<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Movie Shack &#187; Carl Theodor Dreyer</title>
	<atom:link href="http://movie-shack.de/tag/carl-theodor-dreyer/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://movie-shack.de</link>
	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 May 2019 15:05:54 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Gertrud</title>
		<link>http://movie-shack.de/gertrud.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/gertrud.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 00:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Theodor Dreyer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=6442</guid>
		<description><![CDATA[In seinem letzten Film von 1964 fährt Carl Theodor Dreyer noch einmal alle Geschütze auf, für die man ihn entweder liebt oder hasst. Sein Spiel, den Fokus voll auf die Handlung zu legen und sämtliche störende Elemente außen vor zu lassen, treibt er hier auf die Spitze. Nicht nur dass die Kulisse wie seit jeher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/04/gertrud_scene.jpg" alt="gertrud_scene" title="gertrud_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-6443" />In seinem letzten Film von 1964 fährt Carl Theodor Dreyer noch einmal alle Geschütze auf, für die man ihn entweder liebt oder hasst. Sein Spiel, den Fokus voll auf die Handlung zu legen und sämtliche störende Elemente außen vor zu lassen, treibt er hier auf die Spitze. <span id="more-6442"></span>Nicht nur dass die Kulisse wie seit jeher äußerst karg erscheint, auch Dialoge und Mimik wurden auf ein Minimum heruntergefahren, um so die größtmögliche Konzentration auf die Entfaltung der Geschichte zu gewährleisten. Ein Meister, wem dies gelingt, aber selbst Dreyer, der diesen reduzierten Stil kultiviert hat, gelingt mit &#8220;Gertrud&#8221; nicht der ganz große Wurf. Die Bilder, wie so oft genial. Nur fehlt dieses Mal einfach das ansprechende Thema dazu. Gertrud ist aus weiblicher Sicht eigentlich in einer perfekten Position. Die Männer liegen ihr zu Füßen und verzeihen ihr alles. Fremdgehen &#8211; kein Problem. Ebenso wenig wie das Einfordern großer und uneingeschränkter Liebe für sie. Was wiederum die Männer an dieser Frau finden und zu finden hoffen, bleibt schleierhaft, da sie mit ihrem totalitären Anspruch ohne nennenswerte Gegenleistung irgendwo auf die Nerven geht. Und das ist auch das Problem der Geschichte. Was die Dame nun eigentlich will und wie es es zu erreichen gedenkt, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/04/gertrud_cover.jpg" alt="gertrud_cover" title="gertrud_cover" width="130" height="192" class="alignright size-full wp-image-6444" />bleibt unklar, eine genauere Auseinandersetzung mit der Figur so gut wie unmöglich. Nichtsdestotrotz markiert dieses Werk mit all seinem Licht und Schatten das Karriereende eines der ganz großen Regiemeister, mit dem sich filmgeschichtlich wohl nur Größen wie Bergman, Antonioni, Fellini usw. messen können.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Gertrud <strong>Land:</strong> Dänemark <strong>Jahr:</strong> 1964 <strong>Regie:</strong> Carl Theodor Dreyer <strong>Darsteller:</strong> Nina Pens Rode, Bendt Rothe, Ebbe Rode <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0058138/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B001CQFNNK/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/gertrud.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Du sollst deine Frau ehren</title>
		<link>http://movie-shack.de/du-sollst-deine-frau-ehren.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/du-sollst-deine-frau-ehren.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 13:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Theodor Dreyer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=5949</guid>
