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	<title>Movie Shack &#187; Komödie</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Wir</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 23:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Elisabeth Moss]]></category>
		<category><![CDATA[Lupita Nyong'o]]></category>

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		<description><![CDATA[Jordan Peele bewies mit seinem Regiedebüt „Get Out“ sogleich, dass er ein wahrer Meister des Fachs ist. Nun erscheint dieser Tage mit „Wir“ sein nächster unheimlicher Streich und an dieser Stelle verrate ich euch, ob sich der Gang ins Kino lohnen wird oder nicht.
In dem US-amerikanischen Comic-Klassiker „Calvin &#038; Hobbes“ erfindet der sechsjährige Calvin eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/03/wir_scene.jpg" alt="wir_scene" title="wir_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12140" />Jordan Peele bewies mit seinem Regiedebüt „Get Out“ sogleich, dass er ein wahrer Meister des Fachs ist. Nun erscheint dieser Tage mit „Wir“ sein nächster unheimlicher Streich und an dieser Stelle verrate ich euch, ob sich der Gang ins Kino lohnen wird oder nicht.<span id="more-12139"></span></p>
<p>In dem US-amerikanischen Comic-Klassiker „Calvin &#038; Hobbes“ erfindet der sechsjährige Calvin eines Tages einen sogenannten Duplikator – ein einfacher Pappkarton, auf den er lediglich die Funktion geschrieben hat, um den Gegenstand arbeitstüchtig zu machen. Prompt klont er sich selbst und herauskommt ein identisches Abbild, das ihm nicht nur optisch ähnelt, sondern auch all seine schlechten Manieren mitbringt. Hobbes, sein in seiner Fantasie lebendiger Plüschtiger, kommentiert trocken, dass es sich wahrlich um eine originalgetreue Kopie von dem Jungen handelt. Und was sagt Calvin? „Was soll das heißen? Der Kerl ist ein totaler Penner!“</p>
<p>Man könnte glatt den Eindruck gewinnen, dass sich Jordan Peele für seine zweite Regiearbeit &#8220;Wir&#8221; von &#8220;Calvin &#038; Hobbes&#8221; inspirieren ließ und die Idee eines Horrorfilms würdig um Blut und Schrecken verschärft hat: Die Familie Wilson verbringt ihren Urlaub im sonnigen Santa Cruz, um mal so richtig abzuschalten. Nach einem Strandausflug mit Freunden will man den Tag im schicken Ferienhaus ausklingen lassen, als plötzlich vier dubiose Fremde in der Einfahrt stehen. Schnell artet die Situation aus und es stellt sich heraus, dass es sich um exakte Doppelgänger der Wilsons handelt &#8211; allerdings führen sie etwas ganz Böses im Schilde&#8230;</p>
<p>Die wandelnden Spiegelbilder benehmen sich tatsächlich wie &#8220;totale Penner&#8221; &#8211; prügelnd, schlitzend, schneidend und stechend bahnen sich die finsteren Versionen der Protagonisten ihren Weg und lassen den Puls schneller schlagen, während die Prämisse an sich das Mysterium und die Spannung aufrecht erhält. Schon sehr früh macht das Drehbuch aber klar, dass der Grusel nur ein Aspekt von &#8220;Wir&#8221; ist. Jordan Peele war vor seinem gefeierten &#8220;Get Out&#8221; vor allem mit Keegan-Michael Key eher in lustigen Gefilden unterwegs und das zeigt sich auch in seinem neuesten Wurf: In &#8220;Wir&#8221; darf nämlich genauso oft herzhaft gelacht wie laut aufgeschrien werden. Szenen von hoher, nervenzerrender Intensität halten sich so die Waage mit zum Zeil albernen Slapstickeinlagen und witzigen Sprüchen. Der Humor wirkt aber bisweilen ein wenig erzwungen, wie etwa eine etwas zu sehr als schlaue Nostalgie unter die Nase geriebene Anspielung auf die &#8220;Micro Machines&#8221;-Spielsachen oder &#8220;Kevin &#8211; Allein zu Haus&#8221;. In den besten Momenten funktioniert der Spaß ganz gut, doch bleibt zumindest ein latentes Gefühl der tonalen Unausgegorenheit: Als Horrorfilm ist &#8220;Wir&#8221; natürlich viel zu lustig, als Horrorkomödie ist er aber mitunter zu packend und atmosphärisch dicht. Auch wenn der Mix insgesamt nicht allzu stimmig wirkt, die Elemente an sich, das muss man dem Film lassen, sind jedoch formidabel und damit für sich sehr unterhaltsam und vor allem sehr gekonnt in Szene gesetzt. Die Kameraarbeit ist sehr gelungen, im Finale gibt es zudem eine grandios parallel montierte Sequenz zu bestaunen.</p>
<p>Derweil haben die Schauspieler sichtlich viel Spiellaune mitgebracht, denn dank ihrer Doppelrollen bekommen sie jede Menge Möglichkeiten, ihr Talent voll auszuschöpfen, wobei sich Lupita Nyong&#8217;o in der Hauptrolle ganz besonders hervortut. Die Oscarpreisträgerin (für &#8220;12 Years a Slave&#8221;) geht in die Vollen und kreiert überzeugend zwei Seiten einer Figur und meistert darüber hinaus auch die physischen Aspekte des Drehs. Elisabeth Moss, hier in einer kleinen Nebenrolle, legt wiederum den unheimlichsten weil weichesten Übergang von einem entsetzten Heulen zum psychopathischen Lachgesicht an den Tag, dem man in jüngerer Vergangenheit zuschauen konnte.</p>
