<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Movie Shack &#187; Ian McShane</title>
	<atom:link href="http://movie-shack.de/tag/ian-mcshane/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://movie-shack.de</link>
	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 May 2019 15:05:54 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>John Wick: Kapitel 3</title>
		<link>http://movie-shack.de/john-wick-kapitel-3.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/john-wick-kapitel-3.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2019 15:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Halle Berry]]></category>
		<category><![CDATA[Ian McShane]]></category>
		<category><![CDATA[Keanu Reeves]]></category>
		<category><![CDATA[Laurence Fishburne]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Dacascos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=12166</guid>
		<description><![CDATA[Der dritte Teil einer Filmreihe sei in der Regel immer der schlechteste, heißt es sinngemäß nicht ganz unironisch in „X-Men: Apocalypse“. Und in der Tat, abgesehen von der ein oder anderen Ausnahme scheint tatsächlich schon seit langem ein entsprechender Konsens unter Filmfreunden vorzuherrschen. Von daher durfte man schon ein wenig skeptisch sein, als ein dritter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/05/john_wick_kapitel_3_scene.jpg" alt="john_wick_kapitel_3_scene" title="john_wick_kapitel_3_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12167" />Der dritte Teil einer Filmreihe sei in der Regel immer der schlechteste, heißt es sinngemäß nicht ganz unironisch in „X-Men: Apocalypse“. Und in der Tat, abgesehen von der ein oder anderen Ausnahme scheint tatsächlich schon seit langem ein entsprechender Konsens unter Filmfreunden vorzuherrschen. Von daher durfte man schon ein wenig skeptisch sein, als ein dritter „John Wick“-Film angekündigt wurde. <span id="more-12166"></span>Sind denn die Zutaten aus eleganten Ballereien und ruppigen Zweikämpfen nicht schon zu sehr vertraut, um noch interessant zu sein? Und ist nicht auch Hauptdarsteller Keanu Reeves langsam ein wenig zu alt, um derlei Szenen noch effektiv zu spielen? Nein und nochmals nein! „John Wick: Kapitel 3“, so der offizielle Titel, ist eine konkurrenzlose Tour de Force!</p>
<p>Die Handlung setzt dabei unmittelbar nach den Geschehnissen des zweiten Teils ein: John Wick (Reeves) bleiben nur noch wenige Minuten, bis die ihm gewährte Aufschubfrist abläuft und er dann für ein Kopfgeld von 14 Millionen US-Dollar zum Abschuss freigegeben wird. Schwer verwundet schleppt er sich durchs verregnete New York, um nur wenig später die ersten Wellen an Angreifern abzuwehren. Doch das kann kein Dauerzustand bleiben und in seiner Verzweiflung wendet sich John an eine alte Bekannte, die ihn außer Landes schaffen soll. Sein Ziel: Den mächtigsten Mann der internationalen Unterwelt ausfindig zu machen, um ihn um eine zweite Chance aufs Leben zu gewähren. Sein Ersuchen wird aber Opfer fordern – und in dieser Welt ist die einzig wahre Währung Blut… </p>
<p>Mehrfach Szenenapplaus; Gelächter, nicht weil das Geschehen so lustig oder schlecht sei, sondern weil es den Verstand zum Explodieren bringt, Ausrufe der Begeisterung, Überraschung, auch des Ekels, Schweiß auf der Stirn dieses Autors – und das allein in den ersten fünf bis zehn Minuten. Regisseur Chad Stahelski vergeudet jedenfalls keine einzige Sekunde und wirft seinen Protagonisten gleich zu Beginn in ein Blutbad, mit dem andere Filme als Höhepunkt enden würden.</p>