		<description><![CDATA[Mit seinem Stummfilm aus dem Jahre 1925 schafft Carl Theodor Dreyer einen unumwundenen Abgesang auf die vermeintliche Schwäche des weiblichen Geschlechts. Bevor das herrschsüchtige Familienoberhaupt Johannes jedoch zu schätzen weiß, was er an seiner Frau hat, bedarf es einer ausgedehnten Zeit der Läuterung. Denn eines Tages hält seine Gattin Astrid dem Druck und dem ständigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/12/du_sollst_deine_frau_ehren_scene.jpg" alt="du_sollst_deine_frau_ehren_scene" title="du_sollst_deine_frau_ehren_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5950" />Mit seinem Stummfilm aus dem Jahre 1925 schafft Carl Theodor Dreyer einen unumwundenen Abgesang auf die vermeintliche Schwäche des weiblichen Geschlechts. Bevor das herrschsüchtige Familienoberhaupt Johannes jedoch zu schätzen weiß, was er an seiner Frau hat, bedarf es einer ausgedehnten Zeit der Läuterung. <span id="more-5949"></span>Denn eines Tages hält seine Gattin Astrid dem Druck und dem ständigen Gequengel um Lappalien nicht mehr stand und flüchtet. Zurück bleiben die Kinder und ein verdutzter Ehemann, der sich vorerst keiner Schuld bewusst ist. Nach und nach begreift er aber, in manchen Situationen schneller als in anderen, was er an seiner Gemahlin hatte. In eine Zeit hinein, in der die erste Aufgabe der Frau wohl darin bestand, Kinder in die Welt zu setzen und regelmäßig für warme Mahlzeiten auf dem Tisch zu sorgen, schlägt Dreyer einen anderen Weg vor und versucht den Fokus weg von dieser Standardversorgung, hin zu einer individuellen Wahrnehmung der Frau mit all ihren Stärken zu lenken. Nicht wenigen seiner Zeitgenossen dürfte diese Sichtweise sauer aufgestoßen sein, da sie sich als alleinige Geldbeschaffer in einer privilegierten Position sahen. Glücklicherweise vermeidet der Regisseur es, zum großen Emanzensturm auf die männliche Bastion aufzurufen. Auch bei ihm sind die Rollen klassisch verteilt, im Vordergrund steht die gegenseitige Wertschätzung der Partner. So gelingt Dreyer ein interessanter Blick auf seine Zeit und die damals herrschenden Zustände. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/12/du_sollst_deine_frau_ehren_cover.jpg" alt="du_sollst_deine_frau_ehren_cover" title="du_sollst_deine_frau_ehren_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-5951" />Was bei der von Arthaus vorgelegten DVD Edition auf Dauer nervt ist die seichte Klaviermusik, die penetrant dieselben Melodiebögen wiederholt ohne auf die gezeigten Szenen einzugehen. Das hätte besser gelöst werden können.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Du skal ære din hustru <strong>Land:</strong> Dänemark <strong>Jahr:</strong> 1925 <strong>Regie:</strong> Carl Theodor Dreyer <strong>Darsteller:</strong> <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0015768/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B001O3AHVY/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/du-sollst-deine-frau-ehren.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>La passion de Jeanne d&#8217;Arc</title>
		<link>http://movie-shack.de/la-passion-de-jeanne-darc.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/la-passion-de-jeanne-darc.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 00:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Theodor Dreyer]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Falconetti]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=5791</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Stummfilm von Carl Theodor Dreyer sollte eigentlich jedem angehenden Schauspieler als Lehrstück gelten. In seinen filmischen Mitteln entweder sehr reduktionistisch oder schlichtweg unauffällig, konzentriert sich Dreyer damit inhaltlich wie inszenatorisch auf das Allerwesentlichste. Die Geschichte der Jeanne d&#8217;Arc ist an sich schon recht bekannt und somit überrascht auch das Ende nicht. Jedoch hat Dreyer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/12/la_passion_de_jean_darc_scene.jpg" alt="la_passion_de_jean_darc_scene" title="la_passion_de_jean_darc_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5792" />Dieser Stummfilm von Carl Theodor Dreyer sollte eigentlich jedem angehenden Schauspieler als Lehrstück gelten. In seinen filmischen Mitteln entweder sehr reduktionistisch oder schlichtweg unauffällig, konzentriert sich Dreyer damit inhaltlich wie inszenatorisch auf das Allerwesentlichste. Die Geschichte der Jeanne