<p>Sie alle spielen je zwei Seiten einer Figur und ähnlich wie beim eingangs erwähnten &#8220;Calvin&#8221;-Comic, wird unter anderem die Frage aufgeworfen, wie man wohl auf sich selbst reagieren würde, wenn auf einmal das eigene Ebenbild vor einem stünde und man plötzlich die Fehler an sich selbst bemerken würde. In &#8220;Wir&#8221; ist Peele dabei nicht an subtile Unterschiede in der Charakterisierung interessiert, die Gegenstücke sind nämlich ganz klar als dämonische Versionen überzeichnet. Als Visualisierung und gedankenanregende Auseinandersetzung mit der uns innewohnenden Dualität funktioniert &#8220;Wir&#8221; trotzdem ganz prächtig, wobei mit der Zeit mindestens noch eine allgemein gesellschaftskritische Dimension hinzukommt, auf die aber an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden soll &#8211; es soll ja schließlich nicht zu viel verraten werden. Sicher ist aber, dass &#8220;Wir&#8221; auf der Ebene der simplen Unterhaltung funktioniert und zusätzlich ordentlich Interpretationsstoff liefert, der nur ganz am Ende von einem etwas längeren Eklärmonolog ein wenig ausgebremst wird.<br />
<img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/03/wir_cover.jpg" alt="wir_cover" title="wir_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-12141" /><br />
Fazit: Schmunzeln, schaudern, schlau sein &#8211; &#8220;Wir&#8221; ist ein Überraschungsei von einem Film, das vielseitige Unterhaltung bietet und sich kleine Schwächen in der Ausbalancierung seiner Elemente leistet.</p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Wir <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2019 <strong>Regie:</strong> Jordan Peele <strong>Darsteller:</strong>  Lupita Nyong&#8217;o, Elisabeth Moss, Winston Duke <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="https://www.imdb.com/title/tt6857112">IMDB</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Mid90s</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 12:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Jonah Hill]]></category>
		<category><![CDATA[Katherine Waterston]]></category>
		<category><![CDATA[Lucas Hedges]]></category>
		<category><![CDATA[Sunny Suljic]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Rezensent oder Kritiker eines Films sollte man es doch gemeinhin besser wissen und das zu besprechende Werk möglichst mit einem von Fachwissen geprägten Abstand betrachten, um ihm gerecht zu werden. Emotionen, die man beim Schauen gespürt hat, wollen anschließend in Worte gefasst und genauestens reflektiert werden und extrem banal ausgedrückt wollen Empfinden und Urteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/01/mid90s_scene.jpg" alt="mid90s_scene" title="mid90s_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12131" />Als Rezensent oder Kritiker eines Films sollte man es doch gemeinhin besser wissen und das zu besprechende Werk möglichst mit einem von Fachwissen geprägten Abstand betrachten, um ihm gerecht zu werden. Emotionen, die man beim Schauen gespürt hat, wollen anschließend in Worte gefasst und genauestens reflektiert werden und extrem banal ausgedrückt wollen Empfinden und Urteil ausführlich formuliert werden. <span id="more-12130"></span>Doch am Ende des Tages haut auch nur ein Mensch in die Tasten und manchmal wird man dann von Gefühlen regelrecht überwältigt, dass die kritische Distanz den Hut nehmen muss. Bei &#8220;Mid90s&#8221;, dem Spielfilm-Regiedebüt von Schauspielstar Jonah Hill, wird es extrem nostalgisch, womit er durchaus in Zeiten von allgemeiner Retro-Begeisterung, die 80er zitierende Serien wie &#8220;Stranger Things&#8221; oder 90er-Jahre-Partys den (Hipster-)Nerv voll treffen wird.</p>
<p>Die 90er: Der 13-jährige Stevie (Sunny Suljic) wächst mit seiner alleinerziehenden Mutter (Katherine Waterston) und seinem Bruder (Lucas Hedges) auf. Es ist die goldene Ära im HipHop, die Hosen werden Baggy und damit tief und weit getragen und die Jugend rollt auf Skateboards durch die Gegend, auf alle Regeln pfeifend, während sie ihre ganz eigenen aufstellt. Stevie möchte dazugehören und auch mit den coolen Kids herumhängen. Langsam freundet er sich mit einer Gruppe Jungs an. Erst bekommt er einen Spitznamen verpasst, dann folgt das erste richtig gute Rollbrett &#8211; und ab dafür. Für Stevie eröffnet sich eine neue Welt der Anerkennung und der ersten sexuellen Erfahrungen. Aber als Heranwachsender sind die Grenzen noch nicht klar definiert und Stevie wird sie früher ausloten müssen, als ihm lieb ist&#8230;</p>
<p>Von der allerersten Sekunde an wird klar, dass &#8220;Mid90s&#8221; sich nicht einfach nur damit begnügt, die 90er anhand zahlreicher Referenzen wieder aufleben zu lassen. Das Bildformat ist 4:3, gedreht wurde ausschließlich auf 16mm und selbst der Ton klingt mehr nach guten altem Stereo als nach modernstem Dolby Atmos. Alleine technisch wirkt der Film deshalb mehr wie eine wieder entdeckte Privataufnahme, die Jahre im Keller oder auf dem Dachboden vor sich hinschlummerte, als wie eine professionelle Filmproduktion. Natürlich fehlen aber auch alle notwendigen Memorabilia nicht, um die dargestellte Zeit definitiv als die 90er zu etablieren: Gleich zu Beginn betritt Stevie das Zimmer von Bruder Ian, an den Wänden hängen zahlreiche Poster von Rap-Acts aus der Zeit wie dem Wu-Tang Clan oder Mobb Deep, in den Regalen sind die klassischen Alben in CDs aufgereiht. In anderen Szenen wird wahlweise auf dem Super Nintendo oder der uralten Sony Playstation gezockt, der Kleidungsstil und die Marken passen zur Dekade.</p>
