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	<title>Movie Shack &#187; Krieg</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Der Admiral &#8211; Kampf um Europa</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 14:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Dance]]></category>
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		<description><![CDATA[Jedes Land hat seine Helden, auf die so manches Loblied gesungen wird. Oft bekannt als Nationen-(Ver)einer, Nationen-Möglichmacher, Kriegshelden oder einfach Persönlichkeiten, zu denen man aufschauen kann. Einer der niederländischen Nationalhelden ist Michiel de Ruyter. In seinem sogenannten Goldenen Zeitalter war dieses flächenmäßige Leichtgewicht ein absoluter Global Player, der sich weder hinter Frankreich noch England verstecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/10/der_admiral_scene.jpg" alt="der_admiral_scene" title="der_admiral_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11862" />Jedes Land hat seine Helden, auf die so manches Loblied gesungen wird. Oft bekannt als Nationen-(Ver)einer, Nationen-Möglichmacher, Kriegshelden oder einfach Persönlichkeiten, zu denen man aufschauen kann. Einer der niederländischen Nationalhelden ist Michiel de Ruyter. In seinem sogenannten Goldenen Zeitalter war dieses flächenmäßige Leichtgewicht ein absoluter Global Player, der sich weder hinter Frankreich noch England verstecken musste. <span id="more-11861"></span>Diese beiden Nationen sind auch im Film von Roel Reiné die größten Widersacher, die vor allem Waffengewalt auf See einsetzen, um für klare Verhältnisse zu Sorgen. Aber wie so oft droht der Feind nicht nur von außen, sondern auch von innen. Im Grunde beharken sich die Republikaner, die aktuell auch an der Macht sind, und die Orangisten, die am liebsten wieder einen König an der Staatsspitze möchten. Nun befinden wir uns aber an einem kritischen Punkt. Das ist nicht der Plot noch sind es grundsätzlich historische Stoffe an sich &#8211; sondern vielmehr deren Finanzierung. Bei &#8220;Der Admiral&#8221; handelt es sich nämlich um eine niederländische Produktion, die mit läppischen 8 Millionen Euro Produktionskosten an ihre Grenzen kommt. Interessanterweise wirkt sich das fehlende Geld weniger auf z.B. die Seeschlachten aus, als vielmehr darauf, dass man keine namhaften Schauspieler anwerben konnte &#8211; Rutger Hauer in einer Nebenrolle einmal außen vor gelassen. Folglich versprüht Admiral de Ruyter hier das Charisma eines Pommesbuden-Betreibers und weniger das eines Nationalhelden &#8211; und so zieht sich das fast durch den gesamten Cast. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/10/der_admiral_cover.jpg" alt="der_admiral_cover" title="der_admiral_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-11863" />Kurzum hat man es hier mit einem typischen &#8220;Licht- und Schattenspiel“ zu tun, wobei das Licht überwiegt, was alleine schon dem Umstand geschuldet ist, dass es zu den Thema sonst praktisch keinen Filmstoff geben dürfte.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Michiel de Ruyter <strong>Land:</strong> Niederlande <strong>Jahr:</strong> 2015 <strong>Regie:</strong> Roel Reiné <strong>Darsteller:</strong>  Charles Dance, Rutger Hauer, Daniel Brocklebank <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2544766">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B019C9Z6JO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Steiner – Das Eiserne Kreuz</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 09:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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		<description><![CDATA[Filme über den 2. Weltkrieg gibt es nicht wenige. Meistens aus der Sicht der Siegermächte erzählt, geraten diese aber nicht selten zu Epen über Ruhm, Ehre und Tod fürs Vaterland. Gerne wird dann dennoch das Etikett &#8220;Antikriegsfilm&#8221; aufgedrückt, um dem Gemetzel eine Legitimation zu geben. Aber wozu? Krieg ist schmutzig. Wenn sich Menschen an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/09/steiner_das_eiserne_kreuz_scene.jpg" alt="steiner_das_eiserne_kreuz_scene" title="steiner_das_eiserne_kreuz_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11836" />Filme über den 