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	<title>Movie Shack &#187; Kunstfilm</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Eraserhead</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2014 16:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Stewart]]></category>
		<category><![CDATA[David Lynch]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Nance]]></category>

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		<description><![CDATA[David Lynch zeigt schon in seinem Debütfilm von 1977, das er durchaus als Regisseur bezeichnet werden kann, der sich von der breiten Masse abhebt. Offensichtlich wirft er mit &#8220;Eraserhead&#8221; gleich von Anfang an alles in die Waagschale, was mutig und verrück ist. Der Film ist nämlich alles andere als leicht zugänglich &#8211; sofern man denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/08/eraserhead_scene.jpg" alt="eraserhead_scene" title="eraserhead_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10587" />David Lynch zeigt schon in seinem Debütfilm von 1977, das er durchaus als Regisseur bezeichnet werden kann, der sich von der breiten Masse abhebt. Offensichtlich wirft er mit &#8220;Eraserhead&#8221; gleich von Anfang an alles in die Waagschale, was mutig und verrück ist. Der Film ist nämlich alles andere als leicht zugänglich &#8211; sofern man denn überhaupt einen Zugang findet. <span id="more-10586"></span>Wie will man nun einen Plot beschreiben, der nur sehr vage einem roten Faden nachgeht und ansonsten nur einer Logik folgt: der des Traums. Eines düsteren, reinen Albtraums, und das von Beginn an. In der Geschichte, die sich an dunkel gefärbten Ambientklängen entlang hangelt, geht es um ein Ehepaar, bestehend aus Henry und Mary, das ein seltsames Wesen in die Welt gesetzt hat. Ob es sich bei der dauerquengelnden Kreatur mehr um einen Menschen oder doch eher um ein Tier handelt, ist schwer zu sagen. Sonderlich geliebt ist es ohnehin nicht. Mary verzieht sich alsbald völlig entnervt, Henry flüchtet in Fantasien &#8211; sowie dem ein oder anderen Stelldichein mit der Nachbarin. Lynch geht es in diesem Film offensichtlich nicht um eine schlüssige oder gar sinnige Handlung, was ja auch der Traumlogik zuwiderlaufen würde, sondern um ein diffuses Gefühl von Unbehagen, das seit jeher ein markantes Zeichen seiner Filme ist. &#8220;Eraserhead&#8221; ist dabei wohl das sperrigste Werk des Regisseurs, an <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/08/eraserhead_cover.jpg" alt="eraserhead_cover" title="eraserhead_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-10588" />das sich schwerlich klassische Bewertungsmaßstäbe anlegen lassen. Nehmen wir es als einen Trip in einen ganz eigenen Kopf, der einem auf die ein oder andere Art bestimmt in eben jenem bleiben wird. Ein interessanter, surrealer Mindfuck, der aber definitiv nichts für jedermann ist.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Eraserhead <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1977 <strong>Regie:</strong> David Lynch <strong>Darsteller:</strong> Jack Nance, Charlotte Stewart, Allen Joseph <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0074486/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B006HIYOTC/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Faust (2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Sokurow]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Schygulla]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Gott, kein Himmelsprolog, kein Hexensabbat &#8211; und aus dem sardonischen Teufel Mephisto wird kurzerhand die ringelschwänzige Schandfigur eines von sehr irdischen Bedürfnissen getrieben Wucherers. Alexander Sokurow erzählt den &#8220;Faust&#8221; als Sinnsuchertragödie ohne metaphysischen Überbau: die Seele, das ist etwas, was nicht existiert und trotzdem verkauft werden kann. Auffällig ist in diesem Zusammenhang die unmittelbare, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/05/faust_scene.jpg" alt="faust_scene" title="faust_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8108" />Kein Gott, kein Himmelsprolog, kein Hexensabbat &#8211; und aus dem sardonischen Teufel Mephisto wird kurzerhand die ringelschwänzige Schandfigur