<p>Man muss aber dazu erwähnen: Das sind die &#8220;coolen&#8221; 90er, die, die man damals erlebte, wenn man die entsprechenden Interessen hatte und den dazugehörigen Geschmack in punkto Musik, Mode, Lifestyle. Von den Backstreet Boys und den Spice Girls fehlt jede Spur, auch Techno erklingt nirgendwo und erst recht nicht &#8220;Barbie Girl&#8221; &#8211; stattdessen ganz programmatisch &#8220;93 &#8217;til Infinity&#8221; von den Souls of Mischief oder &#8220;Liquid Swords&#8221; von GZA/Genius zu Ollies, Kickflips oder Crooked Grinds. Wer also schon damals nicht dazu gehörte, wird &#8220;Mid90s&#8221; möglicherweise &#8220;nur&#8221; als akkurates Abbild von damals gepaart mit einer Coming-of-Age-Geschichte wahrnehmen. Und das wäre ja an sich auch schon vollkommen ausreichend.</p>
<p>Aber wer diese Zeit aktiv durchlebt hat und sich auch mit der dargestellten, zugegebenermaßen recht spezifischen Szene identifizieren kann, muss sich beim Kauf eines Kinotickets auf etwas gefasst machen: Der Look und die Sounds packen einen gleich zu Beginn fest an den Schultern und zerren den Zuschauer in diese Zeitkapsel, aus der es für die folgenden 85 Minuten kein Entrinnen gibt &#8211; Nostalgie ist eben ein wirklich mächtiges Gefühl.</p>
<p>Die oberflächlichen Flashbacks sind aber nur die halbe Miete, denn trotz alledem muss eine Geschichte erzählt werden. Diese mag eigentlich nicht besonders herausragend anmuten, aber Hill tat gut daran, diese mit Blick auf seinen jungen Protagonisten einfühlsam und nuanciert voranzutreiben. Und hier setzt die nächste, weitaus stärkere Nostalgiestufe ein &#8211; zumindest für den Autor dieser Zeilen: Seine wahre Wirkung entfaltet &#8220;Mid90s&#8221; nämlich nicht im bloßen Wiedersehen und Wiedererkennen, sondern vor allem im Wiedererleben.</p>
<p>Die Schüchternheit, mit der Stevie an die coolen Jugendlichen herantritt und die leise Hoffnung, von ihnen bemerkt, akzeptiert und aufgenommen zu werden, das spürbare High, wenn man sich seine Sporen so langsam verdient, auch die Prügeleien mit dem älteren Bruder, der Leichtsinn, der zutage tritt, wenn man sich und anderen etwas beweisen will &#8211; Hill erzählt von einem Leben, das auch andere genauso in jungen Jahren gelebt haben dürften. Es geht nicht einzig nur darum, Vergangenes authentisch zu zeigen, das alleine reicht nicht. Aber die Kombination der Retro-Darstellung mit einem innig spürbaren Gefühl für die eigenen prägenden Jahre sorgt für emotionale Vertrautheit, als wäre man nach all den Jahren des Erwachsenseins wieder zurück zu seinen Wurzeln heimgekehrt. Das macht &#8220;Mid90s&#8221; besser als vergleichbare Werke in Film und Fernsehen: Hills Film zitiert sich nicht einfach durch eine Dekade, er fühlt sich wirklich wie ein Artefakt dieser Zeit an.</p>
<p>Da kann man dann auch verschmerzen, dass inbesondere Katherine Waterston und Lucas Hedges als Nebenfiguren ultimativ verschenkt und unterentwickelt bleiben. In ihren Szenen überzeugen sie, aber es sind nicht sehr viele und ihre Konflikte mit dem von Sunny Suljic gespielten Stevie werden gar nicht weiter aufgelöst. Hier war durchaus Potenzial, aber andererseits macht Hill nie einen Hehl daraus, dass die Geschichte fast ausschließlich aus den Augen von dem kleinen Hauptprotagonisten erzählt wird &#8211; <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2019/01/mid90s_cover.jpg" alt="mid90s_cover" title="mid90s_cover" width="130" height="203" class="alignright size-full wp-image-12132" />und dem sind nun einmal seine Freunde und Skatboarding gerade sehr viel wichtiger als seine eigene Familie.</p>
<p>Fazit: &#8220;Mid90s&#8221; ist eine nicht nur kosmetisch, sondern auch emotional authentische Reise zurück in eine ganz besondere Zeit. </p>
<p>(Kinostart: 07.03.2019)</p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Mid90s <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2018 <strong>Regie:</strong> Jonah Hill <strong>Darsteller:</strong> Sunny Suljic, Katherine Waterston, Lucas Hedges <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="https://www.imdb.com/title/tt5613484">IMDB</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>The Nice Guys</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 16:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Russell Crowe]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Gosling]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Combo Ryan Gosling / Russel Crowe kann eigentlich nichts schief gehen, letztlich egal, in was für einem Genre man sich da bewegt. So verwundert es auch kein Stück, dass das vorliegende Werk von Shane Black (&#8221;Kiss, Kiss, Bang, Bang&#8221;) mit exakt diesen beiden Schauspielern steht und fällt. Mit reichlich Retro-Charme geht es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/02/the_nice_guys_scene.jpg" alt="the_nice_guys_scene" title="the_nice_guys_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12077" />Mit der Combo Ryan Gosling / Russel Crowe kann eigentlich nichts schief gehen, letztlich egal, in was für einem Genre man sich da bewegt. So verwundert es auch kein Stück, dass das vorliegende Werk von Shane Black (&#8221;Kiss, Kiss, Bang, Bang&#8221;) mit exakt diesen beiden Schauspielern steht und fällt. Mit reichlich Retro-Charme geht es in &#8220;The Nice Guys&#8221; zurück in die 70er Jahre. <span id="more-12076"></span>Komische Klamotten, überdrehte Partys, auf denen man, den 68ern sei Dank, nicht mehr bieder sein muss &#8211; ach, wie ist