.jpg" alt="leclisse_scene" title="leclisse_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-6697" />Der deutsche Titel &#8220;Liebe 1962&#8243; ist ein wenig irreführend, denn natürlich geht es Antonioni um mehr als romantische Gefühlswallungen oder verspielte Geschlechterkonflikte. Als der brilliante Zeitgeistdiagnostiker, der er war, bedient er sich einer im Grunde trivialen Beziehungsgeschichte, um ein Menschsein zu reflektieren, das seine alten Bezugspunkte verloren und noch keine neuen gefunden hat. Sein Resümee fällt äußerst pessimistisch aus: <span id="more-6696"></span>&#8220;L&#8217;eclisse&#8221;, die Finsternis, als Gegenwartsbeschreibung. Antonioni zeigt: unbeholfene Liebesversuche zwischen abweisenden römischen Vorstadtbauten. Treueschwüre, die nichts taugen. Lust auf Exotik, die sich in albernen Tänzchen erschöpft. Menschen, die Geld über andere Menschen stellen. Und sich Versprechen geben, die sie nicht halten. Zuletzt: ein Rendevouz, zu dem keiner kommt. Andere Filme hätten ihre Zuschauer an dieser Stelle längst in den Abspann entlassen, doch Antonioni lässt die Kamera einfach weiterlaufen. Zeigt den verabredeten Treffpunkt, Passanten, Rasensprenger, Häuserfronten, spielende Kinder, ein Stück Holz, das in einer Wassertonne schwimmt. Bis sich die Sonne verdunkelt &#8211; und nur noch grelles, kaltes Kunstlicht die Szenerie erhellt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/07/leclisse_cover.jpg" alt="leclisse_cover" title="leclisse_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-6698" />Ein so rätselhafter wie vielsagender Abschluss für eine der wegweisendsten Trilogien der Filmgeschichte, auch wenn &#8220;L&#8217;eclisse&#8221; verglichen mit &#8220;L&#8217;avventura&#8221; und &#8220;La Notte&#8221; aufgrund der ein oder anderen Länge etwas abfällt.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> L&#8217;eclisse <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1962 <strong>Regie:</strong> Michelangelo Antonioni <strong>Darsteller:</strong> Alain Delon, Monica Vitti, Francisco Rabal <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0056736/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B004SKKMLU/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>La Notte &#8211; Die Nacht</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 15:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Jeanne Moreau]]></category>
		<category><![CDATA[Marcello Mastroianni]]></category>
		<category><![CDATA[Michelangelo Antonioni]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Vitti]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jeder Teil seiner wegweisenden &#8220;italienischen Trilogie&#8221; funktioniert auch Antonionis &#8220;La Notte&#8221; auf mehreren Ebenen: als Beziehungsdrama, Gesellschaftsporträt und nicht zuletzt als Ausdruck einer unausgesprochen bleibenden, aber jederzeit spürbaren, spezifisch modernen Kollektivbefindlichkeit. Der Film heftet sich an die Fersen eines arrivierten Intellektuellen-Pärchens (Marcello Mastroianni und Jeanne Moreau), das aus einem spontanen Entschluss heraus an einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/03/la_notte_scene.jpg" alt="la_notte_scene" title="la_notte_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-6330" />Wie jeder Teil seiner wegweisenden &#8220;italienischen Trilogie&#8221; funktioniert auch Antonionis &#8220;La Notte&#8221; auf mehreren Ebenen: als Beziehungsdrama, Gesellschaftsporträt und nicht zuletzt als Ausdruck einer unausgesprochen bleibenden, aber jederzeit spürbaren, spezifisch modernen Kollektivbefindlichkeit. <span id="more-6329"></span>Der Film heftet sich an die Fersen eines arrivierten Intellektuellen-Pärchens (Marcello Mastroianni und Jeanne Moreau), das aus einem spontanen Entschluss heraus an einer rauschenden Feier auf dem Anwesen eines bekannten Tycoons teilnimmt. Er beobachtet sie beim Beobachten der Anderen, registriert ihre Koketterie mit sexueller Untreue, das Vergessen alter Liebesgeständnisse und die Unfähigkeit, sich neue auszudenken. Die Figuren von &#8220;La Notte&#8221; &#8211; in Nebenrollen sind auch Monica Vitti und Bernhard Wicki zu sehen &#8211; strahlen Unbehagen und Verlorenheit aus, die titelgebende Nacht wird zur Chiffre für verdunkelte Innenwelten. Die strenge Bildkomposition, das betulich langsame Erzähltempo und der seelenspiegelbildliche Einsatz abweisender, kalter Architekturen geht schließlich in dem auf, was findige Menschen mit dem Etikett Antonioni-Ennui versehen haben. Gewisse Parallelen zu &#8220;La Dolce Vita&#8221; lassen sich nicht von der Hand weisen, doch verhält sich Antonioni zu Fellini wie Poet zu Harlekin: derselbe Befund an vielen Stellen, eine andere Art der Mitteilung. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/03/la_notte_cover.jpg" alt="la_notte_cover" title="la_notte_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-6331" />Nicht zuletzt muss an dieser Stelle natürlich noch Gianni di Venanzo erwähnt werden, dessen bestechende Bilder &#8220;La Notte&#8221; zu einem der elegantesten und schönsten Filme machen, den die 60er Jahre hervorgebracht haben.