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	<title>Movie Shack &#187; Literaturverfilmung</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Das Märchen der Märchen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2016 21:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[John C. Reilly]]></category>
		<category><![CDATA[Salma Hayek]]></category>
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		<description><![CDATA[Märchen sind in praktisch allen Kulturkreisen dieser Welt zu finden. Selbstredend unterscheiden sich diese regional und länderübergreifend &#8211; und dennoch finden sich immer wieder die gleichen Motive. Als Gute-Nacht-Geschichten für kleine Kinder eignen sie sich indes weniger. Zumindest dann nicht, wenn man sich von den blankpolierten Disney-Versionen entfernt und an die &#8220;Urtexte&#8221; herantritt. Genau dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/04/das_maerchen_der_maerchen_scene.jpg" alt="das_maerchen_der_maerchen_scene" title="das_maerchen_der_maerchen_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11702" />Märchen sind in praktisch allen Kulturkreisen dieser Welt zu finden. Selbstredend unterscheiden sich diese regional und länderübergreifend &#8211; und dennoch finden sich immer wieder die gleichen Motive. Als Gute-Nacht-Geschichten für kleine Kinder eignen sie sich indes weniger. Zumindest dann nicht, wenn man sich von den blankpolierten Disney-Versionen entfernt und an die &#8220;Urtexte&#8221; herantritt. <span id="more-11701"></span>Genau dies tut Regisseur Matteo Garrone, indem er sich an die alten Texte des Märchensammlers Giambattista Basile herantraut. Herausgekommen ist dabei ein Märchenfilm, wie man ihn, alleine der hierzulande eher unbekannten Geschichten wegen, nicht alle Tage sieht. Den Fokus legt Garrone auf drei Geschichten (&#8217;Der Floh&#8217;, &#8216;Die Hinterlistige Hirschkuh&#8217; und &#8220;Die geschundene Alte&#8217;) die sehr lose miteinander verbunden sind. So unterhaltsam und bitterböse so manche Szene ist, und damit heraussticht, so plätschert der Film in märchenhafter Verträumtheit vor sich hin. Das ist insofern nicht weiter schlimm, als es sich nun einmal um eine Erzählung handelt, die nicht von der Action lebt, sondern mehr von den Bildern, die sie generiert. Viel schwerer wiegt der Umstand, dass der Regisseur eine seltsame Distanz zu seinen Figuren hält. Kaum einmal kommen Sympathien für eine der Personen auf. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/04/das_maerchen_der_maerchen_cover.jpg" alt="das_maerchen_der_maerchen_cover" title="das_maerchen_der_maerchen_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-11703" />Gewollt oder ungewollt ist das dem Film nicht sonderlich zuträglich. Nach &#8220;Gommorha&#8221; (2008) schafft es mit &#8220;Das Märchen der Märchen&#8221; (2015) ein weiterer Film von Garrone, auf sich aufmerksam zu machen. Ein Regisseur, den man weiter im Auge behalten sollte. Da kommt noch was.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Il racconto dei racconti <strong>Land:</strong> UK, Frankreich, Italien <strong>Jahr:</strong> 2015 <strong>Regie:</strong>  Matteo Garrone <strong>Darsteller:</strong> Salma Hayek, Vincent Cassel, Toby Jones, John C. Reilly <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt3278330">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B011THV2RW/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Macbeth (2015)</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2016 11:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Marion Cotillard]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Fassbender]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Macbeth&#8221; ist eine der berühmtesten Erzählungen von William Shakespeare und bereits Gegenstand von unzähligen Aufführungen und Verfilmungen gewesen. Die Geschichte vom titelgebenden Macbeth, der durch Mord an den König selbst den Thron besteigt und anschließend dem Wahnsinn verfällt, ist also allseits bekannt. Wodurch hebt sich also die Neuinterpretation fürs