das alles witzig. Aber man befindet sich ja schließlich auch in einer Komödie und dazu noch in einer, in der der Plot eine eher untergeordnete Rolle spielt. Ein ungleiches Duo, bestehend aus Jackson Healy (Russel Crowe), einem Mann fürs Grobe, und dem etwas dümmlichen Schnüffler Holland March (Ryan Gosling) wird auf ein verschwundenes Mädchen namens  Amelie angesetzt. Das Besondere daran: Amelie ist die Tochter der Justizministerin. Ein Pornofilm mit ihr kursiert und mancher will ihr nicht nur an die Wäsche sondern mehr noch &#8211; ans Leben. Dazu kommt, dass die Sache natürlich ziemlich verworren ist und man nicht weiß, wem man trauen kann. Okaaay. Das Spannungsbarometer haut es da nicht gerade bis zum Anschlag hinauf. Aber die &#8220;Wunderwaffe&#8221; Crowe/Gosling zündet eigentlich ganz passabel, was immerhin ein paar ordentliche Sprüche zur Folge hat. Leider verbockt Regisseur Black es an anderer Stelle. Keine Ahnung, was ihn geritten hat, in Gestalt von Holly (Hollands Tochter) einen derart nervigen Sidekick zu platzieren. Eine überflüssige, unlustige, dauertaffe Göre, die es in <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/02/the_nice_guys_cover.jpg" alt="the_nice_guys_cover" title="the_nice_guys_cover" width="130" height="193" class="alignright size-full wp-image-12078" />keinster Weise gebraucht hätte. Ebenfalls negativ schlägt die mit 2 Stunden viel zu lange Spielzeit zu Buche. Eine gute Komödie lebt aber nun mal, oh Wunder, von Jokes, gerne auch &#8220;Joke–Feuerwerken&#8221;, in möglichst hohem Takt. Damit ist &#8220;The Nice Guys&#8221; kein totaler Flop, dafür ist die Gesamtqualität zu hoch. Einmal anschauen. Vergessen. Gut ist.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Nice Guys <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2016 <strong>Regie:</strong> Shane Black <strong>Darsteller:</strong>  Russell Crowe, Ryan Gosling, Angourie Rice <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt3799694">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B01FNP0OP2/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>La La Land</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 16:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Emma Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Gosling]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus alt mach neu, das ist schon längst ein bewährtes Rezept in Hollywood. Neben Remakes und Reboots, die scheinbar alljährlich über die Leinwände flackern, gibt es jene Filme, die keinen konkreten Stoff oder Titel neu auflegen, sondern eher einen ganzen Stil wiederbeleben. &#8220;The Artist&#8221; zeigte vor einigen Jahren erfolgreich, dass ein schwarz-weißer Stummfilm auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/la_la_land_scene.jpg" alt="la_la_land_scene" title="la_la_land_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-12030" />Aus alt mach neu, das ist schon längst ein bewährtes Rezept in Hollywood. Neben Remakes und Reboots, die scheinbar alljährlich über die Leinwände flackern, gibt es jene Filme, die keinen konkreten Stoff oder Titel neu auflegen, sondern eher einen ganzen Stil wiederbeleben. &#8220;The Artist&#8221; zeigte vor einigen Jahren erfolgreich, dass ein schwarz-weißer Stummfilm auch in Zeiten von 3D-Effektegewittern über jede Menge Charme verfügen kann, um die Zuschauer zu begeistern. <span id="more-12029"></span></p>
<p>Nun hat Regisseur Damien Chazelle mit &#8220;La La Land&#8221; eine Hommage an klassische Hollywood-Musicals verfilmt. Der &#8220;Whiplash&#8221;-Macher macht handwerklich keine Gefangenen und lässt all seine inszenatorischen Muskeln schon von der ersten Szene an spielen: Während eines Staus auf einer Autobahn legt das Ensemble eine erste feurige Nummer hin, die, zumindest dem Anschein nach, in einem einzigen Take gedreht wurde. Von dort an geht es weiter mit heiteren, beschwingten, feierlichen Gesangs- und Tanznummern, deren Choreographien dank der entfesselten Kameraführung fröhlich kinetisch wirken und die untermauert werden durch eine regelrechte Farbexplosion aus buntesten Kleidern und Lichtern. &#8220;La La Land&#8221; ist in seinen besten Momenten cineastisches Glück, naiv und ungehalten romantisch. In den Hauptrollen liefern Ryan Gosling und Emma Stone überzeugende Darbietungen ab, wenngleich ihr Gesang nicht immer perfekt anmuten mag. Doch die Chemie stimmt zwischen den beiden zweifelsohne.</p>
<p>So ganz kann die unbändige Energie aber nicht aufrecht erhalten werden und besonders in der zweiten Filmhälfte geraten die musikalischen Einschübe deutlich in den Hintergrund zugunsten der Geschichte, die sich phasenweise einige Längen erlaubt. Doch ehe dem Film die Puste zur Gänze ausgeht, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2017/01/la_la_land_cover.jpg" alt="la_la_land_cover" title="la_la_land_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-12031" />werden noch einmal alle Register gezogen und der Zuschauer wird für den etwas schwächelnden Abschnitt zuvor wieder entschädigt. Am Ende bleibt zu sagen, dass &#8220;La La Land&#8221; leidenschaftliches Kino ist, bei dem gehörige Endorphinausschüttungen ganz sicher sind.</p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> La La Land <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2016 <strong>Regie:</strong> Damien Chazelle <strong>Darsteller:</strong> Ryan Gosling, Emma Stone, Rosemarie DeWitt <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt3783958">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B01NAL3RMO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>American Graffiti</title>