<p>Dabei wird schnell klar: In „John Wick 3“ geht es schneller, kreativer und um ein Vielfaches härter zu als in den vorherigen zwei Teilen. Wenngleich das Werk dieses Tempo zugunsten der Erzählung nicht permanent hochhalten kann und muss, aber wann immer sich der Held bösen Buben konfrontiert sieht, fliegen die Fetzen – und dann werden reichlich Kehlköpfe zertrümmert, Knochen gebrochen und Köpfe zu Brei geschossen. Die schiere Menge an Leichen ist beeindruckend und darüber hinaus reicht es auch längst nicht mehr, effizient zu sein.</p>
<p>Stattdessen folgen einem Kopfschuss oftmals noch mindestens vier weitere in die gleiche Rübe und Messer werden wiederholt mit voller Wucht in die schon leblosen Körper gerammt. Verwackelt ist hierbei nichts und auch weggeschnitten wird nicht, wodurch die ganze blutige Konsequenz der Gewalt von Anfang bis Ende im Bild durchgespielt wird. Gewaltquantität und -qualität haben einen „gewaltigen“ Sprung nach vorne gemacht und sorgen so für den Overkill der Leinwand, bei dem Freunde des besonders ausführlichen Kinomordens voll auf ihre Kosten kommen werden. Andere aber könnte dieser Frontalangriff auf Dauer ermüden.</p>
<p>Das Gezeigte als plump und stupide zu bezeichnen wird der Sache aber nicht gerecht. Denn dazu ist einfach ein viel zu hohes Talentniveau auf allen Ebenen an der Erschaffung dieser mitreißenden, höchst kinetischen Orgie aus (CGI-)Blutfontänen und umherwirbelnden Personen beteiligt, dass man ruhigen Gewissens von echter Handwerkskunst sprechen kann. Erneut setzen Stahelski und sein Kameramann Dan Laustsen auf übersichtliche Kameraeinstellungen, die weit genug von der Action entfernt sind, um diese in all ihrer Pracht einzufangen und durch die bereits erwähnte niedrige Schnittfrequenz beeindrucken die zur Schau gestellten, körperlichen Fähigkeiten der Stars und Stuntleute umso mehr, da man ihnen konkret bei ihrer Arbeit zuschauen kann. Ganz klar, inszenatorisch ist hier weniger deutlich mehr.</p>
<p>Die Kampfchoreographien überraschen ein ums andere Mal, bei denen auch die nähere Umgebung und gewöhnliche Gegenstände in das bunte Treiben eingebunden werden und insgesamt haben sie gefühlt auch deutlich in der Anzahl zugelegt. Deren Wucht sucht im Hollywood-Mainstream ihresgleichen und dafür sorgen dann so berühmt-berüchtigte Actiondarsteller wie Cecep Arif Rahman, Yayan Ruhian (beide aus dem „The Raid“-Franchise) oder der legendäre Mark Dacascos. Aber natürlich zeigen sich auch die Stars wie Reeves und Halle Berry in absoluter Topform. Dazu kommen außerdem die schon aus den Vorgängern so bekannten, dynamischen Ballereien und die neuen tierischen Co-Stars entwickeln sich auch schnell zu echten Szenendieben. Man muss einfach anerkennend festhalten, dass „John Wick 3“ an der reinen Actionfront ein echtes Meisterwerk ist. </p>
<p>Erwartungsgemäß muss man allerdings erneut einige Abstriche in der Handlung in Kauf nehmen. Die „John Wick“-Trilogie nahm ja bekanntlich mit einer dermaßen simplen, geradezu hanebüchenen Prämisse ihren Anfang, dass diese selbst schon einen gewissen Kultfaktor besitzt. Trotzdem faszinierte die in den Filmen entworfene Parallelwelt der Profikiller mit ihren ganz eigenen Regeln und grundsätzlich taten Stahelski und Drehbuchautor Derek Kolstad sehr gut daran, diese in den späteren Filmen auszubauen.</p>
