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	<title>Movie Shack &#187; Kamikatze</title>
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	<description>Kino und Filme wie nie zuvor</description>
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		<title>Hana-Bi</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 23:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kamikatze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Kayoko Kishimoto]]></category>
		<category><![CDATA[Takeshi Kitano]]></category>

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		<description><![CDATA[Kitanos Meisterwerk ist meiner Meinung nach &#8220;Hana-Bi&#8221; (1997), ein Drama, dessen Hauptperson Nishi (Takeshi Kitano), ein knallharter japanischer Polizist, durch zahlreiche schwere Schicksalschläge in einer sinnlos und auswegslos wirkenden Lebenssituation zurückbleibt. Als er gemeinsam mit zwei Kollegen einen Verdächtigen verhaften will, wird einer der Polizisten getötet und ein anderer verletzt, bevor Nishi den Täter zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/09/hanabi_scene.jpg" alt="hanabi_scene" title="hanabi_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5215" />Kitanos Meisterwerk ist meiner Meinung nach &#8220;Hana-Bi&#8221; (1997), ein Drama, dessen Hauptperson Nishi (Takeshi Kitano), ein knallharter japanischer Polizist, durch zahlreiche schwere Schicksalschläge in einer sinnlos und auswegslos wirkenden Lebenssituation zurückbleibt. Als er gemeinsam mit zwei Kollegen einen Verdächtigen verhaften will, wird einer der Polizisten getötet und ein anderer verletzt, bevor Nishi den Täter zur Strecke bringt. <span id="more-5214"></span>Sein langjähriger Freund und Mitarbeiter Horibe (Ren Osugi) wird währenddessen bei einer Observation schwer verletzt und ist anschließend auf Grund einer Querschnittlähmung an den Rollstuhl gefesselt. Als wäre dies nicht genug, wird er auch noch von Frau und Kind im Stich gelassen. Aber Nishis Probleme nehmen auch hier kein Ende, zusätzlich erfährt er, dass seine Frau tödlich erkrankt ist und wohl nicht mehr lange zu leben hat. Um ihre Medikamente zu bezahlen und der Witwe seines verstorbenen Kollegen finanziell unter die Arme zu greifen hat er sich zudem bei einigen Yakuza verschuldet. Dennoch plant Nishi für seine Frau eine letzte Reise durch die wunderschönen Landschaften Japans, die er, genau wie die Rückzahlung der Schulden, durch einen Banküberfall finanziert. Verfolgt von der Polizei und den immer noch nicht zufrieden gestellten Yakuza will er mit seiner Frau ihre letzten Stunden verbringen. Horibe widmet sich derweil nach einem Selbstmordversuch der Marlerei &#8230;Was mich persönlich an Hana-Bi am meisten beeindruckt hat sind die zwei Seiten des Films : Auf der einen Seite ist der Film ein tieftrauriges Drama, dass sich mit Themen wie Verlust, Tod, Trauer beschäftigt und einige harte Gewaltszenen bietet. Auf der anderen Seite aber gibt es immer wieder Momente in denen dieser Film einfach herzerwärmend und wunderschön ist (und<br />
das sicherlich nicht auf kitschige, sondern eher auf realistische Art und Weise). Immer wieder zeigt sich Kitanos Humor und der harte, extrem wortkarge Polizist (eine Rolle für die Kitano wie geschaffen scheint, ohne große Reden oder Gesten, genau passend für einen<br />