Kino von Regisseur Justin Kurzel vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/03/macbeth_2015_scene.jpg" alt="macbeth_2015_scene" title="macbeth_2015_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11651" />&#8220;Macbeth&#8221; ist eine der berühmtesten Erzählungen von William Shakespeare und bereits Gegenstand von unzähligen Aufführungen und Verfilmungen gewesen. Die Geschichte vom titelgebenden Macbeth, der durch Mord an den König selbst den Thron besteigt und anschließend dem Wahnsinn verfällt, ist also allseits bekannt. Wodurch hebt sich also die Neuinterpretation fürs Kino von Regisseur Justin Kurzel vom Rest ab?<span id="more-11650"></span></p>
<p>Abgesehen vom Originaltext Shakespeares hat Kurzel für seinen &#8220;Macbeth&#8221; jegliche Theaterursprünge des Stoffes links liegen gelassen. Wo oftmals Verfilmungen von Bühnenstücken auch in ihrer Inszenierung mitunter den Eindruck eines Theaters vermitteln, gilt bei Kurzel einzig die pure cineastische Bildgewalt. Zusammen mit seinem Kameramann Adam Arkapaw wurden Bilder von eindrücklicher surrealer Schönheit und Intensität geschaffen, die ihresgleichen suchen und den Film im Kinojahr 2015 zum visuell atemberaubendsten überhaupt gemacht haben. Die nebeligen Aufnahmen der schottischen Landschaft wirken in ihrer Unwirklichkeit wie aus einer anderen Welt und lassen dabei jeglichen &#8220;Herr der Ringe&#8221;-Postkartenkitsch missen und besonders beim flammenden Finale ist die Leinwand angesichts der umwerfend packenden Feuersröte geradezu am Schmelzen. Die oft unheilvoll aufspielende Musik tut ihr übriges für eine enorm dichte Gesamtatmosphäre, der man sich nur schwer entziehen kann.</p>
<p>All das wäre aber ohne die richtige Besetzung nichts wert, aber auch hier rufen alle Beteiligten Höchstleistungen ab: Michael Fassbender hat schon einige Male bewiesen, dass er gequälte Seelen darstellen kann und auch sein Macbeth ist ein weiterer denkwürdiger Eintrag in sein Schaffen. Physische Momente auf dem Schlachtfeld meistert er dabei ebenso souverän, wie den konsequenten Abstieg in den Wahnsinn seiner Figur voller Zweifel und Paranoia glaubhaft darzustellen. An seiner Seite brilliert Marion Cotillard, die zwar als Französin wie eine ungewöhnliche Wahl erscheint, diesen Umstand aber schnell vergessen macht. Die feinen Nebendarsteller wie David Thewlis, Paddy Considine oder Sean Harris runden das Ensemble ab.</p>
<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/03/macbeth_2015_cover.jpg" alt="macbeth_2015_cover" title="macbeth_2015_cover" width="130" height="194" class="alignright size-full wp-image-11652" />&#8220;Macbeth&#8221; von Justin Kurzel ist eine handwerklich meisterhaft in Szene gesetzte Verfilmung eines altbekannten Stoffes, mit einer dichten surrealen Atmosphäre und einem überragenden Cast. Auch wer mit Shakespeare nichts am Hut hat, sollte hier genau hinschauen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Macbeth <strong>Land:</strong> UK, Frankreich, USA <strong>Jahr:</strong> 2015 <strong>Regie:</strong> Justin Kurzel <strong>Darsteller:</strong>  Michael Fassbender, Marion Cotillard, Jack Madigan <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2884018">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B019K0O54M/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Auf Messers Schneide</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2015 14:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Gene Tierney]]></category>
		<category><![CDATA[John Payne]]></category>
