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	<title>Movie Shack &#187; Historie</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Steiner – Das Eiserne Kreuz</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 09:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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		<description><![CDATA[Filme über den 2. Weltkrieg gibt es nicht wenige. Meistens aus der Sicht der Siegermächte erzählt, geraten diese aber nicht selten zu Epen über Ruhm, Ehre und Tod fürs Vaterland. Gerne wird dann dennoch das Etikett &#8220;Antikriegsfilm&#8221; aufgedrückt, um dem Gemetzel eine Legitimation zu geben. Aber wozu? Krieg ist schmutzig. Wenn sich Menschen an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/09/steiner_das_eiserne_kreuz_scene.jpg" alt="steiner_das_eiserne_kreuz_scene" title="steiner_das_eiserne_kreuz_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11836" />Filme über den 2. Weltkrieg gibt es nicht wenige. Meistens aus der Sicht der Siegermächte erzählt, geraten diese aber nicht selten zu Epen über Ruhm, Ehre und Tod fürs Vaterland. Gerne wird dann dennoch das Etikett &#8220;Antikriegsfilm&#8221; aufgedrückt, um dem Gemetzel eine Legitimation zu geben. <span id="more-11835"></span>Aber wozu? Krieg ist schmutzig. Wenn sich Menschen an die Kehle gehen ist es schmutzig. Aber, so könnte man jetzt sagen, in einem Antikriegsfilm wird dieser nicht verherrlicht. Das ist wiederum reine Ansichtssache. Denn in den meisten Fällen ist die Aufteilung in Gut und Böse in Filmen über den 2. Weltkrieg ganz klar. Es ist also gut, wenn Nazis abgeknallt und schlecht, wenn die Siegermächte, meistens dargestellt durch die Amis, ins Hintertreffen geraten. Um diesem Dilemma ein Schnippchen zu schlagen, hat Sam Peckinpah den Spieß einfach einmal herumgedreht und die Story aus Sicht der Deutschen erzählt. Und siehe da, es handelt sich trotz Hakenkreuz, Eisernem Kreuz und Gestapo-Spitzeln tatsächlich um Menschen &#8211; wer hätte es gedacht. Wobei sich 1943 schon so mancher Endsiegtraum verflüchtigt haben dürfte. So auch bei Feldwebel Steiner (James Coburn), dem mehr das Wohl seiner Mannen am Herzen liegt, als der Ehrgeiz irgendwelcher Vorgesetzter. Besonders tief &#8211; also über das übliche Anlegen mit den Oberen und Kriegsgedröhne hinaus &#8211; geht der Film dabei nicht. Weder taugen die Dialoge zur weiteren Ergründung der Seelenzustände <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/09/steiner_das_eiserne_kreuz_cover.jpg" alt="steiner_das_eiserne_kreuz_cover" title="steiner_das_eiserne_kreuz_cover" width="130" height="191" class="alignright size-full wp-image-11837" />noch gibt es eine komplexere Handlung die ggf. etwas ans Licht gebracht hätte. Vielmehr ergötzt sich Peckinpah an Slow–Motion-Schieß-und-Sterbe-Einlagen, die fast schon karikierend verzerrt wirken. Tja, da wären wir wieder: Krieg ist schmutzig. Egal ob Anti oder nicht.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Cross of Iron <strong>Land:</strong> Uk, Deutschland <strong>Jahr:</strong> 1977 <strong>Regie:</strong> Sam Peckinpah <strong>Darsteller:</strong>  James Coburn, Maximilian Schell, James Mason <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0074695">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00AAPTBBO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
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<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Helden von Hill 60</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 11:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Brendan Cowell]]></category>
		<category><![CDATA[Harrison Gilbertson]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Le Marquand]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hätte sich Australien getrost aus dem 1. Weltkrieg heraushalten können. Weit, weit weg sind die Schlachtfelder, auf denen der Tod reiche Ernte einfährt. Aber auch wenn man sich am anderen Ende der Welt befindet, verspürt man Großbritannien gegenüber eine so starke Loyalität, dass man Soldaten entsendet. Der feindlichen Kugel ist es natürlich ohnehin relativ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/03/helden_von_hill_60_scene.jpg" alt="helden_von_hill_60_scene" title="helden_von_hill_60_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-11598" />Eigentlich hätte sich Australien getrost aus dem 1. Weltkrieg heraushalten können. Weit, weit weg sind die Schlachtfelder, auf denen der Tod reiche Ernte einfährt. Aber auch wenn