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> La Notte <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1961 <strong>Regie:</strong> Michelangelo Antonioni <strong>Darsteller:</strong> Jeanne Moreau, Marcello Mastroianni, Monica Vitti <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0054130/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0012UYQZM/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Das Abenteuer</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 01:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Michelangelo Antonioni]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Vitti]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Premierenvorführung in Cannes wurde Michelangelo Antonionis &#8220;L&#8217;avventura&#8221; 1960 ausgebuht. Aus heutiger Sicht erscheint das grotesk, immerhin haben wir es hier mit einem (nicht nur) für das europäische Kino absolut bahnbrechenden Werk zu tun. Und doch andererseits auch nachvollziehbar, denn tatsächlich mutet der Film seinen Zuschauern einiges zu. Wo Hitchcock im zeitgleich entstandenen &#8220;Psycho&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/05/lavventura_scene.jpg" alt="lavventura_scene" title="lavventura_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-4400" />Bei der Premierenvorführung in Cannes wurde Michelangelo Antonionis &#8220;L&#8217;avventura&#8221; 1960 ausgebuht. Aus heutiger Sicht erscheint das grotesk, immerhin haben wir es hier mit einem (nicht nur) für das europäische Kino absolut bahnbrechenden Werk zu tun. Und doch andererseits auch nachvollziehbar, denn tatsächlich mutet der Film seinen Zuschauern einiges zu. <span id="more-4399"></span>Wo Hitchcock im zeitgleich entstandenen &#8220;Psycho&#8221; Neuland betrat, indem er seine vermeintliche Hauptdarstellerin Janet Leigh schon in der ersten Filmhälfte sterben ließ, geht Antonioni noch einen Schritt weiter. Bei ihm ist die anfangs zentrale Figur Anna (Lea Massari) auf einer geselligen Bootstour plötzlich spurlos verschwunden, vom Regisseur einfach so, ohne weitere Erkärung aus dem Geschehen genommen. Bei der gemeinsamen Suche nach der Vermissten kommen sich ihr Verlobter Sandro (Gabriele Ferzetti) und die beste Freundin Claudia (Monica Vitti) bald näher. Gleichzeitig schwindet ihre Motivation zusehends, die Suchaktion verläuft sich im Nirgendwo und schon bald ist Anna völlig vergessen &#8211; gerade so als hätte sie nie existiert. Natürlich ist Antonioni völlig desinteressiert an einem logischen Handlungsaufbau, sein Augenmerk gilt der Suche nach den Restspuren von Gefühlen in einer gefühllos gewordenen Welt. Und er ist ein wahrer Meister der indirekten Mitteilung: fast wortlos kommuniziert er seine Diagnose &#8211; durch Landschaften, Architekturen <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/05/lavventura_cover.jpg" alt="lavventura_cover" title="lavventura_cover" width="130" height="188" class="alignright size-full wp-image-4419" />und beiläufig eingefangene Alltagsbelanglosigkeiten. &#8220;L&#8217;avventura&#8221; ist von einer Stimmung der Leere, der Ziellosigkeit und des Unbehagens durchzogen, der man sich auch als Zuschauer irgendwann nicht mehr entziehen kann. Doch das ist durchaus gewollt: diesen Film muss man fühlen, um ihn zu verstehen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> L&#8217;avventura <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1960 <strong>Regie:</strong> Michelangelo Antonioni <strong>Darsteller:</strong> Monica Vitti, Gabriele Ferzetti, Lea Massari <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0053619/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00195HJF4/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Il grido &#8211; Der Schrei</title>
		<link>http://movie-shack.de/il-grido-der-schrei.html</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 02:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Michelangelo Antonioni]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Cochran]]></category>

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		<description><![CDATA[Stilistisch mag Michelangelo Antonionis 1957 enstandenes Frühwerk &#8220;Il grido&#8221; noch in der Tradition des Neorealismus stehen &#8211; inhaltlich geht es bereits deutlich darüber hinaus. Vieles von dem, was Antonionis Werk in den 60er Jahren ausmachen wird, lässt sich hier bereits entdecken. Roher, direkter, noch nicht so intellektualisiert vielleicht, doch das Grundmuster ist unverkennbar. &#8220;Il grido&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/04/il_grido_scene.jpg" alt="il_grido_scene" title="il_grido_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-4173" />Stilistisch mag Michelangelo Antonionis 1957 enstandenes Frühwerk &#8220;Il grido&#8221; noch in der Tradition des Neorealismus stehen &#8211; inhaltlich geht es bereits deutlich darüber hinaus. Vieles von dem, was Antonionis Werk in den 60er Jahren ausmachen wird, lässt sich hier bereits entdecken. Roher, direkter, noch nicht so intellektualisiert vielleicht, doch das Grundmuster ist unverkennbar.