		<category><![CDATA[Tyrone Power]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kriegsheimkehrer Larry Darrell (Tyrone Power) befindet sich in seinem Leben an einem Punkt, an dem einige Weichen (neu) gestellt werden um danach mit voller Kraft neu durchstarten zu können. Verlobt ist er mit Isabel (Gene Tierney), deren Reichtum wohl nur noch von ihrer Schönheit übertroffen wird. Nebenbei ist der jedoch auch selbst nicht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/04/auf_messers_schneide_scene.jpg" alt="auf_messers_schneide_scene" title="auf_messers_schneide_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11214" />Der Kriegsheimkehrer Larry Darrell (Tyrone Power) befindet sich in seinem Leben an einem Punkt, an dem einige Weichen (neu) gestellt werden um danach mit voller Kraft neu durchstarten zu können. Verlobt ist er mit Isabel (Gene Tierney), deren Reichtum wohl nur noch von ihrer Schönheit übertroffen wird. <span id="more-11213"></span>Nebenbei ist der jedoch auch selbst nicht auf den Kopf gefallen und gut aussehen tut er auch noch &#8211; eigentlich die idealen Voraussetzungen, um beruflich und privat alles in gewohnten Bahnen laufen zu lassen. Aber Larry kann seine Erinnerungen aus dem 1. Weltkrieg nicht überwinden und begibt sich auf einen Selbstfindungs- bzw. Selbstheilungsprozess um die halbe Welt, statt den gutbürgerlichen Konventionen zu folgen. Man merkt diesem 1946 entstandenen Film von Edmund Goulding deutlich an, das es sich um eine Literaturverfilmung handelt. Als Ausgangsbasis dient der Roman &#8220;The Razor&#8217;s Edge“ von Somerset Maugham, dessen Vorlage für ausgefeilte Charakteren bürgt, die im Lauf des Geschehens über mehrere Jahre begleitet werden. Neben einigen interessanten Episoden <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/04/auf_messers_schneide_cover.jpg" alt="auf_messers_schneide_cover" title="auf_messers_schneide_cover" width="130" height="188" class="alignright size-full wp-image-11215" />hat der Film auch einige eher beliebige, um nicht zu sagen überflüssige Szenen zu bieten. Insgesamt kann damit wohl von einer sehenswerten und gelungenen Literaturverfilmung sprechen, die gut zu unterhalten weiß, sofern man das nötige Sitzfleisch aufbringen kann.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Razor&#8217;s Edge <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1946 <strong>Regie:</strong> Edmund Goulding <strong>Darsteller:</strong> Tyrone Power, Gene Tierney, John Payne <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0038873">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000A6QY22/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Das finstere Tal</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 17:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Riley]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Moretti]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutschsprachige Genrefilm hat traditionell keinen leichten Stand. Um auf wirklich sehenswerte Beispiele zu treffen, muss man auf der Zeitleiste mittlerweile schon ziemlich weit zurückgehen. Wie es auch und anders gehen kann, zeigt &#8220;Das finstere Tal&#8221;, in dem eine klassische Westernhandlung gekonnt mit einem regelrecht schockgefrosteten Heimatfilm verquickt wird. Und dabei legt der (österreichische) Regisseur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/12/das_finstere_tal_scene.jpg" alt="das_finstere_tal_scene" title="das_finstere_tal_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10905" />Der deutschsprachige Genrefilm hat traditionell keinen leichten Stand. Um auf wirklich sehenswerte Beispiele zu treffen, muss man auf der Zeitleiste mittlerweile schon ziemlich weit zurückgehen. Wie es auch und anders gehen kann, zeigt &#8220;Das finstere Tal&#8221;, in dem eine klassische Westernhandlung gekonnt mit einem regelrecht schockgefrosteten Heimatfilm verquickt wird. <span id="more-10904"></span>Und dabei legt der (österreichische) Regisseur Andreas Prochaska noch nicht mal besonders großen Wert auf so etwas wie einen Spannungsbogen. Relativ schnell ist klar, was es mit dem vorgeblichen Fotografen Greider (Sam Riley) auf sich hat, der hier von jenseits des Ozeans in einen abgeschotteten alpinen Mikrokosmos einreitet und die Männer der dorfdominierenden Brenner-Sippe der Reihe nach unter die Erde schickt. Die düstere Vorgeschichte, der einsame Held auf blutiger Rachemission &#8211; diese Storybausteine sind ja alle sattsam bekannt. Einerseits. Andererseits ist das hier aber eben auch ein sehr schön fotografierter Film, der sich mit seinem guten Gespür