2. Weltkrieg gibt es nicht wenige. Meistens aus der Sicht der Siegermächte erzählt, geraten diese aber nicht selten zu Epen über Ruhm, Ehre und Tod fürs Vaterland. Gerne wird dann dennoch das Etikett &#8220;Antikriegsfilm&#8221; aufgedrückt, um dem Gemetzel eine Legitimation zu geben. <span id="more-11835"></span>Aber wozu? Krieg ist schmutzig. Wenn sich Menschen an die Kehle gehen ist es schmutzig. Aber, so könnte man jetzt sagen, in einem Antikriegsfilm wird dieser nicht verherrlicht. Das ist wiederum reine Ansichtssache. Denn in den meisten Fällen ist die Aufteilung in Gut und Böse in Filmen über den 2. Weltkrieg ganz klar. Es ist also gut, wenn Nazis abgeknallt und schlecht, wenn die Siegermächte, meistens dargestellt durch die Amis, ins Hintertreffen geraten. Um diesem Dilemma ein Schnippchen zu schlagen, hat Sam Peckinpah den Spieß einfach einmal herumgedreht und die Story aus Sicht der Deutschen erzählt. Und siehe da, es handelt sich trotz Hakenkreuz, Eisernem Kreuz und Gestapo-Spitzeln tatsächlich um Menschen &#8211; wer hätte es gedacht. Wobei sich 1943 schon so mancher Endsiegtraum verflüchtigt haben dürfte. So auch bei Feldwebel Steiner (James Coburn), dem mehr das Wohl seiner Mannen am Herzen liegt, als der Ehrgeiz irgendwelcher Vorgesetzter. Besonders tief &#8211; also über das übliche Anlegen mit den Oberen und Kriegsgedröhne hinaus &#8211; geht der Film dabei nicht. Weder taugen die Dialoge zur weiteren Ergründung der Seelenzustände <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/09/steiner_das_eiserne_kreuz_cover.jpg" alt="steiner_das_eiserne_kreuz_cover" title="steiner_das_eiserne_kreuz_cover" width="130" height="191" class="alignright size-full wp-image-11837" />noch gibt es eine komplexere Handlung die ggf. etwas ans Licht gebracht hätte. Vielmehr ergötzt sich Peckinpah an Slow–Motion-Schieß-und-Sterbe-Einlagen, die fast schon karikierend verzerrt wirken. Tja, da wären wir wieder: Krieg ist schmutzig. Egal ob Anti oder nicht.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Cross of Iron <strong>Land:</strong> Uk, Deutschland <strong>Jahr:</strong> 1977 <strong>Regie:</strong> Sam Peckinpah <strong>Darsteller:</strong>  James Coburn, Maximilian Schell, James Mason <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0074695">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00AAPTBBO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Helden von Hill 60</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 11:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Brendan Cowell]]></category>
		<category><![CDATA[Harrison Gilbertson]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich hätte sich Australien getrost aus dem 1. Weltkrieg heraushalten können. Weit, weit weg sind die Schlachtfelder, auf denen der Tod reiche Ernte einfährt. Aber auch wenn man sich am anderen Ende der Welt befindet, verspürt man Großbritannien gegenüber eine so starke Loyalität, dass man Soldaten entsendet. Der feindlichen Kugel ist es natürlich ohnehin relativ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/03/helden_von_hill_60_scene.jpg" alt="helden_von_hill_60_scene" title="helden_von_hill_60_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11598" />Eigentlich hätte sich Australien getrost aus dem 1. Weltkrieg heraushalten können. Weit, weit weg sind die Schlachtfelder, auf denen der Tod reiche Ernte einfährt. Aber auch wenn man sich am anderen Ende der Welt befindet, verspürt man Großbritannien gegenüber eine so starke Loyalität, dass man Soldaten entsendet. <span id="more-11597"></span>Der feindlichen Kugel ist es natürlich ohnehin relativ egal, in welchen Schädel sie sich bohrt. Aber wo bringt der menschliche Geist Kränkeres hervor, als auf dem Schlachtfeld? Waffen, dafür entwickelt, so viele wie möglich auszulöschen. Strategien, die nur darauf abzielen, möglichst viele in den Orkus zu schicken. Ethik und Moral &#8211; am Arsch. Da, wo es darum geht zu überleben, egal wie, Hauptsache der Gegner ist tot oder still oder einfach weg. Da die bekannten Grabenkämpfe nicht den erwünschten Erfolg bringen, müssen nun neue Ideen her. Eine die auf der Hand liegt: Tunnel unter die Feindeslinien zu graben, diese zu verminen und dann den ganzen Rotz in die Luft zu jagen. Dafür eignen sich