d&#8217;Arc ist an sich schon recht bekannt und somit überrascht auch das Ende nicht. Jedoch hat Dreyer keinen einfachen pompösen Historienfilm gedreht. <span id="more-5791"></span> Er beschränkt sich fast ausschließlich auf das Verhör Jeannes vor einem Tribunal, dass sie der Ketzerei anklagt, weil sie behauptet, sie sei Gottes Tochter. Im Groben kann man den Film als eine Parabel auf die Passion Christi sehen, überall sind die Parallelen deutlich. Was jedoch besonders bemerkenswert ist, ist die Inszenierung: Dreyer verzichtet fast komplett auf Totalen oder weiter entfernte Einstellungen und verweilt stattdessen mit der Kamera immer direkt an den Gesichtern aller handelnden Personen. Ständig in Großaufnahme kann man somit als Zuschauer, trotz des fehlenden Tons, jede noch so kleine Regung, Reaktion und Änderung der Emotion ablesen. Der Film wird also über das Gesicht erzählt, so sehr, dass nicht mal wirklich jedes gesprochene Wort als Texteinblendung übersetzt werden muss. Das geht natürlich nur, wenn die schauspielerische Darstellung dem standhält und diese ist, soweit kann man gehen, einfach großartig. Selten hat man ein solch expressives Mimenspiel gesehen, ohne dass es jedoch in einer vollkommen übersteigerten Theatralik und damit unfreiwilligen Komik münden würde. Dazu gesellen sich lange Einstellungen, die Zeit geben, um eben in den Gesichtern zu lesen, doch wenn sich die Handlung an zwei Punkten zuspitzt, dann zeigt sich auch eine meisterhafte Montage der Bilder, die auf einmal ihren Rhythmus stark beschleunigen. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/12/la_passion_de_jean_darc_cover.jpg" alt="la_passion_de_jean_darc_cover" title="la_passion_de_jean_darc_cover" width="130" height="177" class="alignright size-full wp-image-5793" />&#8220;La Passion de Jeanne d&#8217;Arc&#8221; ist von großer schauspielerischer Intensität geprägt und dürfte auch in seiner inszenatorischen Herangehensweise einzigartig sein und ist auch heute noch auf jeden Fall eine Sichtung wert.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> La passion de Jeanne d&#8217;Arc <strong>Land:</strong> Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1928 <strong>Regie:</strong> Carl Theodor Dreyer <strong>Darsteller:</strong> Maria Falconetti, Eugene Silvain, André Berley<strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0019254/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B003D7SF9K/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/la-passion-de-jeanne-darc.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Wort</title>
		<link>http://movie-shack.de/das-wort.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/das-wort.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 03:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Theodor Dreyer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=5734</guid>
		<description><![CDATA[Carl Theodor Dreyer hat sich nie gescheut, auch schwierige Themen anzugehen. So auch in diesem Falle. Es geht, kurz zusammengefasst, um nichts Geringeres als die Frage, ob es Gott gibt, wie er wirkt und ob es noch zu Wundern kommen kann. Für einen solchen Stoff eignet sich der auf das Wesentliche konzentrierte Blick des Regisseurs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/11/das_wort_scene.jpg" alt="das_wort_scene" title="das_wort_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5735" />Carl Theodor Dreyer hat sich nie gescheut, auch schwierige Themen anzugehen. So auch in diesem Falle. Es geht, kurz zusammengefasst, um nichts Geringeres als die Frage, ob es Gott gibt, wie er wirkt und ob es noch zu Wundern kommen kann. Für einen solchen Stoff eignet sich der auf das Wesentliche konzentrierte Blick des Regisseurs hervorragend, einzig Ingmar Bergmann dürfte mit &#8220;Das Siebte Siegel“ ähnliche starke Bilder zu einer ähnlichen Thematik geschaffen haben. <span id="more-5734"></span>Als Träger der Botschaft dient ein kleines Gehöft in Dänemark Anfang des 20. Jahrhunderts, das von der angesehenen Familie Borgen bewirtschaftet wird. Ein Gottesglaube war in der damaligen zeit eine Selbstverständlichkeit und der allsonntägliche