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	<title>Movie Shack &#187; Elem Klimow</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Agonie</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 02:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Aleksei Petrenko]]></category>
		<category><![CDATA[Elem Klimow]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob &#8220;Geh und sieh&#8221;, &#8220;Abschied von Matjora&#8221; oder eben &#8220;Agonie&#8221; &#8211; es ist interessant, dass sich die großen Filme von Elem Klimow allesamt um Umwälzung und Untergang drehen. &#8220;Agonie&#8221;, bereits 1974 entstanden, von der sowjetischen Zensur jedoch lange Jahre zurückgehalten, entfaltet ein düsteres Panorama der letzten Tage des zaristischen Russland. Unter den Romanows hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/11/agonie_scene.jpg" alt="agonie_scene" title="agonie_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5755" />Ob &#8220;Geh und sieh&#8221;, &#8220;Abschied von Matjora&#8221; oder eben &#8220;Agonie&#8221; &#8211; es ist interessant, dass sich die großen Filme von Elem Klimow allesamt um Umwälzung und Untergang drehen. &#8220;Agonie&#8221;, bereits 1974 entstanden, von der sowjetischen Zensur jedoch lange Jahre zurückgehalten, entfaltet ein düsteres Panorama der letzten Tage des zaristischen Russland. <span id="more-5754"></span>Unter den Romanows hat sich die damals größte Monarchie der Welt in ein Pulverfass verwandelt. An der Westfront droht eine vernichtende Niederlage, in der Heimat entlädt sich der Zorn der ausgebeuteten Arbeiter. Klimow geht hier den kürzesten Weg und zeigt nüchtern kommentierte, rasant geschnittene Originalaufnahmen von brutalen Straßenschlachten, aufstrebenden Bolschewiki und allerlei dubiosen Gestalten wie Propheten, Okkultisten oder Hypnotiseuren, die sich die Gemengelage zunutze machen wollen und nach gesellschaftlichem Einfluss streben. Womit wir bei Grigori Jefimowitsch Rasputin wären, hier geradezu bestialisch verkörpert von Aleksei Petrenko. Der mysteriöse Zauselbart mit dem stechenden Blick ist als Geistheiler und Wanderprediger aus der Provinz gekommen, am Hof schnell aufgestiegen und über seine enge Verbindung zur Gattin des Zaren mittlerweile zu einer ernstzunehmenden gesellschaftlichen Größe geworden. Er ist die Hauptperson von &#8220;Agonie&#8221;, doch hat Klimow herzlich wenig Interesse daran, nur biographische Stationen abzuhaken. Die extreme Zerissenheit des heiligen Teufels Rasputin dient ihm vielmehr als Bild für den Verwesungszustand eines Systems, das nicht mehr die Kraft aufbringt, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/11/agonie_cover.jpg" alt="agonie_cover" title="agonie_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-5756" />sich aus sich selbst heraus zu erneuern und deshalb binnen kürzester Zeit ausgetilgt werden wird. Obwohl sein Film als Collage zwangsläufig einen etwas zerfahrenen Eindruck macht und sich gegen Ende leichte Längen einschleichen: wenn es um morbide Bilder und aus den Fugen geratende Welten geht, kann Klimow keiner so schnell das Wasser reichen.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Agoniya <strong>Land:</strong> Sowjetunion <strong>Jahr:</strong> 1981 <strong>Regie:</strong> Elem Klimov <strong>Darsteller:</strong> Aleksei Petrenko, Anatoli Romashin, Velta Line<strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0081991/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0012OVDZO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Abschied von Matjora</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 04:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Elem Klimow]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tage von Matjora sind gezählt: das kleine Inseldorf soll einem Stausee weichen und komplett geflutet werden. Gegen den heftigen Widerstand der Einwohner setzen die Behörden den Räumungszeitplan minutiös um. Doch selbst als bereits alle Häuser niedergebrannt sind stellen sich noch Einwohner quer – eine Tragödie bahnt sich an. „Postschanije“, so der Originaltitel, war ursprünglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/07/abschied_von_matjora_scene.jpg" alt="abschied_von_matjora_scene" title="abschied_von_matjora_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-1191" />Die Tage von Matjora sind gezählt: das kleine Inseldorf soll einem Stausee weichen und komplett geflutet werden. Gegen den heftigen Widerstand der Einwohner setzen die Behörden den Räumungszeitplan minutiös um. Doch selbst als bereits alle Häuser niedergebrannt sind stellen sich noch Einwohner quer – eine Tragödie bahnt sich an. <span id="more-1190"></span>„Postschanije“, so der Originaltitel, war ursprünglich ein Projekt von Larissa Schepitko. Weil die Regisseurin während der Dreharbeiten tödlich verunglückte, führte ihr Ehemann Elem Klimow („Geh und Sieh“, „Agonie“) den Film