die Mineure der Australier, geübte Bergarbeiter und Ingenieure, besonders gut. Dumm nur, dass der Fritz die gleiche Idee hat. Immerhin schaffen Dauerregen und überflutetet Schächte einen gewissen Gleichstand &#8211; weiter gestorben wird natürlich trotzdem. Jeremy Sims widmet seinem Film einem Kapitel des Weltkrieges, das man so wohl nicht so oft gesehen hat. Weder den Umstand, dass das Hauptaugenmerkt auf einer australischen Kompanie liegt, noch jenen, dass der wichtigste Teil des Films unter Tage spielt. Da der Blick in verzerrte und verdreckte Gesichter nicht zwangsläufig spannend ist, greift der Regisseur zudem auf das beliebte Mittel der &#8220;Erinnerungen&#8221; zurück, etwa wenn der Hauptcharakter Captain Oliver Woodward (Brendan Cowell) an seine Geliebte zurückdenkt. Nicht gerade innovativ und besonders spannend, aber es erfüllt seinen Zweck. Leider fehlen diesen Szenen die Dringlichkeit und Tiefe, die das Grauen des Krieges noch weiter verstärkt hätten, wie es vermutlich der Plan war. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/03/helden_von_hill_60_cover.jpg" alt="helden_von_hill_60_cover" title="helden_von_hill_60_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-11599" />Auch für einen passenden Score fehlt Sims das glückliche Händchen: das &#8220;Soldatentörö&#8221; aus der Konserve dürfte keinen umhauen. Insgesamt überwiegt dennoch das positive Gesamtbild: &#8220;Helden von Hill 60&#8243; ist stimmig inszeniert und dass Australien sehenswerte Filme abdrehen kann, wurde ohnehin längst bewiesen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Beneath Hill 6 <strong>Land:</strong> Australien <strong>Jahr:</strong> 2010 <strong>Regie:</strong> Jeremy Sims <strong>Darsteller:</strong>  Brendan Cowell, Harrison Gilbertson, Steve Le Marquand <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1418646">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0042E8OJY/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Jarhead</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2015 19:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Jake Gyllenhaal]]></category>
		<category><![CDATA[Jamie Foxx]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt so Kriege, vor allem der neueren Geschichte, die lassen sich nicht einfach einordnen. Vor allem, wenn es um ihre Relevanz für die &#8220;Welt&#8221; geht. Nun könnte man sagen, dass jeder Krieg, in dem die USA die Finger im Spiel haben, irgendwie schon wichtig sein wird. Aber, und das wird die Zeit lehren, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/08/jarhead_scene.jpg" alt="jarhead_scene" title="jarhead_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11346" />Es gibt so Kriege, vor allem der neueren Geschichte, die lassen sich nicht einfach einordnen. Vor allem, wenn es um ihre Relevanz für die &#8220;Welt&#8221; geht. Nun könnte man sagen, dass jeder Krieg, in dem die USA die Finger im Spiel haben, irgendwie schon wichtig sein wird. Aber, und das wird die Zeit lehren, auch ein Waffengang wie der 2. Golfkrieg wird irgendwann vergessen sein. <span id="more-11345"></span>Recht grotesk wird die Sache, wenn man sich einige Fakten zu diesem Konflikt anschaut, an denen sich dieser Film von Sam Mendes (&#8221;American Beauty&#8221;, &#8220;James Bond&#8221;) auch abarbeitet.<!--more--> Ausgangspunkt ist die Annektion Kuwaits durch den Irak, was die Schutzmacht USA auf den Plan ruft&#8230; und das mit voller Wucht. 575.000 Soldaten und gerade einmal 148 Tote auf Seiten der Amerikaner, wobei die meisten davon bei Unfällen ums Leben kamen. Da hat die Air Force einmal gezeigt, was eine Harke ist und wie wenig die Iraker dem entgegenzusetzen hatten &#8211; und darum geht es in dem Film. Wie unterhält man solch eine Anzahl an Soldaten? Hält die Spannung aufrecht, bis dann irgendwann vielleicht der Einsatz kommt? Oder, noch viel wichtiger für die Beteiligten: werden sie in der Heimat als Helden angesehen, weil sie den Krieg gewonnen haben, obwohl die meisten nicht einen Schuss abgegeben haben? &#8220;Jarhead&#8221; leiert sich da keine einfachen Antworten aus den Rippen, sofern er überhaupt welche gibt. Begleitet wird eine Gruppe blutjunger Soldaten, die die obligatorische Grundausbildung mit dem noch obligatorischeren sadistischen Ausbilder durchlaufen. Aber statt Kampf wartet auf Anthony Swofford (Jake Gyllenhaal) nebst Kameraden die große Langeweile im heißen Wüstensand. Ab und an gibt es nervige Manöver und Übungen. Ansonsten hängt man den Gedanken nach &#8211; über die Zukunft und wie es den Menschen in der Heimat geht. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/08/jarhead_cover.jpg" alt="jarhead_cover" title="jarhead_cover" width="130" height="185" class="alignright size-full wp-image-11347" />Als Kriegsstreifen der weniger typischen Art ist &#8220;Jarhead&#8221; ein sehenswerter Film. Auch deswegen, weil es Mendes gelingt, das Dilemma zu zeigen, in dem man sich als Soldat befindet, wenn es in einem Einsatz nicht so knallt, dass es zum Helden reicht. Dafür ist man unverletzt und  am Leben. Auch nicht schlecht.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Jarhead <strong>Land:</strong> Deutschland, USA <strong>Jahr:</strong> 2005 <strong>Regie:</strong> Sam Mendes <strong>Darsteller:</strong> Jake Gyllenhaal, Jamie Foxx, Lucas Black <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0418763">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000EU1J1A/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Triage</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 19:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Colin Farrell]]></category>
		<category><![CDATA[Jamie Sives]]></category>
		<category><![CDATA[Paz Vega]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der härtesten Jobs, die es auf der Welt gibt, dürfte der des Kriegsfotografen sein. Dabei schaffen es nur ein paar ganz wenige Bilder in die Zeitungen &#8211; wenn überhaupt. Das wahre Grauen indes bleibt sicher verwahrt, auf Filmrollen und Speicherchips wohl behütet, für niemanden sichtbar. Ein Kriegsfotograf riskiert also extrem viel. Wenn er dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/02/triage_scene.jpg" alt="triage_scene" title="triage_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11028" />Einer der härtesten Jobs, die es auf der Welt gibt, dürfte der des Kriegsfotografen sein. Dabei schaffen es nur ein paar ganz wenige Bilder in die Zeitungen &#8211; wenn überhaupt. Das wahre Grauen indes bleibt sicher verwahrt, auf Filmrollen und Speicherchips wohl behütet, für niemanden sichtbar. <span id="more-11027"></span>Ein Kriegsfotograf riskiert also extrem viel. Wenn er dabei Glück hat, schießt er das eine Bild, das ihn berühmt macht. Und wenn nicht, bleibt ihm nichts anderes übrig, als weiter durch die Krisengebiete dieser Welt zu ziehen. Ähnlich wie bei Soldaten, die im Kampfeinsatz waren, lassen einen die Bilder und Erlebnisse schwerlich los. Mark (Colin Farrell) und sein Kollege David befinden sich gerade inmitten von Kämpfen zwischen Kurden und Truppen von Saddam Hussein. Auch wenn es nicht die großen Schlachten sind, sterben bei den kleinen Scharmützeln immer einige Kämpfer, was gute Aufnahmen generiert und den Einsatz der beiden somit lohnend macht. David will aber alsbald nach Hause, da seine Frau ein Kind erwartet, was Mark zum momentanen Zeitpunkt jedoch nicht passt. Dann kommt ein Schnitt und Mark befindet sich wieder zuhause &#8211; alleine! Der Film von Danis Tanovic (&#8221;No Man&#8217;s Land&#8221;) erzählt von Freundschaft, Verlust, dem Fertigwerden mit Schuldgefühlen, Trauer und so weiter, von allem also, was mit der Thematik &#8220;Krieg&#8221; bzw. seiner Verarbeitung zusammenhängt. Dabei wählt der Regisseur eine sehr klassische Erzählweise, der jeder ohne Probleme folgen kann. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/02/triage_cover.jpg" alt="triage_cover" title="triage_cover" width="130" height="193" class="alignright size-full wp-image-11029" />Eigentlich ist das Thema auch ein sehr interessantes, dass in der gezeigten Form nicht oft abgedreht worden sein dürfte. Leider verpasst es Tanovic jedoch, den wirklich packenden Stoff angemessen zu inszenieren, so dass man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hat, mehr als einen durchschnittlichen Film zu sehen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Triage <strong>Land:</strong> Irland, Spanien, Belgien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 2009 <strong>Regie:</strong> Danis Tanovic <strong>Darsteller:</strong> Colin Farrell, Jamie Sives, Paz Vega <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1217070/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0049T6WHS/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Es war Nacht in Rom</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 11:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Giovanna Ralli]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Genn]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Rossellini]]></category>
