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	<title>Movie Shack &#187; Luis Bunuel</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Belle de jour</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 15:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Catherine Deneuve]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Was genau das Problem von Séverine (Catherine Deneuve) ist, lässt Luis Buñuel den Zuschauer frei entscheiden. Fakt ist, dass sie mit ihrer Situation, sprich Ehe, nicht zufrieden ist bzw. keine Befriedigung mehr darin findet. Ganz objektiv betrachtet läuft es in dieser eigentlich nicht schlecht: ihr Mann liebt sie so, wie sie ist, und auch finanziell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/06/belle_de_jour_scene.jpg" alt="belle_de_jour_scene" title="belle_de_jour_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8227" />Was genau das Problem von Séverine (Catherine Deneuve) ist, lässt Luis Buñuel den Zuschauer frei entscheiden. Fakt ist, dass sie mit ihrer Situation, sprich Ehe, nicht zufrieden ist bzw. keine Befriedigung mehr darin findet. Ganz objektiv betrachtet läuft es in dieser eigentlich nicht schlecht: ihr Mann liebt sie so, wie sie ist, und auch finanziell ist sie weitgehend unabhängig. <span id="more-8226"></span>Umso schwerer ist es nachzuvollziehen, dass sie sich in seltsame Gewalt- und Vergewaltigungsfantasien flüchtet und schließlich beschließt als Hure in einem recht noblen Etablissement zu arbeiten. Viel Sinn macht der Film letzten Endes wohl nicht, selbst Buñuel sagte: &#8220;Belle de Jour war wahrscheinlich der größte kommerzielle Erfolg meines Lebens. Was ich aber mehr den Nutten im Film zuschreibe als meiner Arbeit&#8221;. So könnte man das stehen lassen, denn inhaltlich tut man sich schwer einen Zugang zum Geschehen zu bekommen. Provoziert hat der Regisseur ja durchaus gerne und 1967 waren die solche Bilder aus dem Bezahlsexmilieu ja auch noch weit prekärer als heute. Nur, was hat &#8220;Belle de Jour&#8221; heute noch zu sagen und zu bieten? <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/06/belle_de_jour_cover.jpg" alt="belle_de_jour_cover" title="belle_de_jour_cover" width="130" height="163" class="alignright size-full wp-image-8228" />Ein jeder kann selbst und muss selber entscheiden was er hier hineinlegen möchte. Ansonsten kann man die surrealen, gelungen dargestellten Fantasien von Caterine Deneuve genießen und über die ein oder andere nette Idee schmunzeln. Muss man aber nicht gesehen haben.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Belle de jour <strong>Land:</strong> Frankreich, Italien <strong>Jahr:</strong> 1967 <strong>Regie:</strong> Luis Buñuel <strong>Darsteller:</strong> Catherine Deneuve, Jean Sorel, Michel Piccoli <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0061395/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B003MDHNIO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Das Gespenst der Freiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 13:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Claude Brialy]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem die späten Werke des geschätzten Regisseurs Luis Buñuel können nicht mehr mit dem Esprit vergangener Tage überzeugen. In diesem, seinem vorletzten, zieht er aber noch einmal alle Register seines Könnens. Denn in &#8220;Das Gespenst der Freiheit&#8221; ist nichts so wie es scheint, Anekdoten reihen sich aneinander ohne eine sinnige Handlung zu ergeben, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/12/das_gespenst_der_freiheit_scene.jpg" alt="das_gespenst_der_freiheit_scene" title="das_gespenst_der_freiheit_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5914" />Vor allem die späten Werke des geschätzten Regisseurs Luis Buñuel können nicht mehr mit dem Esprit vergangener Tage überzeugen. In diesem, seinem vorletzten, zieht er aber noch einmal alle Register seines Könnens. Denn in &#8220;Das Gespenst der Freiheit&#8221; ist nichts so wie es scheint, Anekdoten reihen sich aneinander ohne eine sinnige Handlung zu ergeben, der völlige Bruch mit den Sehgewohnheiten des Zuschauers ist da nur die logische Konsequenz. <span id="more-5913"></span>Gerade diese Herangehensweise kann man sicherlich als großen Minuspunkt sehen, denn was nützen gelungene Einzelideen, wenn sie sich nicht