Kirchenbesuch ungeschriebenes Gesetz. Der Feind jedes Glaubens ist bekanntlich seine Ritualisierung, das Wiederkäuen alter Traditionen ohne diese zu hinterfragen. Mit diesem Umstand haben auch einige Familienangehörige zu kämpfen. Da ist der Patriarch Morten, ein Fels in der Brandung, der kein Stück an sich und seinem Glauben rütteln lässt. Gesegnet wurde er mit zwei Söhnen, Mikkel und Johannes. Mikkel, bezeichnen wir ihn einmal als stark Zweifelnden, hat wenig für den Glauben des Vaters übrig. Ganz im Gegenteil zu Johannes der sich nach einem Schock für niemand Geringeren als Jesus selbst hält. Als Mikkels Frau stirbt, bricht ein wahrer Sturm los. Wer hat Recht mit seiner Überzeugung: der gläubige Christ, der atheistische Arzt, der die Frau nicht retten konnte &#8211; oder doch Johannes, der jedem Einzelnen mit seinen Bibelzitaten treffsicher einen Spiegel vorhält? Brisant wird es, als Johannes behauptet, die verstorbene Frau wieder zum Leben erwecken zu können. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/11/das_wort_cover.jpg" alt="das_wort_cover" title="das_wort_cover" width="130" height="180" class="alignright size-full wp-image-5736" />Die Thematik spricht sicherlich nicht jedem zu. Dennoch brilliert Dreyer mit ausdrucksstarken Bildern und Dialogen, denen man sich nicht entziehen kann. &#8220;Das Wort&#8221; ist keine leichte Kost, kein einfacher Imbiss den man einfach so mitnimmt. Aber auf jeden Fall absolut sehenswert.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Ordet <strong>Land:</strong> Dänemark <strong>Jahr:</strong> 1955 <strong>Regie:</strong> Carl Theodor Dreyer <strong>Darsteller:</strong> Henrik Malberg, Emil Hass Christensen, Preben Lerdorff Rye <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0048452/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000E1P2XK/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/das-wort.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tag der Rache</title>
		<link>http://movie-shack.de/tag-der-rache.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/tag-der-rache.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 00:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Theodor Dreyer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=5009</guid>
		<description><![CDATA[Karge Interieurs, minimalistisches Schauspiel, kunstfertiger (da stummfilmerprobter) Einsatz von Licht und Schatten &#8211; und über allem: eine fast andächtige Stille. Konzentriert und stilistisch extrem verknappt nähert sich Carl Theodor Dreyer in &#8220;Tag der Rache&#8221;, entstanden 1943 im besetzten Dänemark, dem frühneuzeitlichen Phänomen des Hexenwahns. Dieser ist für ihn das Produkt zwischenmenschlicher Verwerfungen: die Scheiterhaufen brennen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/08/tag_der_rache_scene.jpg" alt="tag_der_rache_scene" title="tag_der_rache_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5010" />Karge Interieurs, minimalistisches Schauspiel, kunstfertiger (da stummfilmerprobter) Einsatz von Licht und Schatten &#8211; und über allem: eine fast andächtige Stille. Konzentriert und stilistisch extrem verknappt nähert sich Carl Theodor Dreyer in &#8220;Tag der Rache&#8221;, entstanden 1943 im besetzten Dänemark, dem frühneuzeitlichen Phänomen des Hexenwahns. <span id="more-5009"></span>Dieser ist für ihn das Produkt zwischenmenschlicher Verwerfungen: die Scheiterhaufen brennen, weil Neid, Egoismus und Herrschsucht die Flammen am Leben erhalten. Das alles zeigt Dreyer am Beispiel einer von dunklen Geheimnissen umgebenen Pfarrerfamilie, deren traute Idylle am Anfang nur leichte Risse zeigt, sich dann aber in kürzester Zeit in einen Albtraum verwandelt. Doch so bestechend die Bildsprache auch ist, der Film hat seine Schwächen. Die Psychologie der Charaktere ist nicht immer schlüssig, das Ende überhastet, der ein oder andere Dialog schlicht überflüssig. Besonders interessant ist natürlich die Figur des schuldgeplagten Protestantenpredigers, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/08/tag_der_rache_cover.jpg" alt="tag_der_rache_cover" title="tag_der_rache_cover" width="130" height="178" class="alignright size-full wp-image-5011" />der an seiner moralischen Ambivalenz zu zerbrechen droht und damit bereits auf einen anderen Großen des skandinavischen Kinos hinweist: Ingmar Bergman.