		<category><![CDATA[Sergej Bondartschuk]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie verhält sich eigentlich eine Bevölkerung eines Landes im Kriegsfall? Obsiegt die Angst, dass die &#8220;aktuell Herrschenden&#8221; allwissend und allmächtig sind? Oder gibt es etwas zutiefst Menschliches, das jeder in sich hat und das dann, wenn es darauf ankommt, zum Vorschein kommt? Ganz konkret werden diese Fragen in Roberto Rossellinis &#8220;Es war Nacht in Rom&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/es_war_nacht_in_rom_scene.jpg" alt="es_war_nacht_in_rom_scene" title="es_war_nacht_in_rom_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10953" />Wie verhält sich eigentlich eine Bevölkerung eines Landes im Kriegsfall? Obsiegt die Angst, dass die &#8220;aktuell Herrschenden&#8221; allwissend und allmächtig sind? Oder gibt es etwas zutiefst Menschliches, das jeder in sich hat und das dann, wenn es darauf ankommt, zum Vorschein kommt? Ganz konkret werden diese Fragen in Roberto Rossellinis &#8220;Es war Nacht in Rom&#8221; gestellt. <span id="more-10952"></span>Ein britischer und ein amerikanischer Soldat sowie ein Rotarmist werden kurz vor Rom versteckt. Dort können sie aber nicht bleiben und werden nach Rom auf eine Bühne über der Wohnung der sehr taffen Esperia (Giovanna Ralli) verfrachtet. Ein gefundenes Fressen für Spitzel der Nazis  &#8211; oder aber eine Bewährungsprobe für jeden, der in Friedenszeiten den Mund zu weit aufgemacht und versprochen hat, dass er genau wenn eine solche Situation eintritt, auch Hilfe leisten wird. Wie man sich denken kann, ist die Gesamtsituation alles andere als einfach und eigentlich beinhaltet der Film ein Thema wie man es düsterer nicht inszenieren hätte können. Doch dieses Mal gönnt der Regisseur in einigen Phasen dem Ganzen etwas Humor bzw. auflockernde Szenen, die aber nicht unbedingt passen. Das man auf besagter Bühne nicht unbedingt in Schockstarre verweilen muss ist klar, nur sind Szenen wie zum Beispiel ein gemeinschaftlicher <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/es_war_nacht_in_rom_cover.jpg" alt="es_war_nacht_in_rom_cover" title="es_war_nacht_in_rom_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-10954" />Tanz dann doch ein wenig &#8220;too much&#8221;. Irgendwie schafft es Rossellini mit &#8220;Es war Nacht in Rom&#8221; nicht gänzlich zu überzeugen, wobei man es unter dem Strich immer noch mit einem sehenswerten Film zu tun hat. Alleine der tollen Hauptdarstellerin Giovanna Ralli wegen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Era notte a Roma <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1960 <strong>Regie:</strong> Roberto Rossellini <strong>Darsteller:</strong> Leo Genn, Giovanna Ralli, Sergej Bondartschuk <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0052781/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000Z63ZCY/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Paisà</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 11:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Rossellini]]></category>

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		<description><![CDATA[1943 war mit der Invasion von Sizilien durch die Alliierten der 2. Weltkrieg für Italien praktisch endgültig gelaufen. Befreit war das Land allein dadurch natürlich noch nicht, zumal vor allem die stationierten deutschen Truppen bei ihrem kämpfenden Rückzug den ganzen Stiefel gen Norden hoch erbitterten Widerstand leisteten. Aber die Alliierten waren nicht alleine. Italienische Partisanenverbände, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/paisa_scene.jpg" alt="paisa_scene" title="paisa_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10943" />1943 war mit der Invasion von Sizilien