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	<title>Movie Shack &#187; Alexander Sokurow</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Faust (2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Sokurow]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Schygulla]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Gott, kein Himmelsprolog, kein Hexensabbat &#8211; und aus dem sardonischen Teufel Mephisto wird kurzerhand die ringelschwänzige Schandfigur eines von sehr irdischen Bedürfnissen getrieben Wucherers. Alexander Sokurow erzählt den &#8220;Faust&#8221; als Sinnsuchertragödie ohne metaphysischen Überbau: die Seele, das ist etwas, was nicht existiert und trotzdem verkauft werden kann. Auffällig ist in diesem Zusammenhang die unmittelbare, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/05/faust_scene.jpg" alt="faust_scene" title="faust_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8108" />Kein Gott, kein Himmelsprolog, kein Hexensabbat &#8211; und aus dem sardonischen Teufel Mephisto wird kurzerhand die ringelschwänzige Schandfigur eines von sehr irdischen Bedürfnissen getrieben Wucherers. Alexander Sokurow erzählt den &#8220;Faust&#8221; als Sinnsuchertragödie ohne metaphysischen Überbau: die Seele, das ist etwas, was nicht existiert und trotzdem verkauft werden kann. <span id="more-8107"></span>Auffällig ist in diesem Zusammenhang die unmittelbare, schmutzige Körperlichkeit, die er dem Stoff unterschiebt: gleich in der ersten Szene etwa darf sein Faust (Johannes Zeiler) ausführlich glitschiges Gedärm aus einem Leichnam zerren. Mit Goethes Stück hat diese &#8211; der Achtung vor dem Original halber &#8211; dennoch komplett auf Deutsch gedrehte &#8220;Faust&#8221;-Version nicht mehr allzuviel zu tun. Ein paar Zitatfetzen, die ein oder andere bekannte Figur &#8211; dabei bleibt es. Kaum etwas wird eindeutig gemacht, alles nur angestoßen. Vieles ist auch einfach nur Effekthascherei, die zum Teil verzerrten Bilder etwa oder Georg Friedrichs hübsch überdrehter, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/05/faust_cover.jpg" alt="faust_cover" title="faust_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-8109" />aber völlig zusammenhangsloser Auftritt als Homunculus-Schöpfer Wagner. Am Ende stellt sich die Frage, was einem diese nebulöse, über weite Strecken frei assoziierte Gelehrtenodysee denn nun eigentlich sagen will beziehungsweise sagen kann. Genie oder Blender: im Falle Sokurows liegt die Wahrheit, wie so oft, wohl irgendwo in der Mitte.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Faust <strong>Land:</strong> Russland <strong>Jahr:</strong> 2011 <strong>Regie:</strong> Alexander Sokurow <strong>Darsteller:</strong> Johannes Zeiler, Hanna Schygulla, Georg Friedrich <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1437357/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B007EAGD6O/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Vater und Sohn</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 00:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Sokurow]]></category>

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		<description><![CDATA[Alexander Sokurow (&#8221;Russian Ark&#8221;) geht ein altes und sicherlich nicht leichtes Thema mit sehr weichgezeichneten Bildern an. Es geht um die familiäre Trennung, wenn die Kinder flügge geworden sind und nach einem selbstbestimmten Leben streben. Die Szenerie zwischen Vater und Sohn spielt die meiste Zeit in einer kleinen Dachwohnung und wirkt wenig inspiriert. Lose Sätze, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/07/vater_und_sohn_scene.jpg" alt="vater_und_sohn_scene" title="vater_und_sohn_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-4922" />Alexander Sokurow (&#8221;Russian Ark&#8221;) geht ein altes und sicherlich nicht leichtes Thema mit sehr weichgezeichneten Bildern an. Es geht um die familiäre Trennung, wenn die Kinder flügge geworden sind und nach einem selbstbestimmten Leben streben. Die Szenerie zwischen Vater und Sohn spielt die meiste Zeit in einer kleinen Dachwohnung und wirkt wenig inspiriert. <span id="more-4921"></span>Lose Sätze, die nicht selten schwer in einen Kontext zu bringen sind, fügen sich mit der schönen Musik von Tschaikowski zu einem melancholischen Drama, mit dem sich letztlich nicht viel anfangen lässt. Eine lineare Handlung sucht man vergebens. Viel mehr vermischen sich hier Traum und Realität zu einem diffusen Gefühlbild der Abschiedsnahme. Sicherlich hätten dem Film einige prägnante Punkte gut getan, so dass man es als Zuschauer leichter hätte, in die Gedankenwelt Sokurows einzutauchen. So bleibt man ein wenig ratlos zurück, immer darauf wartend, dass denn jetzt endlich einmal etwas geschieht, was einem den Zugang zur Geschichte eröffnen könnte. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/07/vater_und_sohn_cover.jpg" alt="vater_und_sohn_cover" title="vater_und_sohn_cover" width="130" height="179" class="alignright size-full wp-image-4923" />Immerhin gelingen Sokurow die verträumten Bilder, die man sich bei einem solchen Drama wünscht. Gespielt wird das Ganze interessanterweise von Laien, was man aber zu keinem Zeitpunkt bemerkt.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Otets i syn <strong>Land:</strong> Russland, Deutschland, Italien, Niederlande <strong>Jahr:</strong> 2003 <strong>Regie:</strong> Alexander Sokurow <strong>Darsteller:</strong> Andrej Shchetinin, Alexej Neymyshew, Alexander Razbash <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0363249/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000CFX7OO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Russian Ark</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 03:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Sokurow]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines der größten Museen der Welt, die altehrwürdige Eremitage in St. Petersburg, dient Alexander Sokurow als Theaterbühne für ein Ehrfurcht gebietendes Schauspiel. &#8220;Russian Ark&#8221; zeigt mit über 2000 Statisten und mehreren Orchestern nicht weniger als 300 Jahre russischer Geschichte und kommt dabei ohne einen einzigen Schnitt aus. Die längste Kamerafahrt der Filmgeschichte &#8211; eine koordinatorische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/04/russian_ark_scene.jpg" alt="russian_ark_scene" title="russian_ark_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-4206" />Eines der größten Museen der Welt, die altehrwürdige Eremitage in St. Petersburg, dient Alexander Sokurow als Theaterbühne für ein Ehrfurcht gebietendes Schauspiel. &#8220;Russian Ark&#8221; zeigt mit über 2000 Statisten und mehreren Orchestern nicht weniger als 300 Jahre russischer Geschichte und kommt dabei ohne einen einzigen Schnitt aus. Die längste Kamerafahrt der Filmgeschichte &#8211; eine koordinatorische Meisterleistung. <span id="more-4205"></span>Im POV-Modus folgt die Kamera des deutschen Steadycam-Experten Tilman Büttner einem nicht näher benannten russischen Erzähler und einem französischen Marquis des 19. Jahrhunderts auf ihrer Reise durch die Zeit. Die Räume der Anlage bergen historische Sternstunden und Tiefpunkte &#8211; von dem ungleichen Gespann sogleich zum Anlass genommen, um über die Weltläufte, die Kunst und das europäisch-russische Verhältnis zu debattieren. Sokurow ist der russischen Seele auf der Spur &#8211; und er findet sie in der Rückschau, im Vergangenen. Sein Bild der Eremitage ist das einer mit Kunstschätzen und Erinnerungen beladenen Arche, die auf dem Meer der Zeit einer offenen Zukunft entgegentreibt. Leicht konsumierbar ist &#8220;Russian Ark&#8221; allerdings nicht. Durch die Art der Umsetzung ergeben sich etliche Längen, deutlich zu oft steht der Stil über dem Inhalt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/04/russian_ark_cover.jpg" alt="russian_ark_cover" title="russian_ark_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-4207" />Darüber hinaus sind Vorkenntnisse in russischer Historie sicher hilfreich. Doch allen Schwächen zum Trotz bleibt &#8220;Russian Ark&#8221; ein äußerst elegantes und mutiges Filmexperiment, das sich auf unbekanntes Terrain vorwagt und die Möglichkeiten des Kinos ganz neu auslotet.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Russkiy kovcheg  <strong>Land:</strong> Russland, Deutschland <strong>Jahr:</strong> 2002 <strong>Regie:</strong> Alexander Sokurow <strong>Darsteller:</strong> Sergei Dontsov, Mariya Kuznetsova, 	Leonid Mozgovoy, <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0318034/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00013UHNQ/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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