für die Atmosphäre der nach ganz eigenen Gesetzen tickenden Bergwelt des 19. Jahrhunderts von den Flachlandfilmen mit vergleichbarer Handlung abhebt. Das allwinterliche Eingeschneitsein, die verhärmten Gesichter der Bergbauern, der harte Alltag, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/12/das_finstere_tal_cover.jpg" alt="das_finstere_tal_cover" title="das_finstere_tal_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-10906" />in dem selbst das Holzmachen unter Lebensgefahr vonstatten geht &#8230; Bilder und Szenen wie diese geben dem Schneewestern seine besondere Note. Da drückt man doch selbst bei kleinen Sünden wie dem etwas gewollt wirkenden Zeitlupen-Shootout am Ende ganz gerne mal ein Auge zu.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Das finstere Tal <strong>Land:</strong> Österreich, Deutschland <strong>Jahr:</strong> 2014 <strong>Regie:</strong> Andreas Prochaska <strong>Darsteller:</strong> Sam Riley, Tobias Moretti, Helmuth Häusler <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2650978/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00IEBJLN4/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Das Beil von Wandsbek</title>
		<link>http://movie-shack.de/das-beil-von-wandsbek.html</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2014 14:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Geschonneck]]></category>
		<category><![CDATA[Käthe Braun]]></category>

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		<description><![CDATA[Metzger Teetjen hat ein Problem. Vor kurzem hat ganz in der Nähe seines Ladens ein modernes Warenhaus aufgemacht, das auf dem neusten Stand der Technik ist &#8211; 1934 wohlgemerkt. Seine alte, leicht angestaubte Metzgerei ist das komplette Gegenteil davon, zum Modernisieren fehlt das Geld. Aber siehe da, es bietet sich eine Chance, mit einem Schlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/10/das_beil_von_wandsbek_scene.jpg" alt="das_beil_von_wandsbek_scene" title="das_beil_von_wandsbek_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10670" />Metzger Teetjen hat ein Problem. Vor kurzem hat ganz in der Nähe seines Ladens ein modernes Warenhaus aufgemacht, das auf dem neusten Stand der Technik ist &#8211; 1934 wohlgemerkt. Seine alte, leicht angestaubte Metzgerei ist das komplette Gegenteil davon, zum Modernisieren fehlt das Geld. Aber siehe da, es bietet sich eine Chance, mit einem Schlag (bzw. derer vier) alle Sorgen loszuwerden. <span id="more-10669"></span>Es wird ein Scharfrichter gesucht, um vier Kommunisten durch Enthauptung hinzurichten. Denn der Führer kommt nach Hamburg und da möchte man einen &#8220;sauberen&#8221; Eindruck vermitteln. So rollen die Köpfe alsbald, doch damit beginnen die Probleme für den Metzgermeister erst. Der Plot nach einem Roman von Stefan Zweig hat durchaus interessante Ansätze zu bieten. Nur, und das ist das Problem, handelt es sich hier um einen Propagandafilm aus der DDR &#8211; Jahrgang 1951. Da fällt dann die Einteilung recht einfach aus. Hier der geldgeile, dem Kapital hörige Nazi. Da der vor Solidarität förmlich überlaufende Kommunist. Da der stumpfe Braune, der saufend in der Kneipe hockt &#8211; dort der brave Rote, der gegen jede Unbill vorgeht und dabei sogar noch genügend Zeit findet, um Bücher zu verstecken, die auf dem Index der Nazis gelandet sind. Oh du schöne, einfache Welt, in der es noch Schwarz und Weiß gab, klare Linien und klare Feinden. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/10/das_beil_von_wandsbek_cover.jpg" alt="das_beil_von_wandsbek_cover" title="das_beil_von_wandsbek_cover" width="130" height="186" class="alignright size-full wp-image-10671" />Otto-Normal-Filmkonsument indes wird den rot eingefärbten Spuk schnell durchschauen und dann selbst entscheiden, wie und ob &#8220;Das Beil von Wandsbek&#8221; denn angeschaut werden muss. Wobei, ein &#8220;Muss&#8221; kann es bei einem Propagandafilm eigentlich nicht geben.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Das Beil von Wandsbek <strong>Land:</strong> DDR <strong>Jahr:</strong> 1951 <strong>Regie:</strong> Falk Harnack <strong>Darsteller:</strong> Erwin Geschonneck, Käthe Braun, Gefion Helmke <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0043328/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000FIH5DC/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Das Phantom der Oper (1925)</title>