eines von sehr irdischen Bedürfnissen getrieben Wucherers. Alexander Sokurow erzählt den &#8220;Faust&#8221; als Sinnsuchertragödie ohne metaphysischen Überbau: die Seele, das ist etwas, was nicht existiert und trotzdem verkauft werden kann. <span id="more-8107"></span>Auffällig ist in diesem Zusammenhang die unmittelbare, schmutzige Körperlichkeit, die er dem Stoff unterschiebt: gleich in der ersten Szene etwa darf sein Faust (Johannes Zeiler) ausführlich glitschiges Gedärm aus einem Leichnam zerren. Mit Goethes Stück hat diese &#8211; der Achtung vor dem Original halber &#8211; dennoch komplett auf Deutsch gedrehte &#8220;Faust&#8221;-Version nicht mehr allzuviel zu tun. Ein paar Zitatfetzen, die ein oder andere bekannte Figur &#8211; dabei bleibt es. Kaum etwas wird eindeutig gemacht, alles nur angestoßen. Vieles ist auch einfach nur Effekthascherei, die zum Teil verzerrten Bilder etwa oder Georg Friedrichs hübsch überdrehter, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/05/faust_cover.jpg" alt="faust_cover" title="faust_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-8109" />aber völlig zusammenhangsloser Auftritt als Homunculus-Schöpfer Wagner. Am Ende stellt sich die Frage, was einem diese nebulöse, über weite Strecken frei assoziierte Gelehrtenodysee denn nun eigentlich sagen will beziehungsweise sagen kann. Genie oder Blender: im Falle Sokurows liegt die Wahrheit, wie so oft, wohl irgendwo in der Mitte.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Faust <strong>Land:</strong> Russland <strong>Jahr:</strong> 2011 <strong>Regie:</strong> Alexander Sokurow <strong>Darsteller:</strong> Johannes Zeiler, Hanna Schygulla, Georg Friedrich <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1437357/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B007EAGD6O/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Fellinis Casanova</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 15:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Sutherland]]></category>
		<category><![CDATA[Federico Fellini]]></category>

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		<description><![CDATA[Deconstructing Giacomo Casanova: Federico Fellini macht aus dem venezianischen Freigeist und Frauenhelden kurzerhand einen La Mettrie&#8217;schen Machinenmenschen und lässt diesen als grotesk kostümierten Gecken durch die moribunde Hofwelt des ausklingenden 18. Jahrhunderts irrlichtern. Abgesehen von &#8220;Satyricon&#8221; dürfte &#8220;Casanova&#8221; der mit Abstand größte Freak-Zirkus sein, den der Römer jemals auf die Leinwand gebracht hat. Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/04/fellinis_casanova_scene.jpg" alt="fellinis_casanova_scene" title="fellinis_casanova_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-8053" />Deconstructing Giacomo Casanova: Federico Fellini macht aus dem venezianischen Freigeist und Frauenhelden kurzerhand einen La Mettrie&#8217;schen Machinenmenschen und lässt diesen als grotesk kostümierten Gecken durch die moribunde Hofwelt des ausklingenden 18. Jahrhunderts irrlichtern. Abgesehen von &#8220;Satyricon&#8221; dürfte &#8220;Casanova&#8221; der mit Abstand größte Freak-Zirkus sein, den der Römer jemals auf die Leinwand gebracht hat.<span id="more-8052"></span> Es gibt einiges zu sehen in dieser karnevalsbunten Papp- und Plastikplanenwelt: schiefgesichtige Kreaturen in rauen Mengen sowieso, außerdem Orgien, eine schaukämpfende Riesin, notgeile Krüppel, Sexualrituale, bizarre Tischgesellschaften, ja sogar ein in einen Wal integriertes Pornomuseum. Und mittendrin Donald Sutherland als schrille Casanova-Karikatur, ein &#8220;Amore, Amore&#8221; röchelnder, fleischgewordener Fickapparat, der für seine Universalgelehrtheit nur Gelächter erntet und sich in <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/04/fellinis_casanova_cover.jpg" alt="fellinis_casanova_cover" title="fellinis_casanova_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-8054" />wortwörtlichen Rammelwettbewerben selbst verschwendet. Am Ende ist dieser außergewöhnliche Film weniger ein Abgesang auf den historischen Casanova als auf dessen schwärmerische Mythologisierung. Den sehr speziellen Fellini-Humor sollte man allerdings schon abkönnen, sonst dürfte das hier eine sehr strapaziöse Seherfahrung werden.