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	<title>Movie Shack &#187; Georgi Taratorkin</title>
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		<title>Schuld und Sühne</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 01:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Georgi Taratorkin]]></category>
		<category><![CDATA[Innokenti Smoktunovsky]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/01/schuld_und_suehne_scene.jpg" alt="schuld_und_suehne_scene" title="schuld_und_suehne_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-7543" />&#8220;Schuld und Sühne&#8221; von Fjodor Dostojewski gilt als eines der absoluten Standardwerken der russischen Literatur, das jeder schon einmal gelesen oder zumindest davon gehört hat. Das merkt man auch diesem unter der Regie von Lew Kulidshanow entstandenen Film an allen Ecken und Enden an. Wer das Buch nicht gelesen hat, dürften mit den Namen und Handlungssträngen seine liebe Not haben und hier nur sehr schwer Zugang bekommen. <span id="more-7542"></span>Wer sich jedoch die Mühe gemacht (und sich selbst damit belohnt hat) den Klassiker durchzuarbeiten, der dürfte an diesem werksgetreuen Film seine wahre Freude haben. Die intensiven, gelungen umgesetzten Bildkompositionen in Schwarzweiß (definitiv die richtige &#8220;Farbwahl) tun das Übrige, um in die kaputte Welt von Rodion Raskolnikow abzutauchen. Dieser beschließt eines Tages, eine alte Pfandleiherin zu berauben und gegebenfalls auch zu töten. Einen plausiblen Grund gibt es dafür nicht. Geld hat Raskolnikow zwar herzlich wenig, aber immerhin genug, um über die Runden zu kommen und ein schäbiges Dach über dem Kopf zu haben. Den Jungspund treibt jedoch etwas ganz anderes, eine interessante These nämlich, die aus &#8220;normaler&#8221; Sicht reichtlich amoralisch wirkt, aber dennoch kaum zu widerlegen sein dürfte. Kurzum: es geht um die Frage, ob es richtig ist einen einzelnen Mord zu begehen, wenn dieser einer höheren, besseren Sache dient. Raskolnikow findet in dem Mord jedoch keine Bestätigung seiner These, sondern einen tiefen Abgrund, in dem sich Fieberträume, Krankheit und ein ständiger Verfolgungswahn verbergen. Trotz allem muss man sagen, dass das Werk aus dem Jahre 1970 zu lange geraten ist, es wäre ohne weiteres möglich gewesen die Handlung deutlich zu straffen, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/01/schuld_und_suehne_cover.jpg" alt="schuld_und_suehne_cover" title="schuld_und_suehne_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-7544" />ohne die Geschichte völlig zu verunstalten. Unbedingt Erwähnung finden sollte an dieser Stelle noch die ungemein gelungene Performance von Hauptdarsteller Taratorkin, der hier bis zur völligen Selbstaufgabe agiert. So muss gutes Schauspiel aussehen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Prestuplenie i nakazanie <strong>Land:</strong> Sowjetunion <strong>Jahr:</strong> 1970 <strong>Regie:</strong> Lev Kulidzhanov <strong>Darsteller:</strong> Georgi Taratorkin, Innokenti Smoktunovsky, Tatyana Bedova <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="">IMDB</a>, <a href="">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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