<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Movie Shack &#187; Geoffrey Rush</title>
	<atom:link href="http://movie-shack.de/tag/geoffrey-rush/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://movie-shack.de</link>
	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 May 2019 15:05:54 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>München</title>
		<link>http://movie-shack.de/muenchen.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/muenchen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 14:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Craig]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Bana]]></category>
		<category><![CDATA[Geoffrey Rush]]></category>
		<category><![CDATA[Mathieu Kassovitz]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Spielberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=8571</guid>
		<description><![CDATA[Als 1972 ein palästinensisches Terrorkommando bei den Olympischen Spielen in München Athleten aus Israel kaltblütig umbringt, steht nicht nur die Sportwelt unter Schock. Das Szenario hat sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt &#8211; ohne dass man wirklich Antworten &#8211; zumindest keine einfachen &#8211; darauf gefunden hat, wie mit der Situation umzugehen gewesen wäre. Die israelische Regierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/08/muenchen_scene.jpg" alt="muenchen_scene" title="muenchen_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8572" />Als 1972 ein palästinensisches Terrorkommando bei den Olympischen Spielen in München Athleten aus Israel kaltblütig umbringt, steht nicht nur die Sportwelt unter Schock. Das Szenario hat sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt &#8211; ohne dass man wirklich Antworten &#8211; zumindest keine einfachen &#8211; darauf gefunden hat, wie mit der Situation umzugehen gewesen wäre. <span id="more-8571"></span>Die israelische Regierung entschließt sich auf jeden Fall zu Vergeltungsschlägen, die konkret beinhalten, dass die Drahtzieher des Anschlags zur Rechenschaft gezogen werden. Wie das Ganze in der Realität abgelaufen ist, lässt sich natürlich schwerlich nachkonstruieren und so bieten die Umstände reichlich Platz für eigene Interpretationen und Darstellungsmöglichkeiten. Wie dem auch sei. Avner (Eric Bana), ein Mossad-Agent, wird mit dem heiklen Auftrag betraut, die Täter ausfindig zu machen. Mit einem kleinen Team schnüffelt er sich so durch die halbe Welt und zweifelt aber immer mehr an der Richtigkeit des Einsatzes, je mehr Opfer zu verzeichnen sind. &#8220;München&#8221; zeigt das Dilemma auf, in dem sich eine Regierung im Ausnahmezustand befindet, und man möchte wahrlich nicht gerne mit den Entscheidungsträgern tauschen. So gelingt Steven Spielberg der Drahtseilakt zwischen Thriller und Drama, ohne dabei allzu sentimental zu werden. Die optische Umsetzung ist jedenfalls wieder einmal gelungen und sollte keine Wünsche offen lassen. Nur mit den Charakteren wird man nicht wirklich warm: ob diese Distanz gewollt ist oder nicht, ist schwer zu sagen. Mit rund 2.5 Stunden Spielzeit schmeißt Spielberg dem Zuschauer auch einen ziemlichen Brocken hin. Gänzlich schafft er es nicht, die Spannung über die gesamte Zeit aufrecht zu erhalten. So folgt man zwar den gefälligen Bildern zwar gerne, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/08/muenchen_cover.jpg" alt="muenchen_cover" title="muenchen_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-8573" />aber die großen Kino-Momente fehlen eigentlich und ein gewisses Vor-sich-hin-Dümpeln stellt sich hier und da ein. Unter dem Strich mit Sicherheit ein wichtiger Beitrag im Genre &#8220;Polit-Thriller&#8221;, der aber nicht wirklich packt und dem hier und da die Puste fehlt bzw. ausgeht.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Munich <strong>Land:</strong> USA, Kanada, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 2005 <strong>Regie:</strong> Steven Spielberg <strong>Darsteller:</strong> Eric Bana, Daniel Craig, Geoffrey Rush, Mathieu Kassovitz <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0408306/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000LPR21E/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/muenchen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Les Misérables (1998)</title>
		<link>http://movie-shack.de/les-miserables-1998.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/les-miserables-1998.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2012 16:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Geoffrey Rush]]></category>
		<category><![CDATA[Liam Neeson]]></category>
		<category><![CDATA[Uma Thurman]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=8366</guid>