man sich am anderen Ende der Welt befindet, verspürt man Großbritannien gegenüber eine so starke Loyalität, dass man Soldaten entsendet. <span id="more-11597"></span>Der feindlichen Kugel ist es natürlich ohnehin relativ egal, in welchen Schädel sie sich bohrt. Aber wo bringt der menschliche Geist Kränkeres hervor, als auf dem Schlachtfeld? Waffen, dafür entwickelt, so viele wie möglich auszulöschen. Strategien, die nur darauf abzielen, möglichst viele in den Orkus zu schicken. Ethik und Moral &#8211; am Arsch. Da, wo es darum geht zu überleben, egal wie, Hauptsache der Gegner ist tot oder still oder einfach weg. Da die bekannten Grabenkämpfe nicht den erwünschten Erfolg bringen, müssen nun neue Ideen her. Eine die auf der Hand liegt: Tunnel unter die Feindeslinien zu graben, diese zu verminen und dann den ganzen Rotz in die Luft zu jagen. Dafür eignen sich die Mineure der Australier, geübte Bergarbeiter und Ingenieure, besonders gut. Dumm nur, dass der Fritz die gleiche Idee hat. Immerhin schaffen Dauerregen und überflutetet Schächte einen gewissen Gleichstand &#8211; weiter gestorben wird natürlich trotzdem. Jeremy Sims widmet seinem Film einem Kapitel des Weltkrieges, das man so wohl nicht so oft gesehen hat. Weder den Umstand, dass das Hauptaugenmerkt auf einer australischen Kompanie liegt, noch jenen, dass der wichtigste Teil des Films unter Tage spielt. Da der Blick in verzerrte und verdreckte Gesichter nicht zwangsläufig spannend ist, greift der Regisseur zudem auf das beliebte Mittel der &#8220;Erinnerungen&#8221; zurück, etwa wenn der Hauptcharakter Captain Oliver Woodward (Brendan Cowell) an seine Geliebte zurückdenkt. Nicht gerade innovativ und besonders spannend, aber es erfüllt seinen Zweck. Leider fehlen diesen Szenen die Dringlichkeit und Tiefe, die das Grauen des Krieges noch weiter verstärkt hätten, wie es vermutlich der Plan war. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2016/03/helden_von_hill_60_cover.jpg" alt="helden_von_hill_60_cover" title="helden_von_hill_60_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-11599" />Auch für einen passenden Score fehlt Sims das glückliche Händchen: das &#8220;Soldatentörö&#8221; aus der Konserve dürfte keinen umhauen. Insgesamt überwiegt dennoch das positive Gesamtbild: &#8220;Helden von Hill 60&#8243; ist stimmig inszeniert und dass Australien sehenswerte Filme abdrehen kann, wurde ohnehin längst bewiesen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Beneath Hill 6 <strong>Land:</strong> Australien <strong>Jahr:</strong> 2010 <strong>Regie:</strong> Jeremy Sims <strong>Darsteller:</strong>  Brendan Cowell, Harrison Gilbertson, Steve Le Marquand <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt1418646">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0042E8OJY/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Napoleon (1927)</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2014 16:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Dieudonné]]></category>
		<category><![CDATA[Vladimir Roudenko]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben von Napoleon Bonaparte hätte wohl ohne weiteres für hundert andere gereicht. Höchste Höhen wurden erklommen, um dann in die tiefsten Tiefen zu stürzen &#8211; wohl auch deswegen ist sein Name nach wie vor vielen ein Begriff. Der perfekte Stoff für einen Film also. Regisseur Abel Gance beginnt bei der Erschaffung dieser fast schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/12/napoleon_1927_scene.jpg" alt="napoleon_1927_scene" title="napoleon_1927_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10892" />Das Leben von Napoleon Bonaparte hätte wohl ohne weiteres für hundert andere gereicht. Höchste Höhen wurden erklommen, um dann in die tiefsten Tiefen zu stürzen &#8211; wohl auch deswegen ist sein Name nach wie vor vielen ein Begriff. Der perfekte Stoff für einen Film also. <span id="more-10891"></span>Regisseur Abel Gance beginnt bei der Erschaffung dieser fast schon sagenhaften Figur sehr früh, von Kindesbeinen an, zu erzählen. Da gibt es Schneeballschlachten in der Schule, wo sich bereits abzeichnet, was aus dem kleinen Racker einmal werden wird. Als Sinnbild dafür dient auch ein Adler, der ihn immer wieder aufsucht und einem regelrecht entgegenkrächzt: &#8220;Nur der Himmel wird dich stoppen können&#8221;. Der Plot indes findet sein Ende nach sehr langen 3,5 Stunden inmitten des Kriegszugs gen Italien. Der Stummfilm von 1927 bietet einige geniale Momente, wenn z.B. das Konterfei des Adlers sich