<p>Auch im dritten Film wird das Universum erweitert und zusätzlich werden auch neue Hintergründe zum Titelhelden selbst geliefert. Auf deren zumindest leicht entmystifizierenden Qualitäten hätte man aber getrost verzichten können und de facto dienen sie lediglich als Plotwerkzeug, um eine andere neue Figur kurz ins Spiel zu bringen. Wirklich neue Facetten ringen die Wick aber nicht ab, zumal er sich auch nicht nennenswert mit ihnen auseinandersetzt. Das ihn umgebende Rätsel und die Legenden, die man sich von ihm über seine früheren Jahre als Auftragskiller erzählte, waren schon ausreichend und der Plot über die Jagd auf ihn hätte auch ohne angedeutete Ursprungsgeschichte genug Bewegung, um die Erzählwelt an sich zu erweitern. In diesem Zusammenhang ist auch Halle Berrys Rolle bedauernswert klein geraten: Klar, sie darf in einer großen, fulminanten Actionszene zeigen, was sie draufhat und dabei macht sie eine umwerfend gute Figur (neben den unfassbar tollen Hunden). Nach kurzer Zeit verabschiedet sie sich aber wieder von der Leinwand und dann wird klar, dass auch sie nur eine Zwischenstation für John Wick darstellt und nicht viel mehr.</p>
<p>Ob die übrigen, inhaltlichen Neuerungen so viel gewinnbringend sind, ist durchaus diskutabel. Einmal mehr werden neue Erkenntnisse zum im Hintergrund agierenden High Table geliefert und vor allem darüber, wie er operiert. Neue Aspekte werden eingeführt und man fühlt sich durch sie an Regeln und Rituale realer Verbrecherorganisationen wie der japanischen Yakuza erinnert – so weit, so gut. Andere Facetten sind aber nicht nur weniger spannend, sondern regelrecht albern, auch für die ohnehin schon überhöhte Welt von „John Wick“. Immerhin ist Teil drei nicht nur der härteste, sondern überraschenderweise auch der lustigste Eintrag in der Reihe und das ist auch absolut positiv gemeint. Die betont zur Schau gestellte Förmlichkeit vieler Figuren wirkt im Kontext von Tod und noch mehr Tod wie großartig furztrockener Humor, ohne dabei dem Rest des Films in die Quere zu kommen. Am Ende des Tages darf man aber über die erzählerischen Schwächen getrost hinwegsehen, denn dafür passt <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/05/john_wick_kapitel_3_cover.jpg" alt="john_wick_kapitel_3_cover" title="john_wick_kapitel_3_cover" width="130" height="201" class="alignright size-full wp-image-12168" />alles andere an diesem Werk, das beweist: Der dritte Teil kann auch der beste einer Reihe sein.</p>
<p>Fazit: Blöde Story – aber egal! „John Wick: Kapitel 3“ ist ein orgiastisches Actionfest, das den Zuschauer mit Bluthochdruck zurücklässt. Famos!<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> John Wick: Chapter 3 &#8211; Parabellum <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2019 <strong>Regie:</strong> Chad Stahelski <strong>Darsteller:</strong>  Keanu Reeves, Halle Berry, Ian McShane, Laurence Fishburne, Marc Dacascos <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="https://www.imdb.com/title/tt6146586">IMDB</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/john-wick-kapitel-3.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hellboy &#8211; Call of Darkness</title>
		<link>http://movie-shack.de/hellboy-call-of-darkness.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/hellboy-call-of-darkness.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2019 11:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[David Harbour]]></category>
		<category><![CDATA[Ian McShane]]></category>
		<category><![CDATA[Milla Jovovich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=12159</guid>
		<description><![CDATA[Fans haben lange auf einen neuen Film mit dem Titelhelden gewartet &#8211; zu lange. Aber wird ihre Geduld mit &#8220;Hellboy&#8221; endlich belohnt? Ich sage: Nein. Und eigentlich ist es noch viel, viel schlimmer.