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Il Casanova di Federico Fellini <strong>Land:</strong> Italien, USA <strong>Jahr:</strong> 1968 <strong>Regie:</strong> Federico Fellini <strong>Darsteller:</strong> Donald Sutherland, Tina Aumont, Cicely Browne <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0074291/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B003MDHNNY/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Der Mann mit der Kamera</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 15:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Dziga Vertov]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon 1929 lotet Dziga Vertov die Grenzen der filmischen Möglichkeiten weit aus. Grenzen hat er sich nicht gesetzt: in rasendem Tempo wechseln Szenen, wird das Bild eingefroren, wird über- und unterbelichtet, mit der Schärfe gespielt usw. Kurz gesagt, es wird alles ausprobiert was die Kameras zu dieser Zeit hergaben. Und das ist so viel, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/03/der_mann_mit_der_kamera_scene.jpg" alt="der_mann_mit_der_kamera_scene" title="der_mann_mit_der_kamera_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-7893" />Schon 1929 lotet Dziga Vertov die Grenzen der filmischen Möglichkeiten weit aus. Grenzen hat er sich nicht gesetzt: in rasendem Tempo wechseln Szenen, wird das Bild eingefroren, wird über- und unterbelichtet, mit der Schärfe gespielt usw. Kurz gesagt, es wird alles ausprobiert was die Kameras zu dieser Zeit hergaben. Und das ist so viel, dass sich so mancher Filmschaffende heutzutage den Film einmal zu Gemüte führen sollte.<span id="more-7892"></span> Eine Handlung von A nach B sucht man hier vergebens. Vielmehr erzeugt Vertov einen sogartigen Rausch um die ganz normale Alltäglichkeit der Bevölkerung diverser sowjetischer Städte. Die Stadt erwacht, Leute bei der Arbeit, bei Geburt, Leben, Tod usw. Durch die Vermischung und Überschneidung dieser Einzelszenen setzt er die einfachen Tätigkeiten in einen neuen Kontext und erschafft so etwas Neues. Besonders eindrucksvoll gelingt ihm dies, wenn er den rasanten technischen Fortschritt einzufangen versucht, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/03/der_mann_mit_der_kamera_cover.jpg" alt="der_mann_mit_der_kamera_cover" title="der_mann_mit_der_kamera_cover" width="130" height="186" class="alignright size-full wp-image-7894" />den mühevollen Kampf Mensch gegen Maschine und die Bändigung dieser teilweise recht grotesken Ungetüme &#8211; wer denn nun wen beherrscht, ist schwerlich zu sagen. Eine sehr innovative experimentelle Dokumentation für jeden, der dieser Art  Film offen gegenübersteht. Bereuen wird man es auf keinen Fall.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Chelovek s kino-apparatom <strong>Land:</strong> Sowjetunion <strong>Jahr:</strong> 1929 <strong>Regie:</strong> Dziga Vertov <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0019760/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000FITYN6/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Stalker</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 14:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Aleksandr Kaydanovskiy]]></category>
		<category><![CDATA[Andrej Tarkowskij]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;Zone&#8221; ist ein eigentümlicher Ort, der streng von der Außenwelt abgeriegelt ist. Längst hat die Natur sich die Bauten und andere Überbleibsel menschlicher Zivilisation zurückgeholt, die Reste wirken wie Artefakte aus einer längst vergangenen Zeit. Lediglich im Zentrum dieses Ortes befindet sich ein Raum, in dem die verborgensten Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/02/stalker_scene.jpg" alt="stalker_scene" title="stalker_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-7763" />Die &#8220;Zone&#8221; ist ein eigentümlicher Ort, der streng von der Außenwelt abgeriegelt ist. Längst hat die Natur sich die Bauten und andere Überbleibsel menschlicher Zivilisation zurückgeholt, die Reste wirken wie Artefakte aus einer längst vergangenen Zeit. Lediglich im Zentrum dieses Ortes befindet sich ein Raum, in dem die verborgensten Wünsche in Erfüllung gehen sollen. <span id="more-7762"></span>Um an diesen Ort zu gelangen, bedarf es natürlich eines kundigen Führers, der als Stalker bezeichnet wird. Dieser nun führt einen Wissenschaftler und einen Schriftsteller zu diesem Mysterium, bei dem man bis zum Schluss nicht weiß ob er Wahrheit oder reine Fiktion beinhaltet. Wie in eigentlich allen seinen Filmen bietet Andrej Tarkowskij dem Zuschauer sehr viel Raum für eigene Interpretationen. Ab und an bekommt man zwar einen &#8220;Happen&#8221; zum Nachdenken hingeworfen, eine<br />