		<link>http://movie-shack.de/das-phantom-der-oper-1925.html</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2014 09:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Lon Chaney]]></category>
		<category><![CDATA[Mary Philbin]]></category>

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		<description><![CDATA[Tief ihm Bauch der Oper fristet eine traurige Gestalt ihr Dasein. Durch weit verwinkelte Gänge und Zimmer huscht es hier: das Phantom. Das irgendetwas an diesem Ort nicht stimmt, das wissen auch die Menschen an der Oberfläche. Aber mehr wie ein Gerücht wabert da Gemunkeltes und Gewispertes zwischen den opulenten Opernsitzen umher. Aber es kommt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/08/das_phantom_der_oper_1925_scene.jpg" alt="das_phantom_der_oper_1925_scene" title="das_phantom_der_oper_1925_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10520" />Tief ihm Bauch der Oper fristet eine traurige Gestalt ihr Dasein. Durch weit verwinkelte Gänge und Zimmer huscht es hier: das Phantom. Das irgendetwas an diesem Ort nicht stimmt, das wissen auch die Menschen an der Oberfläche. Aber mehr wie ein Gerücht wabert da Gemunkeltes und Gewispertes zwischen den opulenten Opernsitzen umher. Aber es kommt, wie es kommen muss: Unter-und Oberwelt treffen aufeinander. <span id="more-10519"></span>Das Phantom, der Äußerlichkeit nach eher eine Scheußlichkeit, besitzt dennoch (oder vielleicht auch gerade deswegen) ein Herz, das es an die junge Sängerin Christine Daaé (Mary Philbin) verliert. Diese fördert es fortan, um sie zu einer ganz Großen zu machen, wie man landläufig verlauten lässt. Man muss nun kein weltbekannter Augur sein, um zu ahnen, was folgt. Denn natürlich hat die junge Maid schon einen Verehrer &#8211; was sie aber nicht daran hindert, gewisse Sympathien für das Phantom zu hegen. Ohne es je gesehen zu haben freilich, lediglich diverse Gespräche durch die Wand wurden abgehalten. Das große Gezeter fängt in dem Moment an, ab dem das Phantom die Dame in sein Reich entführt, um ihr dort endlich und ohne Schranken seine Liebe gestehen zu können. Doch nachdem es sein wahres Gesicht gezeigt hat, haben weder Christine noch der Pöbel für Liebenleien noch etwas übrig. Die Geschichte des &#8220;Phantoms&#8221; gestaltet sich als eine sehr klassische &#8211; man merkt, das es sich um eine Literaturverfilmung handelt. Eine Kreatur, vergleichbar mit dem Glöckner von Notre Dame oder auch Frankensteins Monster, muss unter widrigen Umständen sein Dasein fristen und trotz allem Unbill sein Herz bewahren. Das führt dazu, dass eine Frau eine wichtige Rolle spielen wird &#8211; <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/08/das_phantom_der_oper_1925_cover.jpg" alt="das_phantom_der_oper_1925_cover" title="das_phantom_der_oper_1925_cover" width="126" height="200" class="alignright size-full wp-image-10521" />wie eben auch in diesem Film von Rupert Julian. Schlecht wird ein Plot dadurch beileibe nicht, eher schon voraussehbar, wenig überraschend und dadurch hier und da ein wenig zäh. Dennoch kann man den Film als Stummfilmklassiker bezeichnen, wenngleich auch als einen eher durchschnittlichen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Phantom of the Opera <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1925 <strong>Regie:</strong> Rupert Julian <strong>Darsteller:</strong> Lon Chaney, Mary Philbin, Norman Kerry <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0016220/?ref_=fn_al_tt_7">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B003NVR7UO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Michael Kohlhaas (2013)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2014 13:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Ganz]]></category>