		<link>http://movie-shack.de/american-graffiti.html</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 14:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[George Lucas]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Dreyfuss]]></category>
		<category><![CDATA[Ron Howard]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wie selig war die Zeit der Knabenspiele, als Kummer noch nicht nächtlich mich umschlang; und harmlos ich mit glücklichem Gefühle für Gegenwart durch Thal und Wiesen sprang&#8221;&#8230; soweit Novalis, anno 1790. Und, oh Wunder, der Mensch hat sich auf der Schwelle zum Erwachsenwerden nicht wesentlich verändert. Der Moment, an dem es aus den Kinderschuhen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/12/american_graffiti_scene.jpg" alt="american_graffiti_scene" title="american_graffiti_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11966" /><em>&#8220;Wie selig war die Zeit der Knabenspiele, als Kummer noch nicht nächtlich mich umschlang; und harmlos ich mit glücklichem Gefühle für Gegenwart durch Thal und Wiesen sprang&#8221;</em>&#8230; soweit Novalis, anno 1790. Und, oh Wunder, der Mensch hat sich auf der Schwelle zum Erwachsenwerden nicht wesentlich verändert.<span id="more-11965"></span> Der Moment, an dem es aus den Kinderschuhen in die Schule und dann weiter ins Studium oder den Beruf geht, lässt wohl regelmäßig nicht nur wohlige Schauer über die Rücken der Beteiligten rauschen. Aber was bleibt, als den Schritt zu gehen und sich altersweise an die vergangenen Tage zu erinnern? &#8220;American Graffiti&#8221; von George Lucas setzt genau an diesem Punkt an. Eine Gruppe Jugendlicher verlebt die letzte gemeinsame Nacht bevor sich die Wege trennen. In den 60er Jahren ging das natürlich noch ein wenig gesitteter ab als heute. Neben Rock&#8217;n'Roll-Getanze sind ganz klar diejenigen die Kings, die ein Auto haben. Am besten ein selbst frisiertes, mit dem man dann nächtliche Rennen fahren oder ganz bequem durch die Straßen cruisen kann &#8211; auf der Suche nach Mädchen oder einer großartigen Story, die man weitererzählen kann. Der Fokus liegt in diesem Film, der wunderbar auch ohne Höhepunkt auskommt, auf einer Freundesclique, anhand derer die typischen &#8220;Coming- of-Age“ Themen wie Freundschaft, erste Liebe usw. abgearbeitet werden &#8211; und das nicht einmal schlecht. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/12/american_graffiti_cover.jpg" alt="american_graffiti_cover" title="american_graffiti_cover" width="130" height="188" class="alignright size-full wp-image-11967" />Klar, dass da der ein oder andere &#8220;coole&#8221; Spruch angestaubt wirkt &#8211; geschenkt. Wer sich auf die Suche nach den Ursprüngen der &#8220;Coming-of-Age&#8221;“ Filme macht, der wird wohl oder übel auch über diesen hier stolpern, wobei &#8220;American Graffiti&#8221; zu den besseren seiner Art zu zählen ist.</p>
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> American Graffiti <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1973 <strong>Regie:</strong> George Lucas <strong>Darsteller:</strong>  Richard Dreyfuss, Ron Howard, Paul Le Mat <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0069704">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0000ADYDP/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Paterson</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2016 09:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiskorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Driver]]></category>
		<category><![CDATA[Golshifteh Farahani]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Jarmusch]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche im Leben eines Busfahrers, das mag zunächst nicht nach aufregender Kinounterhaltung klingen, was Jim Jarmusch da auf die Leindwand gezaubert hat. Aber Jarmusch wäre vermutlich nicht die Regie-Ikone des Indie-Kinos, wenn er nicht aus dieser scheinbar langweilig anmutenden Grundprämisse etwas Zauberhaftes kreieren könnte.Dabei mag offenkundig nicht viel mehr passieren, als dass zu einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/11/paterson_scene.jpg" alt="paterson_scene" title="paterson_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11928" />Eine Woche im Leben eines Busfahrers, das mag zunächst nicht nach aufregender Kinounterhaltung klingen, was Jim Jarmusch da auf die Leindwand gezaubert hat. Aber Jarmusch wäre vermutlich nicht die Regie-Ikone des Indie-Kinos, wenn er nicht aus dieser scheinbar langweilig anmutenden Grundprämisse etwas Zauberhaftes kreieren könnte.