wirklich zu einem guten Gesamtfilm zusammenfügen? Unterhaltsam ist der Streifen dennoch und Buñuel zeigt das, was er am besten kann. Reichlich surreale und bizzare Situationen schaffen, die den Zuschauer ein ums andere mal verdutzt zurück lassen. Als gutes Beispiel dürfte die Szene dienen, in der ein bieder gekleideter Mann mit seinem Scharfschützengewehr auf ein Hochhaus steigt um von dort wahllos Leute zu erschießen. Kurz darauf wird er gefasst und natürlich zum Tode verurteilt. Doch anstatt hingerichtet zu werden, steht er einfach auf und mischt sich unter das hinaus eilende Volk, das ihn als eine Art Star feiert und prompt Autogramme fordert. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/12/das_gespenst_der_freiheit_cover.jpg" alt="das_gespenst_der_freiheit_cover" title="das_gespenst_der_freiheit_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-5915" />Logik sucht man hier natürlich vergebens, aber genau das macht die Stärke dieses Films aus, der immer wieder überrascht und dadurch zeigt, was mit dem Medium Film eigentlich möglich ist, aber leider viel zu wenig umgesetzt wird.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Le fantôme de la liberté <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1974 <strong>Regie:</strong> Luis Buñuel <strong>Darsteller:</strong> Jean-Claude Brialy, Adolfo Celi, Michel Piccoli <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0071487/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0030I21II/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Er</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 22:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Romanze]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Er&#8221; blickt Luis Bunuel wieder einmal hinter die scheinheilige Fassade des Bürgertums. Dass es hinter dieser, so wird hier zumindest suggeriert, nicht viel zu entdecken gibt, schlägt sich letztlich auch auf den Film selbst nieder, den man nicht gerade zu den Meisterwerken des
Regisseurs zählen kann. In der Geschichte begibt sich der mexikanische Geldsack Francisco [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/10/er_scene.jpg" alt="er_scene" title="er_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5492" />Mit &#8220;Er&#8221; blickt Luis Bunuel wieder einmal hinter die scheinheilige Fassade des Bürgertums. Dass es hinter dieser, so wird hier zumindest suggeriert, nicht viel zu entdecken gibt, schlägt sich letztlich auch auf den Film selbst nieder, den man nicht gerade zu den Meisterwerken des<br />
Regisseurs zählen kann. <span id="more-5491"></span>In der Geschichte begibt sich der mexikanische Geldsack Francisco Galván de Montemayor (Arturo de Córdova) auf die Suche nach einer passenden Frau, was er bis dato einfach verschlafen hatte. Zumindest vordergründig ist er keine schlechte Partie: die Finanzen sind geregelt, die Manieren vortrefflich. Dass der gute Mann trotzdem nicht mehr ganz richtig im Kopf ist, bekommt die Auserkorene namens Gloria (Delia Garcés) jedoch bald zu<br />
spüren, da Francisco krankhaft eifersüchtig auf alles und jeden ist. Warum, dass weiß keiner so genau und Bunuel lässt auch den Zuschauer darüber bis zuletzt im Unklaren. Eigentlich ist das aber auch ganz egal, denn der für Bunuels Verhältnisse äußerst altbacken und bieder wirkende Film entwickelt sich trotz einiger weniger Lichtblicke irgendwann zu einer Quälerei sondergleichen. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/10/er_cover.jpg" alt="er_cover" title="er_cover" width="130" height="179" class="alignright size-full wp-image-5493" />Was parodistisch gemeint ist, erweckt häufig den Eindruck einer billigen Schmierenkomödie, die ein abruptes Ende gerunden hätte, wenn die Beteiligten einfach mal kurz den Kopf angeschaltet hätten, Gloria die Scheidung einreichen und Francisco sich zur Freude aller in die Klapse einliefern lassen würde.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Er <strong>Land:</strong> Mexiko <strong>Jahr:</strong> 1953 <strong>Regie:</strong> Luis Bunuel <strong>Darsteller:</strong> Arturo de Córdova, Delia Garcés <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0045361/">IMDB</a>, <a href="<br />