durch die Alliierten der 2. Weltkrieg für Italien praktisch endgültig gelaufen. Befreit war das Land allein dadurch natürlich noch nicht, zumal vor allem die stationierten deutschen Truppen bei ihrem kämpfenden Rückzug den ganzen Stiefel gen Norden hoch erbitterten Widerstand leisteten. Aber die Alliierten waren nicht alleine. <span id="more-10942"></span>Italienische Partisanenverbände, die die Umgebung bestens kannten, waren nützliche Mitstreiter, was viele mit ihrem Leben bezahlten. In diese letzten Kriegswochen stürzt sich Roberto Rossellini mit einem aus sechs Episoden bestehenden Film &#8220;Paisà&#8221;. Um die einzelnen Erzählungen, die ohnehin schon allesamt ziemlich realistisch wirken, mit noch mehr Authentizität auszustatten, beginnt jede der Geschichten mit Originalmaterial aus der Wochenschau. Mit jeder Episode wandert man quasi an der Seite der Alliierten und ihrer Begleiter immer weiter nach Norditalien. Dabei versucht Rossellini das Geschehen so facettenreich wie möglich zu schildern. Mal werden die Ereignisse aus Sicht von Militärs gezeigt, dann wieder aus dem Blickwinkel der Partisanen, nur um kurz darauf hinter Klostermauern zu verschwinden und den Überlebenskampf der Leute in Rom zeigen. Man kann es nicht oft genug betonen, aber so ungeschönt wie ein Rossellini, oder wie die anderen Regisseure des Neorealismus heißen mögen, zum gesunden Verarbeiten des 2. Weltkriegs beigetragen haben, ist beispielhaft. Aber genau so wird es gemacht: wenn die Wunden noch frisch sind &#8211; und das waren sie 1946 definitiv noch &#8211; <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2015/01/paisa_cover.jpg" alt="paisa_cover" title="paisa_cover" width="130" height="189" class="alignright size-full wp-image-10944" />müssen sie erst gründlich gereinigt und von jedwedem Schmutz befreit werden, damit eine Heilung stattfinden kann. In diesem Sinne ist &#8220;Paisà&#8221; ein wunderbares Beispiel dafür, wie Kunst, und seien ihre Möglichkeiten noch so beschränkt, wirklich dazu beitragen kann, die eigene Geschichte aufzuarbeiten.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Paisà <strong>Land:</strong> Italien <strong>Jahr:</strong> 1946 <strong>Regie:</strong> Roberto Rossellini <strong>Darsteller:</strong>  Carmela Sazio, Gar Moore, William Tubbs <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0038823/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B005Z9DT5O/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Nagel im Stiefel</title>
		<link>http://movie-shack.de/nagel-im-stiefel.html</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2014 17:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Michail Kalatozov]]></category>

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		<description><![CDATA[In Windeseile peitscht der schwer gepanzerte Zug durch feindliches Gebiet. Durch weite, offene Ebenen, die keinen Schutz bieten und ihn zu einem dankbaren Ziel für die feindlichen Geschosse macht. Tarnung bietet lediglich eine mit hektischen Hand-und Armbewegungen vorangetriebene Draisine, die mit massig Räucherwerk bestückt den nacheilenden Zug regelrecht einnebelt. Allen Bemühungen zum Trotz greift der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/nagel_im_stiefel_scene.jpg" alt="nagel_im_stiefel_scene" title="nagel_im_stiefel_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10344" />In Windeseile peitscht der schwer gepanzerte Zug durch feindliches Gebiet. Durch weite, offene Ebenen, die keinen Schutz bieten und ihn zu einem dankbaren Ziel für die feindlichen Geschosse macht. Tarnung bietet lediglich eine mit hektischen Hand-und Armbewegungen vorangetriebene Draisine, die mit massig Räucherwerk bestückt den nacheilenden Zug regelrecht einnebelt. <span id="more-10343"></span>Allen Bemühungen zum Trotz greift der Feind dennoch an, zerschießt die Bahnstrecke vor und hinter dem Zug und setzt diesen damit fest. So bringt sich das stählerne, vor Waffen starrende Ungetüm in Kampfesposition und feuert mit allem was es hat. Schnittfolge: Griff ins Munitionsdepot. Öffnen der Kanonenluke. Abfeuern der Munition. Schnell ist dieser Rhythmus. Viele der Geschosse gehen dabei drauf und bringen nicht das gewünschte Ergebnis. Kurz vor dem Zuneigegehen des Vorrats wird im Zug die