letztgültige Deutung verkneift sich der Regisseur für seinen 1979 entstandenen Film aber, was es dem Zuschauer natürlich alles andere als leicht macht. In betont langsamen und ausführlichen Szenen entwickelt er eine Bildsprache, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/02/stalker_cover.jpg" alt="stalker_cover" title="stalker_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-7764" />die nicht zuletzt durch das Wechselspiel zwischen Farb-, Schwarzweiß- und schmutzigen Brauntönen eine eigentümliche Sogwirkung entfaltet, die aber definitiv nicht jedermanns Sache ist. Ob es sich nun um cineastische Genialität oder totalen Schrott handelt, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Unberüht lässt einen &#8220;Stalker&#8221; so oder so nicht.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Stalker <strong>Land:</strong> Sowjetunion <strong>Jahr:</strong> 1979 <strong>Regie:</strong> Andrej Tarkowskij <strong>Darsteller:</strong> Alisa Freyndlikh, Aleksandr Kaydanovskiy, Anatoliy Solonitsyn <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0079944/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0000C0F4H/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Zift</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 18:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Vladimir Penev]]></category>
		<category><![CDATA[Zahary Baharov]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Motte. Stell sie dir fliegend vor, sie fliegt nicht, sie flattert wie verrückt. Wenn du versuchst aufzuzeichnen, wie die Motte fliegt, bekommst du ein vollkommenes Durcheinander. Mein Leben war ein bisschen so wie eigentlich jedes Leben.&#8221; Mit diesen Worten endet der Film von Javor Gardev. Ein ähnliches Durcheinander kommt dabei heraus, wenn man versucht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/02/zift_scene.jpg" alt="zift_scene" title="zift_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-7734" />&#8220;Die Motte. Stell sie dir fliegend vor, sie fliegt nicht, sie flattert wie verrückt. Wenn du versuchst aufzuzeichnen, wie die Motte fliegt, bekommst du ein vollkommenes Durcheinander. Mein Leben war ein bisschen so wie eigentlich jedes Leben.&#8221; Mit diesen Worten endet der Film von Javor Gardev. Ein ähnliches Durcheinander kommt dabei heraus, wenn man versucht, die Handlung von &#8220;Zift&#8221; wiederzugeben. <span id="more-7733"></span>Ausgangspunkt ist die Motte&#8230; nein, kein Insekt sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, der als Strohmann jahrelang im Gefängnis saß. Als er dann doch eines Tages freikommt, wartet aber nicht das große Glück auf ihn sondern sein Ex-Kumpan Schnecke der noch einen wertvollen Diamanten bei ihm vermutet. So viel zu Handlung die sich in der &#8220;Gegenwart&#8221; abspielt. Dazu kommen aber noch Erinnerungen und Traumsequenzen, die eine konventionelle Erzählweise gänzlich aushebeln. Was die bulgarische Produktion zu etwas Besonderen macht, ist die Tatsache, dass eine Vielzahl von kleinen Anekdoten und kruden Charakteren auf den Plan treten, die einerseits für Lacher sorgen, andererseits aber auch dafür, dass einem ebendiese regelmäßig im <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/02/zift_cover.jpg" alt="zift_cover" title="zift_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-7735" />Hals stecken bleiben. Mit Ideen geizt der Regisseur sicher nicht, als zusätzlicher Glücksgriff stellt sich die Entscheidung für Schwarzweiß heraus. So bekommt &#8220;Zift&#8221; die nötige schmutzige Atmosphäre, die wunderbar zum Plot passt, der nichts für Zartbesaitete ist.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Zift <strong>Land:</strong> Bulgarien <strong>Jahr:</strong> 2008 <strong>Regie:</strong> Javor Gardev <strong>Darsteller:</strong> Zahary Baharov, Tanya Ilieva, Vladimir Penev <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1264914/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B002JN8COM/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Die Mühle und das Kreuz</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 17:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Rampling]]></category>