vier Jahre später zu Ende. Auch in diesem Werk dominiert russische Schwermut: aus eindringlichen, wunderschönen Bilder webt Klimow ein düsteres Panorama des Untergangs. Im tieferen Sinn ist „Postschanije“ natürlich auch eine allgemeingültige Reflektion über Tradition und Fortschrittfanatismus. Das vielleicht schönste Bild für diesen endlosen Kampf findet Klimow in einem hochgewachsenen Baum, der so etwas wie das spirituelle Zentrum des Dorfes darstellt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/07/abschied_von_matjora_cover.jpg" alt="abschied_von_matjora_cover" title="abschied_von_matjora_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-1192" />Nachdem man mit Axt, Motorsäge und Traktor erfolglos versucht hat ihn zu Fall zu bringen, steckt  man in zuletzt kurzerhand in Brand. Trotz symbolgewaltiger Momente wie diesem und dem großartigen Score ist von den drei bemerkenswerten Filmen die Klimow in den 80ern gedreht hat, dieser nicht der größte. Vielleicht, weil die vermittelte Botschaft sich eigentlich von selbst versteht. Vielleicht aber auch, weil wir selbst alle „Matjoras“ dieser Welt schon geflutet haben.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Postschanije <strong>Land:</strong> Sowjetunion <strong>Jahr:</strong> 1983 <strong>Regie:</strong> Elem Klimow <strong>Darsteller:</strong> Stefanija Stanjuta, Lew Durow, Alexei Petrenko<strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0086149/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00030GSQ2/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Geh und sieh</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 19:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Alexei Krawtschenko]]></category>
		<category><![CDATA[Elem Klimow]]></category>

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		<description><![CDATA[Der junge Fljora (Alexei Krawtschenko) schließt sich im Belorussland des Jahres 1943 einer von vielen Partisaneneinheiten an, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die hitlerdeutschen Armeen aus dem Land zu treiben. Um gesichtslose Bauerndörfer mit lehmigen Feldwegen, um endlose Wälder und Agrarlandschaften tobt ein erbitterter Kampf. Das Partisanenlager wird bei einem deutschen Luftangriff schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/05/geh_und_sieh_scene.jpg" alt="geh_und_sieh_scene" title="geh_und_sieh_scene" width="200" height="119" class="alignleft size-full wp-image-482" />Der junge Fljora (Alexei Krawtschenko) schließt sich im Belorussland des Jahres 1943 einer von vielen Partisaneneinheiten an, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die hitlerdeutschen Armeen aus dem Land zu treiben. Um gesichtslose Bauerndörfer mit lehmigen Feldwegen, um endlose Wälder und Agrarlandschaften tobt ein erbitterter Kampf. <span id="more-481"></span>Das Partisanenlager wird bei einem deutschen Luftangriff schon bald dem Erdboden gleichgemacht, die Widerständler zerstreuen sich in die Umgebung. Doch ihr Kampf bleibt nicht ohne Gegenreaktion: der deutsche Feind beginnt seinen grausamen Terror in die Dörfer zu tragen und, befeuert von der nazistischen Rassenideologie, den Führerbefehl der &#8220;verbrannten Erde&#8221; in voller Härte umzusetzen. Dieser Wahnsinn aus Gewalt und Gegengewalt gräbt tiefe Spuren in das Gesicht des 14-jährigen, der in einer der letzten schockierenden Einstellungen des Films bereits das Aussehen eines Greises hat. Regisseur Elem Klimow ist ein wahrer Meister in der Darstellung sowohl körperlicher wie psychischer Gewalt. Im Gegensatz zu einem Großteil sogenannter Anti-Kriegsfilme verweigert er sich jeder Form der Ästhetisierung: &#8220;sein&#8221; Großer Vaterländischer Krieg ist ein nicht enden wollender grauenhafter Albtraum. Keine Helden, nirgends. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/05/geh_und_sieh_cover.jpg" alt="geh_und_sieh_cover" title="geh_und_sieh_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-483" />Wer an dieser Stelle nur an dumpfe Metzeleien denkt, liegt falsch. Zwar zeigt Klimow einmal geradezu penibel die Vernichtung eines Dorfes, doch spiegelt er die Qual der Menschen auch in unheimlichen, verstörenden Naturaufnahmen. Neben der atemberaubenden Schlusssequenz tut die Mischung aus elegischer Streichermusik, Störgeräuschen und surreal wirkenden, dröhnenden Klängen das Übrige, um &#8220;Geh und Sieh&#8221; in eine ganz eigene Liga der Kriegsfilme zu hieven.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Idi i smotri <strong>Land:</strong> Sowjetunion <strong>Jahr:</strong> 1985 <strong>Regie:</strong> Elem Klimow <strong>Darsteller:</strong> Alexei Krawtschenko, Olga Mironowa, Ljubomiras Laucevicius <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0091251/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/B000BYVPOA/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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