folgenschwere Entscheidung getroffen, Hilfe zu hohlen. Da die Telefonverbindung schon lange gekappt ist, müssen notgedrungen Freiwillige ihren Kopf hinhalten. Kurz gesagt: einer überlebt sogar &#8211; nur um dann nach einer strapaziösen Flucht zur Anklage vor ein seltsam anmutendes Gremium gezerrt zu werden. Die Kampfszenen, die Michail Kalatozov hier inszeniert, die verbissenen Gesichter, die klaren Schwarzweißbilder, die nichts von ihrer Wirkung verloren haben, erheben dieses 1931 entstandene Werk in eine ganz eigene Schublade des Stummfilms. In dieser wird experimentiert und ausprobiert, bis die Filmkamera zu glühen beginnt. Aber genau dieser Umstand verschafft &#8211; man möchte fast schon sagen sichert &#8211; <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/nagel_im_stiefel_cover.jpg" alt="nagel_im_stiefel_cover" title="nagel_im_stiefel_cover" width="130" height="192" class="alignright size-full wp-image-10345" />dieser Art von Film das Überleben in den unendlichen Weiten des Filmuniversums. Man bekommt einfach etwas zu sehen, was und auch wie man es zuvor noch nicht gesehen hat &#8211; mindestens sehr selten. Umso mehr verwundert es ein wenig, das Kalatozov die finale Gerichtsverhandlung recht klassisch darstellt, was den positiven Gesamteindruck leider etwas schmälert.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Lursmani cheqmashi <strong>Land:</strong> Sowjetunion <strong>Jahr:</strong> 1931 <strong>Regie:</strong> Michail Kalatozov <strong> Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0022970/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Der Löwe von Sparta</title>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2014 12:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Egan]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolph Maté]]></category>

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		<description><![CDATA[Erhebt euch, ihr aus Stahl Geschmiedeten, ihr aus dem schwachen Menschenfleisch Befreiten! Labt euch an des Feindes Pein und Trübsal, an seinem Wehklagen und alsdann ewigen Schweigen. Jeder kennt die Angst, ihr aber nicht: 300 Mannen, zum Bersten gefüllt mit Vaterlandsliebe und ewigem Feindeshass. Pathos! Bei der Zahl 300 kommt einem mittlerweile zwangsläufig der aussichtlose [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/05/der_loewe_von_sparta_scene.jpg" alt="der_loewe_von_sparta_scene" title="der_loewe_von_sparta_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10292" />Erhebt euch, ihr aus Stahl Geschmiedeten, ihr aus dem schwachen Menschenfleisch Befreiten! Labt euch an des Feindes Pein und Trübsal, an seinem Wehklagen und alsdann ewigen Schweigen. Jeder kennt die Angst, ihr aber nicht: 300 Mannen, zum Bersten gefüllt mit Vaterlandsliebe und ewigem Feindeshass. Pathos! <span id="more-10291"></span>Bei der Zahl <a href="http://movie-shack.de/300.html">300</a> kommt einem mittlerweile zwangsläufig der aussichtlose Kampf der Spartaner gegen das übermächtige Heer des persischen Großkönigs Xerxes in den Sinn. Es ist eben auch der perfekte Stoff, um dem Heldenkult zu huldigen und gegebenenfalls die Kassen klingeln zu lassen. Rudolph Maté versucht das schon 1962 &#8211; und scheitert grandios. Wo eigentlich vor Spannung vibrierende Stimmung herrschen soll, bietet sich dem Zuschauer sehr durchschnittliche und vor allem sehr unspektakuläre Kost. Ja, auch hier werden große Menschenmassen bewegt, auch hier wird versucht eine große Schlacht zu inszenieren. Das Manko der alten Sandalenschinken ist aber nun mal, dass eindrucksvolle Statistenscharen häufig noch lange kein packendes Kampfspektakel garantieren. Man kennt es: da wird hingefallen, das Gesicht vor Schmerz verzogen und so weiter &#8211; und das, obwohl der Gegner nur unkontrolliert mit dem Schwert herumfuchtelt oder unübersehbar Löcher in die Luft schießt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/05/der_loewe_von_sparta_cover.jpg" alt="der_loewe_von_sparta_cover" title="der_loewe_von_sparta_cover" width="130" height="190" class="alignright size-full wp-image-10293" />Weil gerade das Schlachtgeschehen in dieser Geschichte aber nun mal eine zentrale Rolle spielt, fehlt dem &#8220;Löwen von Sparta&#8221; damit so ziemlich alles, um aus dem ewigen und sehr tiefen Sumpf der drögen Dutzendware herauszuragen. In diesem kann der Film auch ruhig noch weiter versinken &#8211; keiner wird in vermissen.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1962 <strong>Regie:</strong> Rudolph Maté <strong>Darsteller:</strong> Richard Egan, Ralph Richardson, Diane Baker <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0055719/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0007PLFIO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Gesprengte Ketten</title>