		<category><![CDATA[Rutger Hauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Inszenatorisch bestechendes, aber auch etwas betuliches Bildungsbürgerkino aus Polen: Lech Majewski widmet sich Bruegels bekanntem Gemälde &#8220;Die Kreuztragung Christi&#8221; und damit dem Flandern des Jahres 1564, das unter der strengen Knute der spanischen Besatzer zu leiden hat. &#8220;Die Mühle und das Kreuz&#8221; ist Film als Gemälde, Lichtmalerei im wahrsten Sinne des Wortes. Polanski-Kameramann Pawel Edelman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/01/die_muehle_und_das_kreuz_scene.jpg" alt="die_muehle_und_das_kreuz_scene" title="die_muehle_und_das_kreuz_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-7692" />Inszenatorisch bestechendes, aber auch etwas betuliches Bildungsbürgerkino aus Polen: Lech Majewski widmet sich Bruegels bekanntem Gemälde &#8220;Die Kreuztragung Christi&#8221; und damit dem Flandern des Jahres 1564, das unter der strengen Knute der spanischen Besatzer zu leiden hat. &#8220;Die Mühle und das Kreuz&#8221; ist Film als Gemälde, Lichtmalerei im wahrsten Sinne des Wortes. <span id="more-7691"></span>Polanski-Kameramann Pawel Edelman erweckt das altehrwürdige Ölgemälde auf faszinierende Weise zum Leben, taucht in Bauernidyllen ab, zeigt aber auch grausame Hinrichtungen. Immer wieder schwenkt sein Blick zu der hoch über dem Geschehen thronenden Mühle, deren gigantisches Flügelwerk unablässig rotiert &#8211; die Weltmaschine eines distanzierten Gottes, der das Brot des Lebens an Gerechte wie Ungerechte ausgibt. Beinahe unbemerkt bleibt das eigentlich zentrale Motiv des kreuztragenden Christus &#8211; ein Fingerzeig darauf, dass die tiefgreifendsten Ereignisse ihren Ursprung oft fernab vom Gebrause der großen Welt haben. In knappen Ausführungen wird der symbolische Gehalt des Gemäldes aufgeschlüsselt, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2012/01/die_muehle_und_das_kreuz_cover.jpg" alt="M&amp;K_Plakat_A1.indd" title="M&amp;K_Plakat_A1.indd" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-7693" />wobei &#8220;Die Mühle und das Kreuz&#8221; insgesamt ein beinahe dialogloser, sehr ruhiger, kontemplativer Film ist. Der obendrein natürlich auch gut ohne die zugkräftigen Namen Rutger Hauer, Michael York und Charlotte Rampling ausgekommen wäre, deren Beteiligung auf kleine Nebenrollen beschränkt bleibt.</p>
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Mill and the Cross <strong>Land:</strong> Polen, Schweden <strong>Jahr:</strong> 2011 <strong>Regie:</strong> Lech Majewski <strong>Darsteller:</strong> Rutger Hauer, Charlotte Rampling, Michael York <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1324055/">IMDB</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Titus</title>
		<link>http://movie-shack.de/titus.html</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 10:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Hopkins]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Lange]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht es um spannende und dramatische Geschichten, so lohnt sich stets ein Blick in die Werke des großen Shakespeare. So auch in diesem Fall. Die US-Theaterregisseurin Julie Taymor hat sich das weniger bekannte Stück &#8220;Titus&#8221; herausgesucht und in ein neues Gewand gekleidet. Einen Mangel an innovativen Ideen kann man dieser Adaption des eigentlich in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/10/titus_scene.jpg" alt="titus_scene" title="titus_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-7209" />Geht es um spannende und dramatische Geschichten, so lohnt sich stets ein Blick in die Werke des großen Shakespeare. So auch in diesem