in schnellen Schnitten mit dem von Napoleon vermischt und so ein ganz eigenes Wesen entsteht. Neben dem ein oder anderen interessanten Nebencharakter, weiß in diversen Szenen auch die dynamsische Kamera zu gefallen. Neben dieser Handvoll genialer Momenten findet sich aber auch viel Leerlauf. Unnütze Szenen, zum Teil schier endlose Gesprächsetappen und eine Vielzahl an Namen, die man aber erstmals in einen Kontext bringen muss &#8211; sofern man dies überhaupt vermag. Denn erklärt wird hier praktisch nichts, geschweige denn die Charaktere sinnig vorgestellt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/12/napoleon_1927_cover.jpg" alt="napoleon_1927_cover" title="napoleon_1927_cover" width="130" height="179" class="alignright size-full wp-image-10893" />Aus filmhistorischer Sicht ist dieser &#8220;Napoleon&#8221; selbstredend immens wichtig. Wenn man sich aber den Unterhaltungswert heute vor Augen führt, und das, was nach der Sichtung hängengeblieben ist, Bilder oder Dialoge etc. &#8211; dann kommt der Film über das Mittelmaß nicht hinaus.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Napoléon <strong>Land:</strong> Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1927 <strong>Regie:</strong> Abel Gance <strong>Darsteller:</strong> Albert Dieudonné, Vladimir Roudenko, Edmond Van Daële <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0018192/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B007KFZ46I/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>There Will Be Blood</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2014 15:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Day-Lewis]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Dano]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für Menschenmassen haben sich aufgemacht um Teil des großen Goldrausches zu sein, der allen viel versprach und doch nur wenige wirklich reich machte. Wohl dem, der den richtigen Riecher und das nötige Glück hat, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Der nächste Boom lässt aber nicht lange auf sich warten: das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/10/there_will_be_blood_scene.jpg" alt="there_will_be_blood_scene" title="there_will_be_blood_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10726" />Was für Menschenmassen haben sich aufgemacht um Teil des großen Goldrausches zu sein, der allen viel versprach und doch nur wenige wirklich reich machte. Wohl dem, der den richtigen Riecher und das nötige Glück hat, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Der nächste Boom lässt aber nicht lange auf sich warten: das neue Gold heißt Erdöl. <span id="more-10725"></span>Alles schreit danach. Wiederum folgen viele dem Ruf und bohren nach dem schwarzen Erdensaft. Und erneut scheinen nicht alle bei diesem Spiel gewinnen zu können. Neues Spiel nach alten Regeln gewissermaßen. Wer das Land hat, hat die Macht, also gilt es, sich möglichst viel davon anzueignen. Ein ganz Ausgefuchster ist Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis), der sich aus eigener Kraft einen Namen gemacht hat. Angefangen hat sein amerikanisches Märchen in schmuddeligen Gruben, aus denen es aber nach harter Arbeit alsbald dauerhaft ans Tageslicht geht. Der Geldberg wächst und wächst. Doch der Hunger nach mehr vernebelt Plainviews Geist, er ist durch und durch besessen davon reich bzw. noch reicher zu werden. Sein &#8220;Gegenspieler&#8221; ist der etwas seltsam anmutende Prediger Eli Sunday (Paul Dano), der auf den ersten Blick nur etwas für die Schäfchen seiner Gemeinde übrig hat, aber doch irgendwie sein eigenes Ding dreht. Immerhin schafft er es, den Öl-Multi aus der Reserve zu locken. Also hier Plainview als das &#8220;Irdische&#8221; und dort Sunday als das &#8220;Himmlische&#8221;. Oder doch eher die zwei &#8220;Urkräfte&#8221;, die in der amerikanischen Seele schalten und walten, Geld und Religion? Hineininterpretieren kann man in diesen Film von Paul Thomas Anderson (&#8221;Magnolia&#8221;, &#8220;The Master&#8221;) so viel man will. Was man sicher festhalten kann ist aber, dass &#8220;There Will Be Blood&#8221; nicht gerade einfach zu fassen ist. Besonders die Charaktere wirken auf den Zuschauer nicht selten wie die Landschaften, in denen die Story spielt &#8211; öde und leer. Oder anders. Das Schicksal der Einzelnen juckt einen nicht sonderlich. So bekommt man einzelne Szenerien vorgesetzt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/10/there_will_be_blood_cover.jpg" alt="there_will_be_blood_cover" title="there_will_be_blood_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-10727" />Nickt diese ab. &#8220;Okay, gesehen&#8221;. Die nächste bitte. Aber was ist das alles wert, wenn man auf der einen Seite die Vision des Regisseurs versteht, auf der anderen aber alles letzten Endes ziemlich belanglos wirkt? Der mit 2.5 Stunden viel zu lange Streifen schafft es jedenfalls nicht zu überzeugen.