		<category><![CDATA[David Kross]]></category>
		<category><![CDATA[Mads Mikkelsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Kohlhaas ist fast schon ein feststehender Begriff, wenn es um Auflehnung gegen den Staat und einen Mann mit klaren, unverrückbaren Prinzipien geht. Zumindest taucht die Figur immer wieder gerne im Theater, aber auch im Kino auf. Und die Geschichte hat ja auch sehr viel Potential, das nur ausgeschöpft sein will. Ob es nun um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/michael_kohlhaas_scene.jpg" alt="michael_kohlhaas_scene" title="michael_kohlhaas_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10395" />Michael Kohlhaas ist fast schon ein feststehender Begriff, wenn es um Auflehnung gegen den Staat und einen Mann mit klaren, unverrückbaren Prinzipien geht. Zumindest taucht die Figur immer wieder gerne im Theater, aber auch im Kino auf. Und die Geschichte hat ja auch sehr viel Potential, das nur ausgeschöpft sein will. Ob es nun um das Verhältnis zwischen Staat und Individuum, den schlichten Missbrauch von Macht oder einfach um Recht und Gerechtigkeit geht. <span id="more-10394"></span>Die eigentliche Grundgeschichte ist schnell erzählt. Michael Kohlhaas (Mads Mikkelsen) ist ein erfolgreicher Pferdehändler, der es offensichtlich zu einigem Geld gebracht hat. Bei einem seiner Gänge zum Markt werden, angeblich aufgrund fehlender Passierscheine, zwei seiner Pferde als Pfand einbehalten. Als er die Tiere wieder einlösen möchte, nimmt das Unglück seinen Lauf, denn aus den prächtigen Rössern sind in der Zwischenzeit zwei völlig geschundene Gäule geworden. Das kann Kohlhaas natürlich nicht auf sich sitzen lassen: er fordert Gerechtigkeit, die er aber nicht bekommt. So nimmt er das Gesetz in die eigene Hand und übt blutige Rache für das begangene Unrecht. Regisseur Arnaud des Pallières versucht diesen klassischen Stoff so authentisch wie nur irgend möglich zu inszenieren. Relativ kleines Setting, übersichtlicher Cast, karge Landschaften &#8211; den richtigen Grundton trifft er damit jedenfalls. Nur über die Erzählweise kann man vortrefflich streiten. Viel geredet wird hier nämlich nicht, die wenigen brauchbaren Dialoge kann man an einer Hand abzählen. Zudem werden die Figuren denkbar schlecht eingeführt, was ein munteres Rätselraten darüber zur Folge hat, wer den jetzt wer ist. Dieser Umstand macht den Film, trotz seiner guten Ansätze, zu einer recht anstrengenden Angelegenheit, die man mit ein wenig mehr Struktur und mehr Mut zum Dialog (von wegen Realismus, so grimmig und stumm <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/michael_kohlhaas_cover.jpg" alt="michael_kohlhaas_cover" title="michael_kohlhaas_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-10396" />agieren die Menschen wohl wirklich nur auf der Leinwand) zu einer interessanten Sache hätte machen können. So bleibt unter&#8217;m Strich ein, man möchte meinen, typischer Arthaus-Historien-Film, mit dem man wohl die allerwenigsten für den Stoff von Kleist gewinnen dürfte.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Michael Kohlhaas <strong>Land:</strong> Deutschland, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 2013 <strong>Regie:</strong> Arnaud des Pallières <strong>Darsteller:</strong> Mads Mikkelsen, Bruno Ganz, David Kross, Delphine Chuillot, Roxane Duran <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2054790/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00FXE1K98/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>1984 (1956)</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 08:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Edmond O'Brien]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Sterling]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Redgrave]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gehört schon einiges an Unvermögen dazu, um diesen Stoff von George Orwell so grandios in den Sand zu setzen, wie 1956 Michael Anderson. Die Grundidee des Films orientiert sich selbstredend an der Buchvorlage. Das