<span id="more-11927"></span>Dabei mag offenkundig nicht viel mehr passieren, als dass zu einem großen Teil die immer selben Routinen der Hauptfigur Paterson (Adam Driver) dargestellt werden: Paterson steht morgens auf, fährt seinen Bus, feilt an seinen Gedichten, geht Gassi mit seinem Hund und gönnt sich ein Glas Bier. Doch es sind die vielen kleinen Variationen und Nebensächlichkeiten, die Jarmusch einstreut und die den Film so liebevoll im Detail machen. An jedem Morgen liegen Paterson und seine Frau Laura (Golshifteh Farahani) in einer anderen Position im Bett, jeden Tag lauscht er einem anderen Gespräch, trifft meist dieselben Menschen und stolpert gelegentlich in andere neue, während seine Frau jedes Mal erneut ihrer überbordenden kreativen Energie auf andere Weise Ausdruck verleiht. So entsteht ein feines Bild der vielen Skurrilitäten und des lakonischen Humors, der einem im Alltag jederzeit umgibt und für den man doch beinahe keinen Blick mehr hat. Jarmusch hingegen lenkt die Aufmerksamkeit des Zuschauers genau darauf und findet durch seine fantastische Hauptfigur auch eine melancholische Poesie darin. Adam Driver erweist sich in der Titelrolle dabei als absoluter Glücksgriff. Er gibt seinen introvertierten und einfühlsamen Paterson mit großer Zurückhaltung, aber ganz vielen Nuancen, die sich in den kleinsten Gesten und Regungen im Gesicht zeigen. Ihm gegenüber verzaubert Golshifteh Farahani als stets strahlend optimistische Laura. Ein ungleiches Paar, das aber auf bestmögliche Weise miteinander harmoniert, denn &#8220;Paterson&#8221; ist nebenher auch das <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/11/paterson_cover.jpg" alt="paterson_cover" title="paterson_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-11929" />Porträt einer wunderbaren Liebe. Nebenfiguren wie der von Barry Shabaka Henley gespielte Barbesitzer Doc beseelen den Film zusätzlich. &#8220;Paterson&#8221; ist ein ruhiges und gemächlich erzähltes filmisches Gedicht und eine kleine Ode an die Schönheit des Alltäglichen. Zauberhaft.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Paterson <strong>Land:</strong> Frankreich, Deutschland, USA <strong>Jahr:</strong> 2016 <strong>Regie:</strong> Jim Jarmusch <strong>Darsteller:</strong>  Adam Driver, Golshifteh Farahani, Helen-Jean Arthur <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt5247022">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B01MXEMZNT/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Am Sonntag bist du tot</title>
		<link>http://movie-shack.de/am-sonntag-bist-du-tot.html</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2016 14:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Brendan Gleeson]]></category>
		<category><![CDATA[Chris O'Dowd]]></category>
		<category><![CDATA[Isaach De Bankolé]]></category>
		<category><![CDATA[Kelly Reilly]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben als Priester ist sicherlich alles andere als leicht. Man will sich gar nicht vorstellen, was man da alles im Beichtstuhl zu hören bekommt. Zeug, das man vermutlich nie mehr aus dem Kopf bekommt und einem ein wahrhaft elefantengroßes Herz abverlangt, um nicht den Glauben an die Menschheit bzw. Gott zu verlieren. Im Grunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/10/am_sonntag_bist_du_tot_scene.jpg" alt="am_sonntag_bist_du_tot_scene" title="am_sonntag_bist_du_tot_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11868" />Das Leben als Priester ist sicherlich alles andere als leicht. Man will sich gar nicht vorstellen, was man da alles im Beichtstuhl zu hören bekommt. Zeug, das man vermutlich nie mehr aus dem Kopf bekommt und einem ein wahrhaft elefantengroßes Herz abverlangt, um nicht den Glauben an die Menschheit bzw. Gott zu verlieren.<span id="more-11867"></span> Im Grunde ist man immer der Buh-Mann. Mittlerweile kollektiv unter Vergewaltigungsverdacht, &#8220;vermittelt&#8221; man praktisch zwischen Gott und den Menschen und reibt, zerreibt sich so zwischen Sakralem und Profanem. In einer dieser Beichtstuhlsitzungen bekommt Pater James Lavelle (Brendan Gleeson) gleich einmal die volle Breitseite ab &#8211; in Form einer Morddrohung, die kommenden Sonntag umgesetzt werden soll. Was tun? Durchatmen und weiterleben, so macht es zumindest der nicht minder breitschultrige Lavelle, der sich durch praktisch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Selbst als die Woche dahin schmilzt bleibt der Priester seinem Kurs treu. Versorgt eine Gemeinde und kümmert sich mehr um die Anderen als um sich. Der englische Regisseur John Michael McDonagh (&#8221;The Guard&#8221;) bringt tatsächlich das Kunststück fertig, in seinem Film heikle Themen anzusprechen ohne dabei die Warte des Beobachters zu verlassen oder gar den moralischen Zeigefinger zu heben. Durch diesen &#8220;Kniff&#8221; vermeidet er Verurteilungen oder Eckenzuweisungen. Das Beste dabei ist aber, dass man sich als Zuschauer selbst ein Bild machen kann. Einen solch differenzierten Regisseursblick würde man sich nicht nur bei einem Drama gerne öfters wünschen. Besonders wenn die Hauptperson ein Priester ist, ergo ein Angestellter der Katholischen Kirche &#8211; ergo irgendwie schlecht? <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/10/am_sonntag_bist_du_tot_cover.jpg" alt="am_sonntag_bist_du_tot_cover" title="am_sonntag_bist_du_tot_cover" width="130" height="191" class="alignright size-full wp-image-11869" />Oder doch nicht? Gerade durch diese Ehrlichkeit den Figuren gegenüber, dass jeder eben ist, wie er ist mit Stärken und Schwächen, gewinnt der Film einiges an Charme und hohem Unterhaltungswert. Nicht unerwähnt darf natürlich Brendan Gleeson bleiben, der mit seiner Präsenz jede Szene auszufüllen weiß.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Calvary <strong>Land:</strong> Irland, UK <strong>Jahr:</strong> 2014 <strong>Regie:</strong> John Michael McDonagh <strong>Darsteller:</strong> Brendan Gleeson, Chris O&#8217;Dowd, Kelly Reilly, Isaach De Bankolé <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2234003/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00OHRXPTK/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Monday</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 11:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Hiroyuki Tanaka]]></category>