Auf dem Weg zur Pressevorführung von &#8220;Hellboy&#8221; verrichtete nur wenige Meter vom Kino entfernt ein Vogel just in dem Moment seine Notdurft, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/04/hellboy_call_of_darkness_scene.jpg" alt="hellboy_call_of_darkness_scene" title="hellboy_call_of_darkness_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12160" />Fans haben lange auf einen neuen Film mit dem Titelhelden gewartet &#8211; zu lange. Aber wird ihre Geduld mit &#8220;Hellboy&#8221; endlich belohnt? Ich sage: Nein. Und eigentlich ist es noch viel, viel schlimmer.<span id="more-12159"></span></p>
<p>Auf dem Weg zur Pressevorführung von &#8220;Hellboy&#8221; verrichtete nur wenige Meter vom Kino entfernt ein Vogel just in dem Moment seine Notdurft, als er über den Autor dieser Zeilen flog. Die heimtückische Attacke ging glücklicherweise noch recht glimpflich aus und kann als Streifschuss zu den Akten gelegt werden. Im Nachhinein entpuppt sich dieser kleine Vorfall jedoch als böses Omen, als Vorbote für die Unmengen an filmischen Unrat, die sich nur wenig später von der Leinwand in den Kinosaal ergießen sollten, dass der innere Wunsch laut wird, man wäre doch lieber bis zur Ohnmacht von einem Taubenschwarm bombardiert worden. </p>
<p>Dabei standen die Vorzeichen zunächst einmal gar nicht so schlecht: Mit Neil Marshall (&#8221;The Descent&#8221;) übernahm ein horrorerprobter Spezialist die Regie und er und seine Mitstreiter wurden bis zuletzt nicht müde zu betonen, wie toll das Projekt doch sei und wie brutal doch alles werden würde. Die Besetzung von David Harbour (&#8221;Stranger Things&#8221;) war ebenfalls vielversprechend und Fans haben sehr lange auf einen weiteren Kinoausflug des Titelhelden warten müssen, weshalb diese sicher hochmotiviert den Lichtspielhäusern dieser Welt die Türen einrennen werden, sobald es geht. Was soll da noch schiefgehen?</p>
<p>Zumindest künstlerisch gesehen kann man getrost festhalten: So gut wie alles. Natürlich muss nicht jeder neue Film ein ästhetisches Wunderwerk sein oder den nächsten intellektuellen Diskurs über gesellschaftspolitische Themen lostreten. Seit jeher haben die bewegten Bilder auch unterhalten und es ist vollkommen legitim, wenn ein neuer Filmbeitrag sich dem Vergnügen des Publikums verschrieben hat und es für einige Stunden seinen Alltag und seine Probleme vergessen lässt. Und schließlich kann auch der größte Spaß noch handwerklich meisterlich inszeniert sein. Hin und wieder muss man aber seine Zeit mit einem Machwerk verbringen, das in seinem lauten, desorientierenden, überladenen und hyperaktiven Stumpfsinn die eigenen Synapsen nicht etwa schlafen legt, sondern jede vorhandene graue Zelle gezielt angreift und regelrecht pulverisiert, weshalb man angesichts dieser kolossalen, geistigen Unterforderung doch tatsächlich völlig überfordert nach Antworten sucht.</p>
<p>&#8220;Hellboy&#8221; ist so ein Film. Ein Comic-Blockbuster will Marshalls Regiearbeit wohl sein, nach einer bekannten Vorlage und mit vielen Millionen Dollar und noch mehr visuellen Effekten realisiert, die aber den Eindruck eines nur etwa dreistelligen Budgets erwecken. Rechenpower spielt aber nur eine geringe und zumeist auch gar keine Rolle, wenn der Rest der Inszenierung stimmt &#8211; aber davon könnte das vorliegende Ergebnis nicht weit genug entfernt sein. Die Kameraführung ist in den Actionszenen durchgängig hektisch und noch chaotischer und verwirrender ist der Schnitt: Zum Beispiel gibt es einen Moment, in dem Hellboy von einer Brücke fällt. Für einen gefühlten Sekundenbruchteil wird dabei auf eine Totale eben dieser Brücke geschnitten, aber in der Kürze erkennt man nicht, wo sich der Protagonist im Bild überhaupt befindet. Der ist nämlich irgendwo am linken Bildschirmrand versteckt (oder doch rechts?), während im Rest des Frames, und besonders in seiner Mitte, nichts geschieht. </p>