Fall. Die US-Theaterregisseurin Julie Taymor hat sich das weniger bekannte Stück &#8220;Titus&#8221; herausgesucht und in ein neues Gewand gekleidet. <span id="more-7208"></span>Einen Mangel an innovativen Ideen kann man dieser Adaption des eigentlich in der Antike angesiedelten Stoffs dann auch nicht vorwerfen. Angefangen von den mitunter sehr lächerlich wirkenden Kostümen bis hin zu einer kruden Mixtur aus hypermodernen und eben antiken Elementen. Es kann dann eben schon albern wirken, wenn ein Toga-tragender Jungspund die Höchstpunktzahl bei einem Computerspiel zu erreichen versucht. Sicherlich, irgendwo muss man dem Zeitgeist Tribut zollen &#8211; aber doch nicht auf eine so platte, stark gekünstelte Art und Weise. Dabei bringt die Shakespeare-Vorlage mit ihrem Wortwitz und ihrer fulminanten Geschichte genug mit, um einen halbwegs interessanten Film abzudrehen. So kehrt der Kriegstreiber Titus Andronicus (Anthony Hopkins) von einem seiner Feldzüge zurück. Im Gepäck hat er einige adlige gotische Gefangene, von denen einer geopfert werden soll. Die Wahl fällt auf den ältesten Sohn der leicht verrückten Tamora (Jesicca Lange), die nach dem Vollzug des Opfers blutige Rache an der Sippschaft des Titus fordert. Diese Rache bekommt sie tatsächlich und der bittere Kelch will für Titus auch lange nicht zur Neige gehen. Bis auch er seinerseits die Chance bekommt, seinen Rachedurst zu stillen. Nicht dass es das stärkste Stück von Shakespeare wäre, aber das Hin und Her aus Angriff und Gegenschlag in dieser Form über zweieinhalb Stunden zu strecken ist einer guten Bewertung natürlich zusätzlich abträglich. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/10/titus_cover.jpg" alt="titus_cover" title="titus_cover" width="130" height="188" class="alignright size-full wp-image-7210" />Kurz gesagt: das betreten vermeintlich innovativer Pfade entpuppt sich als gründlicher Fehlschlag. Der Plot hätte komplett in der Antike spielen sollen, so wie der<br />
englische Dichterkönig sein Stück auch angelegt hat.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Titus <strong>Land:</strong> Italien, USA, UK <strong>Jahr:</strong> 1999 <strong>Regie:</strong> Julie Taymor <strong>Darsteller:</strong> Anthony Hopkins, Jessica Lange, Osheen Jones <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0120866/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00007LLAW/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Tetsuo – The Iron Man</title>
		<link>http://movie-shack.de/tetsuo-the-iron-man.html</link>
		<comments>http://movie-shack.de/tetsuo-the-iron-man.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 09:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Shin'ya Tsukamoto]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei so manchem Regisseur aus Fernost muss man sich Fragen stellen, in was für einer kranken, kaputten Welt er sich befindet oder ob er schlicht noch ganz zurechnungsfähig ist. In &#8220;Tetsuo&#8221; geht es um einen Mann, der sich nach und nach immer mehr in eine Art Maschine beziehungsweise einen grotesken Roboter verwandelt. Einen tieferen Sinn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/09/tetuso_the_iron_man_scene.jpg" alt="tetuso_the_iron_man_scene" title="tetuso_the_iron_man_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-7107" />Bei so manchem Regisseur aus Fernost muss man sich Fragen stellen, in was für einer kranken, kaputten Welt er sich befindet oder ob er schlicht noch ganz zurechnungsfähig ist. In &#8220;Tetsuo&#8221; geht es um einen Mann, der sich nach und nach immer mehr in eine Art Maschine beziehungsweise einen grotesken Roboter verwandelt. <span id="more-7106"></span>Einen tieferen Sinn kann man in diesem Werk von Shin&#8217;ya Tsukamoto wohl vergeblich suchen. Eine Abrechnung mit der hypermodernen Zeit, in der der Mensch zunehmend von Maschinen abhängig zu sein scheint? Die Warnung vor der Optimierung des Menschen mittels implantierter Elektroteile? Interpretationsmöglichkeiten gibt es wie so oft zuhauf. Aber man würde dem Film wohl zu viele Lorbeeren zukommen lassen, wenn man hier allzu viel Tiefe vermutet. Seine Stärken liegen auch ganz woanders. Mit teilweise lustigen und garantiert abgefahrenen Bildern