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	<title>Movie Shack &#187; Hanna Schygulla</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Flucht nach Varennes</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2014 14:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Schygulla]]></category>
		<category><![CDATA[Harvey Keitel]]></category>
		<category><![CDATA[Jean-Louis Barrault]]></category>
		<category><![CDATA[Marcello Mastroianni]]></category>

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		<description><![CDATA[Filme über die Zeit der Französischen Revolution gibt es viele und auch viele gute &#8211; doch kaum einer hat die ganze Tragweite dieses Epochenumbruchs so subtil und vielschichtig reflektiert wie Ettore Scolas mit viel Filmprominenz gespicktes Anti-Epos aus dem Jahr 1982. Die Rahmengeschichte: 1791 versucht der französische König Ludwig XVI. sich in den Revolutionswirren inkognito [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/flucht_nach_varennes_scene.jpg" alt="flucht_nach_varennes_scene" title="flucht_nach_varennes_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10474" />Filme über die Zeit der Französischen Revolution gibt es viele und auch viele gute &#8211; doch kaum einer hat die ganze Tragweite dieses Epochenumbruchs so subtil und vielschichtig reflektiert wie Ettore Scolas mit viel Filmprominenz gespicktes Anti-Epos aus dem Jahr 1982. <span id="more-10473"></span>Die Rahmengeschichte: 1791 versucht der französische König Ludwig XVI. sich in den Revolutionswirren inkognito ins königstreue Grenzgebiet abzusetzen. Seine &#8220;Flucht nach Varennes&#8221; endet kläglich im Haus eines  Kerzenmachers und offenbart, wie weit der Bedeutungsverlust des Herrschers bereits fortgeschritten ist. Scolas großartiger Einfall ist es, diese dramatischen Geschehnisse nur indirekt zu zeigen, sich also quasi in den Windschatten der Geschichte zu hängen. Sein Film ist aus der Perspektive einer Reisegesellschaft erzählt, die der königlichen Kutsche im Abstand von wenigen Stunden auf der Straße nach Varennes folgt. Prominente Zeitgenossen mit höchst unterschiedlichen Ansichten zum Fortgang der Ereignisse sitzen da zusammen. Darunter der Romancier Restif de La Bretonne, ein gealterter, lebensüberdrüssiger Giacomo Casanova, der amerikanische Gründervater Thomas Paine und eine entrückt wirkende Comtesse, die sich in Träume von vergangenem royalem Glanz flüchtet. Stellvertreterfiguren aus Hof, Kunst und Intelligenz also, welche die ihnen bei jeder Rast zugetragenen Neuigkeiten über Verlauf und Wendungen der Flucht zum Anlass für Konversationen über einen politischen Windwechsel nehmen, der sich längst zu einem unkontrollierbaren Sturm auszuwachsen droht. Die Qualität dieses glänzend geschriebenen Films liegt auch darin, dass er die Vorzüge und das Versagen beider Parteien zeigt: das hohe kulturelle Niveau und die Abgehobenheit des Ancien Régime auf der einen Seite, den Gerechtigkeitsdurst und die Verführbarkeit des aufsteigenden Bürgertums auf der anderen. Am Ende wendet sich der hellsichtige Chronist Restif de la Bretonne in einer in der deutschen Fassung kurioserweise komplett geschnittenen Szene direkt an das Publikum, während er aus einem Seinetunnel des 18. Jahrhunderts in das Paris der Gegenwart heraufsteigt. Die moderne Gesellschaft, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/flucht_nach_varennes_cover.jpg" alt="flucht_nach_varennes_cover" title="flucht_nach_varennes_cover" width="130" height="192" class="alignright size-full wp-image-10475" />so seine Botschaft, ist das Ergebnis harter Kämpfe und großer Entbehrungen &#8211; und man sollte sich nicht darüber täuschen, dass sie die gleichen Risiken und Chancen in ihrer DNA trägt wie die ihrer Vorväter.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> La nuit de Varennes <strong>Land:</strong> Frankreich, Italien <strong>Jahr:</strong> 1982 <strong>Regie:</strong> Ettore Scola <strong>Darsteller:</strong> Jean-Louis Barrault, Marcello Mastroianni, Hanna Schygulla, Harvey Keitel, Laura Betti, Jean-Louis Trintignant, Andréa Ferréol <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0084423/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0049EXUCS/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Faust (2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Sokurow]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Schygulla]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Gott, kein Himmelsprolog, kein Hexensabbat &#8211; und aus dem sardonischen Teufel Mephisto wird kurzerhand die ringelschwänzige Schandfigur eines von sehr irdischen Bedürfnissen getrieben Wucherers. Alexander Sokurow erzählt den &#8220;Faust&#8221; als Sinnsuchertragödie ohne metaphysischen Überbau: die Seele, das ist etwas, was nicht existiert und trotzdem verkauft werden kann. Auffällig ist in diesem Zusammenhang die unmittelbare, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/05/faust_scene.jpg" alt="faust_scene" title="faust_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8108" />Kein Gott, kein Himmelsprolog, kein Hexensabbat &#8211; und aus dem sardonischen Teufel Mephisto wird kurzerhand die ringelschwänzige Schandfigur eines von sehr irdischen Bedürfnissen getrieben Wucherers. Alexander Sokurow erzählt den &#8220;Faust&#8221; als Sinnsuchertragödie ohne metaphysischen Überbau: die Seele, das ist etwas, was nicht existiert und trotzdem verkauft werden kann. <span id="more-8107"></span>Auffällig ist in diesem Zusammenhang die unmittelbare, schmutzige Körperlichkeit, die er dem Stoff unterschiebt: gleich in der ersten Szene etwa darf sein Faust (Johannes Zeiler) ausführlich glitschiges Gedärm aus einem Leichnam zerren. Mit Goethes Stück hat diese &#8211; der Achtung vor dem Original halber &#8211; dennoch komplett auf Deutsch gedrehte &#8220;Faust&#8221;-Version nicht mehr allzuviel zu tun. Ein paar Zitatfetzen, die ein oder andere bekannte Figur &#8211; dabei bleibt es. Kaum etwas wird eindeutig gemacht, alles nur angestoßen. Vieles ist auch einfach nur Effekthascherei, die zum Teil verzerrten Bilder etwa oder Georg Friedrichs hübsch überdrehter, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/05/faust_cover.jpg" alt="faust_cover" title="faust_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-8109" />aber völlig zusammenhangsloser Auftritt als Homunculus-Schöpfer Wagner. Am Ende stellt sich die Frage, was einem diese nebulöse, über weite Strecken frei assoziierte Gelehrtenodysee denn nun eigentlich sagen will beziehungsweise sagen kann. Genie oder Blender: im Falle Sokurows liegt die Wahrheit, wie so oft, wohl irgendwo in der Mitte.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Faust <strong>Land:</strong> Russland <strong>Jahr:</strong> 2011 <strong>Regie:</strong> Alexander Sokurow <strong>Darsteller:</strong> Johannes Zeiler, Hanna Schygulla, Georg Friedrich <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1437357/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B007EAGD6O/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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