		<description><![CDATA[Jean Valjean (Liam Neeson) hat ganz großes Glück, als er nach Jahren der Zwangsarbeit im Steinbruch an einen sozial eingestellten Geistlichen gerät, der ihn, ungeachtet der Tatsache, dass er bestohlen wurde, nicht der Polizei ausliefert. Einzige Bedingung ist, dass Valjean sich ändern und fortan Gutes tun soll. Es folgt ein Aufstieg bis hin zum Bürgermeisteramt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/06/les_miserables_scene.jpg" alt="les_miserables_scene" title="les_miserables_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8367" />Jean Valjean (Liam Neeson) hat ganz großes Glück, als er nach Jahren der Zwangsarbeit im Steinbruch an einen sozial eingestellten Geistlichen gerät, der ihn, ungeachtet der Tatsache, dass er bestohlen wurde, nicht der Polizei ausliefert. Einzige Bedingung ist, dass Valjean sich ändern und fortan Gutes tun soll. Es folgt ein Aufstieg bis hin zum Bürgermeisteramt in einer kleinen Stadt nahe bei Paris. <span id="more-8366"></span>Die Leute mögen ihn, weil er sich nicht für etwas Besseres hält sondern ganz genau weiß, wo er herkommt. Genau diese Herkunft kennt allerdings auch Inspektor Javert (Geoffrey Rush), der seinerseits nicht daran glaubt, dass sich ein Mensch von Grund auf ändern kann und Valjean am liebsten wieder in den Steinbruch verfrachten würde. Von einer humanen Polizeiarbeit mit Weitblick und Verstand kann da natürlich keine Rede sein und selbst als eine Revolution ausbricht lässt sich der miesepetrige Inspektor nicht abschütteln. Dass sich das Mammutwerk von Victor Hugo nicht originalgetreu hat verfilmen lassen, kann man Bille August nicht zum Vorwurf machen, der Stoff ist in seiner Komplexität schlicht nicht auf die Leinwand zu bringen. Immerhin schafft der Regisseur es, auch wenn das Setting insgesamt zu &#8220;sauber&#8221; erscheint, die Zeit halbwegs authentisch wirken zu lassen. Was man ihm aber definitiv ankreiden kann &#8211; und das ist auch das große Problem der Films &#8211; ist die Tatsache, dass er einer Liebesgeschichte viel zu viel Zeit einräumt. Kitschig bis zum geht nicht mehr ist diese zu allem Übel auch noch &#8211; nicht untypisch allerdings für August, man erinnere sich nur an &#8220;Die besten Absichten&#8221;. Rosamunde Pilcher-Fans werden ihre wahre Freude haben, für alle anderen wird die gesamte Story dadurch allerdings recht beliebig. Liebesgeschichten gibt es ebenso wie nicht hartnäckige Polizisten zuhauf. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/06/les_miserables_cover.jpg" alt="les_miserables_cover" title="les_miserables_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-8368" />Was das Ganze dann aber noch mit dem ursprünglichen Gedanken und Anliegen Hugos zu tun haben soll bleibt dem Zuschauer verborgen. Ein höheres Maß an Tiefe wäre vonnöten gewesen, um &#8220;Les Misérables&#8221; nicht zu einem durchschnittlichen Historien-Film verkommen zu lassen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Les misérables <strong>Land:</strong> UK, Deutschland, USA <strong>Jahr:</strong> 1998 <strong>Regie:</strong> Bille August <strong>Darsteller:</strong> Liam Neeson, Geoffrey Rush, Uma Thurman <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0119683/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000JCF7FC/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/les-miserables-1998.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The King&#8217;s Speech</title>
		<link>http://movie-shack.de/the-kings-speech.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/the-kings-speech.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 02:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Colin Firth]]></category>
		<category><![CDATA[Geoffrey Rush]]></category>
		<category><![CDATA[Helena Bonham Carter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=6256</guid>
		<description><![CDATA[Als Mitglied der britischen Königsfamilie steht man immerzu im Rampenlicht und muss auch hin und wieder in diesem agieren: Lächeln, winken und&#8230;sprechen. Doch gerade letzteres ist für Prinz Albert eine wahre Tortur. Denn dieser stottert und das nicht wenig, bei nahezu jedem Anlass, ob öffentlich oder im Privaten vor seinen Töchtern. Als er dann auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/03/the_kings_speech_scene.jpg" alt="the_kings_speech_scene" title="the_kings_speech_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-6257" />Als Mitglied der britischen Königsfamilie steht man immerzu im Rampenlicht und muss auch hin und wieder in diesem agieren: Lächeln, winken und&#8230;sprechen. Doch gerade letzteres ist für Prinz Albert eine wahre Tortur. Denn dieser stottert und das nicht wenig, bei nahezu jedem Anlass, ob öffentlich oder im Privaten vor seinen Töchtern. <span id="more-6256"></span>Als er dann auch noch wider Erwarten König wird, weil sein älterer Bruder abdankt und der Zweite Weltkrieg bevorsteht, wird die Lage immer enger. Das Volk erwartet einen moralischen Führer, der zu ihm spricht. Auftritt Lionel Loge, ein Sprechexperte, der von nun an versucht, dem König zu einer überzeugenden Rede zu verhelfen. Der Weg dorthin ist immer zurückhaltend und doch sehr stilvoll bebildert worden und weiß filmisch auch einige Eigenarten aufzuweisen. Warum und zu welchem Zweck genau lässt sich nicht sagen, jedoch platziert Regisseur Tom Hooper seine Figuren bei der Kadrierung seiner Bilder sehr häufig an deren Rand; oft sind sie links oder rechts im Frame und nicht, wie üblich, zentral. Das tut dem Film an sich natürlich keinen Abbruch, sondern sorgt sogar für visuelle Abwechslung. Ansonsten ist &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; vor allem ganz großes Schauspielkino