desillusionierten Mann wie Nishi, schafft er es große Emotionen rüberzubringen und diese auch beim Zuschauer zu wecken) lässt immer wieder durchblicken was er für seine Frau empfindet. In der nächsten Szene zeigt sich dann wieder ein gewalttätiger und verzweifelter Nishi, wenn er zum Beispiel einem Yakuza ohne zu zögern ein Stäbchen ins Auge rammt. Doch gerade diese zwei Seiten, die sowohl Nishi als auch der Film aufweisen, machen die Besonderheit dieses Werkes aus. Wenn ein gewalttätiger, des Lebens überdrüssiger (so zeigt es sich in einer Szene) Mann sein Leben um seiner Frau eine letzte Freude zu machen noch einmal, trotz aller Widrigkeiten, in den Griff kriegt und große Risiken auf sich nimmt um ihres würdevoll und so schön wie möglich ausklingen zu lassen ist das einfach eine besondere Geschichte. Dazu noch die Geschichte von Horibe, dem es ähnlich geht. Auch er braucht einen Sinn in seinem Leben, statt einer Frau wählt er die Malerei und probiert seine Gedanken und Gefühle künstlerisch zu verarbeiten. Als wäre dieses Gesamtpaket nicht schon gut genug, gibt es auch noch die melancholische Filmmusik von Joe Hisaishi (einer der besten Filmmusiker überhaupt) dazu. Die Bilder (vor allem die Landschaftsaufnahmen) eines ohnehin schon nachdenklich stimmenden Filmes wirken dadurch noch um ein vielfaches stärker und poetischer. Mit &#8220;Hana-Bi&#8221; hat Kitano ein Meisterwerk und einen der meiner Meinung nach besten Filme aller Zeiten geschaffen. Wer allerdings auf schnelle Action steht sollte die Finger davon lassen:<img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/09/hanabi_cover1.jpg" alt="hanabi_cover" title="hanabi_cover" width="130" height="183" class="alignright size-full wp-image-5219" /> Alles läuft eher behäbig ab, die Gewalt ist realistisch, hart, aber nie übertrieben. Aber wer &#8220;Sonatine&#8221;, &#8220;Boiling Point&#8221; oder &#8220;Violent Cop&#8221; kennt weiß ja was bei Kitano zu erwarten ist. Der beste Kitano, dieser Film beschäftigt einen noch lange nach dem Ansehen. Unbedingt empfehlenswert !<br />
<blockquote>
<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Hana-Bi <strong>Land:</strong> Japan <strong>Jahr:</strong> 1997 <strong>Regie:</strong> Takeshi Kitano <strong>Darsteller:</strong> Takeshi Kitano, Kayoko Kishimoto, Ren Osugi <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0119250/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B0002LDMKM/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>The Deer Hunter &#8211; Die durch die Hölle gehen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 23:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kamikatze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Walken]]></category>
		<category><![CDATA[Robert De Niro]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der besten Vietnamfilme ist &#8220;The Deer Hunter&#8221; (deutscher Titel : &#8220;Die durch die Hölle gehen&#8221;) von Michael Cimino. Die Hauptfigur Michael (Robert De Niro) und seine beiden Kollegen Nick und Steven (Christopher Walken und John Savage) sind russischstämmige US-Amerikaner, angestellt in einer Stahlfabrik, die geblendet von übertriebenem Patriotismus kurz nach Stevens Hochzeit und einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/09/the_deer_hunter_scene.jpg" alt="the_deer_hunter_scene" title="the_deer_hunter_scene" width="200" height="125" class="alignleft size-full wp-image-5190" />Einer der besten Vietnamfilme ist &#8220;The Deer Hunter&#8221; (deutscher Titel : &#8220;Die durch die Hölle gehen&#8221;) von Michael Cimino. Die Hauptfigur Michael (Robert De Niro) und seine beiden Kollegen Nick und Steven (Christopher Walken und John Savage) sind russischstämmige US-Amerikaner, angestellt in einer Stahlfabrik, die geblendet von übertriebenem Patriotismus kurz nach Stevens Hochzeit und einer letzten Jagd&#8230; <span id="more-5189"></span>(daher der Titel, Michael und seine Kollegen sind leidenschaftliche Jäger) in den Krieg gegen Vietnam ziehen. Der Film ist dabei klar in drei Abschnitte