eröffnet der Regisseur dem Zuschauer nämlich eine Welt, wie man sie zuvor nicht allzu oft gesehen haben dürfte. Rasend schnell geschnitten (Epileptiker aufgepasst!) und mit einem rasanten Electro-Score verstehen <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/09/tetuso_the_iron_man_cover.jpg" alt="tetuso_the_iron_man_cover" title="tetuso_the_iron_man_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-7108" />hämmern die Bilder mit einigen wenigen kleinen Verschnaufpausen unablässig auf einen ein, nur um im nächsten Moment die Drehzahl noch weiter zu erhöhen. Ein auf jeden Fall innovativer japanischer Mindfuck in Reinkultur also, dem aber insgesamt die Zugänglichkeit fehlt, um zu überzeugen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Tetuso  <strong>Land:</strong> Japan <strong>Jahr:</strong> 1989 <strong>Regie:</strong> Shin&#8217;ya Tsukamoto <strong>Darsteller:</strong> Kei Fujiwara, Tomorowo Taguchi, Nobu Kanaoka <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="">IMDB</a>, <a href="">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>L&#8217;eclisse</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 18:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Romanze]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Delon]]></category>
		<category><![CDATA[Michelangelo Antonioni]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Vitti]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutsche Titel &#8220;Liebe 1962&#8243; ist ein wenig irreführend, denn natürlich geht es Antonioni um mehr als romantische Gefühlswallungen oder verspielte Geschlechterkonflikte. Als der brilliante Zeitgeistdiagnostiker, der er war, bedient er sich einer im Grunde trivialen Beziehungsgeschichte, um ein Menschsein zu reflektieren, das seine alten Bezugspunkte verloren und noch keine neuen gefunden hat. Sein Resümee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/07/leclisse_scene.jpg" alt="leclisse_scene" title="leclisse_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-6697" />Der deutsche Titel &#8220;Liebe 1962&#8243; ist ein wenig irreführend, denn natürlich geht es Antonioni um mehr als romantische Gefühlswallungen oder verspielte Geschlechterkonflikte. Als der brilliante Zeitgeistdiagnostiker, der er war, bedient er sich einer im Grunde trivialen Beziehungsgeschichte, um ein Menschsein zu reflektieren, das seine alten Bezugspunkte verloren und noch keine neuen gefunden hat. Sein Resümee fällt äußerst pessimistisch aus: <span id="more-6696"></span>&#8220;L&#8217;eclisse&#8221;, die Finsternis, als Gegenwartsbeschreibung. Antonioni zeigt: unbeholfene Liebesversuche zwischen abweisenden römischen Vorstadtbauten. Treueschwüre, die nichts taugen. Lust auf Exotik, die sich in albernen Tänzchen erschöpft. Menschen, die Geld über andere Menschen stellen. Und sich Versprechen geben, die sie nicht halten. Zuletzt: ein Rendevouz, zu dem keiner kommt. Andere Filme hätten ihre Zuschauer an dieser Stelle längst in den Abspann entlassen, doch Antonioni lässt die Kamera einfach weiterlaufen. Zeigt den verabredeten Treffpunkt, Passanten, Rasensprenger, Häuserfronten, spielende Kinder, ein Stück Holz, das in einer Wassertonne schwimmt. Bis sich die Sonne verdunkelt &#8211; und nur noch grelles, kaltes Kunstlicht die Szenerie erhellt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2011/07/leclisse_cover.jpg" alt="leclisse_cover" title="leclisse_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-6698" />Ein so rätselhafter wie vielsagender Abschluss für eine der wegweisendsten Trilogien der Filmgeschichte, auch wenn &#8220;L&#8217;eclisse&#8221; verglichen mit &#8220;L&#8217;avventura&#8221; und &#8220;La Notte&#8221; aufgrund der ein oder anderen Länge etwas abfällt.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> L&#8217;eclisse <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1962 <strong>Regie:</strong> Michelangelo Antonioni <strong>Darsteller:</strong> Alain Delon, Monica Vitti, Francisco Rabal <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0056736/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B004SKKMLU/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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