		<link>http://movie-shack.de/gesprengte-ketten.html</link>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2014 14:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Bronson]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Pleasence]]></category>
		<category><![CDATA[James Coburn]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Attenborough]]></category>
		<category><![CDATA[Steve McQueen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Straflager ist wohl in keinem Fall eine allzu angenehme Aufenthaltsstätte, an der man lange verweilen möchte. Wenn man sich andererseits das Lager anschaut, in das die höhergradigen Militärkader der Alliierten in &#8220;Gesprengte Ketten&#8221; gesteckt werden, dann könnte man durchaus auf die Idee kommen, das es dort problemlos auszuhalten war &#8211; suggeriert zumindest der Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/05/gesprengte_ketten_scene.jpg" alt="gesprengte_ketten_scene" title="gesprengte_ketten_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10255" />Ein Straflager ist wohl in keinem Fall eine allzu angenehme Aufenthaltsstätte, an der man lange verweilen möchte. Wenn man sich andererseits das Lager anschaut, in das die höhergradigen Militärkader der Alliierten in &#8220;Gesprengte Ketten&#8221; gesteckt werden, dann könnte man durchaus auf die Idee kommen, das es dort problemlos auszuhalten war &#8211; suggeriert zumindest der Film von John Sturges (&#8221;Die glorreichen Sieben&#8221;). <span id="more-10253"></span>Im Grunde ließe sich der Rest des Krieges dort halbwegs angenehm verleben, vorausgesetzt natürlich man lässt sich nichts weiter zu Schulden kommen. Und genau hier liegt das Problem. Denn Teil des Eides, den die Soldaten geleistet haben, scheint es zu sein, dem Feind auf jede erdenkliche Weise zu schaden und das an jedem erdenklichen Ort &#8211; somit also auch in diesem Lager. Das erklärte Ziel ist es demnach, auszubrechen, um so möglichst viele deutsche Soldaten von dem eigentlichen Kriegskampfplätzen fernzuhalten, da die Entflohenen ja wieder eingefangen werden wollen. Der Film, der auf wahren Begebenheiten beruhen soll, bezeugt nun also ein paar wenige kleine und den einen großen Fluchtplan, durch den sehr vielen Gefangenen der Wind der Freiheit wieder durch die Haare fahren soll. Mythenbildung? Heldenglorifizierung? Ein Kriegsfilm kann sehr vieles sein, nur eben äußerst selten ein brauchbarer Lieferant von Informationen darüber, wie es denn da im Normalfall abläuft. Sturges setzt den Schwerpunkt daher auf die Unterhaltung und versucht sich dabei mit einigen bekannten Schauspielern wie Steve McQueen, James Garner und vielen mehr abzusicher. Herausgekommen ist dabei ein durchaus sehenswerter, wenn auch ziemlich langer Abenteuerkriegsfilm. Dies gilt leider nicht für den Score der bis auf ein sehr gelungenes düsteres Thema auf fröhlich beschwingte Marschmusik setzt, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/05/gesprengte_ketten_cover.jpg" alt="gesprengte_ketten_cover" title="gesprengte_ketten_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-10256" />die trotz der Kriegsthematik einfach nicht passen will: zu fröhlich, zu belanglos und zu losgelöst von den Bildern, die sie eigentlich unterstützen sollte.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Great Escape <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1963 <strong>Regie:</strong> John Sturges <strong>Darsteller:</strong> Steve McQueen, James Garner, Richard Attenborough, Charles Bronson, James Coburn, Donald Pleasence <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0057115/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00CIJG72G/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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