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> There Will Be Blood <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 2007 <strong>Regie:</strong> Paul Thomas Anderson <strong>Darsteller:</strong> Daniel Day-Lewis, Paul Dano, Ciarán Hinds <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0469494/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0014Z0P9G/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Flucht nach Varennes</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2014 14:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Schygulla]]></category>
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		<category><![CDATA[Jean-Louis Barrault]]></category>
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		<description><![CDATA[Filme über die Zeit der Französischen Revolution gibt es viele und auch viele gute &#8211; doch kaum einer hat die ganze Tragweite dieses Epochenumbruchs so subtil und vielschichtig reflektiert wie Ettore Scolas mit viel Filmprominenz gespicktes Anti-Epos aus dem Jahr 1982. Die Rahmengeschichte: 1791 versucht der französische König Ludwig XVI. sich in den Revolutionswirren inkognito [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/flucht_nach_varennes_scene.jpg" alt="flucht_nach_varennes_scene" title="flucht_nach_varennes_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10474" />Filme über die Zeit der Französischen Revolution gibt es viele und auch viele gute &#8211; doch kaum einer hat die ganze Tragweite dieses Epochenumbruchs so subtil und vielschichtig reflektiert wie Ettore Scolas mit viel Filmprominenz gespicktes Anti-Epos aus dem Jahr 1982. <span id="more-10473"></span>Die Rahmengeschichte: 1791 versucht der französische König Ludwig XVI. sich in den Revolutionswirren inkognito ins königstreue Grenzgebiet abzusetzen. Seine &#8220;Flucht nach Varennes&#8221; endet kläglich im Haus eines  Kerzenmachers und offenbart, wie weit der Bedeutungsverlust des Herrschers bereits fortgeschritten ist. Scolas großartiger Einfall ist es, diese dramatischen Geschehnisse nur indirekt zu zeigen, sich also quasi in den Windschatten der Geschichte zu hängen. Sein Film ist aus der Perspektive einer Reisegesellschaft erzählt, die der königlichen Kutsche im Abstand von wenigen Stunden auf der Straße nach Varennes folgt. Prominente Zeitgenossen mit höchst unterschiedlichen Ansichten zum Fortgang der Ereignisse sitzen da zusammen. Darunter der Romancier Restif de La Bretonne, ein gealterter, lebensüberdrüssiger Giacomo Casanova, der amerikanische Gründervater Thomas Paine und eine entrückt wirkende Comtesse, die sich in Träume von vergangenem royalem Glanz flüchtet. Stellvertreterfiguren aus Hof, Kunst und Intelligenz also, welche die ihnen bei jeder Rast zugetragenen Neuigkeiten über Verlauf und Wendungen der Flucht zum Anlass für Konversationen über einen politischen Windwechsel nehmen, der sich längst zu einem unkontrollierbaren Sturm auszuwachsen droht. Die Qualität dieses glänzend geschriebenen Films liegt auch darin, dass er die Vorzüge und das Versagen beider Parteien zeigt: das hohe kulturelle Niveau und die Abgehobenheit des Ancien Régime auf der einen Seite, den Gerechtigkeitsdurst und die Verführbarkeit des aufsteigenden Bürgertums auf der anderen. Am Ende wendet sich der hellsichtige Chronist Restif de la Bretonne in einer in der deutschen Fassung kurioserweise komplett geschnittenen Szene direkt an das Publikum, während er aus einem Seinetunnel des 18. Jahrhunderts in das Paris der Gegenwart heraufsteigt. Die moderne Gesellschaft, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/flucht_nach_varennes_cover.jpg" alt="flucht_nach_varennes_cover" title="flucht_nach_varennes_cover" width="130" height="192" class="alignright size-full wp-image-10475" />so seine Botschaft, ist das Ergebnis harter Kämpfe und großer Entbehrungen &#8211; und man sollte sich nicht darüber täuschen, dass sie die gleichen Risiken und Chancen in ihrer DNA trägt wie die ihrer Vorväter.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> La nuit de Varennes <strong>Land:</strong> Frankreich, Italien <strong>Jahr:</strong> 1982 <strong>Regie:</strong> Ettore Scola <strong>Darsteller:</strong> Jean-Louis Barrault, Marcello Mastroianni, Hanna Schygulla, Harvey Keitel, Laura Betti, Jean-Louis Trintignant, Andréa Ferréol <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0084423/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0049EXUCS/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&frac12;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Michael Kohlhaas (2013)</title>