geteilt. Während der erste sich mit der größtenteils glücklichen Zeit vor dem Krieg beschäftigt, stellt der zweite die verstörenden, für die Protagonisten prägenden, Ereignisse während des Krieges dar. Im letzten Teil sind die Akteure wieder daheim (bis auf Nick, der nach wie vor in Vietnam ist). Das Leben ähnelt allerdings nicht annähernd dem, das sie vorher führten. Zu tief sind dafür die Wunden die der Krieg hinterlassen hat. Überzeugen kann der Film vor allem durch die drastische Darstellung des Vietnamkrieges und seiner Folgen. Anders als bei vielen anderen (Anti-)Kriegsfilmen liegt der Fokus bei &#8220;The Deer Hunter&#8221; nicht nur auf den Schrecken des Krieges, sondern auch auf deren Auswirkungen auf die Soldaten. Die Figuren werden ausführlich aufgebaut, was dazu führt, dass sie sehr glaubhaft wirken und man ihre Beweggründe nachvollziehen kann. Besonders De Niro beweißt mal wieder seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit und bringt auch die Rolle des kriegsgeschädigten Michael zu 100 Prozent glaubhaft rüber. Besonders beeindruckt hat mich die Szene mit dem russischen Roulette im Gefangenenlager. Dieses Symbol für die Sinnlosigkeit des Sterbens im Krieg taucht noch ein zweites mal im Film auf, und ist wohl der absolute Höhepunkt eines ohnehin gelungenen Filmerlebnisses (vielleicht sogar einer der ganz großen Momente der Filmgeschichte). Aber auch Christopher Walken als psychisch eindeutig in Mitleidenschaft gezogener Ex-Soldat, der sein Leben nach wie vor beim russischen Roulette riskiert und John Savage als an den Rollstuhl gefesselter Kriegsinvalide überzeugen durchgehend. Dass auch das Leben der Freunde beeinflusst wird zeigt sich vor allem an Nicks Freundin Linda (Meryl Streep), Stevens Frau und Stanley und John, zwei alten Freunden der nach Vietnam berufenen Stahlarbeiter. Alle zeigen sich tief betroffen, versuchen allerdings bis auf Stevens Frau, die traumatisiert im Bett herumliegt, das normale Leben aufrecht zu erhalten. Auch das Ende des Films, bei dem die Freunde nach all diesen bedrückenden Ereignissen gemeinsam am Tisch sitzen und ein Loblied auf die USA singen, stimmt nachdenklich. Genau wie die Jagdszenen, die einigem Raum für Interpretation lassen, und der Rest des Filmes. Untermalt wird das ganze von der wunderschönen, leicht melancholischen Musik von Stanley Myers, die zu den Bildern des nicht mehr normal lebensfähigen Ex-Soldaten Michael nicht besser passen könnte. Michael Cimino gelingt es also ein besonders eindringliches und schockierendes Bild<img src="http://movie-shack.de/wp-content/uploads/2010/09/the_deer_hunter_cover.jpg" alt="the_deer_hunter_cover" title="the_deer_hunter_cover" width="130" height="177" class="alignright size-full wp-image-5191" /> der Ereignisse in Vietnam und deren Folgen zu zeichnen. Man könnte das ganze wohl auch als ein Scheitern des amerikanischen Traums bezeichnen. In jedem Fall ein Film der zum kritischen Nachdenkenken und Hinterfragen anregt. Unbedingt ansehen!<br />
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<h3>Zusätzliche Informationen zum Film</h3>
<p><strong>Originaltitel:</strong> The Deer Hunter <strong>Land:</strong> England, USA <strong>Jahr:</strong> 1978 <strong>Regie:</strong> Michael Cimino <strong>Darsteller:</strong> Robert De Niro, Christopher Walken, Meryl Streep, John Cazale, John Savage <strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0077416/">IMDB</a>, <a href="http://www.amazon.de/dp/%20/B000053GYB/ref=nosim?tag=movsha-21">Amazon</a>
</p></blockquote>
<p><strong class="rating">Redaktion:</strong><br />&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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