http://www.amazon.de/dp/%20/B001TH2330/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Die Vergessenen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 01:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses 1950 erschienene Frühwerk von Luis Bunuel ist so etwas wie der filmische Urahn von Ghettodramen wie &#8220;City of God&#8221; oder &#8220;La Haine&#8221;. Eine bittere Anklage der Zustände in den Slums von Mexiko-City, absolut realistisch gehalten, ohne falsche Sentimentalitäten &#8211; und damit wohl einer der besten Bunuels überhaupt. &#8220;Die Vergessenen&#8221; erzählt die Geschichte des jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/12/die_vergessenen_scene.jpg" alt="die_vergessenen_scene" title="die_vergessenen_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-3284" />Dieses 1950 erschienene Frühwerk von Luis Bunuel ist so etwas wie der filmische Urahn von Ghettodramen wie &#8220;City of God&#8221; oder &#8220;La Haine&#8221;. Eine bittere Anklage der Zustände in den Slums von Mexiko-City, absolut realistisch gehalten, ohne falsche Sentimentalitäten &#8211; und damit wohl einer der besten Bunuels überhaupt. &#8220;Die Vergessenen&#8221; erzählt die Geschichte des jungen Pedro, der sich der Jugendbande des genauso brutalen wie unberechenbaren El Jaibo anschließt. <span id="more-3283"></span>Die moralisch und sozial völlig verwahrlosten Kinder führen das Leben von Ausgestossenen: sie stehlen, prügeln und töten, wie und wann es ihnen passt. Bunuels Film kennt kein Pardon und gönnt dem Zuschauer nicht den kleinsten Hoffnungsschimmer. Am Ende wird ein Kinderkörper von einem Bauern und seiner Tochter wie Abfall auf den Müll geworfen, einfach so, als wäre es die normalste Sache der Welt. Es sind Bilder wie dieses, durch die der Film in die Kinogeschichte eingegangen ist. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/12/die_vergessenen_cover.jpg" alt="die_vergessenen_cover" title="die_vergessenen_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-3285" />Und dann ist da natürlich Bunuels Handschrift: Traumsequenzen, Fetische, Symbole, alle seine Markenzeichen sind vorhanden. Doch betten sich diese Spielereien des Regisseurs nahtlos in die Handlung ein und stellen die sozialkritische Botschaft nie ins Abseits. Ein großer Film, der nicht in Vergessenheit geraten sollte.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Los olvidados <strong>Land:</strong> Mexiko <strong>Jahr:</strong> 1950 <strong>Regie:</strong> Luis Bunuel <strong>Darsteller:</strong> Alfonso Mejía, Roberto Cobo, Estela Inda <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0042804/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000VI4XHC/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Das goldene Zeitalter</title>
		<link>http://movie-shack.de/das-goldene-zeitalter.html</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 02:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Gaston Modot]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie auch schon der legendäre Schock-Kurzfilm &#8220;Ein andalusischer Hund&#8221; (1929) ist Bunuels &#8220;Goldenes Zeitalter&#8221; Surrealismus in Reinkultur: ein Experimentalfilm, der sich fernab jeder Logik bewegt und stattdessen das Absurde und Groteske feiert. Die Storyline um ein Pärchen, das seine Liebe gegen den Widerstand von Kirche und Gesellschaft durchsetzen will, ist reine Fassade: hier geht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/11/das_goldene_zeitalter_scene.jpg" alt="das_goldene_zeitalter_scene" title="das_goldene_zeitalter_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-2924" />Wie auch schon der legendäre Schock-Kurzfilm &#8220;Ein andalusischer Hund&#8221; (1929) ist Bunuels &#8220;Goldenes Zeitalter&#8221; Surrealismus in Reinkultur: ein Experimentalfilm, der sich fernab jeder Logik bewegt und stattdessen das Absurde und Groteske feiert. Die Storyline um ein Pärchen, das seine Liebe gegen den Widerstand von Kirche und Gesellschaft durchsetzen will, ist reine Fassade: hier geht es nur um die Bilder. Und um den Skandal. <span id="more-2923"></span>Man sieht Menschen, die plötzlich an der Decke kleben, Priester, die auf einem Felsen am Meer Gebete murmeln und in der nächsten Einstellung nur noch Skelette sind. Es wird angedeutet, dass Christus an einer Orgie aus den &#8220;120 Tagen von Sodom&#8221; teilnimmt. Eine laszive Schöne lutscht hingebungsvoll am großen Zeh einer Marmorstatue. Ein Junge schlägt einem Mann die Zigarette aus dem Mund &#8211; der schießt das Kind einfach über den Haufen und verpasst ihm sogar noch einen Fangschuss. Ein Anderer wirft &#8211; rasend vor Zorn &#8211; nacheinander einen Pflug, einen brennenden Tannenbaum, einen Priester und eine Giraffe aus dem Fenster. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/11/das_goldene_zeitalter_cover.jpg" alt="das_goldene_zeitalter_cover" title="das_goldene_zeitalter_cover" width="130" height="186" class="alignright size-full wp-image-2925" />Extravagante Bilder sind das, die aus der Kinogeschichte nicht mehr wegzudenken sind. Die meiste Zeit aber: viel Leerlauf, minutenlang Konversationen ohne Ton, immer wieder auch hin- und herlaufende Menschen. All das sorgte 1930 für Randale im Kinosaal, Beschlagnahmungen und rigorose Zensur. Als Kurzfilm hätte &#8220;Das goldene Zeitalter&#8221; sicher bestens funktioniert, auf über 60 Minuten gestreckt ist er an der Grenze des Erträglichen. Bunuel findet einfach keinen Rhythmus.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> L&#8217;âge d&#8217;or <strong>Land:</strong> Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1930 <strong>Regie:</strong> Luis Bunuel <strong>Darsteller:</strong> Gaston Modot, Lya Lys <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0021577/">IMDB</a>, <a href="<br />
http://www.amazon.de/dp/%20/B000621P6A/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Abgründe der Leidenschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 00:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Romanze]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der ehemalige Knecht Alejandro, der es mittlerweile zu bescheidenem Reichtum gebracht hat, bei seinem alten Herrn auftaucht und auf Rache für vergangene Demütigungen sinnt, gerät dort alles drunter und drüber. Dem Großgrundbesitzer Eduardo passt diese aufmüpfige Art natürlich überhaupt nicht und er würde Alejandro am liebsten den Lauf seiner Flinte küssen lassen. Diesem Vorhaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/10/abgruende_der_leidenschaft_scene.jpg" alt="abgruende_der_leidenschaft_scene" title="abgruende_der_leidenschaft_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-2700" />Als der ehemalige Knecht Alejandro, der es mittlerweile zu bescheidenem Reichtum gebracht hat, bei seinem alten Herrn auftaucht und auf Rache für vergangene Demütigungen sinnt, gerät dort alles drunter und drüber. Dem Großgrundbesitzer Eduardo passt diese aufmüpfige Art natürlich überhaupt nicht und er würde Alejandro am liebsten den Lauf seiner Flinte küssen lassen. <span id="more-2699"></span>Diesem Vorhaben stellt sich aber seine eigene Frau entgegen, da sie schon seit jeher große Gefühle für den Eindringling &#8211; die offenbar selbst die jahrelange Abwesenheit Alejandros überdauert haben &#8211; hegt und jetzt zwischen großer Liebe und Pflichterfüllung ihrem Ehemann gegenüber hin und hergerissen ist. Luis Bunuel hat in seiner so genannten mexikanischen Phase &#8211; &#8220;Die Vergessenen&#8221; einmal ausgenommen &#8211; sicherlich nicht die ganz großen Würfe gelandet. So verwundert es nicht, dass auch dieser Film aus dem Jahre 1954 nicht so recht überzeugen will, auch wenn er es immerhin schafft, nicht zu langweilen. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/10/abgruende_der_leidenschaft_cover.jpg" alt="abgruende_der_leidenschaft_cover" title="abgruende_der_leidenschaft_cover" width="130" height="195" class="alignright size-full wp-image-2701" />Dafür gibt es verschiedene Gründe. Das Spiel der Darsteller wirkt übertrieben, die Handlung unrealistisch und überkonstruiert. Darüber hinaus findet man, was beim Film nun mal essenziell ist, keinen Zugang, weil es an einer echten Identifikationsfigur fehlt, sei sie nun gut oder böse.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Abismos de pasión <strong>Land:</strong> Mexiko <strong>Jahr:</strong> 1954 <strong>Regie:</strong> Luis Bunuel <strong>Darsteller:</strong> Irasema Dilián, Jorge Mistral, Lilia Prado, Ernesto Alonso <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0046675/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B001TH2330/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Susanna – Tochter des Lasters</title>