		<link>http://movie-shack.de/michael-kohlhaas-2013.html</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2014 13:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Ganz]]></category>
		<category><![CDATA[David Kross]]></category>
		<category><![CDATA[Mads Mikkelsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Kohlhaas ist fast schon ein feststehender Begriff, wenn es um Auflehnung gegen den Staat und einen Mann mit klaren, unverrückbaren Prinzipien geht. Zumindest taucht die Figur immer wieder gerne im Theater, aber auch im Kino auf. Und die Geschichte hat ja auch sehr viel Potential, das nur ausgeschöpft sein will. Ob es nun um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/michael_kohlhaas_scene.jpg" alt="michael_kohlhaas_scene" title="michael_kohlhaas_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10395" />Michael Kohlhaas ist fast schon ein feststehender Begriff, wenn es um Auflehnung gegen den Staat und einen Mann mit klaren, unverrückbaren Prinzipien geht. Zumindest taucht die Figur immer wieder gerne im Theater, aber auch im Kino auf. Und die Geschichte hat ja auch sehr viel Potential, das nur ausgeschöpft sein will. Ob es nun um das Verhältnis zwischen Staat und Individuum, den schlichten Missbrauch von Macht oder einfach um Recht und Gerechtigkeit geht. <span id="more-10394"></span>Die eigentliche Grundgeschichte ist schnell erzählt. Michael Kohlhaas (Mads Mikkelsen) ist ein erfolgreicher Pferdehändler, der es offensichtlich zu einigem Geld gebracht hat. Bei einem seiner Gänge zum Markt werden, angeblich aufgrund fehlender Passierscheine, zwei seiner Pferde als Pfand einbehalten. Als er die Tiere wieder einlösen möchte, nimmt das Unglück seinen Lauf, denn aus den prächtigen Rössern sind in der Zwischenzeit zwei völlig geschundene Gäule geworden. Das kann Kohlhaas natürlich nicht auf sich sitzen lassen: er fordert Gerechtigkeit, die er aber nicht bekommt. So nimmt er das Gesetz in die eigene Hand und übt blutige Rache für das begangene Unrecht. Regisseur Arnaud des Pallières versucht diesen klassischen Stoff so authentisch wie nur irgend möglich zu inszenieren. Relativ kleines Setting, übersichtlicher Cast, karge Landschaften &#8211; den richtigen Grundton trifft er damit jedenfalls. Nur über die Erzählweise kann man vortrefflich streiten. Viel geredet wird hier nämlich nicht, die wenigen brauchbaren Dialoge kann man an einer Hand abzählen. Zudem werden die Figuren denkbar schlecht eingeführt, was ein munteres Rätselraten darüber zur Folge hat, wer den jetzt wer ist. Dieser Umstand macht den Film, trotz seiner guten Ansätze, zu einer recht anstrengenden Angelegenheit, die man mit ein wenig mehr Struktur und mehr Mut zum Dialog (von wegen Realismus, so grimmig und stumm <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/07/michael_kohlhaas_cover.jpg" alt="michael_kohlhaas_cover" title="michael_kohlhaas_cover" width="130" height="184" class="alignright size-full wp-image-10396" />agieren die Menschen wohl wirklich nur auf der Leinwand) zu einer interessanten Sache hätte machen können. So bleibt unter&#8217;m Strich ein, man möchte meinen, typischer Arthaus-Historien-Film, mit dem man wohl die allerwenigsten für den Stoff von Kleist gewinnen dürfte.<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Michael Kohlhaas <strong>Land:</strong> Deutschland, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 2013 <strong>Regie:</strong> Arnaud des Pallières <strong>Darsteller:</strong> Mads Mikkelsen, Bruno Ganz, David Kross, Delphine Chuillot, Roxane Duran <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt2054790/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00FXE1K98/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Der Koloss von Rhodos</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2014 13:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Lea Massari]]></category>
		<category><![CDATA[Rory Calhoun]]></category>
		<category><![CDATA[Sergio Leone]]></category>

