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	<title>Movie Shack &#187; Birgit Minichmayr</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Gnade</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2014 19:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Birgit Minichmayr]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Vogel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon eine recht merkwürdige Angelegenheit mit diesem Ding namens Gnade. Sie ist keine Sache, die man erwarten, sich erarbeiten, geschweige denn verdienen kann. Es bleibt vielmehr ein bewusster Willensakt des Anderen, jemanden entweder Gnade zuteil werden zu lassen &#8211; oder eben gnadenlos zu sein. Regisseur Matthias Glasner (&#8221;Der freie Wille&#8221;) spürt dieser Sache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/08/gnade_scene.jpg" alt="gnade_scene" title="gnade_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10557" />Es ist schon eine recht merkwürdige Angelegenheit mit diesem Ding namens Gnade. Sie ist keine Sache, die man erwarten, sich erarbeiten, geschweige denn verdienen kann. Es bleibt vielmehr ein bewusster Willensakt des Anderen, jemanden entweder Gnade zuteil werden zu lassen &#8211; oder eben gnadenlos zu sein. <span id="more-10556"></span>Regisseur Matthias Glasner (&#8221;Der freie Wille&#8221;) spürt dieser Sache hoch oben in den Weiten Norwegens nach, wohin sich das Ehepaar Niels (Jürgen Vogel) und Maria (Birgit Minichmayr) samt Sohn berufsbedingt verzogen hat. Dort in Hammerfest, der nördlichsten Stadt Europas, gibt es viel Natur, schier ewiges Eis und endlose dunkle Nächte. Möglicherweise der richtige Ort, um viel Geld zu verdienen &#8211; und vielleicht der falsche, um eine stark in Wanken geratene Ehe wieder ins Lot zu bekommen. Denn in dieser stimmt so einiges nicht. Niels vergnügt sich mit anderen Frauen, während Maria ihr Heil in vielen Überstunden in einem Hospiz sucht. Aber genau in diese Situation hinein passiert es. Das, was alles verändert. Bei einer nächtlichen Heimfahrt fährt Maria etwas an &#8211; wie sich später herausstellt, ein Mädchen. Sie flüchtet, ohne die Sache genauer untersucht zu haben. Nun könnte man meinen, die Geschichte würde schnell auffliegen. Aber da keine Zeugen auftauchen und Maria sich nur ihrem Ehemann anvertraut, bleibt sie als Täterin unerkannt. Endlich wieder einmal ein sehenswerteres Drama aus Deutschland, möchte man fast meinen. Was so alles möglich ist, wenn man mal auf überflüssigen Kitsch und zu viel falsches Geheul verzichtet und seiner Geschichte stattdessen interessante Charaktere und mehr als einen 08/15-Plot gönnt! Vielleicht wirkt &#8220;Gnade&#8221; auch einfach durch das überzeugende Duo <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/08/gnade_cover.jpg" alt="gnade_cover" title="gnade_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-10558" />&#8220;Minichmayr/Vogel so realistisch. Zumindest schafft Glasner es, die Geschichte glaubhaft an den Mann zu bringen und beweist dabei Mut zu einer düsteren Grundstimmung sowie ein glückliches Händchen bei der Wahl der Lokation.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Gnade <strong>Land:</strong> Deutschland, Norwegen <strong>Jahr:</strong> 2012 <strong>Regie:</strong> Matthias Glasner <strong>Darsteller:</strong> Birgit Minichmayr, Jürgen Vogel, Henry Stange <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2179055/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B009LT1P8M/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Hotel</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jun 2012 17:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Birgit Minichmayr]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Weisz]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwo ganz weit im &#8220;Grünen&#8221; liegt das Hotel, in dem Irene ihre berufliche Zukunft sieht. Rings um das Gebäude gibt es rein gar nichts außer sehr viel Wald, Ruhe und Abgeschiedenheit. Positiv ausgedrückt hat man viel Zeit, sich auf seinen Job zu konzentrieren. Negativ gesehen sitzt man in dieser Unterkunft fast wie in einem Gefängnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/06/hotel_scene.jpg" alt="hotel_scene" title="hotel_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8293" />Irgendwo ganz weit im &#8220;Grünen&#8221; liegt das Hotel, in dem Irene ihre berufliche Zukunft sieht. Rings um das Gebäude gibt es rein gar nichts außer sehr viel Wald, Ruhe und Abgeschiedenheit. Positiv ausgedrückt hat man viel Zeit, sich auf seinen Job zu konzentrieren. Negativ gesehen sitzt man in dieser Unterkunft fast wie in einem Gefängnis fest. Ähnlich wie in &#8220;Shining&#8221;, &#8220;Das Schweigen&#8221; und vergleichbaren Filmen entwickelt das Hotel auch hier eine Art Eigenleben. <span id="more-8291"></span>Das Hotel als niemals dauerhafte Heimat und Portal/Zwischenstation an einen anderen Ort &#8211; ausgehend von diesem Grundgedanken entwickelt Jessica Hausner alleine durch das nüchterne Abfilmen des irgendwo lebensfeindlichen Ortes und seines Innenlebens eine unheimliche Stimmung. Das Unheil bzw. das Grauen spielt sich dabei ausschließlich im Kopf des Zuschauers ab. Bildet sich Irene alles nur ein oder ist an den subtilen Andeutungen etwas Wahres dran? Auch außerhalb des Hauses findet Irene weder Ruhe noch Schutz: der düstere Wald ringsum wirkt wie aus einem Grimmschen Märchen entnommen, in dem man hinter jedem Baum eine mythische Gestalt erwartet. Eigentlich bleibt in diesem Film alles offen. Das Handeln von Irene bleibt wie das aller anderen Akteure rätselhaft. Selbst das Ende bietet wenig, was zur Aufklärung beitragen könnte. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/06/hotel_cover.jpg" alt="hotel_cover" title="hotel_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-8294" />Aber genau macht auch die Stärke von &#8220;Hotel&#8221; aus, der eine Menge Raum für eigene Interpretationen lässt. Wem das zu anstrengend ist, der kann sich immer noch an der düsteren, unheilvollen Stimmung ergötzen und das Schauspiel von Franziska Weisz genießen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Hotel <strong>Land:</strong> Österreich,Deutschland  <strong>Jahr:</strong> 2004 <strong>Regie:</strong> Jessica Hausner <strong>Darsteller:</strong> Franziska Weisz, Birgit Minichmayr, Marlene Streeruwitz <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0415855/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000K7V98A/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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