große Manko ist aber, dass der Filmemacher offensichtlich die Dimension und Tiefe des Stoffes nicht erkannt hat. Vielmehr gleicht sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2013/06/1984_1956_scene.jpg" alt="1984_1956_scene" title="1984_1956_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-9612" />Es gehört schon einiges an Unvermögen dazu, um diesen Stoff von George Orwell so grandios in den Sand zu setzen, wie 1956 Michael Anderson. Die Grundidee des Films orientiert sich selbstredend an der Buchvorlage. Das große Manko ist aber, dass der Filmemacher offensichtlich die Dimension und Tiefe des Stoffes nicht erkannt hat. Vielmehr gleicht sein &#8220;1984&#8243; einem Krimi, der eben mehr zufällig als gewollt in einem autoritären Staat spielt. <span id="more-9611"></span>Der Grundgedanke von Orwell findet zwar hie und da Anklang, erreicht aber zu keinem Zeitpunkt die düstere und ausweglose Dimension, die dieses Buch ja ein Stück weit ausmacht. Verstärkt wird der Blick auf die Beziehung zwischen Winston (Edmond O&#8217;Brien) und Julia (Jan Sterling) gelegt, was zwar durchaus seine Berechtigung, aber niemals eine derartige Wichtigkeit hat, wie hier dargestellt. Ausdrücklich sei an dieser Stelle vor der deutschen Version des Films gewarnt. Aus unerfindlichen Gründen würde diese Fassung mit einem alternativen Ende versehen, wie es verfälschender nicht sein könnte. Und zwar stellt sich Smith, nach der finalen Gehirnwäsche, gegen den großen Bruder und erhebt vor einem überlebensroßen Plakat Anklage gegen das Regime. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2013/06/1984_1956_cover.jpg" alt="1984_1956_cover" title="1984_1956_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-9613" />Eine weitere Verfälschung ist, dass der Staatsfeind Nr. 1, Emmanuel Goldstein, einen völlig anderen Namen bekommt. Aufgrund solcher Verfälschungen und der allgemein schwachen Umsetzung sei von einer Sichtung dieses Filmes abgeraten.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> 1984 <strong>Land:</strong> UK <strong>Jahr:</strong> 1956 <strong>Regie:</strong> Michael Anderson <strong>Darsteller:</strong> Edmond O&#8217;Brien, Michael Redgrave, Jan Sterling <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0048918/?ref_=fn_al_tt_2">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000FG642M/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Faust &#8211; Eine deutsche Volkssage</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 13:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Emil Jannings]]></category>
		<category><![CDATA[F.W. Murnau]]></category>
		<category><![CDATA[Gösta Ekman]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Höhepunkt seiner Karriere macht Friedrich Wilhelm Murnau genau das, was ein ganz Großer seiner Zunft zu tun pflegt: er setzt seinem Werk die Krone auf. Zweifellos ist er einer der wichtigsten deutschstämmigen Regisseure, was er mit seiner &#8220;Faust&#8221;-Inszenierung noch einmal eindrucksvoll unter Beweis stellt. Dabei beruft sich Murnau nicht nur  auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/12/faust_1926_scene.jpg" alt="faust_1926_scene" title="faust_1926_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-9032" />Auf dem Höhepunkt seiner Karriere macht Friedrich Wilhelm Murnau genau das, was ein ganz Großer seiner Zunft zu tun pflegt: er setzt seinem Werk die Krone auf. Zweifellos ist er einer der wichtigsten deutschstämmigen Regisseure, was er mit seiner &#8220;Faust&#8221;-Inszenierung noch einmal eindrucksvoll unter Beweis stellt. <span id="more-9031"></span>Dabei beruft sich Murnau nicht nur  auf den wahrscheinlich bekannteren Stoff aus Goethes Feder, sondern bezieht verschiedene Quellen mit ein, wie zum Beispiel das 1587 erschienene Volksbuch gleichen Titels. So wettet der Engel Michael mit dem Mephisto darum, ob dieser es schafft, das Gute in Faust zu zerstören. Woraufhin sich der Teufel natürlich einiges einfallen lässt, um Faust &#8220;herumzukriegen&#8221;, mit dem lieblichen Gretchen als schwerster aller