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		<description><![CDATA[Rhodos ist ein florierender Inselstaat der durch die strategisch wichtige Lage seines Hafens zu Reichtum gebracht hat. Zu Ehren der Götter oder zum Schutz des Hafens &#8211; oder gar doch zu beidem &#8211; wurde eine mit gespreizten Beinen über der Hafeneinfahrt stehende, monströse Statue errichtet. Diese bietet nicht nur einen fulminanten Ausblick, sondern birgt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/der_koloss_von_rhodos_scene.jpg" alt="der_koloss_von_rhodos_scene" title="der_koloss_von_rhodos_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10358" />Rhodos ist ein florierender Inselstaat der durch die strategisch wichtige Lage seines Hafens zu Reichtum gebracht hat. Zu Ehren der Götter oder zum Schutz des Hafens &#8211; oder gar doch zu beidem &#8211; wurde eine mit gespreizten Beinen über der Hafeneinfahrt stehende, monströse Statue errichtet. Diese bietet nicht nur einen fulminanten Ausblick, sondern birgt auch ein seltsames Innenleben. <span id="more-10357"></span>Viel Mechanik findet sich hier. Folterkeller und sogar Treffpunkte für Verschwörer, von denen es einige zu geben scheint. Ahnungslos schlittert der unbedarfte Lebemann Darius (Rory Calhoun) da mitten hinein ins Abenteuer. Hinein in die Arme einer schönen Frau. Hinein in die Arme einer Rebellentruppe, die selbstredend für das gute und freie Rhodos kämpft und den dümmlich wirkenden König Xerxes vom Thron zu stoßen will. Niemand Geringeres als Sergio Leone führt ins diesem Sandalenfilm Regie. Dabei versucht er absolut auf Nummer sicher zu gehen. Gelungene Kulissen (vor allem der Koloss ist äußerst eindrucksvoll), eine Liebesgeschichte, Ränkenschmiedereien usw. usw. &#8211; selbst auf eine Naturkatastrophe in Form eines Erdbebens konnte nicht verzichtet werden. Kurzum, Leone hat alles Brauchbare, was das Genre so hergibt in einen Topf geworfen, umgerührt, <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/der_koloss_von_rhodos_cover.jpg" alt="der_koloss_von_rhodos_cover" title="der_koloss_von_rhodos_cover" width="130" height="189" class="alignright size-full wp-image-10359" />und genau deswegen am Ende einen eher durchschnittlichen Film kreiert. So wirkt der Plot sehr gewollt und wenig überraschend. &#8220;Der Koloss von Rhodos&#8221; kann unter den Sandalenfilmen seiner Zeit zu den besseren gezählt werden, wenn er einen auch nicht vom Hocker reißt.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Il colosso di Rodi <strong>Land:</strong> Spanien, Italien, Frankreich <strong>Jahr:</strong> 1961 <strong>Regie:</strong> Sergio Leone <strong>Darsteller:</strong> Rory Calhoun, Lea Massari, Georges Marchal <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0054756/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0039IG54U/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Die zehn Gebote</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2014 19:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Baxter]]></category>
		<category><![CDATA[Charlton Heston]]></category>
		<category><![CDATA[Edward G. Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Yul Brynner]]></category>

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		<description><![CDATA[Filmisches Monument oder doch eher ein verkorkster Mix aus biblischen Texten und den freien Interpretationen des Regisseurs Cecil B. DeMille? &#8220;Die zehn Gebote&#8221; aus dem Jahr 1956 ist kein Film für schnelle Schlüsse. Vorweg: wer hier eine textgetreue Nacherzählung aus der Bibel erwartet, wird enttäuscht werden. Sicherlich, wichtige Eckpunkte finden sich hier logischerweise schon, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/die_zehn_gebote_scene.jpg" alt="die_zehn_gebote_scene" title="die_zehn_gebote_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10322" />Filmisches Monument oder doch eher ein verkorkster Mix aus biblischen Texten und den freien Interpretationen des Regisseurs Cecil B. DeMille? &#8220;Die zehn Gebote&#8221; aus dem Jahr 1956 ist kein Film für schnelle Schlüsse. Vorweg: wer hier eine textgetreue Nacherzählung aus der Bibel erwartet, wird enttäuscht werden. Sicherlich, wichtige Eckpunkte finden sich hier logischerweise schon, aber irgendwie scheint dem Regisseur die Figur des Moses etwas suspekt zu sein. <span id="more-10321"></span>Zumindest könnte man das vermuten, wenn man sieht, wie viel Zeit er seinem Film für die Szenerien in Ägypten gibt, bevor die weitaus relevantere Story mit dem Auszug und der langen Wüstenwanderung ins Gelobte Land einsetzt. Immerhin heißt der Film &#8220;Die Zehn Gebote&#8221; und nicht das Leben des jungen Moses am ägyptischen Königshof. Aber wie gesagt, DeMille nimmt sich die Freiheiten, die er will und siehe da: es ist ein sehenswerter Film entstanden. Dies liegt im Wesentlichen an den Effekten (vor allem die Teilung des Meers kann sich immer noch ohne weiteres sehen lassen) und den fast schon größenwahnsinnigen Bauten. Ganz zu schweigen vom hochkarätigen Cast &#8211; ob nun Charlton Heston als Moses oder Yul Brynner als arroganter Ramses nebst Edward G. Robinson alias Dathan &#8211; es macht Spaß, dem namhaften Aufgebot bei der Arbeit zuzusehen. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/die_zehn_gebote_cover.jpg" alt="die_zehn_gebote_cover" title="die_zehn_gebote_cover" width="130" height="181" class="alignright size-full wp-image-10323" />Was am Ende hängen bleibt von diesem fast 4-stündigen Filmmonster? Ehrlich gesagt recht wenig. Wie das eben meistens der Fall ist bei Popcorn-Kino, ob nun ganz aktuell oder wie in diesem Fall aus den 50er Jahren. Doch immerhin, &#8220;Die Zehn Gebote&#8221; hat die Zeiten bis heute überdauert. Auch das kann man als Qualitätsmerkmal ansehen.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Ten Commandments <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1956 <strong>Regie:</strong>  Cecil B. DeMille <strong>Darsteller:</strong> Charlton Heston, Yul Brynner, Anne Baxter, Edward G. Robinson <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0049833/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00005R69G/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Reign of Terror</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2014 10:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bdm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film-Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Anthony Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Basehart]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Cummings]]></category>

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		<description><![CDATA[Film noir, das bedeutet im klassischen Sinn: verwickelte Gangstergeschichten im urbanen Amerika kurz vor und nach dem 2. Weltkrieg. Nicht in diesem Fall allerdings, denn Anthony Manns äußerst ungewöhnlicher Streifen &#8220;Reign of Terror&#8221; nutzt die Mittel der sogenannten &#8220;schwarzen Serie&#8221; für einen im 18. Jahrhundert angesiedelten Historienthriller. Die Zutaten sind bekannt: expressionistische Ausleuchtung, eine geheimnisvolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/reign_of_terror_scene.jpg" alt="reign_of_terror_scene" title="reign_of_terror_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10305" />Film noir, das bedeutet im klassischen Sinn: verwickelte Gangstergeschichten im urbanen Amerika kurz vor und nach dem 2. Weltkrieg. Nicht in diesem Fall allerdings, denn Anthony Manns äußerst ungewöhnlicher Streifen &#8220;Reign of Terror&#8221; nutzt die Mittel der sogenannten &#8220;schwarzen Serie&#8221; für einen im 18. Jahrhundert angesiedelten Historienthriller. <span id="more-10304"></span>Die Zutaten sind bekannt: expressionistische Ausleuchtung, eine geheimnisvolle Schöne, Dunkelheit auf den Straßen und in den Herzen sowieso. Die fiktive Handlung spielt im postrevolutionären Frankreich des Jahres 1794, in dem &#8220;Anarchie, Elend, Mord, Arsen und Angst&#8221; regieren. In zwei Tagen will Robespierre (Richard Basehart) sich vom Nationalkonvent zum Diktator ausrufen lassen und bis dahin weitere politische Säuberungen durchführen. Als eine Todesliste mit den Namen seiner Feinde (und auch einiger Freunde) verschwindet, beordert er den berüchtigten Straßburger Scharfrichter Duval in die Haupstadt. Nicht wissend natürlich, dass dieser mittlerweile von einem durchtriebenen Doppelagenten (Robert Cummings) aus dem Spiel gezogen wurde, der nun seinerseits unter falscher Identität im Kampf um die Macht mitmischt. Anthony Mann zeigt das blutige Hauen und Stechen der Revolutionäre in einer für die Entstehungszeit (1949) relativ expliziten Härte &#8211; Gesichtsschüsse inklusive. Seine eigentliche Dynamik bezieht der Streifen jedoch aus den permanent und schnell wechselnden Bündnissen seiner Hauptfiguren, unter denen jeder jeden jederzeit auf das Schafott bringen kann. Darüber hinaus versucht sich &#8220;Reign Of Terror&#8221; als Lehrstück in Sachen Masse und Macht. Politik ist in dieser Welt das Werk von Konspirateuren, die ihre Hinterzimmerbeschlüsse einem genauso lenk- wie unberechenbaren