		<category><![CDATA[SABU]]></category>
		<category><![CDATA[Shin'ichi Tsutsumi]]></category>
		<category><![CDATA[Yasuko Matsuyuki]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag ist Schontag, so sagt man. Oder der Tag am Wochenanfang, an dem Takagi besser im Bett geblieben wäre. Aber man kann es sich eben nicht aussuchen, wenn die Sonne ins Zimmer glotzt und die Vögel unbeirrt und mit nervig guter Laune den Morgen begrüßen. Irgendwann muss man die schweren Lider öffnen &#8211; und bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/09/monday_scene.jpg" alt="monday_scene" title="monday_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11822" />Montag ist Schontag, so sagt man. Oder der Tag am Wochenanfang, an dem Takagi besser im Bett geblieben wäre. Aber man kann es sich eben nicht aussuchen, wenn die Sonne ins Zimmer glotzt und die Vögel unbeirrt und mit nervig guter Laune den Morgen begrüßen. Irgendwann muss man die schweren Lider öffnen &#8211; und bei Takagi sind diese mal so richtig schwer. <span id="more-11821"></span>Trinken muss gelernt sein und leichter wird das Aufstehen mit einem Kater auch nicht. Ganz blöd wird die Sache, und da werden die anderen Dinge ganz schnell zu Nebensächlichkeiten, wenn man weder weiß, wo man sich befindet, noch wie man hierher kam, noch was man letzte Nacht getan hat. Aber, und an dieser Stelle ein Hoch auf das Gedächtnis, der Hauptcharakter des Films beginnt sich zu erinnern. Zu seinem Pech &#8211; aber zur Freude des Zuschauers. Denn &#8220;Monday&#8221; ist alles anderes als ein normaler Film. Ein Film, der polarisiert aber dennoch, oder genau deswegen, keinen unberührt lässt &#8211; herrlich, diese abgegriffenen Sätze. Jedenfalls erlebt Takagi mehr oder weniger Skurriles. Ob man jedoch mit der Erzählweise, so großartig einige Ideen auch sein mögen, von Hiroyuki Tanaka zurechtkommt, das muss jeder für sich entscheiden. Leute die z.b. einer &#8220;Traum- bzw. Triplogik“ nicht gerne folgen oder unbedingt einen Sympathieträger als Identifikationsfigur brauchen, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/09/monday_cover.jpg" alt="monday_cover" title="monday_cover" width="130" height="187" class="alignright size-full wp-image-11823" />die sollten um den Stoff einen Bogen machen. Andererseits sollte aber auch derjenige zum Arzt gehen, sehr schnell, der sich mit Takagi identifizieren kann. Wohlan, ein jeder mag entscheiden, ob er sich diesen nicht gerade leichten Stoff aus Japan geben möchte.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Monday <strong>Land:</strong> Japan <strong>Jahr:</strong> 2000 <strong>Regie:</strong> Hiroyuki Tanaka aka SABU <strong>Darsteller:</strong>  Shin&#8217;ichi Tsutsumi, Yasuko Matsuyuki, Ren Ohsugi <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0239655">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000IFRTWY/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Birdman</title>
		<link>http://movie-shack.de/birdman.html</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2016 12:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Norton]]></category>
		<category><![CDATA[Emma Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Keaton]]></category>
		<category><![CDATA[Zach Galifianakis]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Batman&#8221; hat Michael Keaton 1989 den Schritt ins kollektive Filmgedächtnis gemacht. Nur, was kam dann? Zumindest nichts was jemand, der sich nicht als Die-Hard Fan bezeichnen würde, unbedingt ansehen würde. Genau deshalb ist Keaton somit die perfekte Besetzung für diesen Film von Alejandro González Iñárritu. Riggan Thomson (Michael Keaton) hat in seiner Filmkarriere mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/08/birdman_scene.jpg" alt="birdman_scene" title="birdman_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11808" />Mit &#8220;Batman&#8221; hat Michael Keaton 1989 den Schritt ins kollektive Filmgedächtnis gemacht. Nur, was kam dann? Zumindest nichts was jemand, der sich nicht als Die-Hard Fan bezeichnen würde, unbedingt ansehen würde. Genau deshalb ist Keaton somit die perfekte Besetzung für diesen Film von Alejandro González Iñárritu. <span id="more-11807"></span>Riggan Thomson (Michael Keaton) hat in seiner Filmkarriere mit der &#8220;Birdman&#8221;-Reihe Weltruhm erlangt. Dessen überdrüssig &#8211; man wird ja wohl mehr können, als einen komischen Vogelmenschen zu mimen &#8211; schickt er sich an, ein Theaterstück zu inszenieren. An keinem geringeren Ort als dem Broadway. Wie am Filmset, gibt es an diesem Ort ebenfalls Diven und anderes selbstverliebtes Volk, das, sobald sich der Vorhang hebt, unglaublich Großes zu schaffen glaubt &#8211; der Regisseur