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Vredens dag <strong>Land:</strong> Dänemark <strong>Jahr:</strong> 1943 <strong>Regie:</strong> Carl Theodor Dreyer <strong>Darsteller:</strong> Thorkild Roose, Lisbeth Movin, Sigrid Neiiendam <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0036506/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B001O3AHVY/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/tag-der-rache.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vampyr &#8211; Der Traum des Allan Grey</title>
		<link>http://movie-shack.de/vampyr-der-traum-des-allan-grey.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/vampyr-der-traum-des-allan-grey.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 20:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Theodor Dreyer]]></category>
		<category><![CDATA[Julian West]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://movie-shack.de/?p=3366</guid>
		<description><![CDATA[Moderne Vampire sind oft große Leidende, ob sie nun von ihrer eigenen Unsterblichkeit gequält werden oder einer unmöglichen Liebe. Anders in &#8220;Vampyr&#8221;, dem einzigen Horrorfilm der dänischen Regielegende Carl Theodor Dreyer. Hier sind die Blutsauger dämonische Wesen, die mit den Schatten hingerichteter Verbrecher im Bunde sind und deren einzige Absicht es ist, die Seelen ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/12/vampyr_scene.jpg" alt="vampyr_scene" title="vampyr_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-3367" />Moderne Vampire sind oft große Leidende, ob sie nun von ihrer eigenen Unsterblichkeit gequält werden oder einer unmöglichen Liebe. Anders in &#8220;Vampyr&#8221;, dem einzigen Horrorfilm der dänischen Regielegende Carl Theodor Dreyer. Hier sind die Blutsauger dämonische Wesen, die mit den Schatten hingerichteter Verbrecher im Bunde sind und deren einzige Absicht es ist, die Seelen ihrer Opfer in die ewige Verdammnis zu zerren. <span id="more-3366"></span>Das ist nicht nur näher am ursprünglichen Volksaberglauben, sondern in der Art und Weise der Umsetzung auch richtungsweisend für das gesamte Gruselkino. Seinen besonderen Reiz erhält der Film dadurch, dass er zur Zeit einer cineastischen Revolution entstanden ist, und zwar an der Schwelle des Umbruchs vom Stumm- zum Tonfilm. Das Schauspiel in &#8220;Vampyr&#8221; ist unübersehbar vom Stummfilm geprägt, auch sind die Dialoge und Toneffekte noch spärlich. Diese Mischung sorgt für eine gespenstische, entrückte Atmosphäre: &#8220;Vampyr&#8221; ist in einem Schwebezustand zwischen Wach- und Traumwelt angespiedelt. Es ist verblüffend, was Dreyer trotz seiner finanziellen Einschränkungen alleine durch Kamerafilter und seinen Einsatz von Licht und Schatten anstellt. Die Handlung, in der der Student Allen Grey ein Dorf von einer umhergeisternden Vampirin befreit, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2009/12/vampyr_cover.jpg" alt="vampyr_cover" title="vampyr_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-3368" />ist nebensächlich: &#8220;Vamypr&#8221; lebt allein von seinen Bildern. Dreyers Werk ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Doch eines steht fest: würde er heute leben und arbeiten, man hätte für Regisseure vom Schlage eines Lars von Trier wohl kaum mehr als ein mitleidiges Lächeln übrig.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Vampyr &#8211; Der Traum des Allan Grey <strong>Land:</strong> Frankreich, Deutschland <strong>Jahr:</strong> 1932 <strong>Regie:</strong> Carl Theodor Dreyer <strong>Darsteller:</strong> Julian West, Henriette Gerard, Jan Hieronimko, Rena Mandel, Sybille Schmitz <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0023649/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00198BEG6/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://movie-shack.de/vampyr-der-traum-des-allan-grey.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