Prüfungen. Der Film hat, bis auf die zu lange geratenen Gretchen-Sequenzen, keinerlei Leerlauf: von Beginn an wird man von gelungenen Ideen und starken Bildern geradezu erschlagen. Unumwunden kann man sagen das Murnau alles aus dem Thema herausholt was cineastisch umsetzbar ist &#8211; <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/12/faust_1926_cover.jpg" alt="faust_1926_cover" title="faust_1926_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-9033" />und das 1926! Nach einer gelungeneren &#8220;Faust&#8221;-Adaption wird man lange suchen dürfen und höchstwahrscheinlich auch keine finden. Wer Zweifel daran hat, ob ein Stummfilm für den heutige Filmkonsumenten mehr als nur historischen Wert haben kann, der wird spätestens hier eines Besseren belehrt.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Faust &#8211; Eine deutsche Volkssage <strong>Land:</strong> Deutschland <strong>Jahr:</strong> 1926 <strong>Regie:</strong> F.W. Murnau <strong>Darsteller:</strong> Gösta Ekman, Emil Jannings, Camilla Horn <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0016847/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0083O10VI/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Antonius und Cleopatra (1972)</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 15:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Charlton Heston]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard Neil]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziemlich imposante Shakespeare-Verfilmung von und mit Charlton Heston, der hier nicht nur in der Rolle des untergehenden Marcus Antonius zu sehen ist, sondern auch gleich noch das Drehbuch verfasst und Regie geführt hat. Optisch steht der Film in einer Reihe mit den großen Hollywood-Epen der 60er Jahre: quietschbunter Pomp, große Kulissen, enormes Statistenaufgebot. Besonders von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/09/antonius_und_cleopatra_scene.jpg" alt="antonius_und_cleopatra_scene" title="antonius_und_cleopatra_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8773" />Ziemlich imposante Shakespeare-Verfilmung von und mit Charlton Heston, der hier nicht nur in der Rolle des untergehenden Marcus Antonius zu sehen ist, sondern auch gleich noch das Drehbuch verfasst und Regie geführt hat. Optisch steht der Film in einer Reihe mit den großen Hollywood-Epen der 60er Jahre: quietschbunter Pomp, große Kulissen, enormes Statistenaufgebot. <span id="more-8772"></span>Besonders von Wylers &#8220;Ben Hur&#8221; ließ sich Heston offenbar inspirieren, die Seeschlachtszene aus dem oscar-überhäuften Sandalenklassiker wurde für &#8220;Antonius und Cleopatra&#8221; unübersehbar kopiert &#8211; wenn auch filmisch nicht ganz auf Augenhöhe. Entgegen jüngerer Lesart ist Cleopatra hier weniger eine starke, mutige Frauenfigur als vielmehr ein ruchloser Spaltkeil, der die Großen des römischen Imperiums gegeneinander aufbringt, Antonius seiner kriegerischen Männlichkeit beraubt und ihn so letzten Endes zu Fall bringt. Hildegard Neil spielt sie als laszive Verführerin, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/09/antonius_und_cleopatra_cover.jpg" alt="antonius_und_cleopatra_cover" title="antonius_und_cleopatra_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-8774" />die im Machtringen zwischen Antonious und Octavius (großartig arrogant: John Castle) relativ schnell nur noch eine Nebenrolle innehat. Hestons Version hat ihre Schwäche, gibt unter dem Strich jedoch eine ernstzunehmende Inszenierung dieser wohl bekanntesten antiken Liebestragödie überhaupt ab.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Antony and Cleopatra <strong>Land:</strong> UK, Spanien, Schweiz <strong>Jahr:</strong> 1972 <strong>Regie:</strong> Charlton Heston <strong>Darsteller:</strong> Charlton Heston, Hildegard Neil, Eric Porter <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0068920/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00267N5E8/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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