		<link>http://movie-shack.de/susanna-tochter-des-lasters.html</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 00:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es regnet Hunde und Katzen, als die hübsche Susanna aus einer Besserungsanstalt abhaut und Unterschlupf auf dem Landgut des Don Guadalupe findet. Nach und nach beginnt die leichte Dame, den Männer auf dem Anwesen den Kopf zu verdrehen, wobei sie sich nicht zu schade ist, auch einmal bei einem Knecht einzukehren, solange es nur zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/10/susanna_tochter_des_lasters_scene.jpg" alt="susanna_tochter_des_lasters_scene" title="susanna_tochter_des_lasters_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-2609" />Es regnet Hunde und Katzen, als die hübsche Susanna aus einer Besserungsanstalt abhaut und Unterschlupf auf dem Landgut des Don Guadalupe findet. Nach und nach beginnt die leichte Dame, den Männer auf dem Anwesen den Kopf zu verdrehen, wobei sie sich nicht zu schade ist, auch einmal bei einem Knecht einzukehren, solange es nur zu ihrem Vorteil gereicht. <span id="more-2608"></span>Auf schwere Arbeit hat sie verständlicherweise keine Lust und so hüpft sie, das Kleid stehts vorteilhaft zurechtgerückt, schließlich bis zum Herrn des Hauses, der sich ihrem Charme ebenfalls kaum entziehen kann. Das schmeckt wiederum der Frau Gemahlin überhaupt nicht, der Familienfrieden gerät merklich ins Wanken. Es ist schon merkwürdig, wie sich die Moralvorstellungen im Laufe der Zeit verändert haben. Zumindest wirkt es ein wenig befremdlich, dass der Film in den 50ern erst ab 18 Jahren freigegeben war, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/10/susanna_tochter_des_lasters_cover.jpg" alt="susanna_tochter_des_lasters_cover" title="susanna_tochter_des_lasters_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-2610" />denn außer etwas Bein und freigelegten Schultern sieht man hier nicht viel. So wirkt Luis Bunuels bissige Attacke auf das Bürgertum aus heutiger Sicht ein wenig lächerlich, wenngleich man sicher nachempfinden kann, worauf der Regisseur hinaus wollte. So macht etwa das schöngefärbte Happy End mehr als deutlich, wie verlogen und festgefahren so manche bürgerliche Existenz sein kann.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Susana <strong>Land:</strong> Mexiko <strong>Jahr:</strong> 1951 <strong>Regie:</strong> Luis Bunuel <strong>Darsteller:</strong> Fernando Soler, 	Rosita Quintana, Víctor Manuel Mendoza, 	Matilde Palou <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0043018/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B001TH2330/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Das verbrecherische Leben des Archibaldo de la Cruz</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 03:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht um einen verhinderten Serienmörder und ein verbrecherisches Leben, das eigentlich gar keines ist. Immer wieder scheitert der tötungswillige Schwerenöter Archibaldo de la Cruz trotz penibler Planung an der Umsetzung seiner Schandtaten. &#8220;Ensayo de un crimen&#8221; ist abgesehen von der seinerzeit heiß diskutierten, amoralischen Hauptfigur ein Film, in dem sich viele für Luis Bunuel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/09/ensayo_de_un_crimen_scene.jpg" alt="ensayo_de_un_crimen_scene" title="ensayo_de_un_crimen_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-2360" />Es geht um einen verhinderten Serienmörder und ein verbrecherisches Leben, das eigentlich gar keines ist. Immer wieder scheitert der tötungswillige Schwerenöter Archibaldo de la Cruz trotz penibler Planung an der Umsetzung seiner Schandtaten. &#8220;Ensayo de un crimen&#8221; ist abgesehen von der seinerzeit heiß diskutierten, amoralischen Hauptfigur ein Film, in dem sich viele für Luis Bunuel sehr typische Merkmale finden lassen.<span id="more-2359"></span> Traumsequenzen, surreal anmutende Elemente, ein wenig Tiefenpsychologie, die unvermeidliche Kritik an der Bigotterie des Großbürgertums und auch der in den Filmen des spanischen Regisseurs immer wieder auftauchende Fetisch für fein bestrumpfte Damenbeine. Spätestens das völlig überzogene Happy End stellt unmissverständlich klar, dass wir es hier mit einer Satire zu tun haben. Völlig problemlos schafft der lange Zeit von einem Kindheitstrauma verfolgte Archibaldo es plötzlich, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/09/ensayo_de_un_crimen_cover.jpg" alt="ensayo_de_un_crimen_cover" title="ensayo_de_un_crimen_cover" width="130" height="187" class="alignright size-full wp-image-2361" />Sexualität und Gewalt zu trennen und spaziert Arm in Arm mit seiner neuen Liebsten dem Abspann entgegen. Ein ziemlich böser Film und gerade was seine Vielschichtigkeit angeht seiner Zeit sicher weit voraus. Aber auch ein Werk mit einigen handwerklichen Schwächen (unerträgliche Filmmusik) und damit insgesamt noch nicht auf dem Niveau von &#8220;Viridiana&#8221;, &#8220;Nazarin&#8221; oder &#8220;Der Würgeengel&#8221;.