<span id="more-4172"></span> &#8220;Il grido&#8221; handelt in erster Linie von dem, was uns die Kamera vorenthält. Ein Film über das Leben, in dem ein Mann am Dasein verzweifelt und dem Selbstmord entgegentreibt. Ein Film über die Liebe, in dem alles Amouröse nur bedeutungsloser Zeitvertreib ist. Nicht zuletzt natürlich auch ein Film über Heimat, in dem ausschließlich Entfremdung und Verlorenheit zu spüren sind. Obendrein beinahe ein Roadmovie: Thema von &#8220;Il Grido&#8221; ist die ziellose Wanderung einer verlorenen Seele durch die endlos weite, nebelverhangene, fast schon post-apokalyptisch anmutende Ebene des Po. Der einfache Mechaniker Aldo (Steve Cochran) wurde von seiner Fast-Ehefrau Irma (Alida Valli, &#8220;Der dritte Mann&#8221;) böse versetzt und hat sich deshalb Hals über Kopf in ein Vagabundenleben gestürzt. In Begleitung seiner kleinen Tochter lässt er sich von Gelegenheitsjob zu Gelegenheitsjob treiben, bändelt mit einer Ex-Geliebten, einer Tankwartin und einer Hure an, träumt kurzzeitig davon, nach Venezuela auszuwandern und weiß im tiefsten Grunde seines Herzens doch, dass er seinen inneren Frieden nicht mehr finden wird. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/04/il_grido_cover.jpg" alt="il_grido_cover" title="il_grido_cover" width="130" height="186" class="alignright size-full wp-image-4174" />Ein ruhig fließender, wortkarger Film mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen, der nebenbei bemerkt den Kreis zu Antonionis erstem Werk überhaupt schließt &#8211; &#8220;Gente del Po&#8221;, einer Dokumentation über die einfache Landbevölkerung an den Ufern des Flusses.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Il grido <strong>Land:</strong> Italien, USA <strong>Jahr:</strong> 1957 <strong>Regie:</strong> Michelangelo Antonioni <strong>Darsteller:</strong> Steve Cochran, Alida Valli, Betsy Blair, Dorian Gray <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0050458/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B001XQZK1Y/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Zabriskie Point</title>
		<link>http://movie-shack.de/zabriskie-point.html</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 03:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Michelangelo Antonioni]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schlusssequenz von &#8220;Zabriskie Point&#8221; hat Filmgeschichte geschrieben: zu den hypnotischen Klängen von Pink Floyd zerfetzt Michelangelo Antonioni minutenlang Zivilisationsgüter in ihre kleinsten Einzelteile. Fernseher, Kühlschränke, Kleiderständer, eine ganze Villa fliegen hier in Superzeitlupe in die Luft: radikaler kann man Konsumkritik nicht darstellen. Doch ist dieser Film mehr als die technische Finesse seines Finales &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/08/zabriskie_point_scene.jpg" alt="zabriskie_point_scene" title="zabriskie_point_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-1614" />Die Schlusssequenz von &#8220;Zabriskie Point&#8221; hat Filmgeschichte geschrieben: zu den hypnotischen Klängen von Pink Floyd zerfetzt Michelangelo Antonioni minutenlang Zivilisationsgüter in ihre kleinsten Einzelteile. Fernseher, Kühlschränke, Kleiderständer, eine ganze Villa fliegen hier in Superzeitlupe in die Luft: radikaler kann man Konsumkritik nicht darstellen. Doch ist dieser Film mehr als die technische Finesse seines Finales &#8211; und das ist das Problem. <span id="more-1613"></span>Wo Antonionis bisherige Werke philosophisch leise um die Frage nach dem Wesen der Moderne kreisten, wird es hier mit einem Mal explizit politisch. &#8220;Zabriskie Point&#8221; ist ein Zeitgeistprodukt, mit einer etwas unreflektiert wirkenden Sympathie für Hippie-Romantik und Protestbewegung. Eine hitzige Studentendiskussion, rasante Flugzeugaufnahmen, ein Love-In im Death Valley &#8211; dieser Bilder bleiben im Gedächtnis, doch fehlt ihnen der filmische Zusammenhang. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/08/zabriskie_point_cover.jpg" alt="zabriskie_point_cover" title="zabriskie_point_cover" width="130" height="187" class="alignright size-full wp-image-1615" />Dazu kommt die ungewöhnliche Schauspielerwahl: sowohl Mark Frechette als auch Daria Halprin sind Laiendarsteller, und das merkt man auch in jeder Einstellung. Es steht außer Frage, dass &#8220;Zabriskie Point&#8221; einer der schwächeren Filme Antonionis ist. Mindestens einmal im Leben sollte man ihn trotzdem gesehen haben &#8211; und wenn&#8217;s nur die letzten Minuten sind.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Zabriskie Point <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1970 <strong>Regie:</strong> Michelangelo Antonioni <strong>Darsteller:</strong> Mark Frechette, Daria Halprin <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0066601/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B001UG4W0W/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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