noch umso mehr. Iñárritu begibt sich nun auf die Reise in diesen seltsamen Elfenbeinturm bzw. in dessen Keller. Blickt in Abgründe, begegnet Scheinriesen und Möchtegern-Geschwängerten, kaputten Ehen und Familien. Er trifft also auf den ganz normalen menschlichen Wahnsinn. Der Blick hinter die Kulissen ist sicherlich nicht ganz neu. Allein darum nicht unbedingt schlecht und nicht weniger sehenswert, eher schon ein wenig abgestanden. Die Story kickt nicht sonderlich, aber wenn Iñárritu eines kann, dann inszenieren. Bilder kann er sowieso und den Rest wuppt der Cast angeführt von Michael Keaton, den man in dieser Form gerne mal wieder öfters sehen würde. Unterm Strich ein Film, den man sich kaum mehr als einmal anschauen wird, weil er zu wenig hat, was &#8220;bleibt&#8221;. Aber vielleicht wollte der Regisseur auch genau das zeigen: <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/08/birdman_cover.jpg" alt="birdman_cover" title="birdman_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-11809" />eine künstliche Welt, in der um Nichts ein großes Trara gemacht wird. Und wenn das große Tamtam dann vorbei ist, ist da nichts, was bleibt. Außer vielleicht die nächste Sau, die demnächst durchs Dorf getrieben wird und bereits am Horizont zu erspähen ist.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance) <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2014 <strong>Regie:</strong> Alejandro G. Iñárritu <strong>Darsteller:</strong>  Michael Keaton, Zach Galifianakis, Edward Norton, Emma Stone <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2562232">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00SFHPX8Y/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Die Stimme des Mondes</title>
		<link>http://movie-shack.de/die-stimme-des-mondes.html</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2016 14:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Federico Fellini]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Benigni]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gehört nicht unbedingt zu den leichtesten Aufgaben, das letzte Werk eines Regisseurs angemessen zu würdigen. Denn bei welchem Filmemacher kann man schon behaupten, dass der letzte auch der beste war? Vielmehr drängt sich einem manchmal der Eindruck auf, dass da so mancher den &#8220;Ausstieg&#8221; schon früher hätte finden müssen&#8230; In &#8220;Die Stimme des Mondes&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/04/die_stimme_des_mondes_scene1.jpg" alt="die_stimme_des_mondes_scene" title="die_stimme_des_mondes_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11660" />Es gehört nicht unbedingt zu den leichtesten Aufgaben, das letzte Werk eines Regisseurs angemessen zu würdigen. Denn bei welchem Filmemacher kann man schon behaupten, dass der letzte auch der beste war? Vielmehr drängt sich einem manchmal der Eindruck auf, dass da so mancher den &#8220;Ausstieg&#8221; schon früher hätte finden müssen&#8230;<span id="more-11656"></span> In &#8220;Die Stimme des Mondes&#8221; von Federico Fellini hat man zumindest den Eindruck, dass er mit den Filmen zuvor schon alles erzählt hat, was den geneigten Zuschauer irgendwie interessieren könnte. Dieses 1990 entstandene Werk gleicht in Anbetracht dessen, was dieser Ausnahmeregisseur schon alles abgedreht hat, eher einem schlechten Witz! Und dabei hat man es hier eigentlich mit einem sehr typischen &#8220;Fellini&#8221; zu tun. Die Zutaten sind allesamt bekannt, was aber auch bedeutet, dass man deutlich merkt, welche Schubladen zu diesem oder jenem Anlass aufgezogen wurden. Gewissermaßen bildet dieser letzte Film eine Rückschau auf Fellinis Gesamtschaffen, nur leider auf wenig überzeugende Art. Die dünne Story besteht im Wesentlichen darin, dass der naive Träumer Salvini (Roberto Begnini) und der paranoide Gonnella (Paolo Villaggio) durch die Gegend streifen und mal mehr, mal weniger skurrile Dinge erleben. Diese Skurrilität, bezogen auf die auftretenden Figuren und die einzelnen Szenen, bleibt aber immer relativ &#8220;brav&#8221; und wird bei weitem nicht derart auf die Spitze getrieben, wie man das bei Fellini schon gesehen hat. Einzelne Begebenheiten wissen durchaus zu überzeugen, wirken aber auf den Gesamtfilm gesehen wie Zufallseinfälle, die sich nicht in das Gesamtbild fügen wollen. Bis auf wenige Ausnahmen bleibt der Film so sehr anstrengend, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/04/die_stimme_des_mondes_cover.jpg" alt="die_stimme_des_mondes_cover" title="die_stimme_des_mondes_cover" width="130" height="187" class="alignright size-full wp-image-11658" />um nicht zu sagen langweilig. Nicht weiter schlimm: die Filmografie dieses Regisseurs ist so reich an sehenswerten Perlen, dass man getrost auf &#8220;Die Stimme des Mondes&#8221; verzichten kann, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> La voce della luna <strong>Land:</strong> Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1990 <strong>Regie:</strong> Federico Fellini <strong>Darsteller:</strong>  Roberto Benigni, Paolo Villaggio, Nadia Ottaviani <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0098606">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B010PCV240/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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