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	<title>Movie Shack &#187; Giuseppe de Liguoro</title>
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		<title>L&#8217;inferno</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 02:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Francesco Bertolini]]></category>
		<category><![CDATA[Giuseppe de Liguoro]]></category>

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		<description><![CDATA[Seinen Platz in den Filmgeschichtsbüchern hat &#8220;L&#8217;inferno&#8221; schon allein deshalb sicher, weil es sich hier um den ersten italienischen und gleichzeitig einen der ersten Spielfilme überhaupt handelt. Die Uraufführung fand 1911 in Neapel statt, dann verschwand der Stummfilmklassiker für lange Zeit in den Archiven, bevor er 2008 in überarbeiteter Fassung neu zugänglich gemacht wurde. &#8220;Cabiria&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/01/linferno_scene.jpg" alt="linferno_scene" title="linferno_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-3548" />Seinen Platz in den Filmgeschichtsbüchern hat &#8220;L&#8217;inferno&#8221; schon allein deshalb sicher, weil es sich hier um den ersten italienischen und gleichzeitig einen der ersten Spielfilme überhaupt handelt. Die Uraufführung fand 1911 in Neapel statt, dann verschwand der Stummfilmklassiker für lange Zeit in den Archiven, bevor er 2008 in überarbeiteter Fassung neu zugänglich gemacht wurde. <span id="more-3547"></span>&#8220;Cabiria&#8221;, &#8220;Quo Vadis?&#8221;, &#8220;L&#8217;odisea&#8221;, George Méliès&#8217; &#8220;Reise zum Mond&#8221; natürlich &#8211; die Kinderjahre des europäischen Kinos sind von der Lust am Epos und am Phantastischen geprägt. Dantes &#8220;Göttliche Komödie&#8221; ist ein mehr als reizvoller Stoff, aber eigentlich unverfilmbar. Es gehört schon ein guter Schuss Größenwahn dazu, es einfach trotzdem zu tun, vor 100 Jahren natürlich noch viel mehr als heute. Nackte Menschenmassen, folternde Dämonen, Ungetüme der Urzeit, Feuer, das vom Himmel regnet &#8211; Gustav Dorés düstere Bilderwelten werden in &#8220;L&#8217;inferno&#8221; vorlagengetreu, einfallsreich und verblüffend stilsicher zum Leben erweckt. Die Inszenierung ist durchgehend theaterhaft, der Bildaufbau statisch. Nur hier und da lässt sich ein leichter Kameraschwenk registrieren: heute nicht der Rede wert, damals eine kleine Revolution. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/01/linferno_cover.jpg" alt="linferno_cover" title="linferno_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-3549" />Mit dem Score der Berliner Electronic-Gruppe Tangerine Dream schlägt die Neufassung eine Brücke in unsere Zeit. Die wabernden Ambientsounds sind dieser großen Höllenvision angemessen, deplatziert wirkt nur der immer wieder einsetzende Gesang.</p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> L&#8217;inferno <strong>Land:</strong> Italien <strong>Jahr:</strong> 1911 <strong>Regie:</strong> Francesco Bertolini, Adolfo Padovan, Giuseppe de Liguoro <strong>Darsteller:</strong> Salvatore Papa, Arturo Pirovano <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0002130/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000FP2ZYE/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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