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Ensayo de un crimen <strong>Land:</strong> Mexiko <strong>Jahr:</strong> 1955 <strong>Regie:</strong> Luis Bunuel <strong>Darsteller:</strong> Miroslava Stern, Ernesto Alonso, Rita Macedo, Ariadna Welter <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0048037/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B001TH2330/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Der diskrete Charme der Bourgeoisie</title>
		<link>http://movie-shack.de/der-diskrete-charme-der-bourgeoisie.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/der-diskrete-charme-der-bourgeoisie.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 10:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Fernando Rey]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bunuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal öffnet sich in diesem Film unvermittelt eine Wand und gibt den Blick auf einen vollbesetzten Theatersaal frei. Die eben noch private Abendgesellschaft findet sich auf einer Bühne den Blicken des Publikums ausgesetzt: das Großbürgertum als große Komödie. Im Gegensatz zum inhaltlich verwandten &#8220;Würgeengel&#8221; aus der mexikanischen Phase des Regisseurs, fallen die spöttischen Seitenhiebe diesmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/06/diskrete_charme_der_burgeoisie_scene.jpg" alt="diskrete_charme_der_burgeoisie_scene" title="diskrete_charme_der_burgeoisie_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-847" />Einmal öffnet sich in diesem Film unvermittelt eine Wand und gibt den Blick auf einen vollbesetzten Theatersaal frei. Die eben noch private Abendgesellschaft findet sich auf einer Bühne den Blicken des Publikums ausgesetzt: das Großbürgertum als große Komödie. Im Gegensatz zum inhaltlich verwandten &#8220;Würgeengel&#8221; aus der mexikanischen Phase des Regisseurs, fallen die spöttischen Seitenhiebe diesmal dennoch fast zurückhaltend aus. <span id="more-846"></span>Ein bourgeoiser Freundeskreis versucht wieder und wieder sich zum Dinner zu verabreden, kommt aber nie über den Begrüßungschampagner hinaus. Mal gibt sich das gastgebende Paar lieber einem Quickie hin, mal ist mitten im Restaurant ein Toter aufgebahrt, dann stehen plötzlich Polizei, Armee und Terroristen in der Wohnung. Regelmäßig entpuppen sich Handlungsstränge als bizarre Traumsequenzen und werden abrupt abgebrochen. So wie die Handlung auf der Stelle tritt, erweisen sich ihre Figuren als in inhaltslosen gesellschaftlichen Ritualen gefangen. Als passionierter Kirchenkritiker lässt Bunuel es sich pikanterweise nicht nehmen, ausgerechnet jene Passage nicht als Traum zu markieren, in der ein Bischof einem Landarbeiter nach der letzten Ölung eine Kugel in den Schädel jagt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/06/diskrete_charme_der_burgeoisie_cover.jpg" alt="diskrete_charme_der_burgeoisie_cover" title="diskrete_charme_der_burgeoisie_cover" width="130" height="176" class="alignright size-full wp-image-848" />Ein leichter, unterhaltsamer Film mit gut aufgelegten Darstellern also, in dem Bunuel wieder verstärkt auf surrealistische Erzählelemente zurückgreift, der aber weit von der Klasse seiner Meisterwerke aus den 60er Jahren entfernt ist.</p>
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Le charme discret de la bourgeoisie <strong>Land:</strong> Frankreich, Italien, Spanien <strong>Jahr:</strong> 1972 <strong>Regie:</strong> Luis Bunuel <strong>Darsteller:</strong> Fernando Rey, Delphine Seyrig, Stéphane Audran <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0068361/">IMDB</a>, <a href="<br />
http://www.amazon.de/dp/%20/B0023ZJP38/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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