geworden. Colin Firth als stotternder Royal mit aufbrausendem Temperament ist großartig; jede einzelne Silbe, die in seinem Halse steckenbleibt und die Panik davor, sie nicht rauszubekommen ist ihm deutlich anzusehen. Geoffrey Rush als sein Therapeut Logue hingegen ist nie um eine spitze Bemerkung verlegen, ein Umstand, der im Film selbst sogar angesprochen wird. Mit viel Charisma und einer lebendigen Mimik, bei der selbst die kleinste Regung einer Augenfalte noch zum Schauspiel beiträgt, nimmt er das Publikum für sich ein. Und auch Helena Bonham Carter weiß stets zwischen fürsorglicher, liebender Ehefrau und Königin mit dezenter Arroganz gegenüber dem normalen Volk die richtige Balance zu wahren. Und während man oftmals ob der ungewöhnlichen Methoden von Logue und der tollen Wortgefechte zwischen ihm und dem König lachen darf, so gespannt sitzt man im Kinositz, wenn dieser seine erste Kriegsrede zum Volk spricht. Untermalt von Beethovens 7. Symphonie bekommt man zweifelsohne einen der dramatischsten, größten Kinomomente der letzten Zeit serviert. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/03/the_kings_speech_cover.jpg" alt="the_kings_speech_cover" title="the_kings_speech_cover" width="130" height="192" class="alignright size-full wp-image-6258" />&#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; ist fast schon komplettes Unterhaltungskino; anspruchsvoll, sehr amüsant und doch auf seinem Höhepunkt ungemein spannend und bewegend. Die Oscars, die sind durchaus verdient.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The King&#8217;s Speech <strong>Land:</strong> England, Australien, USA <strong>Jahr:</strong> 2010 <strong>Regie:</strong> Tom Hooper <strong>Darsteller:</strong> Colin Firth, Geoffrey Rush, Helena Bonham Carter <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1504320/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.com/dp/%20/B004N61XP8/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/the-kings-speech.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Quills</title>
		<link>http://movie-shack.de/quills.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/quills.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 03:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Geoffrey Rush]]></category>
		<category><![CDATA[Kate Winslet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=2405</guid>
		<description><![CDATA[Es waren miese Zeiten, in der viele Adlige ihr Haupt huldigend vor der Guillotine neigen mussten, als der umstrittene Marquis de Sade (glänzend: Geoffrey Rush) seine schmuddeligen Schriften unters Volk brachte. Im Irrenhaus Charenton eingesperrt, ist er von der Gnade des Anstaltsleiters Abbe du Coulmier (Joaquin Phoenix) und der üppigen Magd Madeleine (Kate Winslet) abhängig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/10/quills_scene.jpg" alt="quills_scene" title="quills_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-2406" />Es waren miese Zeiten, in der viele Adlige ihr Haupt huldigend vor der Guillotine neigen mussten, als der umstrittene Marquis de Sade (glänzend: Geoffrey Rush) seine schmuddeligen Schriften unters Volk brachte. Im Irrenhaus Charenton eingesperrt, ist er von der Gnade des Anstaltsleiters Abbe du Coulmier (Joaquin Phoenix) und der üppigen Magd Madeleine (Kate Winslet) abhängig, die seine Schriften nach draußen schmuggelt. <span id="more-2405"></span>Als das Volk nach immer mehr Material verlangt und die sexuellen Fantasien immer ausgefallener werden, ruft das die Obrigkeit auf den Plan, die dem Spuk alsbald ein Ende setzen möchte. Mit seinen Veröffentlichungen hätte de Sade wohl selbst zur heutigen Zeit spielend leicht für einigen Wirbel gesorgt. So verwundert es nicht, dass die Leute des ausgehenden 18. Jahrhunderts einerseits begeistert und andererseits tief schockiert waren. Als Momentaufnahme dieser Epoche ist Philip Kaufmanns &#8220;Quills&#8221; allen Übertreibungen und inhaltlichen Fehlern zum Trotz gut gelungen. Das liegt zum größten Teil natürlich am berauschenden, oscarnominierten Spiel von Geoffrey Rush, der sich nicht zu schade ist, sich die ein oder andere Blöße zu geben <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/10/quills_cover.jpg" alt="quills_cover" title="quills_cover" width="130" height="177" class="alignright size-full wp-image-2407" />um den Marquis in seiner ganzen Zerrissenheit zum Leben zu erwecken. Das tröstet dann doch sehr über den Umstand hinweg, dass der Abbe mit seinen fortschrittlichen Methoden wie Mal- und Schauspieltherapien mehr als unrealistisch wirkt: solche Angebote gab es zur damaligen Zeit mit einiger Sicherheit noch nicht, zumindest nicht in diesem Ausmaß.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Quills <strong>Land:</strong> USA, Deutschland, England <strong>Jahr:</strong> 2000 <strong>Regie:</strong> Philip Kaufman <strong>Darsteller:</strong> Goeffrey Rush, Kate Winslet, Joaquin Phoenix, Michael Caine, Amelia Warner, Billie Whitelaw <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0180073/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00005O6RI/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/quills.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