Pöbel präsentieren &#8211; hier als Deklarationen vor einem hoch aufragenden Menschengebirge aus geifernden Gesichtern in großartige Bilder gefasst. Nur notdürftig verschleiert das vordergründige <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/06/reign_of_terror_cover.jpg" alt="reign_of_terror_cover" title="reign_of_terror_cover" width="130" height="199" class="alignright size-full wp-image-10306" />Happy End denn auch einen tiefen Pessimismus: Robespierres Kopf rollt, die Liebenden bekommen einander &#8211; und im Schatten am Rand steht ein Beobachter, der weder Franzose noch Politiker ist. Bloß ein einfacher Soldat, mit dem das ganze Spiel von Neuem beginnen wird: Napoleon Bonaparte.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Reign of Terror <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1949 <strong>Regie:</strong> Anthony Mann<strong>Darsteller:</strong> Robert Cummings, Richard Basehart, Richard Hart <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0041796/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B00FWJPRVG/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Der Löwe von Sparta</title>
		<link>http://movie-shack.de/der-loewe-von-sparta.html</link>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2014 12:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mr. J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Egan]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolph Maté]]></category>

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		<description><![CDATA[Erhebt euch, ihr aus Stahl Geschmiedeten, ihr aus dem schwachen Menschenfleisch Befreiten! Labt euch an des Feindes Pein und Trübsal, an seinem Wehklagen und alsdann ewigen Schweigen. Jeder kennt die Angst, ihr aber nicht: 300 Mannen, zum Bersten gefüllt mit Vaterlandsliebe und ewigem Feindeshass. Pathos! Bei der Zahl 300 kommt einem mittlerweile zwangsläufig der aussichtlose [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/05/der_loewe_von_sparta_scene.jpg" alt="der_loewe_von_sparta_scene" title="der_loewe_von_sparta_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-10292" />Erhebt euch, ihr aus Stahl Geschmiedeten, ihr aus dem schwachen Menschenfleisch Befreiten! Labt euch an des Feindes Pein und Trübsal, an seinem Wehklagen und alsdann ewigen Schweigen. Jeder kennt die Angst, ihr aber nicht: 300 Mannen, zum Bersten gefüllt mit Vaterlandsliebe und ewigem Feindeshass. Pathos! <span id="more-10291"></span>Bei der Zahl <a href="http://movie-shack.de/300.html">300</a> kommt einem mittlerweile zwangsläufig der aussichtlose Kampf der Spartaner gegen das übermächtige Heer des persischen Großkönigs Xerxes in den Sinn. Es ist eben auch der perfekte Stoff, um dem Heldenkult zu huldigen und gegebenenfalls die Kassen klingeln zu lassen. Rudolph Maté versucht das schon 1962 &#8211; und scheitert grandios. Wo eigentlich vor Spannung vibrierende Stimmung herrschen soll, bietet sich dem Zuschauer sehr durchschnittliche und vor allem sehr unspektakuläre Kost. Ja, auch hier werden große Menschenmassen bewegt, auch hier wird versucht eine große Schlacht zu inszenieren. Das Manko der alten Sandalenschinken ist aber nun mal, dass eindrucksvolle Statistenscharen häufig noch lange kein packendes Kampfspektakel garantieren. Man kennt es: da wird hingefallen, das Gesicht vor Schmerz verzogen und so weiter &#8211; und das, obwohl der Gegner nur unkontrolliert mit dem Schwert herumfuchtelt oder unübersehbar Löcher in die Luft schießt. <img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2014/05/der_loewe_von_sparta_cover.jpg" alt="der_loewe_von_sparta_cover" title="der_loewe_von_sparta_cover" width="130" height="190" class="alignright size-full wp-image-10293" />Weil gerade das Schlachtgeschehen in dieser Geschichte aber nun mal eine zentrale Rolle spielt, fehlt dem &#8220;Löwen von Sparta&#8221; damit so ziemlich alles, um aus dem ewigen und sehr tiefen Sumpf der drögen Dutzendware herauszuragen. In diesem kann der Film auch ruhig noch weiter versinken &#8211; keiner wird in vermissen.<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> <strong>Land:</strong> USA <strong>Jahr:</strong> 1962 <strong>Regie:</strong> Rudolph Maté <strong>Darsteller:</strong> Richard Egan, Ralph Richardson, Diane Baker <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0055719/?ref_=fn_al_tt_1">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0007PLFIO/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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