<p>Wer sich ein wenig mit Filmen beschäftigt, dürfte vielleicht mitbekommen haben, wie sich Cinephile im Netz über &#8220;Bohemian Rhapsody&#8221; aufgeregt haben. In aller Kürze: Der Film über das Leben und Schaffen von Freddie Mercury gewann dieses Jahr unter anderem den Oscar für den Besten Schnitt, obwohl, so zeigen Videos auf, die Qualität in dieser Hinsicht sehr zu wünschen übrig lässt. Eine Dialogszene wird dabei besonders hervorgehoben, da sie mehr Cuts enthält, als eine Actionszene in einem &#8220;Transformers&#8221;-Film. Furchtbares Filmemachen, so bekommt man den Eindruck &#8211; &#8220;Hellboy&#8221; jedoch ist zum Bersten voll mit solchen Beispielen. Dann muss man nur noch die schlechte Beleuchtung hinzugeben, die vieles im Dunkeln belässt, und fertig ist die ästhetische Grütze, die einen am Urteilsvermögen der Beteiligten zweifeln lässt &#8211; oder an ihrer Dioptrienzahl. </p>
<p>Da hilft es auch nicht, dass ganz am Ende Marshall scheinbar all seine Register zieht und einen bleihaltigen, flotten Pseudo-One-Take präsentiert, zu rockiger Musikuntermalung. Da werden Erinnerungen an die jetzt schon legendäre Kirchenszene aus dem ersten &#8220;Kingsman&#8221;-Film wach, von der man sich ganz offensichtlich inspirieren ließ, man aber zweifelsohne aufgrund genannter Mäkel nur die erbärmliche Billoversion zustandegebracht hat. </p>
<p>&#8220;Hellboy&#8221; ist also ein echter Weggucker, der einen auch dann bestraft, wenn man noch gewillt ist, hinzuhören. Denn offenbar hat man Material für gleich drei oder vier Filme in ein einziges Drehbuch gestopft, das wenig verwunderlich gefühlt eine Exposition nach der anderen liefert, in dem Hintergründe noch rasch und wie aus dem Nichts eingeschoben werden und das zusätzlich durch eine hanebüchene, unglaubwürdige, dysfunktionale Vater-Sohn-Beziehung beschwert wird, die nur Ärger als Emotion hervorruft. Dabei wird wunderbar zur Schau gestellt, dass man mit vielen, laut vorgetragenen Worten, noch lange nicht viel ausgesagt und vermittelt hat. Für die an und für sich talentierten Darsteller eine undankbare Aufgabe, darauf etwas zu machen und an der sie letztendlich scheitern.</p>
<p>Gibt es denn überhaupt etwas Positives zu erwähnen? Zum Teufel, ja! Die Masken und manche Creature-Effekte sind dann doch ganz gelungen und wären in einem anderen, echten Horrorfilm wunderbar aufgehoben: So sieht die im Film vorkommende Baba Jaga wunderbar scheußlich aus und ihr an &#8220;Der Exorzist&#8221; erinnernde Spider-Walk-artige Gang vervollständigen den schaurigen Anblick. Auch die riesigen Höllenkreaturen, die im Finale die Erdoberfläche betreten, sehen designtechnisch spannend aus und richten dabei ein herrliches Blutbad an, das die Herzen von Gorehounds schneller schlagen lässt. In diesem einen Punkt hat man auch seine Versprechen gehalten, denn in &#8220;Hellboy&#8221; fliegen die (CGI-)Fetzen wie schon lange nicht mehr auf der großen Leinwand. Aber leider, leider ist man nicht daran interessiert, genau diese Monster oder die an sich furchteinflößende Bedrohung, die sie darstellen, wirklich ernstzunehmen und ihnen den gebührenden Platz einzuräumen. So ist der Showdown schnell wieder vorbei, so wie er angefangen hat &#8211; und das kann man auch von &#8220;Hellboy&#8221; insgesamt als potenzielle Filmreihe sagen. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/04/hellboy_call_of_darkness_cover.jpg" alt="hellboy_call_of_darkness_cover" title="hellboy_call_of_darkness_cover" width="130" height="193" class="alignright size-full wp-image-12161" />Was bleibt da also noch zu sagen?</p>
<p><strong>Fazit:</strong> &#8220;Hellboy&#8221; ist ein höllisch schlechter Film und wer sich den Eintritt spart, tut sich nicht nur selbst einen Gefallen, sondern auch allen anderen &#8211;  auf dass uns eine Fortsetzung erspart bleiben möge.</p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Hellboy <strong>Land:</strong> USA, Uk, Bulgarien <strong>Jahr:</strong> 2019 <strong>Regie:</strong> Neil Marshall <strong>Darsteller:</strong> David Harbour, Milla Jovovich, Ian McShane <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="">IMDB</a></p>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/hellboy-call-of-darkness.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
